<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436</id><updated>2012-01-29T10:53:06.705+01:00</updated><title type='text'>Löwen-Apotheke Bederkesa Blog</title><subtitle type='html'>Gröpelinger Str.8   27624 Bad Bederkesa  
 Tel.04745-325 Fax 04745-5334 
  e-mail:Loewen-Apotheke-Bederkesa@t-online.de</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>33</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-7981795360102737251</id><published>2008-11-18T01:36:00.002+01:00</published><updated>2008-11-18T01:40:09.161+01:00</updated><title type='text'>Unser neuer Internetauftritt</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Der Blog der Löwen-Apotheke hat eine neue Adresse und wurde vollkommen überarbeitet und aktualisiert!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;a href="http://loewenapothekebederkesa.wordpress.com/"&gt;http://loewenapothekebederkesa.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Viel Spaß beim Lesen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#000000;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-7981795360102737251?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/7981795360102737251/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=7981795360102737251' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/7981795360102737251'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/7981795360102737251'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2008/11/unser-neuer-internetauftritt.html' title='Unser neuer Internetauftritt'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-1640423216020888930</id><published>2008-05-29T18:08:00.005+02:00</published><updated>2008-05-29T19:05:07.570+02:00</updated><title type='text'>Aktionen</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Venenmesswoche&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lassen Sie bei uns Ihre Venen checken –&lt;br /&gt;vom 02. Juni 2008 – 06. Juni 2008&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Wir bieten für alle Interessierten während dieser Zeit an, die Funktion der oberflächlichen Venen zu testen. Der Test dauert mit Vorbereitung und Besprechung des Ergebnisses ca. 10-15 Minuten. Bitte melden Sie sich vorher an, um Wartezeiten zu vermeiden: Tel. 04745/325. Die Messung erfolgt mittels LRR – Messsystem (=Licht- Reflektions Rheografie). Dabei wird auf photometrische Weise (Photometrie=Lichtmessung) die Veränderung des Blutvolumens in den oberflächlichen Venen gemessen. Jeder Kunde bekommt für sich sein Messprotokoll, das er seinem Arzt beim nächsten Besuch vorlegen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müde, schwere Beine und geschwollene Knöchel oder sichtbare Venenveränderungen:&lt;br /&gt;Das kann Ausdruck einer Venenschwäche (medizinisch: primäre Varikosis) sein. Durch Veränderungen ihrer Struktur werden die Venen schlaff, können sich ausweiten und die in den Venen als kleine Ventile vorhandenen Venenklappen schließen nicht mehr effektiv. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD7WYXhmRqI/AAAAAAAABf8/LB_5SVLMux4/s1600-h/postthrombotisches_syndrom.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205833933407012514" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD7WYXhmRqI/AAAAAAAABf8/LB_5SVLMux4/s400/postthrombotisches_syndrom.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;Venenschwäche, Krampfadern&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;Quelle: &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.mvz-gefaesskrankheiten.de/14.html"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;http://www.mvz-gefaesskrankheiten.de/14.html&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann kann das sauerstoffarme „verbrauchte“ Blut nicht mehr leicht zum Herzen zurückfließen. Der Blutstau übt Druck auf die Gefäßwände aus, was zum Anschwellen des Gewebes führt, und die Sauerstoffarmut begünstigt schädigende Prozesse in den Venenwänden, also das Fortschreiten der Krankheit. Sie kann bis zu Venenentzündungen, Ekzemen und „offenen Bein“, also einem Geschwür, führen. Bei Beschwerden sollte man sich daher vom Arzt untersuchen lassen. Die Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere der Venenerkrankung und den eventuell zusätzlich erschwerenden Krankheiten.&lt;br /&gt;Viele Einzelfaktoren haben Einfluss auf diesen Krankheitsprozess, der dazu neigt fortzuschreiten. Man kann ihn stoppen, aber die meisten Venenschäden nicht rückgängig machen. Daher ist es wichtig viel zu tun um das Entstehen und Fortschreiten der Venenschwäche zu bremsen. Krampfadern sollten grundsätzlich behandelt werden.&lt;br /&gt;Erbfaktoren, Übergewicht, Berufe mit stehenden Tätigkeiten, Schwangerschaften sowie zunehmendes Alter sind große Risikofaktoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Medikamentöse Behandlung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Es gibt 2 Gruppen von empfehlenswerten Mitteln, für die gute wissenschaftliche Wirkungsnachweise vorliegen: Rosskastaniensamenextrakte und Flavonderivate. Beide werden innerlich angewendet. Für äußerlich anzuwendende Mittel hat die Wissenschaft keine über Placebo hinausgehende Wirkung gefunden.&lt;br /&gt;Ob man besser Kastanienextrakte oder Flavonderivate nimmt, ist nicht generell zu sagen. In der Regel ist beides empfehlenswert, im Einzelfall kann jedes dieser Mittel jedoch wegen Nebenwirkungen wie Magenunverträglichkeit ausscheiden. Insgesamt sind beide Mittel sehr nebenwirkungsarm und auch auf Dauer und in der Schwangerschaft verträglich. Sie haben auch kaum Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und schließlich sind sie empfehlenswert, weil sie in Kombination mit Kompression ungefähr doppelt so stark wirken wie Kompression oder Medikament allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rosskastanienextrakt enthält als Hauptinhaltsstoff das Triterpenglykosid-Gemisch Aescin. Es wirkt dem Austritt von Flüssigkeit (samt Proteinen und Elektrolyten) und Zellen aus den Blutgefäßen entgegen und hat eine gefäßabdichtende Wirkung. Durch Hemmung lysosomaler Emzyme, die in der geschädigten Vene vermehrt vorkommen, wirkt Kastanienextrakt dem Abbau der Glycokalix (Mucopolysaccharide) im Bereich der Kapillarwand entgegen. Aescin hemmt auch entzündliche Prozesse und fördert die Mikrozirkulation. In verschiedenen Studien wurden signifikante Besserung subjektiver Beschwerden wie Müdigkeits-, Schwere- und Spannungsgefühl, Juckreiz, Schmerzen und auch von objektiv messbaren Schwellungen nachgewiesen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD7Y0nhmRrI/AAAAAAAABgE/KSDZPnTHDAU/s1600-h/Horse-chestnut_800.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205836617761572530" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD7Y0nhmRrI/AAAAAAAABgE/KSDZPnTHDAU/s320/Horse-chestnut_800.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD7Zz3hmRsI/AAAAAAAABgM/uWR80AYHiKs/s1600-h/Illustration_Aesculus_hippocastanum0.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205837704388298434" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD7Zz3hmRsI/AAAAAAAABgM/uWR80AYHiKs/s320/Illustration_Aesculus_hippocastanum0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gewöhnliche Roßkastanie (Aesculus hippocastanum)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quelle: Wikipedia&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die wirksame Dosierung ist 100 mg Aescin pro Tag, möglichst als Retardzubereitung. Wir empfehlen Venostasin retard Kapseln, da für dieses Präparat die gute Wirkung besonders ausführlich wissenschaftlich dokumentiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flavonderivate werden seit Jahrhunderten in der Volksmedizin von Asien benutzt. In den 1930er-Jahren wurde die Wissenschaft auf sie aufmerksam, als man fand, dass Kapillarblutungen nicht mit reinem Vitamin C, sondern mit ungereinigten pflanzlichen Vitamin-C Zubereitungen zu heilen waren. Als wirksames Stoffgemisch fand man die Flavonderivate. Sie kommen meist als gelblicher Farbstoff in Früchten, Blüten und anderen Teilen von zahlreichen Pflanzen vor. Bis heute kennt man mehr als 600 Derivate, die sich chemisch größtenteils vom Rutin ableiten. Ein wesentlicher Nachteil ist, dass sie schwer löslich sind. Daher wird der Pflanzenstoff Rutin semisynthetisch durch Anhängen eines wasserlöslichen Restes zu dem wasserlöslichen Wirkstoff Rutosid verarbeitet. Flavonderivate sind Antioxidantien haben eine ganze Reihe von biologischen Wirkungen, im Vordergrund stehen die Wirkungen auf das Kapillarsystem: sie werden weniger durchlässig und weniger brüchig. Verschiedene Flavonoide werden für unterschiedliche Anwendungen benutzt. Zur Venenbehandlung ist besonders das halbynthetische Oxerutin aus dem Japanischen Schnurbaum zu empfehlen, da für das zugehörige Präparat Venoruton sehr gute Wirknachweise vorliegen. Die wirksame Dosierung beträgt 10-20 mg/kg Körpergewicht/Tag, entsprecht ca. 1000mg Tagesdosis. Sowohl Unter- als auch Überdosierungen führen zu einer Wirkungsabschwächung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sowohl der Kastanienextrakt als auch Oxerutin wirken zusätzlich zu Kompressionstherapie abschwellend und bei „offenem Bein“ heilungsfördernd.&lt;br /&gt;Was die Mittel allerdings nicht leisten, ist eine Thromboseprophylaxe. Dafür eignen sich Kompressionstherapie und Heparine. Wer eine lange Flug-, Bahn- oder Busreise vor sich hat, kann mit Rosskastanienextrakt Beschwerden wie schmerzende, geschwollene Beine verhüten, muß aber für den Fall eines bekannten Thromboserisikos vom Arzt verordnetes Heparin nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kompressionstherapie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Für die Dauerbehandlung der Venenschwäche sind Kompressionsstrümpfe und –strumpfhosen ein Grundpfeiler der Behandlung, vorausgesetzt der Patient kommt damit zu recht und es steht kein Grund wie Bewegungseinschränkungen, Herzschwäche oder arterielle Durchblutungsstörungen dagegen. Kompressionstherapie sollte daher vom Arzt verordnet werden. Moderne Kompressionsstrümpfe sind relativ dünn und in verschiedensten Qualitäten erhältlich. Ihre Wirkung hängt von der Stärke des ausgeübten Drucks ab. Deshalb werden sie in 4 Kompressionsklassen angeboten. Sie beugen nachweislich Thrombosen vor.&lt;br /&gt;Für leichte Beschwerden wie geschwollene Beine und leichte Krampfadern können Stützstrümpfe oder Stützstrumpfhosen das Mittel der Wahl sein, da sie leichter anzuziehen und angenehmer zu tragen sind, weil sie weniger Druck ausüben als Kompressionsware.&lt;br /&gt;Es gibt sie als „Nylonstrümpfe“ und auch mit hohem Baumwollanteil. In der Löwen-Apotheke Bederkesa ist eine Auswahl davon vorrätig. Es ist auch sinnvoll, sie mit innerlich einzunehmenden Mitteln 8s.o.) zu kombinieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was kann man für sich selber tun?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Wichtige Ratschläge für Venenpatienten , nach Professor C. Diem&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Fast alles, was mit Bewegung zu tun hat, ist für Ihre Beine gut.(spazieren gehen, Rad fahren, schwimmen, wandern).&lt;br /&gt;Wenn sich langes Stehen und Sitzen nicht vermeiden lässt, öfter umhergehen, Zehenstände machen.&lt;br /&gt;Ins Gewicht fällt Ihr Gewicht. Je mehr Last Ihre Beine zu tragen haben, um so mehr werden sie belastet. Machen Sie es Ihren Beinen leicht und versuchen Sie, unnötige Pfunde loszuwerden.&lt;br /&gt;Trinken Sie pro Tag mindestens 2 Liter Wasser, im Sommer 3 Liter. Achten Sie darauf, dass die Getränke nicht zu viel Kochsalz enthalten.&lt;br /&gt;Ernähren Sie sich gesund und faserreich. Chronische Verstopfung bekämpfen: Stuhlgang durch ballaststoffreiche Kost regulieren, denn starkes Pressen beim Stuhlgang ist ein wesentlicher Faktor bei der Krampfaderneubildung.&lt;br /&gt;Flaches, bequemes Schuhwerk tragen(keine spitzen Schuhe mit hochhackigen Absätzen). Am günstigsten ist ein leicht erhöhter Absatz und eine gute Fußbetteinlage. Barfuß gehen ist gesund, wenn nicht zusätzlich eine arterielle Verschlusskrankheit der Beine oder Zuckerkrankheit vorliegt.&lt;br /&gt;Beine öfter kalt (nicht eiskalt) abduschen oder Wechselduschen mit kaltem (10-16°C) und warmem Wasser (38° C) sind eine Wohltat für die Beine. Führen Sie den Wasserstrahl außen am Bein hoch bis zur Leiste. Wiederholen Sie den Vorgang auf der Innenseite. Wechselwarme Anwendungen sollten immer mit kaltem Wasser beendet werden. Auch Kneipp’sches Wassertreten tut Ihren Venen gut.&lt;br /&gt;Hoch das Bein! Nehmen Sie sich tagsüber und am Abend Zeit, die Beine hochzulegen. Stellen Sie das Fußende des Bettes einfach um 3 bis 5 Zentimeter hoch.&lt;br /&gt;Wenn vom Arzt verordnet, täglich Kompressionsstrümpfe tragen (am besten bereits vor dem Aufstehen anziehen) bzw. die abschwellenden Medikamente (Ödemprotektiva) nach Vorschrift einnehmen. Im Rahmen der medikamentösen Therapie sollten jedoch nur Stoffgruppen zum Einsatz kommen, deren therapeutischer Effekt durch kontrollierte Studien belegt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;SSS- und LLL- Regel :&lt;br /&gt;Sitzen und Stehen ist Schlecht, Lieber Liegen oder Laufen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Vermeiden:&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Isometrische Übungen (Krafttraining, Gewichtheben) sollten vermieden werden.&lt;br /&gt;Vermeiden Sie das Tragen überschwerer Lasten.&lt;br /&gt;Vermeiden Sie enge Kleidung (enge Hosen, straffe Mieder, Strumpf- und Gummibänder, enge Gürtel).&lt;br /&gt;Vermeiden Sie Nikotin und Alkohol im Übermaß.&lt;br /&gt;Ungünstig ist alles, was die Vene erweitert: Heiße Bäder, ausgiebige Sonnenbestrahlung, zu lange Saunagänge.&lt;br /&gt;Generelle Empfehlung: Hitze und pralle Sonne meiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Venenunterstützende Maßnahmen&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Beine so oft wie möglich hochlegen&lt;br /&gt;Spezielle Gymnastik für die Beinmuskulatur&lt;br /&gt;Kühle Beinbäder&lt;br /&gt;Hitze meiden&lt;br /&gt;Möglichst viel Bewegung (z.B. Schwimmen, Fahrradfahren)&lt;br /&gt;Stützstrümpfe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Achtung!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie ungewöhnliche Beschwerden haben, z.B. eine plötzliche Schwellung und/oder eine Blauverfärbung eines Beines, Husten oder Atemnot mit oder ohne atemabhängige stechende Schmerzen, sollten sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Hedda Heuer&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-1640423216020888930?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/1640423216020888930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=1640423216020888930' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/1640423216020888930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/1640423216020888930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2008/05/aktionen.html' title='Aktionen'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD7WYXhmRqI/AAAAAAAABf8/LB_5SVLMux4/s72-c/postthrombotisches_syndrom.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-2185568287735345517</id><published>2008-05-27T21:00:00.013+02:00</published><updated>2008-06-01T11:01:40.277+02:00</updated><title type='text'>Wetter und Klima</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Wetterumschwung im Mai - das &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;heiße&lt;/span&gt; Hochdruckwetter kehrt zurück&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Nach eher kühlen Tagen wird es jetzt auch in Mitteleuropa so richtig warm. Der Sommer, der schon Anfang Mai ein kurzes Gastspiel gegeben hatte, kommt jetzt mit warmer, feuchter Luft, Blitzen und Donnergrollen. Wie und warum es dazu kommt, darüber will ich hier ein wenig berichten...&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Wettermaschine&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Wettergeschehen auf der Erde wird in der Hauptsache von unserer Sonne angetrieben, die ihre Gunst aber höchst ungleich verteilt. Während sie die Tropen, die Äquatorregion also, mit ihren energiereichen Sonnenstrahlen geradezu verwöhnt, verhält sie sich gegenüber den Polen eher stiefmütterlich. Die Erwärmung der Erdoberfläche ist nämlich vom Einfallswinkel der Sonnenstrahlung abhängig. Je flacher die Strahlung einfällt, umso größer ist die Fläche, auf die sie sich ihre Energie verteilt, und umso weniger wird ein beliebiges Flächenstück erwärmt und umgekehrt. An den Polen ist der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen aber nun einmal sehr flach, in der Äquatorregion dagegen sehr steil. Wir in Deutschland liegen so ungefähr in der Mitte dazwischen. Und dann gibt es da noch den Wechsel von Tag und Nacht - die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal um ihre eigene Achse und vor allem ja auch noch die Jahreszeiten: Nord- und Südhalbkugel der Erde empfangen während eines Umlaufs um die Sonne abwechselnd einmal mehr und einmal weniger Sonnenstrahlung, denn diese trifft einmal steiler auf die Nordhalbkugel und flacher auf die Südhalbkugel und das andere Mal flacher auf die Nordhalbkugel und steiler auf die Südhalbkugel. Das liegt daran, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;daß&lt;/span&gt; die Drehachse der Erde nicht genau senkrecht auf der Bahnebene um die Sonne steht, sondern gekippt ist, und zwar um 23,5° . Im Winter auf der Nordhalbkugel, bekommt der Nordpol deshalb überhaupt keine Sonne ab (Polarnacht) Im Sommer scheint dort zwar rund um die Uhr die Sonne, aber der Einfallswinkel des Sonnenlichts ist wie gesagt sehr flach, und so bleibt es immer noch recht kalt. Im Bereich des Äquators hingegen, ist der Unterschied zwischen Sommer und Winter nur gering. Über das ganze Jahr gesehen wird die Äquatorregion also immer deutlich mehr erwärmt als die Pole und im Winter ist dieser Unterschied größer als im Sommer. Dieser Temperaturunterschied zwischen Äquatorregion und den Polen überträgt sich auch auf die Luftschichten darüber, denn diese erhalten ihre Wärme wie von einer Herdplatte durch den von der Sonne unterschiedlich stark aufgeheizten &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;Erdboden&lt;/span&gt;. Der Temperaturunterschied zwischen tropischer Warmluft aus der Äquatorregion und polarer Kaltluft will ausgeglichen werden, und das ist der Antrieb für all das, was wir als Wetter tagtäglich immer wieder neu erleben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3JRW7CteI/AAAAAAAABfc/ZZKx5uz24Xw/s1600-h/Jahreszeiten99_DE2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205538044358342114" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3JRW7CteI/AAAAAAAABfc/ZZKx5uz24Xw/s400/Jahreszeiten99_DE2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abb.1: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Entstehung der Jahreszeiten&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quelle: &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Wikipedia&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bild durch Anklicken &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;vergrößerbar&lt;/span&gt;!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Wettergeschehen, welches wir uns gleich näher ansehen werden, spielt sich überwiegend in der untersten Schicht der Erdatmosphäre, der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;Troposphäre&lt;/span&gt; ab, die von &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;unten&lt;/span&gt; -wo sie der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;Erdboden&lt;/span&gt; erwärmt- nach oben immer kälter wird.. Darüber erstreckt sich die sehr trockene Stratosphäre, wo die Luft schon ausgesprochen dünn ist. Sie enthält Ozon, das die gefährlichen Anteile der &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;Ultraviolettstrahlung&lt;/span&gt; der Sonne abfängt uns sich dabei erwärmt. Aus diesem Grund ist die Stratosphäre wärmer als die obere &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;Troposphäre&lt;/span&gt; (Temperaturinversion).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bei der nun folgenden Erklärung des Wettergeschehens wollen wir uns aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die Nordhalbkugel beschränken. Auf der Südhalbkugel laufen die Vorgänge mit umgekehrtem Vorzeichen, aber ansonsten ganz genauso ab.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die tropische Warmluft und die polare Kaltluft breiten sich aus und treffen in den mittleren Breiten an der so &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;genannten&lt;/span&gt; Polarfront aufeinander.Da der Luftdruck in der tropischen Warmluft mit wachsender Höhe langsamer abnimmt als in der kalten Polarluft, entsteht in der Höhe, in der oberen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"&gt;Troposphäre&lt;/span&gt;, ein Luftdruckgefälle (Gradient), das von der warmen zur kalten Luft, also von Süden nach Norden (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12"&gt;polwärts&lt;/span&gt;) gerichtet ist. Daraus ergibt sich eine Gradientenkraft, die einen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13"&gt;polwärts&lt;/span&gt; gerichteten Höhenwind (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14"&gt;Jetstream&lt;/span&gt;) hervorruft, der aber wiederum von der Erdrotation abgelenkt wird und dadurch zu einem Westwind wird. Es bildet sich eine Westwindzone (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15"&gt;Westdrift&lt;/span&gt;) heraus, die sich bis zum &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_16"&gt;Erdboden&lt;/span&gt; hin durchsetzt. Das Temperatur- und damit Druckgefälle ist aber nicht überall an der Polarfront genau gleich groß und damit auch nicht die Windgeschwindigkeiten im jeweils dazugehörigen Abschnitt des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_17"&gt;Jetstreams&lt;/span&gt;. Durch diese Unregelmäßigkeiten beginnt der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_18"&gt;Jetstream&lt;/span&gt; zu mäandern (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_19"&gt;Rossby&lt;/span&gt;-Wellen). Die Wellenberge (Hochkeile)enthalten tropische Warmluft, die Wellentäler(&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_20"&gt;Höhentröge&lt;/span&gt;) polare Kaltluft. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3KsW7CtfI/AAAAAAAABfk/hhFs1g3EIog/s1600-h/Jetstream%2BDynamik.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205539607726437874" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3KsW7CtfI/AAAAAAAABfk/hhFs1g3EIog/s400/Jetstream%2BDynamik.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abb 2: &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_21"&gt;Jetstream&lt;/span&gt; mit &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_22"&gt;Rossby&lt;/span&gt;-Wellen, dynamische Hoch- und Tiefdruckgebiete&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quelle: Lufthansa-Broschüre&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bild durch Anklicken vergrößerbar!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Höhenströmung des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_23"&gt;Jetstreams&lt;/span&gt; wird dadurch abwechselnd beschleunigt und dann wieder abgebremst. Auf der Rückseite (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_24"&gt;Westseite&lt;/span&gt;) eines Wellentals des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_25"&gt;Jetstreams&lt;/span&gt; (Trog) wird die Luft beschleunigt, denn die Luftteilchen erfahren neben der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_26"&gt;polwärts&lt;/span&gt; gerichteten Gradientenkraft eine Zentrifugalkraft in genau die entgegengesetzte Richtung. Dadurch wird die Höhenströmung abgebremst und durch die mit noch ungebremster Geschwindigkeit nachfolgende Luft gibt es einen Luftstau (Konvergenz). Die Luftsäule in dieser Konvergenzzone gewinnt an Masse, so &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_27"&gt;daß&lt;/span&gt; der Bodenluftdruck steigt. Die Luft weicht ringsherum nach außen aus (Divergenz in Boden) und es bildet sich ein abwärts gerichteter Hochdruckwirbel. Auf diese Weise entstehen die dynamischen Hochdruckgebiete (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_28"&gt;Anticyclonen&lt;/span&gt;), die sich auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn drehen und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_29"&gt;äquatorwärts&lt;/span&gt; ausscheren. Da die Luft in einem solchen Hochdruckgebiet nach unten sinkt und sich dabei erwärmt, lösen sich Wolken, falls vorhanden, sehr schnell auf. Auf der Vorderseite (Ostseite) eines Wellentals (Trog) nimmt die Geschwindigkeit der Höhenströmung wieder zu, da die abbremsende Zentrifugalkraft wegfällt. Die mit noch gebremster Geschwindigkeit nachfolgende Luft kommt nicht hinterher und es fehlt Luft (Divergenz). Die Luftsäule in dieser Divergenzzone verliert an Masse, und der Bodenluftdruck fällt. Die Luft strömt von ringsherum herbei (Konvergenz am Boden), und es entsteht ein aufwärts gerichteter Tiefdruckwirbel. Auf diese Weise entstehen die dynamischen Tiefdruckgebiete (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_30"&gt;Cyclonen&lt;/span&gt;), die sich auf der Nordhalbkugel wegen der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_31"&gt;Corioliskraft&lt;/span&gt; im Gegenuhrzeigersinn drehen und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_32"&gt;polwärts&lt;/span&gt; ausscheren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3Iem7CtdI/AAAAAAAABfU/Qrb-2HFxTCo/s1600-h/Coriolis_effect09.png"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205537172479981010" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3Iem7CtdI/AAAAAAAABfU/Qrb-2HFxTCo/s400/Coriolis_effect09.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abb 3: Ablenkung von bewegten Luftteilchen durch die Erdrotation (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_33"&gt;Corioliskraft&lt;/span&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Erde dreht sich um die eigene Achse (Erdrotation) und die Luftteilchen ihrer Atmosphäre drehen sich mit. Je weiter man nach Norden gelangt, umso langsamer bewegen sich die Luftteilchen in Drehrichtung, denn die Breitenkreise werden ja immer kleiner und somit der zurückzulegende Weg während einer Erdumdrehung immer kürzer. Wenn sich ein Luftteilchen beispielsweise vom Äquator nach Norden bewegt, bekommt es also eine höhere Geschwindigkeit in Drehrichtung der Erde mit, als sie die in den höheren Breitengraden befindlichen Luftteilchen haben. Deshalb eilt es diesen in Richtung der Erdrotation nach Osten voraus, wird also nach rechts abgelenkt. Bewegt sich ein Luftteilchen von Norden in Richtung Äquator, so bekommt es eine niedrigere Geschwindigkeit in Richtung der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_34"&gt;Erddrehung&lt;/span&gt; mit als die sich auf den niedrigeren Breitengraden jeweils schon befindlichen Luftteilchen, und es bleibt diesen gegenüber zurück. Das Luftteilchen wird nach Westen, also ebenfalls nach rechts abgelenkt. Bewegt sich ein Luftteilchen auf einem mittleren Breitenkreis nach Osten in Richtung der Erdrotation, so wird es schneller als die es umgebenden Luftteilchen und bewegt sich zu einem Breitenkreis, der der höheren Geschwindigkeit entspricht, wird also nach rechts in Richtung Süden abgelenkt. Ein Luftteilchen dagegen, das sich auf einem mittleren Breitenkreis nach Westen entgegen der Erdrotation bewegt, verliert gegenüber den Luftteilchen der Umgebung an Geschwindigkeit und sucht sich einen dementsprechenden Breitenkreis. Es wird in Richtung Norden, also ebenfalls nach rechts abgelenkt.In der Abbildung stehen die blauen Pfeile für die Gradientenkraft (entlang eines Druckgefälles), die die Luftteilchen in Bewegung setzt. Die roten Pfeile stehen für die ablenkende &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_35"&gt;Corioliskraft&lt;/span&gt; und die schwarzen Pfeile zeigen die resultierende Bewegung der Luftteilchen. Quelle: &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_36"&gt;Wikipedia&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bild durch Anklicken &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_37"&gt;vergrößerbar&lt;/span&gt;!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Ablenkung durch die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_38"&gt;Corioliskraft&lt;/span&gt; sorgt übrigens auch dafür, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_39"&gt;daß&lt;/span&gt; der Druckausgleich zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten nicht auf direktem und geradem Wege erfolgt. Die Lebensdauer von Hoch- und Tiefdruckgebieten wird so enorm verlängert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Durch die von ihrem Tiefdruckzentrum ausgehende Drehbewegung stößt warme Luft &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_40"&gt;polwärts&lt;/span&gt; gegen die Kaltluft vor (Warmfront), und im Gegenzug stößt kalte Luft &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_41"&gt;äquatorwärts&lt;/span&gt; gegen die Warmluft (Kaltfront) vor. An der Warmfront, wo die warme Luft langsam über die kältere Luft nach oben gleitet, bilden sich Schichtwolken, und es fängt häufig über längere Zeit an zu regnen (Landregen). In größeren Höhen, wo es kälter ist, bilden sich Eiswolken (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_42"&gt;Cirrus&lt;/span&gt;). Die Kaltfront und die dahinter befindliche Kaltluft bewegen sich wesentlich schneller als die vorauseilende Warmluft, die wegen ihrer Aufstiegstendenz eine schwächer ausgeprägte Vorwärtsbewegung hat. Die Warmluft wird so nach und nach von der herannahenden Kaltluft durchdrungen, erfährt dabei, da sie leichter ist, einen starken Auftrieb (labile Luftschichtung), und es bildet sich eine ausgeprägte &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_43"&gt;Quellbewölkung&lt;/span&gt;. Bei kräftigen Winden kommt es zu sehr heftigen Regenschauern, oft auch zu Gewittern mit Hagel. Der Warmluftsektor wird nach und nach zusammengeschoben. Warm- und Kaltfront vereinigen sich dabei zu einer &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_44"&gt;Mischfront&lt;/span&gt; (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_45"&gt;Okklusion&lt;/span&gt;) bis der Warmluftsektor völlig verschwunden ist. Später löst sich das Tiefdruckgebiet dann ganz auf. Die durchschnittliche Lebensdauer dynamischer Tiefdruckgebiete liegt bei nur knapp einer Woche. An den Kaltfronten älterer Tiefdruckgebiete können wiederum kleine Wellenstörungen auftreten und die Bildung weiterer dynamischer Tiefdruckgebiete (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_46"&gt;Randtiefs&lt;/span&gt;, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_47"&gt;Tochtertiefs&lt;/span&gt;) auslösen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3LUW7CtgI/AAAAAAAABfs/nyEkjcqKcbk/s1600-h/lavtrykpolar.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205540294921205250" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3LUW7CtgI/AAAAAAAABfs/nyEkjcqKcbk/s320/lavtrykpolar.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3Lh27CthI/AAAAAAAABf0/LxCEFEupihI/s1600-h/Bjerknes.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205540526849439250" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3Lh27CthI/AAAAAAAABf0/LxCEFEupihI/s320/Bjerknes.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abb 4: Entwicklung und Aufbau eines Tiefdruckgebietes &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_48"&gt;Tiefdruckgebietes nach Vilhelm&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_49"&gt;Bjerknes&lt;/span&gt; (1862-1951), der die Polarfronttheorie entwickelte;Erklärungen im Text. &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bilder durch Anklicken &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_50"&gt;vergrößerbar&lt;/span&gt;!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Aus kleinen Wellenstörungen des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_51"&gt;Jetstreams&lt;/span&gt; an der Polarfront entstehen also dynamische Hoch- und Tiefdruckwirbel, die wie &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_52"&gt;Rührwerke&lt;/span&gt; für eine Durchmischung von Warm- und Kaltluft und damit für einen Abbau des Temperatur- und Druckgefälles zwischen der Äquatorregion und den Polen sorgen. Die Tiefdruckwirbel werden von der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_53"&gt;Westdrift&lt;/span&gt; nach Osten getragen. In den Gebieten unter ihren Zugbahnen sorgen sie für wechselhaftes Wetter mit Wolken und häufigen Niederschlägen sowie zwischenzeitlicher Aufheiterung (Zwischenhochs) bei relativ milden Temperaturen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die aktuelle Wetterlage&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;Wir werden nun unser frisch erworbenes Wissen anwenden und uns der Wetterlage Ende Mai zuwenden. Dazu benutzen wir eine Aufnahme des europäischen Wettersatelliten &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_54"&gt;Meteosat&lt;/span&gt;, der die Erde auf einer geostationären Bahn umläuft. Der Satellit fliegt dabei auf einer so hohen Bahn, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_55"&gt;daß&lt;/span&gt; er für eine &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_56"&gt;Erdumrundung&lt;/span&gt; genau einen Tag braucht, also genau die Zeit, welche die Erde für eine Drehung um die eigene Achse benötigt. Daher dreht sich der Satellit genau mit der Erde und bleibt so immer über demselben Ort auf der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD7p4XhmRtI/AAAAAAAABgU/AF6klI5gnrg/s1600-h/eurvis_sat_200805271200.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205855373883754194" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD7p4XhmRtI/AAAAAAAABgU/AF6klI5gnrg/s400/eurvis_sat_200805271200.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abb 5: Wetterlage am 27.Mai 2008 um 12.00 &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_57"&gt;UTC&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quelle: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.metoffice.gov.uk/"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.metoffice.gov.uk/&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bild durch Anklicken &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_58"&gt;vergrößerbar&lt;/span&gt;!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Bild fällt sofort ein gewaltiges Tief bei Island ins Auge. Warm- und Kaltfront sowie die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_59"&gt;okkludierten&lt;/span&gt; Anteile &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_60"&gt;seines&lt;/span&gt; Frontensystems sind gut zu erkennen (vgl. auch Abb. 4). Ein weiteres Tief mit Zentrum westlich der Biskaya erstreckt sich mit seinem Frontensystem im Bogen über die Britischen Inseln, die Benelux-Länder und Frankreich. Die ersten Ausläufer haben schon das westliche Deutschland erreicht. Über Mittel- und Osteuropa liegt ein ausgedehntes Hoch. Der Himmel ist dort praktisch &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_61"&gt;wolkenfrei&lt;/span&gt;. Durch die ungehinderte Sonneneinstrahlung ist es dort heiß und trocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitergehende Informationen über die Wetterlage entnehmen wir einer Höhenkarte.Sie zeigt viele &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_62"&gt;Farbschattierungen&lt;/span&gt;, die jeweils anzeigen, in welcher Höhe der Luftdruck auf 500 &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_63"&gt;hPa&lt;/span&gt; zurückgegangen ist (Höhenangaben in &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_64"&gt;Dekametern&lt;/span&gt;!). Da sich warme Luft nach oben hin mehr ausdehnt als kalte Luft, fällt der Luftdruck auch entsprechend langsamer mit wachsender Höhe. Je wärmer also die Luft &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_65"&gt;umdso&lt;/span&gt; größer die Höhe in der der Luftdruck auf 500 &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_66"&gt;hPa&lt;/span&gt; gesunken ist. Man erhält in einer zusammenfassenden Kartendarstellung dann eine 500 &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_67"&gt;hPa&lt;/span&gt;-Fläche in Form einer Art "Landschaft" mit "Bergen" und "Tälern". In den roten, orangefarbenen und gelben Bereichen befindet sich die warme Luft, deren Temperatur von gelb nach rot zunimmt; in den grünen, blauen und violetten Bereichen hingegen die kalte Luft, mit von grün über blau nach violett sinkender Temperatur. Die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_68"&gt;Isobaren&lt;/span&gt; des Bodenluftdrucks sind als weiße geschlossene Linien eingezeichnet. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_69"&gt;Isobaren&lt;/span&gt; verbinden die Orte gleichen Luftdrucks miteinander. Geringe Abstände zwischen diesen zeigen ein großes Luftdruckgefälle an und umgekehrt. Die Luftdruckwerte sind auf den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_70"&gt;Isobaren&lt;/span&gt; eingetragen. Die Zahlen auf der 500 &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_71"&gt;hPa&lt;/span&gt;-Fläche zeigen die jeweils herrschenden Temperaturen an. Eine schwarze Linie markiert den Verlauf der Polarfront, wo die Warmluft aus den Tropen und die polare Kaltluft &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_72"&gt;aufeinanderstossen&lt;/span&gt; und wo auch der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_73"&gt;Polarfrontjetstream&lt;/span&gt; verläuft (s.o.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD8BjXhmRuI/AAAAAAAABgc/xHituM5WPcI/s1600-h/Rtavn00120080527.png"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205881401385567970" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD8BjXhmRuI/AAAAAAAABgc/xHituM5WPcI/s400/Rtavn00120080527.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abb. 6: Höhenkarte zum Satellitenbild vom 27.Mai 2008 um 12:00 Uhr &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_74"&gt;UTC&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quelle: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.wetterzentrale.de/"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.wetterzentrale.de/&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bild durch Anklicken &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_75"&gt;vergrößerbar&lt;/span&gt;!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Betrachten der Höhenkarte fällt auf, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_76"&gt;daß&lt;/span&gt; sich das Islandtief, wie nicht anders zu erwarten im direkten &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_77"&gt;Einflußbereich&lt;/span&gt; des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_78"&gt;Polarfrontjetstreams&lt;/span&gt; befindet. Das Biskaya-Tief jedoch, steht vollkommen abseits, losgelöst von &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_79"&gt;Polarfrontjetstream&lt;/span&gt; und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_80"&gt;Westdrift&lt;/span&gt;, Auge in Auge mit dem ausgedehnten Hoch über Mittel- und Osteuropa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So etwas kann immer dann passieren, wenn das Temperaturgefälle an der Polarfront deutlich abnimmt. Die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_81"&gt;Strömungsgeschwindigkeit&lt;/span&gt; im &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_82"&gt;Jetstream&lt;/span&gt; geht dann ebenfalls deutlich zurück, so &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_83"&gt;daß&lt;/span&gt; die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_84"&gt;Rossby&lt;/span&gt;-Wellen immer stärker werden. Der sehr stark mäandernde &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_85"&gt;Jetstream&lt;/span&gt; wird dann noch langsamer bis die Höhenströmung oft sogar vollkommen zusammenbricht. Die dynamischen Hoch- und Tiefdruckgebiete in der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_86"&gt;Westdrift&lt;/span&gt; werden dadurch sozusagen "eingefroren". Die Hochs blockieren dann die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_87"&gt;Tiefs&lt;/span&gt; („&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_88"&gt;blocking&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_89"&gt;action&lt;/span&gt;“), welche sich daraufhin von der Westwindzone lösen („&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_90"&gt;cut&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_91"&gt;off&lt;/span&gt;“), um das Hindernis zu "umfahren". &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_92"&gt;Polwärts&lt;/span&gt; bildet sich ein neuer &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_93"&gt;Polarfontjetstream&lt;/span&gt; und eine neue &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_94"&gt;Westdrift&lt;/span&gt; ohne &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_95"&gt;Rossby&lt;/span&gt;-Wellen, mit dementsprechend hoher &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_96"&gt;Strömungsgeschwindigkeit&lt;/span&gt; aus. Da hier kein Temperaturausgleich mehr gelingt, werden die Temperaturgegensätze zwischen tropischer Warmluft und polarer Kaltluft wieder größer, bis sich durch Instabilitäten des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_97"&gt;Jetstreams&lt;/span&gt; auch wieder &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_98"&gt;Rossby&lt;/span&gt;-Wellen bilden, womit auch wieder neue dynamische Hoch- und Tiefdruckgebiete entstehen können. Da die von der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_99"&gt;Westdrift&lt;/span&gt; losgelösten &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_100"&gt;Tiefs&lt;/span&gt; ursprünglich auf der Kaltluftseite der Polarfront entstanden sind, handelt es sich bei ihnen um Bereiche kalter Luft, die von der wärmeren &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_101"&gt;Umgebungsluft&lt;/span&gt; der Warmluftseite völlig eingeschlossen sind. Daher werden sie auch Kaltlufttropfen genannt. Als kalte &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_102"&gt;Höhentiefs&lt;/span&gt; über relativ warmer Luft - eine labile Luftschichtung also - „saugen“ sie die Luft nach oben. Diese kühlt dabei ab, und es entwickeln sich viele &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_103"&gt;Quellwolken&lt;/span&gt; (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_104"&gt;Cumulus&lt;/span&gt;, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_105"&gt;Cumulunimbus&lt;/span&gt;). Heftige Niederschläge (Starkregen, Schnee) und oft auch Gewitter (Hagel) sind die Folge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Biskaya-Tief ist also ein Kaltlufttropfen, der in seinem &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_106"&gt;Einflußbereich&lt;/span&gt; für heftige Gewitter sorgt. Da sich das Tief im Gegenuhrzeigersinn dreht führt es tropische Warmluft über das Mittelmeer - wo sie noch viel Feuchtigkeit aufnehmen kann - nach Mitteleuropa heran. Die warme und feuchte Luft wird jedoch durch die Alpen aufgehalten. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als an der windzugewandten Seite der Alpen, der Luvseite also aufzusteigen und dabei abzukühlen. Der Wasserdampf in der Luft kondensiert, und es kommt zur Wolkenbildung und Niederschlägen. Dabei wird Kondensationswärme frei, auch latente Wärme genannt. Sie entspricht der Energie, die nötig war, um das Wasser über dem Mittelmeer zu verdunsten und die nun bei dem umgekehrten Vorgang natürlich wieder freigesetzt wird. Die latente Wärme gibt der aufsteigenden Luft neuen Auftrieb, denn solange diese wärmer ist als die Umgebungsluft, kann der Aufstieg weitergehen. Auch Wasserdampf kondensiert weiter aus, solange noch genug davon vorhanden ist. Die bei der Wolkenbildung freiwerdende Kondensationswärme treibt also ihrerseits wieder die Wolkenbildung an. So kann sich eine ausgeprägte Quellbewölkung mit ergiebigen Niederschlägen und oft auch heftigen Gewittern ausbilden. Auf der windabgewandten Seite der Alpen, der Leeseite sinkt die nach dem Ausregnen nun sehr trockene Luft wieder ab und erwärmt sich dabei wieder. Bei gleichen Höhenunterschieden wird sie dabei wärmer, als sie ursprünglich vor dem Aufstieg war, da sie ja noch die latente Wärme enthält. Nördlich der Alpen weht deshalb ein warmer und trockener Südföhn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fassen noch einmal zusammen:&lt;br /&gt;In Westeuropa toben Gewitterstürme, Mittel- und Osteuropa stehen unter Hochdruckeinfluß. Deutschland liegt genau in der Mitte. Also Gewitter im Westen und überwiegend Sonnenschein im Osten bei von Süden her deutlich ansteigenden Temperaturen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gesundheitliche Beschwerden bei Hochdruckwetter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch ist wie alle anderen Säugetiere auch in der lage seine Körpertemperatur, abgesehen von geringen Tagesschwankungen, weitestgehend konstant bei etwa 37 ° C zu halten und dies bei wechselnden Umweltbedingungen - bei warmen und kaltem Wetter - , aber auch bei unterschiedlicher eigener Stoffwechsellage. Vor allem in den lebenswichtigen inneren Organen und dem Gehirn, im Körperinneren also, muss für ein reibungsloses Funktionieren immer eine konstante Temperatur, die Kerntemperatur, aufrecht erhalten werden. In den äußeren Körperschichten, der Körperschale ist es deutlich kühler und die Temperaturschwankungen dürfen größer sein. Um die Kerntemperatur konstant zu halten, ist es notwendig, daß die durch Stoffwechselprozesse produzierte inneren Eigenwärme und die an die Umgebung abgegebene Wärme genau gleich groß sind. Die innere Eigenwärme gelangt hauptsächlich mit dem Blutstrom, in geringerem Ausmaß auch durch einfache Wärmeleitung in die äußeren Gewebe der Körperschale. An der Körperoberfläche wird die Wärme dann über die Haut durch Wärmeleitung, Konvektion (Luftumwälzung) und durch Verdunstungsvorgänge (Schwitzen) an die Umgebung abgegeben. Das daduch abgekühlte Blut fließt ins Körperinnere zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wärmeproduktion und Wärmeabgabe werden durch eine Schaltzentrale im Hypothalamus des Gehirns über das vegetative Nervensystem gesteuert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der körpereigene Temperaturregulationsmechanismus, der über zahlreiche Temperaturfühler in Haut und Gewebe verfügt, setzt an mehreren Stellen an: Die Blutgefäße in der Haut erweitern sich, wenn es warm wird (Vasodilatation), so daß die Hautdurchblutung zunimmt. Der Blutdruck fällt, Herzfrequenz und Herzarbeit nehmen zu. Durch den verstärkten Blutstrom kann dann mehr Wärme nach außen abgegeben werden. Die Schweißproduktion wird gesteigert und damit auch die Verdunstung auf der Haut. Die zusätzliche Verdunstungskälte wirkt stark abkühlend. Bei hoher Luftfeuchtigkeit ist die Schweißverdunstung aber deutlich behindert. Eine ausreichende Abkühlung des Körpers gelingt dann oft nicht mehr, und es droht Überhitzung. Wenn es kalt ist, verengen sich die Blutgefäße der haut (Vasokonstriktion) und dadurch geht dem Körper auch weniger Wärme verloren. Kommt es trotzdem zu einer stärkeren Auskühlung, so setzt Muskelzittern ein, wobei innere Wärme produziert wird. Durch Ausschüttung von Streßhormonen steigen Blutdruck, Herzarbeit und Herzfrequenz. Da die äußeren Blutgefäße eng gestellt sind, werden die lebenswichtigen Organe und das Gehirn vermehrt durchblutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SEBjPHhmRxI/AAAAAAAABg0/R7JmgTnQWPY/s1600-h/c44x10thermo-reg.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206270280609449746" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SEBjPHhmRxI/AAAAAAAABg0/R7JmgTnQWPY/s400/c44x10thermo-reg.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abb. 7: Die Thermoregulation, dessen Schaltzentrale sich im Hypothalamus des Gehirns befindet, setzt an den Blutgefäßen der Haut, den Schweißdrüsen und den Muskeln an.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quelle: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://fig.cox.miami.edu/~cmallery/150/physiol/physiology.htm"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://fig.cox.miami.edu/~cmallery/150/physiol/physiology.htm&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bild durch Anklicken vergrößerbar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Hochdrucklagen mit hohen Temoeraturen belasten also ganz erheblich den Kreislauf , ganz besonders dann, wenn auch noch eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Das gilt insbesondere für ältere und kranke Menschen. Sie sollten auf jeden Fall bei derartigen Wetterlagen unnötige Anstrengungen vermeiden. Während des Rekordsommers im Jahre 2003, der heißeste in Europa seit 500 Jahren (!) starben dort rund 70.000 Menschen mehr als üblicherweise in diesem Zeitraum (&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,473614,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,473614,00.html&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt berechtigterweise die Befürchtung, daß derartig heiße Sommer als Folge des Klimawandels im Zuge der globalen Erwärmung, schon bald nicht mehr die Ausnahme sein werden, sondern der Regelfall!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Treibhauseffekt, Klimawandel und Hochdruckwetter &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Erdboden absorbiert die Strahlung der Sonne, wandelt sie in Wärme um und erwärmt wiederum die Atmosphäre von unten. Ein Teil der Wärme wird vom Erdboden wieder in den Weltraum abgestrahlt (Infrarotstrahlung), wovon die Treibhausgase (Kohlendioxid, Wasserdampf, Methan, Lachgas) aber wiederum etwas zurückhalten. Die Treibhausgasmoleküle absorbieren nämlich bestimmte ausgewählte Wellenlängen der Infrarotstrahlung und geben einen Großteil davon durch Stöße an Nachbarmoleküle ab. Die Atmosphäre erwärmt sich dadurch ein wenig. Ein kleiner Teil gelangt jedoch als infrarote Gegenstrahlung - mit derselben Wellenlänge in der zuvor absorbiert wurde - wieder zurück zum Erdboden, der dadurch wieder etwas Wärme zurückbekommt und so langsamer auskühlt. Der Rest der aufgenommenen Wärme wird durch die Treibhausgase in den Weltraum abgestrahlt. Aufgrund der verzögerten Auskühlung erwärmt sich der Erdboden durch die Sonnenstrahlung auf höhere Temperaturen, als wenn es keine Treibhausgase gäbe. Die Erdoberfläche strahlt dann dem Temperaturanstieg entsprechend mehr Infrarotstrahlung - mit den zahlreichen Wellenlängen, die die Treibhausgase nicht absorbieren können (Infrarotfenster) - in den Weltraum ab, so daß sich ein neues Strahlungsgleichgewicht auf diesem höheren Temperaturniveau einstellt. Der durch den Treibhauseffekt erwärmte Erdboden gibt seine zusätzliche Wärme aber auch von unten an die unteren Luftschichten der Troposphäre weiter. Die Wirkungen der Treibhausgase addieren sich, können sich aber auch gegenseitig überproportional verstärken. Nimmt beispielsweise die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Luft zu, so wird es nur ein wenig wärmer. Die wärmere Luft kann jedoch mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Wasser (H2O) ist nun aber ein wesentlich stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid. Damit verstärkt das H2O in der Atmosphäre den relativ geringen Treibhauseffekt des CO2 (Wasserdampfverstärkung).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nicht alle bei der Erde eintreffenden Sonnenstrahlen gelangen bis zur Erdoberfläche und erwärmen sie, denn ein Teil der Strahlung wird von den hellen Wolken in den Weltraum zurückgeworfen (reflektiert), und auch die Erdoberfläche selbst reflektiert in Abhängigkeit von ihrer Beschaffenheit einen gewissen Anteil der Sonnenstrahlung (Albedoeffekt). Ist die Erdoberfläche beispielsweise vereist oder gar von Schnee bedeckt, oder gibt es viele Wolken, so hat die Erde ein hohes Albedo, und die Sonnenstrahlung wird zu einem großen Teil in den Weltraum reflektiert. Ein hohes Albedo wirkt also abkühlend. Ein weiterer eher kleiner Anteil der Sonnenstrahlen wird von der Atmosphäre direkt aufgenommen (absorbiert).Wolken wirken nicht nur durch ihre hohe Albedo abkühlend, sondern haben auch einen dem entgegen stehenden Treibhauseffekt. Sie halten die Wärme sogar besser als alle Treibhausgase, denn sie absorbieren die Infrarotstrahlung in allen infraroten Wellenbereichen! Davon gelangt der eine Teil als infrarote Gegenstrahlung wieder zurück zum Erdboden, der andere wird direkt in den Weltraum abgestrahlt. Diese Abstrahlung in den Weltraum wird umso geringer, je größer die vertikale Ausdehnung der Wolken ist, denn in größeren Höhen ist die Wolkenoberseite deutlich kälter als die Unterseite. Die Infrarotabstrahlung der Wolkenoberseite in den Weltraum ist damit deutlich geringer als die infrarote Gegenstrahlung an der Wolkenunterseite. Je nach Wolkenart überwiegt ihr abkühlender Effekt oder ihr Treibhauseffekt: Eiswolken (Cirrus) in großen Höhen lassen das Sonnenlicht größtenteils durch, absorbieren aber sehr gut die vom Erdboden kommende Infrarotstrahlung und wirken daher erwärmend. Wolken, die aus kleinen Wassertröpfchen bestehen (Cumulus, Stratus), sind sehr hell und reflektieren daher das meiste Sonnenlicht. Obwohl auch diese Wolken die Infrarotstrahlung vom Erdboden sehr gut absorbieren, überwiegt hier der abkühlende Effekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem durch die Nutzung fossiler Brennstoffe hat die Konzentration des Treibhausgases CO2 in der Atmosphäre deutlich zugenommen. Damit ging ein deutlicher Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur einher (globale Erwärmung). Auf der Nordhalbkugel ist dabei eine überproportionale Erwärmung der Polarregion (Arktis) zu beobachten, denn wenn das Meereis der Arktis schmilzt kommt die darunter liegende wesentlich dunklere ozeanische Wasseroberfläche zum Vorschein. Die Sonnenstrahlung wird in wesentlich geringerem Ausmaß reflektiert, als zuvor, so daß sich die Erwärmung verstärkt, denn die dunkle Wasseroberfläche absorbiert die Sonnenstrahlung deutlich besser als eine helle Eisoberfläche, erwärmt sich dementsprechend mehr und dann auch die Luftschichten darüber. Es handelt sich um eine sich selbst verstärkende positive Rückkopplung – je mehr Eis geschmolzen ist, umso stärker die Erwärmung, wodurch noch mehr Eis schmilzt usw. - die von einem bestimmten Punkt an dann nicht mehr aufzuhalten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die globale Erwärmung sind beispielsweise auf der Nordhalbkugel Hochdruckwetterlagen immer häufiger zu erwarten. Das hängt mit der Verlagerung des Polarfrontjetstreams in Richtung Pol zusammen, wodurch West- und Mitteleuropa immer häufiger unter Hochdruckeinfluss geraten. Dann ist es heiß und trocken. Ursache für die Verlagerung ist ein „Vordringen“ der tropischen Warmluft und ein „Rückzug“ der Kaltluft in die engere Polarregion. Die im Verlauf der letzten Jahre überproportionale Erwärmung in der Arktis (s.o.) vermindert zudem das Temperatur- und damit auch Druckgefälle an der Polarfront. Der Jetstream wird dadurch im Durchschnitt langsamer und mäandert stärker, so daß blockierende Hochdrucklagen begünstigt werden. Anderseits bilden sich aber auch immer häufiger Kaltlufttropfen,wodurch Starkregenereignisse und heftige Gewitterstürme wahrscheinlicher werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Winter sind die Auswirkungen eines stärker mäandernden Polarfrontjetstreams etwas anders: Ein schneller, nur wenig mäandernder Jetstream schließt die polare Kaltluft ähnlich wie eine Mauer ein. Mäandert der Jetstream wegen eines geringeren Temperatur- und Druckgefälles an der Polarfront jedoch stärker, so wird die polare Kaltluft von ihn nicht mehr richtig "eingeschlossen“. Daher kommt es zu gehäuften, massiven Kaltluftausbrüchen nach Süden (Kaltlufttröge und Kaltlufttropfen), wodurch es stellenweise recht kalt wird und es auch zu stärkeren Schneefällen kommen kann. Die plötzlichen Wintereinbrüche passieren zuerst dort, wo die Kaltluft am besten vorankommt, also über relativ schnell auskühlenden kontinentalen Landmassen wie beispielsweise Zentralasien.&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SCYdNf4l4KI/AAAAAAAABfE/IJk5PcDqqvE/s1600-h/planets4.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD80bXhmRvI/AAAAAAAABgk/o9ZugoDHq_Y/s1600-h/20010705_pid3188_aid3187_arcticoscillation_w600.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205937339039631090" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD80bXhmRvI/AAAAAAAABgk/o9ZugoDHq_Y/s400/20010705_pid3188_aid3187_arcticoscillation_w600.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abb 8:&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Links: Ruhige Wellenbewegungen des Jetstreams (positive Phase) begünstigen milde, verregnete Sommer durch eine ausgeprägte Westdrift der Tiefdruckgebiete. Im Winter wird die polare Kaltluft gut eingeschlossen und es bleibt ebenfalls recht mild.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Rechts: Wenn der Jetstream stärker mäandert, werden blockierende Hochdrucklagen wahrscheinlicher, und die Sommer werden heiß und trocken. Im Winter kommt es immer wieder zu Kaltluftausbrüchen nach Süden (negative Phase. &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quelle: [&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.washington.edu/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.washington.edu/&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;] &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bilder durch Anklicken vergrößerbar!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-2185568287735345517?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/2185568287735345517/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=2185568287735345517' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/2185568287735345517'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/2185568287735345517'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2008/05/wetter-und-klima.html' title='Wetter und Klima'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/SD3JRW7CteI/AAAAAAAABfc/ZZKx5uz24Xw/s72-c/Jahreszeiten99_DE2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-2168385651228921371</id><published>2008-04-03T21:50:00.015+02:00</published><updated>2008-04-04T09:37:42.459+02:00</updated><title type='text'>Forschung Aktuell</title><content type='html'>&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Gute Nachrichten für alle Kaffeetrinker - &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Coffein schützt das Gehirn!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;Der im Kaffee enthaltene anregende Wirkstoff Coffein schützt das Gehirn vor den Auswirkungen einer zu fettreichen Ernährung und wohl auch bis zu einem gewissen Grade vor Alzheimer. &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;Diese überraschende Schlußfolgerung ziehen Wissenschaftler jedenfalls aus neuesten Tierversuchen mit Kaninchen.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eine Gruppe von Pharmakologen der University of North Dakota unter Leitung von Prof. Jonathan D.Geiger untersuchten an einem "Kaninchenmodell", welche Folgen eine sehr fettreiche Ernährung mit hohem Cholesterinanteil auf das Gehirn der Tiere hat. Cholesterin und gesättigte, aber auch ungesättigte (essentielle) Fettsäuren führen im Übermaß zu winzigen Beschädigungen der Zellmembranen, was dann eine unspezifische Immunantwort auslöst. Es kommt zu einer schwachen Entzündung, die zum Untergang der betroffenen Gehirnzellen führt. Die Kaninchen wurden in vier Gruppen eingeteilt. Zwei Gruppen bekamen die fettreiche Diät, eine davon bekam aber noch zusätzlich 3mg Coffein ins Trinkwasser gemischt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_Vckkpp2RI/AAAAAAAABa8/V-a--I6cFV0/s1600-h/121206%20008.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185152329370425618" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_Vckkpp2RI/AAAAAAAABa8/V-a--I6cFV0/s400/121206%2520008.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Versuchskaninchen Quelle: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.animal-spirit.at/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;http://www.animal-spirit.at/&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bild durch Anklicken vergrößerbar!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div&gt;Auf den Menschen übertragen entspricht das nur einer einzigen Tasse Kaffee pro Tag! Zwei weitere Kontrollgruppen erhielten normales Futter, einmal mit und einmal ohne zusätzliches Coffein. Nach zwölf Wochen hatten bei einer fettreichen Diät mit viel Cholesterin die Gehirne der Tiere, denen zusätzlich Coffein ins Trinkwasser gemischt wurde, weniger Schaden genommen, als die Gehirne der Tiere, die kein Coffein erhalten hatten. Bei der Kontrollgruppe gab es keinerlei Unterschiede zwischen den Gruppen mit und ohne Coffein. Gehirnschäden gab es offenbar keine.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_VJ_Upp2NI/AAAAAAAABac/Yudwywf6JOs/s1600-h/ecard_espresso.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185131898210998482" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_VJ_Upp2NI/AAAAAAAABac/Yudwywf6JOs/s400/ecard_espresso.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein Espresso pro Tag genügt bereits! &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quelle:&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://its-coffeetime.de/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;http://its-coffeetime.de/&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bild durch Anklicken vergrößerbar!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Untersucht wurden jeweils das Riechhirn, aber auch Teile der Großhirnrinde (Wahrnehmungsverarbeitung, Motorik und höhere Denkfunktionen)und des Hippocampus (Gedächnisbildung, Überführung von Gedächnisinhalten aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächnis). Dabei lassen sich geschädigte oder abgestorbene Gehirnzellen, aber auch Antikörper und Signalstoffe infolge einer Entzündungsreaktion leicht nachweisen. AStudienleiter Jonathan Geiger ist überzeugt, dass Koffein auch das menschliche Gehirn vor den negativen Auswirkungen einer sehr fettreichen Ernährung schützt und vermutet auch eine vorbeugnde Wirkung des Coffeins gegen Alzheimer.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_VZ-Upp2QI/AAAAAAAABa0/9Znq6fuG0mg/s1600-h/cholkreislauf.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185149473217173762" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_VZ-Upp2QI/AAAAAAAABa0/9Znq6fuG0mg/s400/cholkreislauf.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Cholesterinstoffwechsel Quelle: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.medizininfo.de/"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.medizininfo.de&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Bild durch Anklicken vergrößern!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://adserver.adtech.de/?adlink/704/1428214/0/170/AdId=-3;BnId=0;itime=251729677;" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;Ein hoher Cholesteringehalt im Blut schädigt die Blut-Hirn-Schranke, die normalerweise das Eindringen schädlicher Stoffe aus dem Blut ins Gehirn verhindert. Das Gehirn wird von einem Netzwerk feiner Blutgefäße versorgt. Durch diese Blutgefäße wird das Gehirn beispielsweise mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Die Wände dieser Blutgefäße in ihrer Gesamtheit bilden die Blut-Hirn-Schranke. Entscheidend für das Funktionieren der Blut-Hirn-Schranke sind sogenannte Tight-Junction-Proteine (tight junction = dichte Verbindung), die in den Blutgefäßwänden des Gehirns für eine besonders hohe Abdichtung sorgen. Als Membranproteine "vernieten" sie die Zellmembranen benachbarter Epithelzellen und ermöglichen so als Diffusionsbarriere eine Kontrolle des Stoffaustausches. Epithelzellen (Deckzellen) bedecken, ähnlich wie Dachziegeln, als ein- oder mehrlagige Zellschichten die inneren und äußeren Körperoberflächen. Verlieren die Tight-Junction-Proteine ihren Zusammenhalt, so wird die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger und kann das Eindringen von Schadstoffen nicht mehr wirksam verhindern. Eine löchrige Blut-Hirn-Schranke begünstigt vermutlich auch die Entstehung von Alzheimer Demenz, Parkinson und anderen neurodegenerativen Erkrankungen, also Krankheiten, die mit einem fortschreitenden Untergang von Nervenzellen verbunden sind. Coffein kann dem Gedächtnisverlust entgegenwirken, hatten bereits frühere Studien an Menschen und Tieren ergeben. Der genaue Wirkmechanismus des Coffeins war bislang aber ungeklärt. Geiger und seine Kollegen glauben nun, ihn erstmals verstanden zu haben: Das Coffein fördert die Biosynthese von Tight-Junction-Proteinen und schützt so die Blut-Hirn-Schranke beispielsweise vor Schädigungen durch Cholesterin. Das verhindert das Eindringen von Schadstoffen ins Gehirn. Den Wirkungen des Coffeins im Gehirn will die Arbeitsgruppe um Geigerl noch weiter nachgehen, um neue Therapiemöglichkeiten für neurodegenerative Erkrankungen zu finden. Einen ersten Ansatzpunkt gibt es bereits: Coffein blockiert anscheinend vor allem Adenosin-Rezeptoren. Adenosin ist ein kleines Molekül, das einerseits als Baustein von Nukleinsäuren (DNA, RNA) und Adenosintriphosphat (ATP) dient, andererseits reguliert es die Funktion von praktisch jeder Körperzelle. Die DNA (desoxyribonucleic acid) speichert die Erbinformation, die RNA (ribonucleic acid) ist an der Übertragung und Umsetzung dieser Information durch Proteinbiosynthese beteiligt. DNA und RNA befinden sich überwiegend im Zellkern (nucleus lat. Kern), daher der Name. Die Bausteine der Nukleinsäuren sind die Nukleotide, die sich jeweils aus einer Phosphorsäure, einem Zucker und einer Base zusammensetzen. Diese Bausteine verbinden sich zu langen Strängen, bei der DNA zu einem Doppelstrang, der berühmten Doppelhelix, bei der RNA nur zu einem einfachen Strang. ATP ist der universelle Energieträger der Zelle. Die Energie kann durch Aufspaltung des Moleküls freigesetzt werden und treibt dann alle enrgieverbrauchenden Prozesse in der Zelle an.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_VVvUpp2OI/AAAAAAAABak/zXlp2iJznzI/s1600-h/DNA-RNA.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185144817472624866" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_VVvUpp2OI/AAAAAAAABak/zXlp2iJznzI/s320/DNA-RNA.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_VV60pp2PI/AAAAAAAABas/IUyoljFzQ4M/s1600-h/C7_atp_2.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185145015041120498" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_VV60pp2PI/AAAAAAAABas/IUyoljFzQ4M/s320/C7_atp_2.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Rolle der Nukleinsäuren (DNA, RNA) und des Adenosintriphosphats (ATP)...&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Links:&lt;/em&gt; Durch Replikation wird das Erbmaterial vor einer Zellteilung verdoppelt.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bei der Transkription wird die Erbinformation von der DNA auf die bewegliche RNA umgeschrieben. Bei der Translation wird die Erbinformation durch Proteinbiosynthese umgesetzt. &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Rechts:&lt;/em&gt; Durch "kalte Verbrennung" von Nährstoffen wird Energiegewonnen und in Form von Adenosintriphoshat (ATP) zwischengespeichert. Durch Aufspaltung dieses Energieträgermoleküls in Adenosindiphosphat (ADP) und Phosphorsäure (P) wird die Energie wieder freigesetzt und treibt dann zahllose energieverbrauchende Prozesse in der Zelle an. Danach wird das ATP wieder regeneriert.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;An allen hier dargestellten Vorgängen sind Enzyme als Reaktionsvermittler (Katalysatoren) beteiligt.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quelle: Wikipedia und &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.brooklyn.cuny.edu/bc/ahp/LAD/C7/C7_atp.html"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;http://www.brooklyn.cuny.edu/bc/ahp/LAD/C7/C7_atp.html&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bilder durch Anklicken vergrößerbar!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div&gt;Die regulatorischen Eigenschaften von Adenosin werden über Rezeptoren vermittelt. Davon gibt es vier Sorten, die eine unterschiedliche Gewebeverteilung aufweisen. Adenosin-Rezeptoren werden stimuliert, wenn Zellen einen hohen Energiebedarf haben und deshalb viel ATP verbrauchen, wobei Adenosin freigesetzt wird. Das Adenosinsignal wirkt hier als eine "Drehzahlbegrenzung" des Zellstoffwechsels. Eine Aufhebung dieser "Drehzahlbegrenzung" bei Gehirnzellen erhöht deren Aktivität und wird durch den Genuß von Kaffee oder Tee erreicht. Coffein verdrängt das Adenosin von seinen Rezeptoren und hebt damit dessen Wirkung auf (antagonistischer Effekt). Die Besetzung eines Adenosin-Rezeptors mit Coffein unterbindet also die "Drehzahlbegrenzung" der Gehirnzellen durch Adenosin. Daraus ergibt sich die allseits bekannte und geschätzte, aufmunternde Wirkung coffeinhaltiger Getränke. Natürlich werden auf diese Weise auch Biosyntheseleistungen (z.B. von Tigh-Junction-Proteinen)der Zellen angekurbelt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quelle: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.jneuroinflammation.com/content/pdf/1742-2094-5-12.pdf"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;http://www.jneuroinflammation.com/content/pdf/1742-2094-5-12.pdf&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-2168385651228921371?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/2168385651228921371/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=2168385651228921371' title='44 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/2168385651228921371'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/2168385651228921371'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2008/04/forschung-aktuell.html' title='Forschung Aktuell'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R_Vckkpp2RI/AAAAAAAABa8/V-a--I6cFV0/s72-c/121206%2520008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>44</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-1076635752442232872</id><published>2008-03-16T21:04:00.036+01:00</published><updated>2008-03-18T19:09:02.992+01:00</updated><title type='text'>Wirtschaft</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Schlecker mit Versand-Apotheke&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Drogeriekette Schlecker (&lt;a href="http://www.schlecker.com/"&gt;http://www.schlecker.com/&lt;/a&gt;), die in Deutschland 11000 Filialen betreibt (mit insgesamt 16 Millionen Kunden in jeder Woche!), steigt in diesem Monat in das Apothekengeschäft ein. Über die holländische Versandapotheke Vitalsana, mit der Schlecker eine Partnerschaft eingegangen ist, werden zunächst rezeptfreie Medikamente und ein Zusatzsortiment aus dem Gesundheitsbereich verkauft werden. Rezeptpflichtige Medikamente sollen später folgen. In den Schleckerfilialen liegen Bestellhefte aus, woraus die Artikel dann telefonisch, per Post oder Internet bestellt werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit dem Jahre 2004 sind in Deutschland die Preise für rezeptfreie Medikamente freigegeben. Seitdem sind die Preise nicht mehr staatlich festgelegt, sondern bilden sich nach Angebot und Nachfrage. Die freien Preise beim Handel mit rezeptfreien Medikamenten haben den Kunden schon vielerorts geholfen wirklich Geld zu sparen. Auch die Löwen-Apotheke Bederkesa befürwortet und nutzt diese neue Freiheit des Marktes. Wenn wir rezeptfreie Medikamente günstig einkaufen, geben wir diese Einkaufsvorteile zu großen Teilen an unsere Kunden weiter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlecker behauptet nun, ganz besonders günstig zu sein und die rezeptfreien Medikamente um rund 20 % billiger anzubieten, als die herkömmlichen Apotheken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kleiner Preisvergleich soll nun zeigen, ob das auch in Bederkesa und umzu so ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92Pzo-0KVI/AAAAAAAABTg/CXgdPObqK08/s1600-h/27216-00.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178453263882922322" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92Pzo-0KVI/AAAAAAAABTg/CXgdPObqK08/s200/27216-00.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Löwen-Apotheke Bederkesa: 5,50€&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schlecker: 6,59€&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Apotheke Sander Bremerhaven: 5,79€ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92MK4-0KPI/AAAAAAAABSw/CVH2MsCzqes/s1600-h/0679380.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178449265268369650" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92MK4-0KPI/AAAAAAAABSw/CVH2MsCzqes/s200/0679380.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Löwen-Apotheke Bederkesa: 5,95 €&lt;/span&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schlecker: 7,79 € &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;A&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;potheke Sander Bremerhaven: 6,29 €&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92Mfo-0KQI/AAAAAAAABS4/h0_UtRPqqek/s1600-h/acc600akut10_sml.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178449621750655234" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92Mfo-0KQI/AAAAAAAABS4/h0_UtRPqqek/s200/acc600akut10_sml.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Löwen-Apotheke Bederkesa: 2,70€ &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schlecker: 3,99 €&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;strong&gt;Apotheke Sander Bremerhaven: 2,99 €&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92kOo-0KWI/AAAAAAAABTo/XtEmoP0MfoU/s1600-h/Thomapyrin+2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178475717971945826" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92kOo-0KWI/AAAAAAAABTo/XtEmoP0MfoU/s200/Thomapyrin+2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Löwen-Apotheke Bederkesa: 2,95 € &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Schlecker: 3,25 €&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Apotheke Sander Bremerhaven: 2,99 €&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92NwI-0KUI/AAAAAAAABTY/zjQ8o4CJJL4/s1600-h/Elmex.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178451004730124610" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92NwI-0KUI/AAAAAAAABTY/zjQ8o4CJJL4/s200/Elmex.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Löwen-Apotheke Bederkesa: 5,65 € &lt;/span&gt;Schlecker: 6,29 € Apotheke Sander Bremerhaven: 5,79 € &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92M8I-0KRI/AAAAAAAABTA/win61a6Qlio/s1600-h/RTEmagicC_sp_packung_jpg.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178450111376926994" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92M8I-0KRI/AAAAAAAABTA/win61a6Qlio/s200/RTEmagicC_sp_packung_jpg.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Löwen-Apotheke Bederkesa: 4,95 €&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; &lt;/span&gt;Schlecker: 6,49 € Apotheke Sander Bremerhaven: 4,99 €&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(Preisvergleich von Grippostad 24 Kapsen, Curazink 20 Kapseln, ACC akut 10 Brausetabletten,&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Superpep 10 Kaugummi Dragees, Thomapyrin 20 Tabletten und Elmex Gelee 25 g)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Beim raschen Überfliegen dieser Liste erkennt man sofort, daß Schlecker hier durchweg teurer ist als die beiden öffentlichen Apotheken! Das soll nicht heißen, daß das für alle rezeptfreien Medikamente so gilt, aber der Preisvergleich zeigt auf jeden Fall sehr deutlich:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Genaueres Hinsehen lohnt sich für die Kunden, denn die öffentliche Apotheke bietet nicht nur eine kompetente Beratung, sondern ist oft auch noch günstiger!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen : Anzeige Apotheke Sander, Anzeige Schlecker, Wirtschaftswoche online 28.2.2008&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-1076635752442232872?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/1076635752442232872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=1076635752442232872' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/1076635752442232872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/1076635752442232872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2008/03/wirtschaft.html' title='Wirtschaft'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R92Pzo-0KVI/AAAAAAAABTg/CXgdPObqK08/s72-c/27216-00.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-3820894325346546876</id><published>2008-01-18T18:18:00.004+01:00</published><updated>2008-03-18T23:53:38.375+01:00</updated><title type='text'>Psychologie</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Festinger, Freud und die Kognitive Dissonanz&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Denken und Fühlen bestimmt unser Handeln, so lautet die gängige Ansicht, die auch sehr gut mit den allseits gemachten Lebenserfahrungen übereinstimmt. Der amerikanische Sozialpsychologe Leon Festinger stellte mit seiner Theorie der Kognitiven Dissonanz aber genau diese Ansicht auf den Kopf, indem er aufzeigte, daß sehr oft unser Handeln unser Denken und Fühlen bestimmt und nicht umgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Beispiel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich vor, Sie haben das Gefühl, ohne Zigaretten nicht wirklich gut leben zu können, aber immer wieder von den gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens .zu hören und zu lesen. Und der morgendliche Husten ist leider auch schon zur Regel geworden. Das ist auch der Grund dafür, daß Ihnen Ihr Arzt und Apotheker immer wieder empfehlen, mit dem Rauchen endlich aufzuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R-AD_o-0KlI/AAAAAAAABVg/tXAzS_Dc4BI/s1600-h/KDR+Rauchen.bmp"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179143963343596114" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R-AD_o-0KlI/AAAAAAAABVg/tXAzS_Dc4BI/s400/KDR+Rauchen.bmp" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Rauchen und Kognitive Dissonanz Reduktion (KDR)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.psychologie.uni-oldenburg.de/"&gt;http://www.psychologie.uni-oldenburg.de/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Abbildung durch Anklicken vergrößern!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Widerspruch zwischen diesen einander genau entgegengesetzten Wahrnehmungen und Gedanken über das Rauchen (Kognitionen) entsteht ein innerer Konflikt, ein Missklang (Dissonanz), der unangenehme Gefühle verursacht. In dieser Situation gibt es nun mehrere Möglichkeiten für Sie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Besten wäre es natürlich, mit dem Rauchen aufzuhören, also das eigene Handeln zu verändern und damit den Konflikt der entgegengesetzten Wahrnehmungen und Gedanken (Kognitive Dissonanz) aufzulösen. Doch dagegen stehen die oft allzu lieb gewonnenen Gewohnheiten, wie etwa die verdauungsfördernde Zigarette nach dem Essen in gemütlicher Runde. Also wird oft weitergeraucht und versucht, den inneren Konflikt, die Kognitive Dissonanz, auf verschiedene andere Weisen abzumildern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Informationen über die Gefährlichkeit des Rauchens werden entweder relativiert, Ihre diesbezügliche Kognition also verändert („Es ist ja noch nichts eindeutig bewiesen“, „Auch Nichtraucher bekommen immer wieder Lungenkrebs.“ usw.) oder aus Ihrem Bewusstsein verbannt (Verdrängung) oder aber positive, wohlklingende Gedanken (Konsonante Kognitionen) über das Rauchen werden hinzugefügt („ Rauchen ist gut für meine Nerven...“ „Wenn ich mit dem Rauchen aufhöre, werde ich zu dick.“ „Mein Großvater hat immer geraucht und ist trotzdem 90 Jahre alt geworden.“). Das Denken und Fühlen wird damit dem Weiterrauchen, also dem tatsächlichen Handeln angepasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kognitive Dissonanz Reduktion (KDR)&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Leon Festinger (* &lt;span style="color:#000000;"&gt;8. Mai&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;1919&lt;/span&gt; in &lt;span style="color:#000000;"&gt;New York City&lt;/span&gt;; † &lt;span style="color:#000000;"&gt;11. Februar&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;1989&lt;/span&gt;), ein amerikanischer &lt;span style="color:#000000;"&gt;Sozialpsychologe&lt;/span&gt; und Sohn russischer Einwanderer entwickelte in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts seine Theorie der &lt;span style="color:#000000;"&gt;Kognitiven Dissonanz&lt;/span&gt;. Danach tritt eine Kognitive Dissonanz ("Missklang") auf, wenn zwei oder mehrere Kognitionen (K) einer Person einander widersprechen. Kognitionen sind innere (seelische) Vorgänge einer Person wie Gedanken, Meinungen, Wünsche und Einstellungen, aber auch (logische) Schlußfolgerungen. Die Kognitive Dissonanz (KD) erzeugt eine innere Spannung, die unangenehme Gefühle verursacht und deshalb nach Auflösung verlangt (Kognitive Dissonanz Reduktion KDR).&lt;br /&gt;Die Kognitive Dissonanz Reduktion gelingt entweder, indem die schwächeren Kognitionen geändert oder verdrängt werden, oder aber indem neue konsonante ("wohlklingende") Kognitionen hinzukommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwache Kognitionen haben nur wenige oder gar keine konsonanten Beziehungen zu anderen Kognitionen, wohingegen starke Kognitionen in einem stabilen konsonanten Beziehungsgeflecht stehen. Vollendete Handlungen sind immer mit starken Kognitionen verbunden, insbesondere dann, wenn sich diese Handlungen nicht mehr rückgängig machen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leon Festinger konnte die Kognitive Dissonanz Reduktion in eindrucksvollen Experimenten immer wieder beweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R9__yI-0KhI/AAAAAAAABVA/PdiKPqGmzDo/s1600-h/theory24l.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R-ACGI-0KjI/AAAAAAAABVQ/wyscj8xXhQc/s1600-h/ltn_max_59.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179141875989490226" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R-ACGI-0KjI/AAAAAAAABVQ/wyscj8xXhQc/s320/ltn_max_59.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Leon Festinger (1919-1989)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In einem klassischen Experiment von Festinger und Carlsmith (1959) mussten die Versuchspersonen monotone, langweilige und sinnlos erscheinende Tätigkeiten ausüben. (Schrauben in ein Brett drehen und um 90° drehen, Schrauben wieder aus dem Brett herausdrehen usw.).Die Versuchspersonen bewerteten ihre Tätigkeiten natürlich sehr negativ. Nach einer längeren „Arbeitszeit“ war das Experiment (scheinbar) vorüber, und die Versuchspersonen durften gehen. Später wurden sie aber, als „ehemalige“ Teilnehmer des Experiments um den Gefallen gebeten, „neue“ Teilnehmer zu gewinnen und davon zu überzeugen, daß das Experiment nicht langweilig, sondern sehr interessant sei. Einige der „Ehemaligen“ bekamen 20 $ für diesen Gefallen, andere nur 1 $ und ein weiterer Teil, die Kontrollgruppe wurde erst gar nicht darum gebeten. Nach ihrer Überzeugungsarbeit, die ihnen ja eine Lüge abverlangte, wurden die „Ehemaligen“ gebeten, ihre Schrauben-Dreh-Tätigkeit noch einmal rückwirkend neu zu bewerten. Diejenigen, die nur 1 $ bekommen hatten, schätzten diese nun deutlich positiver ein als zuvor und positiver als diejenigen, die 20 $ bekamen, oder zur Kontrollgruppe gehörten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Festinger und Carlsmith erkannten eine Kognitive Dissonanz bei den „Ehemaligen“, da diese den „Neuen“ eine Tätigkeit als interessant anpreisen sollten, die sie selber in Wirklichkeit als sehr langweilig empfunden hatten. Die „Ehemaligen“, die 20 $ für ihre Lüge bekamen, sahen darin eine ausreichende (finanzielle) Rechtfertigung. Ihre Kognitive Dissonanz war somit ausgeglichen.&lt;br /&gt;Die „Ehemaligen“ aber, die nur 1 $ erhielten, änderten ihre eigenen Ansichten über die zunächst von ihnen als langweilig angesehene Schrauben-Dreh-Tätigkeit. Da sie für ihre Lügen gegenüber den „Neuen“ keine ausreichende (finanzielle) Rechtfertigung gehabt hatten, blieb ihre Kognitive Dissonanz offensichtlich bestehen und führte dann zur Einstellungsänderung. Laut Festinger und Carlsmith halten viele Menschen eher eine zunächst offensichtliche Lüge nach einiger Zeit für wahr, als ohne ausreichende Rechtfertigung bewusst zu lügen, falls sie denn mit Nachdruck dazu aufgefordert werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kognitive Dissonanz Reduktion (KDR) ist weit verbreitet, und bei genauem Hinsehen findet man sie auch, sei es in Politik, Religion, Wissenschaft und Wirtschaft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Freud und die Verdrängung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Sigmund Freud (*&lt;span style="color:#000000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;6. Mai&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;1856&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; in &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Freiberg (Mähren)&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;; † &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;23. September&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;1939&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; in &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;London&lt;/span&gt;), der Begründer der Psychoanalyse beschäftigte sich ebenfalls mit inneren Konflikten und entdeckte dabei die Verdrängung, ein Vorgang der der Kognitiven Dissonanz Reduktion (KDR) verblüffend ähnelt. Nach Sigmund Freud werden unangenehme Gedanken, Erinnerungen und Gefühle, aber auch verbotene Wünsche häufig verdrängt und dadurch unbewusst.&lt;br /&gt;Im Verhalten und in den Träumen werden die verdrängten Inhalte aber wieder erkennbar, oft ohne daß dies den betroffenen Personen überhaupt bewusst wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R-ACUY-0KkI/AAAAAAAABVY/3DjAo1Wql1A/s1600-h/sigmund.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179142120802626114" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R-ACUY-0KkI/AAAAAAAABVY/3DjAo1Wql1A/s400/sigmund.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Sigmund Freud (1856-1939)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ins Bewusstsein zurückholen lassen sich die verdrängten Inhalte durch eine Psychoanalyse mit Hilfe der freien Assoziation. Dabei soll die zu analysierende Person (Analysand) ihren Einfällen (&lt;span style="color:#000000;"&gt;Assoziationen&lt;/span&gt;) zu Personen, Ereignissen, Dingen oder Trauminhalten völlig freien Lauf lassen, ohne ihre diesbezüglichen Äußerungen zu zensieren, auch wenn diese spontanen Einfälle ihr als unangenehm, unsinnig oder unwichtig erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die amerikanischen Psychologen Michael C. Anderson und Collin Green (University of Oregon) konnten den Vorgang der Verdrängung schon vor einiger Zeit experimentell nachweisen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Versuchspersonen wurden aufgefordert Wortpaare auswendig zu lernen, die in keinem Zusammenhang zueinander stehen, wie zum Beispiel "Fisch" und "Prüfung". Wurde das eine Wort des Paares genannt, sollte das andere erinnert werden. Danach sollten die Versuchspersonen vermeiden, überhaupt an den anderen Begriff zu denken. Später wurden sie dann aufgefordert, das vollständige Wortpaar wieder zu erinnern. Dabei zeigte sich, dass bewusstes Verdrängen funktioniert: Die Worte, an die sich die Versuchspersonen nicht erinnern sollten, waren tatsächlich nicht mehr erinnerbar, auch wenn für die richtige Antwort Geld geboten wurde. "Menschen können tatsächlich Erinnerungen aus ihrem Bewusstsein drängen und sie so vergessen", meint Anderson. Mit Hilfe bildgebender Verfahren fanden die Wissenschaftler heraus, dass dabei die gleichen Hirnregionen beteiligt sind, die auch beim Abbruch von Körperbewegungen aktiviert sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R9_-pY-0KcI/AAAAAAAABUY/v89N3CA2icM/s1600-h/storypart_144025.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179138083533367746" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R9_-pY-0KcI/AAAAAAAABUY/v89N3CA2icM/s400/storypart_144025.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Mit Hilfe eines fMRI-Scans (fMRI=funktionelle Magnetresonanztomographie) konnte auch die Areale lokalisiert werden, die zu diesem "Vergessen auf Ansage" geführt haben: Nach Angaben der Forscher handelt es sich um die gleichen Regionen im präfrontalen Cortex, die auch für den Abbruch körperlicher Aktivität verantwortlich sind. Quelle: "Suppressing Unwanted Memories by Executive Control" in "Nature" (Bd. 410, S. 366, Ausgabe vom 15. März 2001)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei wird die Gehirnaktivität im Hippocampus verringert, einem Bereich, der auch für Erinnerungsvorgänge von entscheidender Bedeutung ist.&lt;br /&gt;Anderson vergleicht die Fähigkeit zur Verdrängung mit der Kontrolle über körperliche Bewegungen: Wenn man etwa aus dem Augenwinkel sieht, „wie eine Pflanze von einem Fenstersims fällt und versucht diese gedankenschnell aufzufangen - und im letzten Moment merkt, dass es sich um einen Kaktus handelt, den man besser fallen lässt" - dies sei ähnlich der absichtlichen Leistung des Vergessens, die er experimentell untersucht hat. Ein Maß für die Stärke des Vergessens wollen Anderson und sein Team ebenfalls gefunden haben:&lt;br /&gt;Es soll in der Stärke der Aktivität eines Teils der Großhirnrinde auf der Stirnseite (präfrontaler Cortex) bestehen, wenn versucht wird Erinnerungen zu unterdrücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quellen: "Theorie der kognitiven Dissonanz" von Leon Festinger,1978&lt;br /&gt;"Neural Systems Underlying the Suppression of Unwanted Memories" in "Science" (Bd. 303, S. 232, Ausgabe vom 9. 1. 04)&lt;br /&gt;Wikipedia&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-3820894325346546876?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/3820894325346546876/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=3820894325346546876' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/3820894325346546876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/3820894325346546876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2008/01/psychologie.html' title='Psychologie'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R-AD_o-0KlI/AAAAAAAABVg/tXAzS_Dc4BI/s72-c/KDR+Rauchen.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-4685803854838097599</id><published>2007-12-15T22:30:00.003+01:00</published><updated>2008-03-18T19:08:39.223+01:00</updated><title type='text'>Psychologie</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Triebe machen Träume&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In der Traumforschung herrscht Tumult, und Schuld daran hat Mark Solms. Der Londoner Neuropsychologe hat nachgewiesen, dass an der jahrzehntelang heruntergebeteten Formel „Traumschlaf gleich REM-Schlaf“ etwas faul sein muss. Nun schickt sich der Hirnforscher an, die lange Zeit als widerlegt angesehene Traumlehre Sigmund Freuds zu rehabilitieren.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dr. Solms, warum träumen wir?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das ist noch immer ein großes Geheimnis. Ich fürchte, auch 100 Jahre nach Freuds Buch Traumdeutung und beinahe 50 Jahre nach der Entdeckung des REM-Schlafes haben wir noch keine überzeugende Antwort auf die Frage, warum wir träumen. Aber wir haben erste Antworten auf die Frage, wie wir träumen. Und diese neuen Forschungen über das Wie werden uns hoffentlich auch bald Einblicke in das Warum geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R93BNY-0KaI/AAAAAAAABUI/MxlYUkxHyho/s1600-h/solms.png"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178507582334314914" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R93BNY-0KaI/AAAAAAAABUI/MxlYUkxHyho/s400/solms.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Mark Solms (Neuropsychoanylytiker)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sigmund Freud glaubte vor 100 Jahren, Antworten auf das Warum gefunden zu haben. Seiner Theorie nach dienen Träume der Erfüllung unterdrückter Wünsche, meist sexueller Natur. Aber ein halbes Jahrhundert später stellte die Forschung fest, dass wir nicht die ganze Nacht hindurch, sondern vor allem in ganz bestimmten Phasen des Schlafes träumen, den so genannten REM-Phasen. Diese Phasen, so stellte sich heraus, wiederholen sich in einem monotonen Rhythmus von etwa 90 Minuten und werden vom Hirnstamm, einer sehr primitiven Region, ausgelöst: Alle 90 Minuten schickt der Hirnstamm eine blinde Aktivierungssalve ans Großhirn hinauf. Träume, so schien es, sind nichts als die subjektive Seite dieser nächtlichen Mobilmachung; das Gehirn versucht, sich einen Reim darauf zu machen und „übersetzt“ das Zufallsgeknatter seiner Nervenzellen in Bilder und Szenen, die nichts, aber auch gar nichts zu „bedeuten“ haben. War Freuds Traumlehre damit tot?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;MARK SOLMS&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Es schien so. Einige Psychoanalytiker machten Rettungsversuche, indem sie etwa argumentierten, dass die „aufsteigende“ REM-Erregung doch womöglich dem instinkthaften Trieb in Freuds Theorie entsprechen könnte. Aber dieses Argument war schwach, denn jene Region des Hirnstamms, in der der REM-Schlaf ausgelöst wird, hat nach allem, was wir wissen, nicht das Geringste mit Wünschen, Trieben oder instinkthaftem Drang zu tun. Im Gegenteil: Acetylcholin, der Hirnbotenstoff, der in dieser Region ausgeschüttet wird, macht das Großhirn nicht „triebhafter“, sondern eher rationaler, kälter und fokussierter. Als die physiologischen Mechanismen, die dem REM-Schlaf zugrunde liegen, in den sechziger und siebziger Jahren nach und nach entschlüsselt wurden, sah es in der Tat sehr düster aus für Freuds Traumtheorie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt hat sich das Blatt gewendet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, und zwar dramatisch. Es begann damit, dass Probleme mit der REM-Theorie des Traums auftauchten. Man stellte fest, dass Menschen nicht ausschließlich während ihrer REM-Phasen, sondern auch in den anderen Stadien des Schlafs träumen. 20 bis 25 Prozent der Träume ereignen sich außerhalb des REM-Schlafs. Zunächst versuchten die Forscher, diese Non-REM-Träume wegzudeuten. Sie sagten, dies seien in Wirklichkeit Träume der letzten REM-Phase, an die sich die Versuchspersonen im anschließenden Schlafstadium noch erinnern. Dieses Argument erwies sich jedoch als unhaltbar. Traumberichte erhält man nämlich auch dann, wenn man Versuchspersonen unmittelbar nach dem Einschlafen weckt – also vor der ersten REM-Phase. Es besteht heute kein Zweifel mehr daran, dass wir auch außerhalb des REM-Schlafs jede Menge echter Träume erleben. Es kann also nicht stimmen, dass REM die physiologische Basis des Träumens darstellt.Die überzeugendsten Belege gegen die REM-Theorie des Träumens liefern jetzt neurologische Befunde: Werden bei einem Menschen – zum Beispiel durch einen Schlaganfall – jene Teile des Gehirns zerstört, die den REM-Schlaf auslösen, so führt dies eben nicht zu einem Verlust des Traumerlebens. Die Betreffenden haben keinen REM-Schlaf mehr, aber sie haben weiterhin Träume. Werden hingegen bestimmte andere Regionen des Gehirns zerstört, die nichts mit dem REM-Schlaf zu tun haben, so verliert der Patient die Fähigkeit zu träumen. Bei diesen Patienten bleiben trotz des Traumverlustes die REM-Schlafphasen intakt. REM-Schlaf ist folglich nicht gleichbedeutend mit Traumschlaf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R93BhI-0KbI/AAAAAAAABUQ/8aJiy4v2_Xk/s1600-h/freud.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178507921636731314" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R93BhI-0KbI/AAAAAAAABUQ/8aJiy4v2_Xk/s400/freud.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Sigmund Freud (1856-1939)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;REM ist also nicht der Schalter, der in unserem Hirn die Träume anknipst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Doch, ein Schalter schon, ein Schalter. REM ist der bekannteste von mehreren Auslösern, aber eben nicht die physiologische Basis des Träumens. Das ist ein gewaltiger Unterschied. REM könnte ein Mechanismus sein, der das Traumgeschehen anstößt – aber man kann auch ohne diesen REM-Anstoß träumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Sie haben nun auch andere Hirnregionen entdeckt, die entscheidend zum Träumen beitragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mehr noch: Die beiden Hirnareale, die wir nun im Blick haben, tragen nicht nur zum Träumen bei, sondern sie machen die Träume; in diesen Regionen beobachten wir das treibende physiologische Geschehen, das dem Träumen zugrunde liegt. Beide Regionen liegen nicht in „primitiven“, sondern in „höheren“ Regionen des Gehirns.Das erste Traumareal befindet sich knapp über den Ohren, im Übergangsbereich zwischen dem Scheitel-, Schläfen- und Hinterhauptslappen des Gehirns. Dieser Bezirk hat mit Raumwahrnehmung und räumlichem Vorstellungsvermögen zu tun – was nicht sehr überraschend ist, denn wie wir alle wissen, sind Träume ja aus räumlichen Vorstellungsbildern zusammengesetzt.Das zweite Traumareal des Gehirns ist da schon interessanter. Es handelt sich um den so genannten ventromesialen Bereich des Frontalhirns, direkt hinter den Augen gelegen. Hier, in der „weißen Substanz“ des Gehirns, verlaufen die Leitungsbahnen jener Nervenzellen, die unmittelbar mit dem Träumen zu tun haben müssen. Wenn man deren Aktivität chemisch stimuliert (&lt;em&gt;indem man L-Dopa verabreicht, einen Vorläufer des Hirnbotenstoffes Dopamin, die Redaktion&lt;/em&gt;), steigt die Häufigkeit und Intensität von Träumen. Nun weiß man aus der Hirnforschung, dass dieser Bereich des Frontalhirns mit einer spezifischen Form von Motivation zu tun hat. Man bezeichnet dieses Areal als das Such-, Erwartungs- oder Bedürfnissystem des Gehirns. In Tierexperimenten hat man festgestellt, dass dieses System Lebewesen veranlasst, in ihrer Umwelt nach einem Objekt zu suchen, das ihre momentanen Bedürfnisse befriedigt. Dieses System ist zum Beispiel aktiv, wenn ein Süchtiger verzweifelt nach einer Zigarette, einem Schluck Alkohol oder einem Schuss Ausschau hält. Es steuert unser Verhalten, wenn wir hungrig, durstig oder sexuell erregt sind, also wenn wir etwas brauchen, nach dem wir in der Welt Ausschau halten. Und genau dieses Motivationssystem ist auch während unserer Träume aktiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was passiert mit Hirnverletzten, bei denen dieses Motivationssystem ausgefallen ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sie entwickeln ein Syndrom namens adynamia, eine massive Antriebslosigkeit. Alle Patienten, die ihre Traumfähigkeit verloren haben, leiden an diesem Syndrom. Diese Menschen sind zwar fähig, alles auszuführen, was man ihnen aufträgt. Wenn man den Patienten also bittet: „Mister Jones, würden Sie bitte eine Kanne Tee kochen“, dann steht er auf und macht Tee. Aber von sich aus tut er nichts, er sitzt bewegungslos auf seinem Platz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Verlust der Träume scheint also mit einem Verlust von Antrieb gekoppelt zu sein. Ist jene Region im Stirnhirn, in der Sie den Traumgenerator vermuten, demnach der Hort jenes Triebes, den Freud „Libido“ nannte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nun, zumindest widersprechen die genannten neuropsychologischen Befunde nicht Freuds Theorie, sondern sie sind kompatibel mit ihr. Ich glaube zwar nicht, dass alles, was Freud unter Libido verstanden hat, auf dieses Hirnareal zurückzuführen ist. Viele andere Teile des Gehirns haben ebenfalls mit der Suche nach Lust, sexueller Stimulation und Ähnlichem zu tun, hinzu kommen Hormon- und Peptidsysteme. Das Motivationssystem des Frontalhirns könnte einen sehr spezifischen Teil von Freuds Libido repräsentieren, nämlich die Suche nach einem Objekt zur Triebabfuhr. Dieses System umfasst nicht den Drang oder Trieb selbst, sondern den Suchmechanismus, der zur Befriedigung dieses Triebes aktiviert wird. Zum Beispiel kanalisiert dieses System den Jagdtrieb hungriger Raubtiere, indem die Umwelt nach potenzieller Beute abgetastet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hinter der Stirn sitzt also eine Art Dirigent der Libido?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;So könnte man es sehen. Einen solchen Mechanismus beschrieb Freud bereits 1895 in seinem Entwurf einer Psychologie. Dort führte er den Begriff „spezifische Aktion“ ein: Menschen und andere Lebewesen müssen im Lauf ihrer Entwicklung lernen, in der Umwelt ganz bestimmte Objekte ausfindig zu machen, die in der Lage sind, ihre Triebe zu befriedigen. Die Triebe selbst sind unspezifisch. (&lt;em&gt;Freud beschrieb in diesem frühen, stark neurophysiologisch inspirierten Aufsatz die „spezifische Aktion“ als eine aktive Form der Erregungsabfuhr – um seine Erregung loszuwerden, muss der Mensch handeln und in der Umwelt bestimmte Bedingungen suchen oder schaffen: „Reizaufhebung ist hier nur möglich durch einen Eingriff, … und dieser Eingriff erfordert eine Veränderung in der Außenwelt -Nahrungszufuhr, Nähe des Sexualobjektes-, welche als spezifische Aktion nur auf bestimmten Wegen erfolgen kann. Der menschliche Organismus ist zunächst unfähig, die spezifische Aktion herbeizuführen. Sie erfolgt durch fremde Hilfe, indem … ein erfahrenes Individuum auf den Zustand des Kindes aufmerksam gemacht wird. Diese Abfuhrbahn gewinnt so die höchst wichtige Sekundärfunktion der Verständigung, und die anfängliche Hilflosigkeit eines Menschen ist die Urquelle aller moralischen Motive.“ – die Redaktion&lt;/em&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Allan Hobson, der bekannteste Urheber der Theorie vom Traum als subjektives Zufallsprodukt des REM-Schlafs, gesteht ein, dass diese Theorie korrigiert und erweitert werden muss. Er stimmt zu, dass die jüngsten Forschungsarbeiten von Ihnen und anderen Wissenschaftlern in der Tat zeigen, dass beim Träumen auch höhere Gehirnregionen eine wichtige Rolle spielen, die mit der Verarbeitung von Motiven zu tun haben. Aber das, meint Hobson, heiße noch lange nicht, dass nun Freuds Lehre bestätigt sei, wonach Träumen dem symbolischen Erfüllen von Wünschen und Bedürfnissen diene. Denn „Motivation“ sei doch wohl ein komplexerer Vorgang als „Wunscherfüllung“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Er hat Recht, wenn er sagt: Die neuen Forschungsarbeiten beweisen nicht, dass Freud richtig lag. Sie können auch auf andere Weise und mit anderen Theorien interpretiert werden. Hobson hat auch Recht, dass Freuds „Wunscherfüllung“ nicht der einzige Typ von Motivation ist. Hobson spekuliert nun seinerseits, dass Träumen vielleicht dem Austesten von Instinktmechanismen dient; es sei biologisch sinnnvoll für Organismen, diese Instinktmechanismen durch nächtliche Probeläufe funktionsfähig zu halten. Das könnte stimmen. Aber es könnte auch stimmen, dass Freud Recht hatte, denn die neuen Befunde „passen“ in seine Theorie. In den fünfziger und sechziger Jahren, als die damaligen Ergebnisse der Traumforschung Freuds Theorie zu widersprechen schienen, riefen viele Forscher: „Freud ist widerlegt.“ Nun, da die Forschungsergebnisse in Einklang mit Freud stehen, sagen dieselben Forscher: „Warum sollten wir dies ausgerechnet mit Freuds 100 Jahre alter Theorie erklären?“ Freuds Theorie wird also nur dann hervorgezogen, wenn die Fakten gegen sie sprechen. Wäre es nicht fair, stattdessen zu sagen: „Wir hatten uns damals geirrt, und Freud ist nicht widerlegt“? Die Forschung muss sich nun daranmachen, die unterschiedlichen Hypothesen zur Funktion des Träumens – darunter auch jene von Freud – zu überprüfen, um zu sehen, welche der Wahrheit am nächsten kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine dieser Hypothesen hat es zu einiger Popularität gebracht. Sie besagt, dass Träume dem Festigen von Gedächtnisspuren dienen könnten: Die Erlebnisse des Tages würden im Traum rekapituliert, und das Erinnernswerte werde ins Langzeitgedächtnis überführt, während Belangloses gelöscht werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Diese Theorie hat zurzeit einen schweren Stand, denn sie stützt sich auf die Annahme, dass Traumschlaf gleich REM-Schlaf sei. Die Forscher hinderten Versuchspersonen oder -tiere daran, in den REM-Schlaf zu fallen, und stellten danach bestimmte Gedächtnisausfälle fest. Aber nun zeigt sich eben, dass REM-Schlaf nicht gleichbedeutend mit Traumschlaf ist. Sicher: Die REM-Phasen müssen eine bedeutende Funktion für den Organismus haben, die wir noch nicht kennen – aber wir wissen nun, dass REM-Schlaf und Träumen unterschiedliche Funktionen haben. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Träumen die Funktion hat, Gedächtnisspuren zu festigen. Patienten, die ihre Traumfähigkeit verloren haben, zeigen nämlich völlig ungestörte Gedächtnisleistungen. Ihr Gedächtnis ist nicht schlechter als das von Personen, die nachts normal träumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es wäre aber doch möglich, dass nachts tatsächlich Gedächtnisspuren gefestigt werden – zwar nicht in den Träumen, aber doch im REM-Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das wäre zwar denkbar, aber auch dies wird neuerdings von Forschern bezweifelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was würde Freud wohl sagen, wenn er von den Aufsehen erregenden neuen Erkenntnissen der neuropsychologischen Traumforschung hörte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Freud war durchaus interessiert an Hirnforschung, und er hütete sich, seinen Kollegen etwa zu raten: „Studiert nicht das Gehirn, studiert die Psyche!“ Doch zu Freuds Lebzeiten waren die Methoden der Hirnforschung noch nicht sehr fortgeschritten – man konnte damals tatsächlich nur sehr wenig über die Psyche erfahren, indem man das Gehirn studierte. Dies hat sich durch die neuen bildgebenden Verfahren gründlich geändert, mit denen man präzise am lebenden Menschen beobachten kann, was im Gehirn vor sich geht und welche Strukturen bei einem Patienten verletzt sind.Ich glaube, Freud würde die neuen Ergebnisse der Neurowissenschaften mit offenen Armen empfangen. Freud war zwar skeptisch, was die Möglichkeiten der Hirnforschung seiner Zeit anging. Aber er sagte voraus, dass eine Zeit kommen werde, in der die Psyche auch aus der Perspektive der Neurowissenschaften Erfolg versprechend untersucht werden könne und müsse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;PSYCHOLOGIE HEUTE&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Vielen der heutigen Psychoanalytiker scheint die Hirnforschung aber nicht recht geheuer zu sein. Sie sagen, die Psyche sei zu kompliziert, als dass sie sich mit solchen „reduktionistischen“ Methoden untersuchen ließe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;MARK SOLMS&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Jede Methode hat ihre Grenzen. Es gibt viele Fragen, die sich mit PET-Aufnahmen des Gehirns am besten beantworten lassen, und bei anderen Fragen sind andere Zugangswege vielversprechender. Auch die psychoanalytische Methode hat neben ihren Stärken enorme Schwachstellen. Wenn wir in der Traumforschung – und in der Psychologie insgesamt – Fortschritte machen wollen, dann müssen wir alle verfügbaren Methoden zurate ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mit Mark Solms sprach Thomas Saum-Aldehoff.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mark Solms, Jahrgang 1961, ist Neuropsychologe und Psychoanalytiker und arbeitet an der St. Bartholomew’s &amp;amp; Royal London School of Medicine. Dort analysierte er unter anderem Fallstudien von Hirnverletzten. Er wies nach, dass nicht der REM-Schlaf, sondern andere, „höhere“ Vorgänge im Gehirn das physiologische Geschehen bestimmen, das dem Träumen zugrunde liegt&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quelle:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Interview mit Mark Solms Psychologie Heute 03/2000, Seite 30, Rubrik: Traumforschung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;(online unter &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.psychologie-heute.de/"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;http://www.psychologie-heute.de/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-4685803854838097599?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/4685803854838097599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=4685803854838097599' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/4685803854838097599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/4685803854838097599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/12/neuropsychoanalyse-traumforschung.html' title='Psychologie'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/R93BNY-0KaI/AAAAAAAABUI/MxlYUkxHyho/s72-c/solms.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-463772696841268264</id><published>2007-09-16T19:46:00.001+02:00</published><updated>2008-03-16T19:31:31.483+01:00</updated><title type='text'>Aktionen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Leberberatungswoche vom 17. bis 22. September 2007&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Ru1tBbRr5xI/AAAAAAAAA5A/EhAIboepPn4/s1600-h/leber.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5110861023404615442" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Ru1tBbRr5xI/AAAAAAAAA5A/EhAIboepPn4/s400/leber.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Leber (&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;griechisch&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;: Hepar)&lt;/strong&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;ist das zentrale &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Organ&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; des gesamten &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Stoffwechsels&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; und die größte &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Drüse&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; des Körpers. Die wichtigsten Aufgaben sind die Produktion lebenswichtiger &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Eiweißstoffe&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; (z. B. Gerinnungsfaktoren), Verwertung von Nahrungsbestandteilen (z. B. Speicherung von &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Glukose&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;), die Galleproduktion(Fettverdauung) und damit einhergehend der Abbau und Ausscheidung von Stoffwechselprodukten, Medikamenten und Giftstoffen. &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Nährstoffe&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;, die aus dem &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Darm&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; ins &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Blut&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; aufgenommen werden, gelangen über die &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Pfortader&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; zur Leber und werden dann von dieser je nach Bedarf ans Blut abgegeben oder aus dem Blut entfernt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Leber ist &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;eng in die Steuerung des &lt;span style="color:#000000;"&gt;Glukose-&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;, &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Fett-&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Eiweißstoffwechsels&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; eingebunden. Glukose wird über die Blutgefäße des Darmes aufgenommen und genau abgestimmt an den restlichen Körper weitergegeben. Ein Überschuss wird als &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Glykogen&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; gespeichert. Bei &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Hunger&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; wird der Speicherstoff zu &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Glukose&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; abgebaut. Die Leber beeinflusst gesteuert durch Hormone (z. B. &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Insulin&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Glucagon&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;) den &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Blutzuckerspiegel&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; und kann ihn, von der Nahrungsmittelzufuhr unabhängig, konstant halten. Insulin bewirkt in der Leber die Umwandlung des Zuckers in die Speicherform Glykogen und hemmt den Abbau von Fett. Das &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Hormon&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Glucagon&lt;/span&gt; regt seinerseits die Leber zum Glykogenabbau an und agiert somit als Gegenspieler zum Insulin.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Leber kann sich als einziges Organ des Körpers in gewissem Umfang regenerieren. Stirbt ein Teil ab, wird verletzt oder sonstwie beschädigt, so kann dieses Gewebe wieder neu gebildet werden, vorausgesetzt die Ursache wurde beseitigt, weniger als fünfzig Prozent der funktionellen Masse des Organs sind betroffen und die Leber hat ihre Regenerationsfähigkeit noch behalten. Diese besondere Eigenschaft der Leber wird bei Lebertransplantationen ausgenutzt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Blutuntersuchung gibt gerade bei Lebererkrankungen oft wertvolle Hinweise auf Art und Ausmaß der Erkrankung. &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Enzyme&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; werden wie überall im Körper auch in der Leber benötigt, um die Stoffwechselleistungen der Leber zu bewältigen. Bei Schädigung der Leberzellen treten diese Enzyme im Blutserum (flüssiger Anteil des Blutes, den man erhält, wenn man aus einer geronnenen Blutprobe durch Zentrifugieren die zellulären Bestandteile, also die roten und weißen Blutkörperchen abtrennt, die zusammen mit den Blutplättchen und den Gerinnungsfaktoren den geronnenen Blutkuchen bilden) erhöht auf. Je nach dem, welche Enzyme erhöht sind, kann man oft auf die Art der Erkrankung schließen. Die Höhe des Enzymanstiegs im Serum entspricht dabei dem Ausmaß der Schädigung der Leberzellen. Zellschäden können unter anderem durch Virusinfektionen, Alkohol, Vergiftungen oder Tumoren verursacht sein. Alle Enzyme in den Leberzellen kommen auch in anderen Zellen des Körpers vor. Dennoch sind manche Enzyme nur bei Leberzellschäden im Blutserum erhöht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Erkrankungen der Leber müssen vom Arzt festgestellt und behandelt werden.&lt;br /&gt;Die Beratungswoche soll ergänzende Informationen geben und Angebote zur vorbeugenden oder ergänzenden Behandlung mit apothekenpflichtigen Medikamenten machen. Darüber hinaus werden in der Leberberatungswoche Tipps zur leberfreundlichen Lebensführung gemacht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wer sollte sich für die Beratungswoche interessieren?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;- Menschen, die zu viel und zu fett essen&lt;br /&gt;- Diabetiker&lt;br /&gt;- Ältere Menschen&lt;br /&gt;- Menschen, die viele Medikamente nehmen müssen&lt;br /&gt;- Menschen, die eine Chemotherapie machen&lt;br /&gt;- Menschen, die öfters Alkohol trinken&lt;br /&gt;- Menschen mit funktionellen Verdauungsbeschwerden&lt;br /&gt;- Menschen, die mit giftigen Stoffen arbeiten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum schadet zu vieles und zu fettes Essen der Leber?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es kann zu Fetteinlagerungen in die Leber führen, zu der „Fettleber“. Sie ist für sich nicht gefährlich und verschwindet durch Diät innerhalb einiger Wochen folgenlos. Die Fettleber zeigt aber, dass die Leber den Fetttransport nicht bewältigen kann. Dabei kommt es zur Einlagerung von Fett in die Leber und mit der Zeit können sich dadurch weitere Schäden an der Leber einstellen. Aus der Fettleber kann sich dann eine Leberentzündung (Hepatitis) entwickeln und daraus ein Umbau des Lebergewebes zu Bindegewebe (Leberzirrhose).&lt;br /&gt;Fett im Essen ist ein Thema für sich, denn es gibt nicht nur ungesunde Fette, sondern auch sehr nötige, gesunde und hilfreiche Fette.&lt;br /&gt;Fett regt die Gallenblase an, sich zu entleeren. Wer abnimmt, sollte das nicht ganz fettarm tun, denn sonst könnte es zu einer Verhaltung der Galle in der Gallenblase kommen, was die Bildung von Gallensteinen fördert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Unterstützung der Leber bei der Verdauung von zu viel Fett helfen Medikamente aus Mariendistel, Curcuma xantorrhiza und Artischocke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum sollten sich Diabetiker um ihre Leber sorgen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit einer Störung des Eiweiß-, Fett- und Zuckerhaushaltes einhergeht. In der Folge häufen sich bei schlecht eingestelltem Blutzucker Stoffwechselprodukte so an, daß sie giftig werden. Davon sind besonders die Blutgefäße betroffen, aber auch die Leber als zentrales Stoffwechselorgan wird dadurch belastet. Die Verarbeitung der Gifte, Abfallstoffe oder Medikamente kann zur Bildung von oxidativ aggressiven Zwischenprodukten führen, die den Leberstoffwechsel stören.&lt;br /&gt;Außerdem gehören Diabetiker oft zu den Menschen, die viele Medikamente nehmen, übergewichtig oder betagt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum sollten sich ältere Menschen für die Leberberatung interessieren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Alter ist die Durchblutung des Körpers und somit die Versorgung der Leber nicht mehr so gut wie in jungen Jahren. Auf oxidativen Stress kann dann nicht mehr so gut reagiert werden. Auch kommt es oft zu Problemen bei der Verdauung, wodurch Beschwerden und Mangelerscheinungen entstehen können. Bei vermindertem Gallefluss können Calcium und Vitamin D nicht gut aufgenommen werden. Im Extremfall verursacht das die Osteoporose.&lt;br /&gt;Im Alter werden auch die meisten Medikamente genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum ist die Leberberatung für Menschen interessant,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;die viele Medikamente nehmen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zahlreiche Medikamente schädigen fakultativ die Leber. Das heißt, dass das Mittel von den meisten Menschen problemlos vertragen wird, im unvorhersehbaren Einzelfall jedoch nicht. Besonders häufig passiert das, wenn viele Medikamente genommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was hat Chemotherapie mit Leber zu tun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider gibt es häufige Schäden der Leber durch Chemotherapeutika. Teils kann man versuchen, mit Mariendistelextrakt vorzubeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Für wen ist Alkohol giftig?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein halber Liter täglich für einen Mann ist in der Regel schon zu viel. Frauen vertragen bekanntlich noch weniger. Außerdem wird ihr Hirn besonders schnell durch Alkohol geschädigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Funktionelle Verdauungsstörungen und die Leber?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Störungen der Verdauung ohne organischen Befund haben oft eine Beteiligung der Leber-Gallefunktion. Pflanzliche Medikamente wie Artischocke und Curcuma oder andere, z. B. in Iberogast ® helfen sehr oft gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Arbeiten mit Giften&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Leber sammeln sich viele Gifte. Dort werden sie in eine ausscheidbare Form gebracht oder teils gespeichert. Mariendistel kann vor der Wirkung von Giften schützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Hedda Heuer&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-463772696841268264?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/463772696841268264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=463772696841268264' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/463772696841268264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/463772696841268264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/09/gesundheit.html' title='Aktionen'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Ru1tBbRr5xI/AAAAAAAAA5A/EhAIboepPn4/s72-c/leber.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-116144944124059996</id><published>2007-07-21T19:30:00.002+02:00</published><updated>2008-03-17T02:45:16.356+01:00</updated><title type='text'>Forschung Aktuell</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Lange Arbeitszeiten schaden der Gesundheit&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Nach einer Studie der American Heart Association führt schon eine um wenige Stunden verlängerte Wochenarbeitszeit sehr häufig zu Bluthochdruck. Die Untersuchung der University of California in Irvine, an der 24205 Erwachsene teilnahmen und die daher sehr aussagekräftig ist ergab im Einzelnen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Schon bei einer 40-Stunden-Woche steigt das Bluthochdruckrisiko um 14% verglichen mit denjenigen die zwischen 11 und 39 Stunden pro Woche arbeiten. Bei einer Wochenarbeitszeit zwischen 41 und 50 Stunden steigt das Risiko schon um 17% und bei Wochenarbeitszeiten von über 51 Stunden ist das Risiko schon um 29% erhöht, das sind nahezu 1/3 mehr Fälle von Bluthochdruck ! Andere Risikofaktoren waren in allen Vergleichsgruppen gleich verteilt, spielten hier also keine Rolle.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/arbeitszeit.0.gif"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/400/arbeitszeit.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/dey.0.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/400/dey.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres Einzelergebnis dieser Studie ist bemerkenswert:&lt;br /&gt;Bei Büroangestellten und ungelernten Arbeitern wurde um 23% (41-50 Stunden) bzw. 50% ( über 51 Stunden) häufiger Bluthochdruck festgestellt als bei hoch qualifizierten und damit relativ selbstständig arbeitenden Beschäftigten bei jeweils gleicher Arbeitszeit.&lt;br /&gt;Selbstbestimmte Arbeit und kürzere Arbeitszeiten schützen also vor Bluthochdruck, sind also eine gute Gesundheitsvorsorge!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;American Heart Association&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://hyper.ahajournals.org/cgi/content/short/48/4/744"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;http://hyper.ahajournals.org/cgi/content/short/48/4/744&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-116144944124059996?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/116144944124059996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=116144944124059996' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116144944124059996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116144944124059996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/10/forschung-aktuell.html' title='Forschung Aktuell'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-6054779121726294948</id><published>2007-06-07T21:50:00.001+02:00</published><updated>2008-03-17T02:44:24.406+01:00</updated><title type='text'>Forschung Aktuell</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Folsäure kann Gehirnleistung verbessern&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die regelmäßige Einnahme von Folsäure kann bei älteren Menschen die Gehirnleistung merklich verbessern. Das haben niederländische Wissenschaftler in einer dreijährigen Studie mit mehr als 800 Versuchsteilnehmern im Alter von 50 bis 75 Jahren bewiesen.&lt;br /&gt;Die Teilnehmer der Studie wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die einen erhielten täglich 800 Mikrogramm ( μ=Mikro gr. μικρός, mikrós = klein = 0,000 001 = 1 Millionstel) Folsäure als Nahrungsergänzung, die anderen erhielten nur ein Scheinpräparat (Placebo), also keine Folsäure. Die Folsäuregruppe zeigte bessere Gedächnisleistungen und konnte Informationen schneller verarbeiten, wie Jane Durga von der niederländischen Universität Wageningen und Kollegen im britischen Medizinjournal "The Lancet"(Bd. 369, Seite 208) berichten.&lt;br /&gt;Mit zunehmendem Alter nimmt die Leistung des Gehirns normalerweise ab, und schon länger vermuten Forscher, das ein niedriger Folsäurewert gekoppelt mit einem Anstieg der schädlichen Aminosäure Homocystein im Blut dafür verantwortlich ist. Ein erhöhter Homocysteinblutspiegel begünstigt außerdem Demenz und wahrscheinlich auch Alzheimer. Alle Studienteilnehmer hatten anfangs erhöhte Homocysteinwerte im Blut. Bei den Versuchspersonen, die Folsäure bekamen sank der Homocysteinblutspiegel im Verlauf der Studie. Bei verschiedenen Tests zur Wahrnehmung und Reaktionsgeschwindigkeit schnitten diese auch besser ab als jene der Placebogruppe. Ihre Leistungen waren im Schnitt mit denen von zwei bis fünf Jahre jüngeren Menschen vergleichbar.&lt;br /&gt;Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nehmen fast alle Deutschen zu wenig Folsäure über die Nahrung auf. Empfohlen wird eine Tagesdosis von 400 Mikrogramm. Vollkornprodukte, Leber und Gemüse wie Spinat und Broccoli enthalten dieses Vitamin aus dem Vitamin-B-Komplex. Ein Mangel kann zu Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und in der Schwangerschaft beim Embryo zu Fehlbildungen, insbesondere im zentralen Nervensystem führen. In Ländern wie Kanada und den USA wird Folsäure schon länger mehlhaltigen Nahrungsmitteln beigemengt. Dadurch haben folsäuremangelbedingte Krankheitsbilder, insbesondere bei Neugeborenen, deutlich abgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RcpiS4Pb4iI/AAAAAAAAAPg/00v_TGp_5nM/s1600-h/3000_5760Ballaststo_i5.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5028940010386874914" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RcpiS4Pb4iI/AAAAAAAAAPg/00v_TGp_5nM/s320/3000_5760Ballaststo_i5.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RcpjSIPb4jI/AAAAAAAAAPw/xD1R9jXioGc/s1600-h/Gemuesemix.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5028941097013600818" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RcpjSIPb4jI/AAAAAAAAAPw/xD1R9jXioGc/s320/Gemuesemix.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Lebensmittel, die viel Folsäure enthalten&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;Stichwort Folsäure&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;Die Folsäure gehört zur Gruppe des Vitamin-B-Komplexes. Das Vitamin wurde 1941 entdeckt und damals erstmals aus Spinatblättern gewonnen. Es wurde nach dem lateinischen Wort für Blatt = folium benannt.&lt;br /&gt;Die Folsäure spielt eine Schlüsselrolle bei lebenswichtigen Vorgängen in unserem Körper: Folsäure ist für alle Wachstums- und Entwicklungsprozesse wichtig, denn mit ihrer Hilfe werden Bestandteile der Nukleinsäuren hergestellt. Die Nukleinsäuren sind das Material der Gene, der biologischen Informationsspeicher in den Zellen. &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RcpoDYPb4lI/AAAAAAAAAQE/E7k6f0k3SZc/s1600-h/image004.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5028946341168669266" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RcpoDYPb4lI/AAAAAAAAAQE/E7k6f0k3SZc/s320/image004.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rcpo3IPb4mI/AAAAAAAAAQM/AQOpQ_mmIrQ/s1600-h/NukleinsÃ¤ure+DNA.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5028947230226899554" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rcpo3IPb4mI/AAAAAAAAAQM/AQOpQ_mmIrQ/s320/Nukleins%C3%A4ure+DNA.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Desoxyribonukleinsäure (DNA), der Stoff aus dem die Gene sind&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; &lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Wikipedia)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;In Form von Tetrahydrofolsäure (THF) kann das Vitamin außerdem kleine Kohlenstoff-Moleküle binden und weitergeben. Diese Kohlenstoff-Moleküle spielen eine wichtige Rolle bei vielen Reaktionen im Stoffwechsel. Sie bestehen jeweils aus einem Kohlenstoffatom und unterschiedlichen Bindungspartnern. So überträgt die Tetrahydrofolsäure beispielsweise solche Einkohlenstoffmoleküle auf gewisse Stoffe, die erst dadurch zum Ausgangsmaterial für den Aufbau der genetischen Erbsubstanz Desoxyribonukleinsäure (DNA) und auch vieler Eiweiße werden.&lt;br /&gt;Außerdem ist die Folsäure, zusammen mit dem Vitamin B 12, unentbehrlich für die Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark. Ein Mangel von einem dieser beiden Vitamine lässt sich daher leicht am Blutbild feststellen. Bei Folsäuremangel steigt außerdem der Homocysteinspiegel im Blut, da diese Aminosäure normalerweise mit Hilfe der Tetrahydrofolsäure in die Aminosäure Methionin umgewandelt wird.Methionin ist wiederum an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt, wie etwa an der Eiweißsynthese in den Zellen. Hohe Homocysteinwerte begünstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Alzheimer.&lt;br /&gt;Eine ausreichende Folsäureaufnahme ist ganz besonders in der Schwangerschaft und bei Jugendlichen wichtig, da der wachsende Organismus besonders viele Eiweißstoffe aufbaut und genetische Informationen für die neuen Zellen kopiert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;In diesem&lt;em&gt; &lt;/em&gt;Zusammenhang lässt eine Studie von Wissentschaftlern der Columbia University, New York aufhorchen (Journal of the American Medical Association, JAMA). Diese werteten die Ernährung von etwa 1000 Senioren ohne Demenz aus und verfolgten in den folgenden Jahren, welche Teilnehmer an Alzheimer erkrankten. Bei jenen Personen, die Folsäure sowohl mit Lebensmitteln als auch mit Nahrungsergänzungsmitteln einnahmen, trat die Erkrankung eindeutig seltener auf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;The Lancet (&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.thelancet.com/"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;http://www.thelancet.com/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jama (&lt;/span&gt;&lt;a href="http://jama.ama-assn.org/"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;http://jama.ama-assn.org/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-6054779121726294948?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/6054779121726294948/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=6054779121726294948' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/6054779121726294948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/6054779121726294948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/02/forschung-aktuell.html' title='Forschung Aktuell'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RcpiS4Pb4iI/AAAAAAAAAPg/00v_TGp_5nM/s72-c/3000_5760Ballaststo_i5.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-7395018143625215463</id><published>2007-05-25T00:31:00.002+02:00</published><updated>2008-03-16T19:55:44.901+01:00</updated><title type='text'>Medizin und Medikamente</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;Obstipation&lt;/span&gt; (Verstopfung)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In Abhängigkeit von der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Ernährungs&lt;/span&gt;- und Lebensweise kann die Häufigkeit des Stuhlgangs sehr schwanken. Zwischen dreimal täglich und dreimal in der Woche kann der Norm entsprechen. Der Durchschnitt liegt bei einmal täglich. Erst wenn der Stuhlgang weniger als dreimal pro Woche gelingt, handelt es sich im medizinischen Sinne um eine Verstopfung. Die häufig anzutreffende Befürchtung, ein zu seltener Stuhlgang vergifte den Organismus durch so genannte Stoffwechselschlacken aus dem Darm ist unberechtigt, denn eine normal funktionierende Leber, die alle in das Blut aufgenommenen Substanzen kontrolliert, lässt das nicht zu. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;Blutreinigungstees&lt;/span&gt;, die meistens auch Abführmittel (s.u.) enthalten, machen also wenig Sinn.&lt;br /&gt;Nach dem Essen gelangen die zerkauten Speisen durch die Speiseröhre zunächst in den Magen, wo dem Speisebrei Salzsäure und das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;eiweißspaltende&lt;/span&gt; Enzym &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;Pepsin&lt;/span&gt; zugesetzt werden. Danach geht es weiter in den Zwölffingerdarm und dann in den eigentlichen Dünndarm, wo Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;enzymatisch&lt;/span&gt; aufgespalten werden und die so gewonnenen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;Nährstoffe&lt;/span&gt; in das Blut übertreten können. Der ausgelaugte Speisebrei gelangt schließlich in den Dickdarm, wo ihm das meiste Wasser entzogen wird. Der Rest wird über den After ausgeschieden (Stuhlgang).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RlYWLkBzzkI/AAAAAAAAAtQ/0eSHHuOQCjw/s1600-h/verdauung.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068262818557709890" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RlYWLkBzzkI/AAAAAAAAAtQ/0eSHHuOQCjw/s400/verdauung.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Quelle: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://www.trennkost-regensburg.de/"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;http://www.trennkost-regensburg.de&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Transport des Speisebreis geschieht durch wellenförmige Zusammenziehung und Erschlaffung der Darmmuskulatur (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;Darmperistaltik&lt;/span&gt;) und wird durch das vegetative Nervensystem über Reflexe gesteuert, die durch eine Dehnung der Darmwand bei guter Füllung ausgelöst wird.&lt;br /&gt;Die Darmtätigkeit wird demzufolge durch eine Nahrung gefördert, die ausreichend viele Ballaststoffe –das sind schwerverdauliche Pflanzenfasern aus Zellulose- enthält, um den Darm soweit zu füllen, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;daß&lt;/span&gt; Transport-Reflexe zuverlässig ausgelöst werden. Die Ballaststoffe können außerdem durch &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;Quellung&lt;/span&gt; Wasser binden und so eine zu weitgehende &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;Eindickung&lt;/span&gt; und Verhärtung des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"&gt;Stuhls&lt;/span&gt; im Dickdarm verhindern. Deshalb ist es so wichtig genug zu trinken, denn so kann schon sehr häufig einer Verstopfung vorgebeugt werden.&lt;br /&gt;Eine erste Gruppe von Abführmitteln sind die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12"&gt;Quell&lt;/span&gt;- und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13"&gt;Füllmittel&lt;/span&gt;, bei denen es sich um pflanzliche Ballaststoffe handelt, die unverdaulich sind, den gesamten Darm durchwandern und größere Mengen Wasser an sich binden und im Darm zurückhalten. Dabei quellen sie auf und lösen Transport-Reflexe aus. Zu den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14"&gt;Quell&lt;/span&gt;- und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15"&gt;Füllmitteln&lt;/span&gt; gehören beispielsweise Weizenkleie, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_16"&gt;Leinsamen&lt;/span&gt;, Flohsamen und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_17"&gt;Carboxymethylcellulose&lt;/span&gt; (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_18"&gt;CMC&lt;/span&gt;). Bei der Einnahme dieser Mittel &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_19"&gt;muß&lt;/span&gt; unbedingt auf eine ausreichende &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_20"&gt;Flüssigkeitszufuhr&lt;/span&gt; geachtet werden, da sich ansonsten ein zäher Klumpen bilden kann, der den Darm verstopft. Im Extremfall droht sogar ein &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_21"&gt;lebensbedrohlicher&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_22"&gt;Darmverschluß&lt;/span&gt; !&lt;br /&gt;Bestimmte Salze wie &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_23"&gt;Natriumsulfat&lt;/span&gt; (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_24"&gt;Glaubersalz&lt;/span&gt;) und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_25"&gt;Magnesiumsulfat&lt;/span&gt; (Bittersalz) wirken ebenfalls abführend, wenn sie in reichlich Wasser gelöst getrunken werden. Das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_26"&gt;Sulfat&lt;/span&gt; wird nicht durch die Darmwand in das Blut aufgenommen (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_27"&gt;resorbiert&lt;/span&gt;) und bleibt zusammen mit seinem &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_28"&gt;Lösungswasser&lt;/span&gt; im Darm zurück und erhöhen dort das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_29"&gt;Füllvolumen&lt;/span&gt;, was wiederum die schon bekannten Transport-Reflexe auslöst. Wenn im Darm nicht genug Wasser vorhanden ist, wird durch das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_30"&gt;Sulfat&lt;/span&gt; zusätzliches Wasser aus dem Blut in den Darm gezogen (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_31"&gt;Osmose&lt;/span&gt;). Man spricht deshalb auch von osmotisch wirksamen Abführmitteln. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_32"&gt;Mannit&lt;/span&gt;, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_33"&gt;Sorbit&lt;/span&gt; und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_34"&gt;Lactulose&lt;/span&gt; gehören ebenfalls in diese Gruppe.&lt;br /&gt;Eine zweite Gruppe von Abführmitteln wirkt über eine Reizung der Darmschleimhaut. Diese Reizung löst einen Reflex aus, der Darmbewegungen auslöst oder zumindest verstärkt und führt zu einem erhöhten Wasserübertritt in den Darm, bei deutlich verringerter &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_35"&gt;Resorption&lt;/span&gt; von Wasser aus dem Darm. Bei längerfristiger Anwendung kommt es aber zu deutlichen Verlusten an Natrium und Kalium. Kaliummangel verringert aber wiederum die Erregbarkeit der Darmmuskulatur, so &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_36"&gt;daß&lt;/span&gt; entsprechend mehr von dem Abführmittel gebraucht wird. Ein Teufelskreis kann beginnen und zu einem Abführmittelmissbrauch führen.&lt;br /&gt;Das sehr unangenehm schmeckende &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_37"&gt;Rizinusöl&lt;/span&gt; wirkt schon im Dünndarm, während die anderen Abführmittel dieser Gruppe ihre Wirkung erst im Dickdarm entfalten. Dazu gehören die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_38"&gt;Anthrachinone&lt;/span&gt;, die beispielsweise in &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_39"&gt;Sennesblättern&lt;/span&gt; enthalten sind und synthetische Stoffe wie &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_40"&gt;Bisacodyl&lt;/span&gt; (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_41"&gt;Dulcolax&lt;/span&gt; ®) und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_42"&gt;Natriumpicosulfat&lt;/span&gt; (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_43"&gt;Laxoberal&lt;/span&gt;®). Alle diese Stoffe unterliegen einem ausgeprägten so genannten &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_44"&gt;enterohepatischen&lt;/span&gt; Kreislauf zwischen Darm und Leber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RlYZmEBzzlI/AAAAAAAAAtY/_q5Qgi0WnVo/s1600-h/07_fig10.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068266572359126610" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RlYZmEBzzlI/AAAAAAAAAtY/_q5Qgi0WnVo/s400/07_fig10.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Der Wirkstoff wird aus dem Darm &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_45"&gt;resorbiert&lt;/span&gt; und gelangt (über die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_46"&gt;Pfortader&lt;/span&gt;) in die Leber. Dort wird der Wirkstoff durch Enzyme chemisch verändert (oxidiert), wobei er etwas wasserlöslicher wird und eine zusätzliche Bindungsstelle entsteht. Anschließend wird er konjugiert, d.h. an ein wirklich sehr gut wasserlösliches Molekül gekoppelt. Dadurch ist eine Ausscheidung über die Nieren möglich. Ein großer Teil des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_47"&gt;Wirkstoffes&lt;/span&gt; gelangt jedoch zurück in den Darm, wird wieder entkoppelt und in seine ursprüngliche Form zurückverwandelt (reduziert), wobei die zusätzliche Bindungsstelle wieder beseitigt wird.Das wird auf &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_48"&gt;enzymatischem&lt;/span&gt; Wege durch die Darmbakterien bewerkstelligt. Damit ist der Kreislauf geschlossen. Ein ausgeprägter &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_49"&gt;enterohepatischer&lt;/span&gt; Kreislauf verzögert die Ausscheidung des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_50"&gt;Wirkstoffes&lt;/span&gt; und verlängert damit dessen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_51"&gt;Wirkdauer&lt;/span&gt; (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_52"&gt;liver&lt;/span&gt;=Leber, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_53"&gt;kidney&lt;/span&gt;=Niere, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_54"&gt;GIT&lt;/span&gt;=Magen-Darm-Trakt, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_55"&gt;biliary&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_56"&gt;secretion&lt;/span&gt;=Sekretion von Gallenflüssigkit, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_57"&gt;renakl&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_58"&gt;excretion&lt;/span&gt;=Ausscheidung über die Nieren, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_59"&gt;ingestion&lt;/span&gt;=Nahrungsaufnahme)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.uwgi.org/gut/liver_05.asp"&gt;http://www.uwgi.org/gut/liver_05.asp&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich gibt es noch eine dritte Gruppe von Abführmitteln, die zu harten Stuhl aufweichen und seine &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_60"&gt;Gleitfähigkeit&lt;/span&gt; im Dickdarm erhöhen. Genannt werden sollen hier &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_61"&gt;Docusat&lt;/span&gt;-Natrium (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_62"&gt;Norgalax&lt;/span&gt;®) und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_63"&gt;Paraffinöl&lt;/span&gt;. Die langandauernde Einnahme von &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_64"&gt;Paraffinöl&lt;/span&gt; ist allerdings sehr problematisch, da die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_65"&gt;Resorption&lt;/span&gt; fettlöslicher Vitamine im Darm verhindert wird. Betroffen sind die Vitamine A (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_66"&gt;Sehfarbstoff&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_67"&gt;Retinol&lt;/span&gt;), D3 (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_68"&gt;Colecalciferol&lt;/span&gt; für den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_69"&gt;Knochenauffbau&lt;/span&gt;) und K1 (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_70"&gt;Phytomenadion&lt;/span&gt; für die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_71"&gt;Blutgerinnung&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer gesund ist und genügend Ballaststoffe in Form von Gemüse, Obst und Getreideprodukten aufnimmt und zudem noch ausreichend trinkt, benötigt im Allgemeinen keine Abführmittel !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Taschenatlas der Pharmakologie, Heinz &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_72"&gt;Lüllmann&lt;/span&gt; u. Klaus Mohr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Arzneimittelwirkungen, Ernst &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_73"&gt;Mutschler&lt;/span&gt; u.a.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_74"&gt;Wikipedia&lt;/span&gt; (&lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verdauung"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Verdauung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt; )&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-7395018143625215463?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/7395018143625215463/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=7395018143625215463' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/7395018143625215463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/7395018143625215463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/05/dossier.html' title='Medizin und Medikamente'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RlYWLkBzzkI/AAAAAAAAAtQ/0eSHHuOQCjw/s72-c/verdauung.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-170600411689664187</id><published>2007-04-26T22:31:00.002+02:00</published><updated>2008-03-16T19:55:20.119+01:00</updated><title type='text'>Medizin und Medikamente</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Depression und Antidepressiva&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einleitung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Depression ist eine sehr häufige Krankheit. Geschätzt wird, dass ca. 12-17% der Menschen mindestens einmal in ihrem Leben davon betroffen werden. Von den alten Menschen über 65 Jahren sollen 15 – 25 % mindestens eine depressive Episode erleben. Damit ist Depression die häufigste psychiatrische Erkrankung im Alter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEMiYL4fkI/AAAAAAAAAoQ/TYOzYCzGxUU/s1600-h/van_Gogh___Depression.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057837641261153858" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEMiYL4fkI/AAAAAAAAAoQ/TYOzYCzGxUU/s320/van_Gogh___Depression.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Vincent Van Gogh (1880), Wikipedia&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Betroffenen erleben Depression häufig als viel schlimmer als körperliche Krankheiten. Quälend werden die verschiedenen Symptome empfunden: Verunsicherung über sich selbst durch das veränderte Erleben und Verhalten, Verlust des Selbstwertgefühls, Antriebs-, Motivations- und Willensverlust, umfassende Hoffnungslosigkeit, körperliche Schwäche.&lt;br /&gt;Glücklicherweise gehen depressive Phasen vorbei, allerdings treten sie bei 70 -80 % der erstmals daran erkrankten Patienten wieder auf. Nur bei 20 -30 % der Patienten kommt sie nie wieder.&lt;br /&gt;Antidepressiva wirken bei Depressionen stimmungsaufhellend, angstlösend und antriebssteigernd, allerdings haben sie umfangreiche Nebenwirkungen. Der Therapieerfolg von Antidepressiva kann aus verschiedenen Gründen schwer beurteilt werden: Welches Mittel bei dem einzelnen Patienten am besten hilft, kann man nicht eindeutig aus dem Krankheitsbild vorhersagen. Zudem helfen bei Depressionen auch Placeboeffekte und intensive Betreuung des Patienten. Durch ihre vielfältigen Effekte werden Antidepressiva auch für andere Krankheiten verwendet, zum Beispiel in der Behandlung von Angststörungen, Panikstörungen, Sozialer Phobie, Zwangsstörungen , in der Schmerztherapie und in der Palliativmedizin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Diagnose der Depressiven Episode&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diagnostiziert wird Depression heutzutage nach einem international anerkannten Klassifikationssystem, den so genannten ICD- 10- Kriterien. Beurteilt wird das Vorliegen typischer Symptome und anderer häufiger Symptome.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die typischen Symptome sind:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- depressive Verstimmung&lt;br /&gt;- Verlust von Interesse und Freude&lt;br /&gt;- erhöhte Ermüdbarkeit infolge Verminderung des Antriebs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Andere häufige Symptome sind:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit&lt;br /&gt;- vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen&lt;br /&gt;- Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit&lt;br /&gt;- negative und pessimistische Zukunftsperspektiven&lt;br /&gt;- Suizidgedanken, Selbstverletzungen oder Suizdhandlungen&lt;br /&gt;- Schlafstörungen&lt;br /&gt;- verminderter Appetit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Schweregrad wird folgendermaßen beurteilt:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leichtgradig: mindestens zwei typische und zwei der übrigen Symptome&lt;br /&gt;Mittelgradig: mindestens zwei typische und drei der übrigen Symptome&lt;br /&gt;Schwer: drei typische und mindestens vier der übrigen Symptome.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Des Weiteren unterscheidet man Subtypen der Depression:&lt;br /&gt;Lavierte Depression, psychotische Depression, gehemmte Depression, atypische Depression, Altersdepression, Anankastische Depression( dabei stehen Zwangssymptome im Vordergrund), Rezidivierende kurze depressive Störung, Saisonal abhängige Depression, Wochenbett-Depression und Dysthymia.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ursachen und pathophysiologische Mechanismen der Depression&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz intensiver Forschung sind die krankmachenden Ursachen und Mechanismen der Depression noch nicht genau geklärt. Sicher ist, dass Erbanlagen, seelische Belastungen in der Kindheit und akute seelische und körperliche Belastungen an der Entwicklung einer Depression beteiligt sein können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjENVoL4flI/AAAAAAAAAoY/ro8jr1UWdIA/s1600-h/depression.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057838521729449554" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjENVoL4flI/AAAAAAAAAoY/ro8jr1UWdIA/s320/depression.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Störungen im Hormonhaushalt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die aus dem Hirn mittels Hormonen gesteuerte Stressregulierung ist bei depressiven Menschen gestört. Man redet von der hormonellen Stressachse, die gestört ist und meint damit das Zusammenspiel von Hypothalamus, Hypophyse und Nebenniere (HHN-Achse), welches in der Freisetzung des Stresshormons Cortisol mündet.&lt;br /&gt;Im Normalfall bildet der Hypothalamus, sobald eine Gefahr erkannt wird, vermehrt den Corticotropin-Releasing Factor (CRF). Darauf reagiert die Hypophyse mit Ausschüttung von adrenocorticotropem Hormon, kurz ACTH. Dieses Hormon regt die Nebenniere an, das Stresshormon Cortisol auszuschütten. Der gesamte Vorgang macht den Körper bereit, sich Stress zu stellen. Gleichzeitig werden momentan nicht nötige oder störende Aktivitäten gehemmt. Cortisol verstärkt zum Beispiel die Energieversorgung der Muskeln, CRF unterdrückt Hunger und den Sexualtrieb, aber fördert die Wachsamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die hormonelle Steuerungsachse vom Hirn zur Schilddrüse scheint gestört zu sein. Auch hier geschieht die Lenkung über ein Hypothalamushormon, TRH, und nachfolgend ein Hypophysenhormon TSH. Auf TSH reagiert die Schilddrüse mit der Freisetzung der Schilddrüsenhormone, die den Stoffwechsel anregen. Depressive Patienten reagieren auf die Stimulation dieses Systems anders als Gesunde und man findet vom Normalen abweichende Hormonspiegel im Körper. Abgesehen davon kommt es vor, dass eine Schilddrüsenunterfunktion sich als Depression äußert, dann helfen Antidepressiva nicht, sondern Schilddrüsenhormone.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ungleichgewicht verschiedener Neurotransmittersysteme&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man nimmt an, dass Störungen verschiedener Neurotransmittersysteme des zentralen Nervensystems an der Depression beteiligt sind. Vor allem die Aktivitäten des Serotonin- und des Noradrenalinsystems sind vermindert. So findet man in der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit depressiver Patienten deutlich weniger Abbauprodukte dieser beiden Neurotransmitter als bei Gesunden. Außerdem ist die Konzentration von Serotonin- und Noradrenalinrezeptoren im Gehirn Depressiver heraufgesetzt. Eine Rezeptorvermehrung tritt immer dann auf, wenn zuwenig Botenstoff vorhanden ist. Antidepressiva erhöhen die Aktivität des Noradrenalin- und Serotoninsystems im Gehirn. Der langsame Wirkungseintritt der Antidepressiva spricht allerdings dafür, dass der Mangel an den beiden Neurotransmittern nur einen Teil des depressiven Zustandes erklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Veränderungen im Gehirn während einer Depression&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In verschiedenen Regionen des Hirns verändert sich die Aktivität: Sie steigt im limbischen System und im Stammhirn, sie nimmt im Stirnhirn ab.&lt;br /&gt;Im linken Stirnhirn werden sowohl negative Emotionen als auch Lust und Antrieb kontrolliert. Melancholische Stimmung oder zu wenig Lust lassen dort die Aktivität zurückgehen. Damit wird es schwer, Trauer, Angst oder Zukunftsangst in den Griff zu bekommen. Depression ist somit nicht nur eine Folge von dunklen Gefühlen, sondern auch von zu wenig Lust.&lt;br /&gt;Das Stirnhirn dient auch als Arbeitsgedächtnis zur Zwischenablage von Informationen. Passend zur Stimmungslage wird dort die Wahrnehmung reguliert. Bei negativer Stimmungslage ist das Hirn vorwiegend für negative Reize offen. Es versucht somit, die negative Stimmung aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Menschen, die mehrmals im Leben unter einer schweren Depression gelitten haben, nehmen bestimmte Neurone des Stirnhirns ein Drittel weniger Raum ein als normal. Früher hielt man Depression nur für ein chemisches Durcheinander der Transmitter, heute hält man es für wahrscheinlich, dass auch eine Wachstumsstörung der Neurone vorliegt, die vorwiegend durch Stress bedingt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn im Zustand der Depression befindet sich der Patient im Dauerstress durch negative Gedanken. Man spricht von unkontrollierbarem Stress, wenn die Person keine für sie kognitiv und emotional sinnvolle Strategie hat, um die Situation zu bewältigen.&lt;br /&gt;In dieser Situation werden Stresshormone wie Cortisol dauerhaft wirksam. Eine dauerhaft erhöhte Cortisolfreisetzung schädigt Nervenverbindungen im Gehirn und auch ihr Neuwachstum wird gehemmt. Ein Zustand der Erstarrung tritt ein. Das Hirn scheint zu ruhen wie die Vegetation im Winter. Die Fähigkeit zu Empfinden schwindet, auch Verstand und Konzentration lassen nach. Depressive Menschen können selbst einfache alltägliche Aufgaben nicht so gut bewältigen wie gesunde Menschen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEN6YL4fmI/AAAAAAAAAog/dnNwQhqJBBk/s1600-h/y_03_Stress.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057839153089642082" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEN6YL4fmI/AAAAAAAAAog/dnNwQhqJBBk/s400/y_03_Stress.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die Stressachse spielt eine entscheidende Rolle&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;bei depressiven Erkrankungen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Ganze Hirnregionen können zusammenschrumpfen, wie etwa der Hippocampus, der für die Gedächnisbildung sehr wichtig ist.&lt;br /&gt;In diesem Gehirnteil fließen Informationen verschiedener sensorischer Systeme zusammen, die verarbeitet und von dort zum &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Kortex&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; zurückgesandt werden. Der Hippocampus bewirkt die &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Konsolidierung&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; des Gedächtnisses, also die Überführung von Gedächnisinhalten aus dem &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Kurzzeit-&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; in das &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Langzeitgedächnis&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;. Menschen, deren Hippocampus (es gibt genau genommen zwei, einen pro Hirnhälfte) entfernt oder zerstört wurde, können keine neuen Erinnerungen formen und weisen somit eine anterograde &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Amnesie&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; auf. Alte Erinnerungen bleiben jedoch erhalten. Der Hippocampus wird somit als Struktur gesehen, die Erinnerungen generiert, während die eigentlichen Gedächtnisinhalte an verschiedenen anderen Stellen in der &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Großhirnrinde&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; gespeichert werden.&lt;br /&gt;Es wurde inzwischen nachgewiesen, dass sich sogar im erwachsenen Gehirn im Hippocampus neue Verbindungen zwischen bestehenden Nervenzellen bilden können (&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;synaptische Plastizität&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;)und dass diese Neubildung mit dem Erwerb neuer Gedächnisinhalte zusammenhängt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEOqYL4fnI/AAAAAAAAAoo/SmGNCpRAOoQ/s1600-h/o_02_aufbau.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057839977723362930" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEOqYL4fnI/AAAAAAAAAoo/SmGNCpRAOoQ/s400/o_02_aufbau.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Räumliche Ansicht des Gehirns&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Hippocampus hat zudem große Bedeutung für die räumliche Orientierung. Pyramidenzellen in einem bestimmten Abschnitt des Hippocampus repräsentieren jeweils einen Ort im Raum. Menschen mit geschädigten Hippocampus können sich zwar im Alltagsleben orientieren, sind aber außerstande, Wegbeschreibungen zu geben.&lt;br /&gt;Der Hippocampus ist schließlich auch für die Koordinierung der verschiedenen Gedächtnisinhalte verantwortlich. Das ist beispielsweise auch wieder für die räumliche Orientierung wichtig. So besteht der innere geistige "Stadtplan" einer mehrfach besuchten Stadt aus zahlreichen Eindrücken, die auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten gewonnen wurden. Im Hippocampus werden diese zusammengefügt und man kann sich orientieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Frühe traumatische Erfahrungen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Belastende Erfahrungen in der Kindheit wie etwa Vernachlässigung oder Missbrauch, begünstigen den späteren Ausbruch einer Depression. Denn es findet nicht nur einfach eine Aktivierung der Stressachse statt, die wieder vorüber geht, sondern es wird die Aktivität der CRF-Nervenzellen im Hypothalamus dauerhaft erhöht. Das sind genau jene Nervenzellen, die immer wieder auf Belastungen reagieren und deren Aktivität auch bei depressiven Patienten immer erhöht ist. Die Empfindlichkeit der Stressachse wird also durch ein Kindheitstrauma dauerhaft erhöht. Wie sehr Stress in der Kindheit das Hirn dauerhaft formen kann, zeigt das folgende Beispiel:&lt;br /&gt;Charles B. Nemeroff und seine Kollegen an der Emory University in Atlanta (Georgia, USA) testeten die Wirkung von sozialer Vernachlässigung auf Rattenbabys. Die neugeborenen Tiere wurden während der ersten drei Lebenswochen an etwa 10 Tagen jeweils kurz von der Mutter fortgenommen. Nachdem sie entwöhnt waren, wuchsen sie dann ohne weitere störende Eingriffe in einer Standard-Rattenkolonie auf.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEXMoL4ftI/AAAAAAAAApY/T7tXgg1xWPQ/s1600-h/ratten-terrarium.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057849362226904786" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEXMoL4ftI/AAAAAAAAApY/T7tXgg1xWPQ/s320/ratten-terrarium.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Standard - Rattenkolonie&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als diese Tiere dann erwachsen waren, ließen sich an ihren CRF-Nervenzellen Veränderungen in ähnlicher Art wie bei depressiv erkrankten Menschen finden. Ihre CRF-Ausschüttung war deutlich erhöht und so die hormonelle Stressreaktion übernormal stark.&lt;br /&gt;Durch Gabe eines Antidepressivums, welches ja lediglich die Aktivität der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin erhöht, konnte man die Stressreaktion bei diesen Tieren wieder normalisieren!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Neurotransmitter&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Antidepressiva wirken nicht nur auf das Noradrenalin- und das Serotoninsystem, sondern es werden auch andere Transmittersysteme beeinflusst. Dadurch erklären sich auch die zahlreichen Nebenwirkungen dieser Arzneimittelgruppe.&lt;br /&gt;Acetylcholin ist einer der wichtigsten Neurotransmitter. Er kommt im ZNS vor, aber auch peripher: in den neuromuskulären Synapsen und in großen Teilen des vegetativen Nervensystems. Es ist ein Gegenspieler von Dopamin. Anticholinerge Medikamenten- Wirkungen sind z.B. Mundtrockenheit, Akkomodationsstörungen, Harnverhalt, Schwitzen, Tachykardie, Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEPa4L4foI/AAAAAAAAAow/xKScATr_OkA/s1600-h/x_01_acetyl.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057840810947018370" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEPa4L4foI/AAAAAAAAAow/xKScATr_OkA/s320/x_01_acetyl.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Histamin, Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin haben untereinander eine gewisse chemische Ähnlichkeit und werden als Monoamine bezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dopamin findet sich im ZNS als Transmitter in den Synapsen der Basalganglien, des limbischen Systems und der Hypophyse. Basalganglien haben Anteil an der Steuerung der Willkürmotorik, das limbische System steuert psychische Prozesse und die Hypophyse hat unter Anderem neuroendokrine Funktionen. Dopamin steuert Wachheit und lenkt Aufmerksamkeit, es steigert Neugier, Lernvermögen, Kreativität und Lust auf Sex. Dopamin ist das Hormon der Vorfreude und des Wollens. Es macht uns bereit, den Worten Taten folgen zu lassen. Transmitter können entweder selber als Signal wirken oder sie modulieren die Stärke eines Signals. Dopamin wirkt wie ein Türöffner für andere Neurotransmitter: Es wirkt modulierend auf die Signalübertragung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEP_YL4fpI/AAAAAAAAAo4/AXpNzpOkIto/s1600-h/x_02_dopamin.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057841438012243602" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEP_YL4fpI/AAAAAAAAAo4/AXpNzpOkIto/s320/x_02_dopamin.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Noradrenalin findet sich an fast allen postganglionären Fasern des Sympathikus und hat im ZNS Funktionen im Thalamus, Hypothalamus, der Großhirnrinde, sowie den Vorder- und Hinterhörnern des Rückenmarks. Es hat Bedeutung in der Steuerung von Wachheit, Aufmerksamkeit und Erregbarkeit des Gehirns. Noradrenalin entfaltet seine Wirkung als Neurotransmitter und als Stresshormon. Als letzteres wird es zusammen mit Adrenalin aus dem Nebennierenmark in das Blut abgegeben und wirkt von dort auf adrenerge Rezeptoren, die Alpha- und Beta- Rezeptoren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEQT4L4fqI/AAAAAAAAApA/0R-G8nafkmk/s1600-h/x_04_noradrenalin.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057841790199561890" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEQT4L4fqI/AAAAAAAAApA/0R-G8nafkmk/s320/x_04_noradrenalin.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Adrenalin findet sich im ZNS als Transmitter in der Medulla oblongata. Blutdruck, Atmung und Nahrungsaufnahme werden dadurch mitgesteuert. Daneben wirkt Adrenalin wie Noradrenalin als Hormon auf adrenerge Rezeptoren. Adrenalin und Noradrenalin kurbeln Sinneswahrnehmung und Stoffwechsel an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Serotonin findet sich als Neurotransmitter im Thalamus, Hypothalamus und in der Großhirnrinde. Dabei geht es um Stimmungskontrolle, Schmerzhemmung, Blutdrucksteuerung, Schlaf-Wach-Rhythmus, Körpertemperatur und Nahrung. Im Rückenmark hemmt es Beugereflexe. Wenn im Gehirn viel Serotonin frei ist, dann schüttet es weniger Stresshormone wie Cortisol aus und Nervenzellen können besser wachsen, denn Stresshormone hemmen im Hirn das Wachstum der Nervenzellen. Zwischen dem noradrenergen System und dem serotonergen System bestehen zahlreiche Wechselwirkungen, und beide Systeme können dopaminerge Systeme verändern.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEQpIL4frI/AAAAAAAAApI/cuUuNUEBBHE/s1600-h/x_03_seroto.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057842155271782066" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEQpIL4frI/AAAAAAAAApI/cuUuNUEBBHE/s320/x_03_seroto.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Serotonin ist auch im Darmnervensystem als Neurotransmitter wichtig. Es steigert dort die Darmmotilität. Die größte Menge des Serotonins im Körper ist in enterochromaffinen Zellen des Darms und in Blutplättchen gespeichert.&lt;br /&gt;Serotonin hat komplexe Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem. Es bewirkt an unterschiedlichen Serotoninrezeptoren teils gegensätzliche Wirkungen. Über 5-HT2-Rezeptoren der Blutgefäße wirkt es vasokonstriktorisch, über 5-HT1-Rezeptoren im ZNS den Sympathotonus senken und damit Gefäße erweitern und Blutdruck senken. Es ist auch an der Blutgerinnung beteiligt Für Serotonin gibt es mindestens 13 verschiedene Rezeptoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Histamin kommt vor allem in Mastzellen vor. Es wirkt als Mediatorsubstanz für allergische Reaktionen und zur Freisetzung von Magensäure. Im ZNS haben histaminerge Neurone Modulatorfunktion. z.B. sind sie an der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Gruppe der Aminosäuren sind Glutaminsäure, Asparaginsäure, GABA und Glycin wichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glutaminsäure ist der wichtigste erregende Transmitter im ZNS. Es ist bedeutsam für Lernen, Gedächtnis, Willkürmotorik und Übertragung afferenter Impulse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Asparginsäure ist ebenso wie Glutaminsäure ein erregender Neurotransmitter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GABA ist der wichtigste zentral hemmende Transmitter. Ca. 30 % aller Synapsen des Gehirns sind GABA-erg. GABA kommt praktisch überall im ZNS vor, besonders häufig in den Basalganglien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glycin ist auch ein hemmender Transmitter. Es hat Bedeutung bei der Kontrolle der Willkürmotorik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Neurotransmitter sind Neuropeptide wie Endorphine und Tachykinine, außerdem ATP und Adenosin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wirkungsweise der Antidepressiva&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antidepressiva erhöhen auf verschiedene Art die Menge an Transmittern im synaptischen Spalt. In der Folge kommt es zu Antriebssteigerung, Angstlösung und Stimmungsaufhellung. Allerdings beginnt die antidepressive Wirkung in der Regel erst nach ein bis drei Wochen. Die recht unspezifische Wirkungsweise bringt umfangreiche Nebenwirkungen mit sich. Diese setzen innerhalb kurzer Zeit nach der Einnahme ein.&lt;br /&gt;Typische Nebenwirkungen durch Hemmung der Serotonin-Rückaufnahme sind Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwitzen, Schlafstörungen, Unruhe, sexuelle Funktionsstörungen, Appetitminderung, Gewichtsabnahme.&lt;br /&gt;Typische Nebenwirkungen durch Hemmung der Nordrenalin-Rückaufnahme sind Zittern, Tachykardie, Unruhe, Kopfschmerzen, Harnretention, Miktionsstörungen. Trizyklische Antidepressiva und einige andere blockieren auch Rezeptoren für Neurotransmitter und haben dadurch weitere schwerwiegende Nebenwirkungen, z.B. Sedierung und Störungen der Herzarbeit. Typisch sind vegetative Störungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nachgewiesen, dass durch Antidepressiva bei Dauergabe die Aktivität verschiedener Rezeptoren im Hirn geändert wird: Serotonin-5-HT-2-Rezeptoren und beta-Rezeptoren werden weniger aktiv, alpha-Rezeptoren und GABA-Rezeptoren werden aktiver. Antidepressiva wirken demnach wie ein indirekter Dünger für das Wachstum der Neurone; Antidepressiva erhöhen Konzentrationen von Transmittern, die wiederum stimulierend auf die Kommunikation der Neurone an vorhandenen Synapsen und auf die Bildung neuer Synapsen wirken.&lt;br /&gt;Außerdem schwächen Antidepressiva den Einfluss von Stress auf das Hirn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis heute kann man für den einzelnen Patienten nicht anhand des Krankheitsbildes sicher vorhersagen, welches Medikament ihm helfen wird. Zunächst muss geklärt werden, welcher Art die Depression ist und ob es sinnvoll ist Antidepressiva zu benutzen. Dann muss ausprobiert und betreut werden. Intensive psychische Betreuung fördert nachweislich die Heilung. Für mittelschwere Depressionen wird geschätzt, dass ein je Drittel des Heilerfolgs durch Placeboeffekt, psychische Betreuung und Antidepressiva erreicht wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Einteilung der Antidepressiva&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Trizyklische Antidepressiva&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Sie sind schon seit etwa fünfzig Jahren verfügbare und haben die meisten Nebenwirkungen. Ihr Name weist auf die chemische Struktur hin: Ein lipophiles Dreiringsystem mit einer hydrophilen Kette. Damit können sie sich gut in Membranen und zellulären Strukturen einlagern. Sie blockieren verschiedene Rezeptoren für Neurotransmitter, was zu den akuten Nebenwirkungen und zu akuter Antriebssteigerung führt. Daneben hemmen sie auch die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin aus dem synaptischen Spalt.&lt;br /&gt;Besonders zu Beachten ist der kardiodepressive Effekt. Es kommt zu charakteristischen Veränderungen im EKG. Daher sind trizyklische Antidepressiva kontraindiziert bei vorbestehenden Überleitungsstörungen. Zur Therapie gehört eine EKG-Routineuntersuchung vor Therapiebeginn und in Abständen. Vorsicht vor sehr hohen Dosen und Überdosierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenwirkungen von Trizyklika durch Rezeptorblockade:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rezeptor im ZNS Nebenwirkung&lt;br /&gt;-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;Histamin-H1- Rezeptor Sedierung, Gewichtszunahme, Verwirrtheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muscarin-Rezeptor (Transmitter: Acetylcholin) Mundtrockenheit, Akkomodationsstörungen&lt;br /&gt;Tachykardie, Obstipation, Miktionsstörun-&lt;br /&gt;gen, Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alpha-1-Rezeptor (Noradrenalin, Adrenalin) Orthostase, Reflextachykardie,&lt;br /&gt;Schwindel, Müdigkeit&lt;br /&gt;5-HT-2-Rezeptor (Serotonin) Appetit- und Gewichtszunahme&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dopamin-Rezeptor Prolactinanstieg, sexuelle Störungen,&lt;br /&gt;Störungen der Willkürmotorik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine sehr seltene, aber lebensbedrohliche Nebenwirkung ist das cholinerge Syndrom. Dazu kann es kommen, wenn der Patient Metabolisierungsdefekte hat oder durch Wechselwirkung mit anticholinergen Mitteln oder durch Überdosierung. Trizyklische Antidepressiva sollen daher nicht mit anderen Antidepressiva kombiniert werden, insbesondere nicht mit MAO- Hemmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anwendung: Aufgrund der teils schweren Nebenwirkungen nimmt man Trizyklische Antidepressiva hauptsächlich bei schweren Depressionen, wenn besser verträgliche Mittel erfahrungsgemäß schlechter helfen. Daneben haben die trizyklischen Antidepressiva verschiedene Anwendungsbereiche in der Angsttherapie, Schmerztherapie und Palliativmedizin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wirkung setzt in drei Phasen ein: Erste Woche Sedierung, zweite Woche Antriebsteigerung, dritte Woche Stimmungsaufhellung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiele mit Einteilung nach 3 Typen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-Amitriptylin-Typ: stark dämpfend, depressionslösend, anxiolytisch. Dazu gehören:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amitriptylin -oft ruft es orthostatische Dysregulation hervor. Vorteilhaft bei Schlafstörungen und Suizidalität. Vorsicht vor Kreislaufstörungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doxepin- wirkt ähnlich Amitriptylin, aber auch antiadrenerg. Häufig bei Alkoholentzug eingesetzt. Es gehört zum Amitriptylin-Typ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-Der Imipramintyp wirkt depressionslösend, ausgeprägt stimmungsaufhellend, psychomotorisch ausgeglichen. Dazu gehört:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Imipramin wirkt nicht sedierend, anticholinerg, antiadrenerg. Einsatz auch bei Schmerzsyndromen.&lt;br /&gt;-Der Desipramintyp wirkt psychomotorisch aktivierend. Dazu gehört Nortriptylen .Es ruft am wenigsten Kreislaufbeschwerden hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Selektive Serotonin –Rückaufnahmehemmer (SSRI)&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Sie stellten bei ihrer Einführung eine Revolution dar, denn sie sind verhältnismäßig gut verträglich und effektiv gut wirksam. Daher werden sie heutzutage besonders oft benutzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu gehören die Stoffe(hier mit ihren Handelsnamen genannt): Citalopram(Cipralex), Fluoxetin (Fluctin), Fluvoxamin (Fevarin), Paroxetin (Seroxat, Tagonis) und Sertralin(Zoloft, Gladem).&lt;br /&gt;Sie sind sich im Wirkungsspektrum sehr ähnlich, weisen keine Sedierung auf, sondern wirken eher anregend. Unterschiedlich ist ihre inhibierende Wirkung auf Cytochrom P450-Isoenzyme, also auf die Metabolisierung anderer Stoffe in der Leber. Am wenigsten blockierend wirkt dabei Citalopram.&lt;br /&gt;Aufgrund ihrer günstigen therapeutischen Eigenschaften werden sie häufig verwendet.&lt;br /&gt;Typische Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwitzen, Schlafstörungen, Unruhe, Gewichtsverlust, sexuelle Störungen, Appetitminderung.&lt;br /&gt;Die SSRI dürfen nicht gleichzeitig mit Moclobemid oder anderen MAO-Hemmern gegeben werden, weil es sonst zu einer toxischen Serotoninkonzentration im Hirn kommen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Selektive Noradrenalin-Rückaufnahmehemmer (NRI)&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dazu gehört das Mittel Reboxetin(Edronax). Es wirkt gut auf Antrieb, Motivation und Interesse. Nebenwirkungen sind vor allen sympathische vegetative Effekte: Tachykardie, Zittern, Schwitzen, Miktions- und Blasenentleerungsstörungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSNRI)&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Sie beeinflussen die Rückaufnahme von Serotonin und Noradrenalin Die Wirkung und auch die Nebenwirkungen ähneln den SSRI.&lt;br /&gt;Einziges Antidepressivum dieser Art in Deutschland ist Venlafaxin (Trevilor). Zu der Stoffgruppe gehört auch Duloxetin, (Yentreve), das in Deutschland zur Therapie der Belastungsinkontinenz zugelassen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Monoamin-Oxidase-Hemmer&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Monoamin-Oxidase-Hemmer blockieren den oxidativen Abbau von Monoaminen in der Synapse, das sind hier Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin sowie Serotonin und Histamin. Somit wird deren Verfügbarkeit im synaptischen Spalt erhöht. Die Gruppe umfasst nur zwei Wirkstoffe. Moclobemid (Aurorix) ist ein selektiver reversibler MAO-A-Hemmer und wird z.B. bei Unwirksamkeit von trizyklischen Antidepressiva benutzt. Auch gern bei alten Menschen, weil es im Magen-Darmbereich besser verträglich ist als SSRI.&lt;br /&gt;Tranylcypromin hemmt irreversibel unselektiv Monoamin-Oxidasen und ist daher schwer zu handhaben. Es hat nur Bedeutung als Mittel der Reserve.&lt;br /&gt;Nebenwirkungen von Moclobemid sind Mundtrockenheit, Schlafstörungen, Übelkeit und Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Lithiumsalze zur Prävention der Manie&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;Lithium ist ein Alkalimetall wie Natrium und Kalium. Es bildet mit vielen Säuren wasserlösliche Salze. In der Therapie üblich sind Lithiumacetet (Quilonum), Lithiumsulfat (Lithium-Duriles), Lithiumaspartat (Lithium-Aspartat), und Lithiumcarbonat (Hypnorex).Lithium ändert die Membraneigenschaften der Zelle und verändert den Neurotransmittertransport. Eine endgültige Vorstellung über den Wirkungsmechanismus existiert noch nicht. Lithium gehört im weiteren Sinne zu den Psychopharmaka. Im engeren Sinn zählt man Neuroleptika, Antidepressiva und Tranquilantien dazu. Lithium wirkt abschwächend auf die manische Phase einer Manisch-depressiven Psychose und präventiv gegen das erneute Auftreten manischer und depressiver Phasen &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjERuoL4fsI/AAAAAAAAApQ/7oRK8E63xuY/s1600-h/430px-Bipolaraktuell6.png"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057843349272690370" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjERuoL4fsI/AAAAAAAAApQ/7oRK8E63xuY/s400/430px-Bipolaraktuell6.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Seine Wirkung setzt erst nach mehreren Wochen ein. In der manischen Phase normalisiert es die erregte oder euphorische Grundstimmung und reduziert den überschießenden Antrieb. Auf gesunde Menschen wirkt Lithium sedativ. Lithium hat eine geringe therapeutische Breite. Vergiftungssymptome sind feinschlägiger Tremor, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, renale Störungen, Krämpfe und Koma. Schon eine Änderung der täglichen Kochsalzaufnahme kann die renale Ausscheidung und damit die Blutspiegel erheblich verändern. Die Mitarbeit des Patienten und intensive ärztliche Betreuung sind daher Voraussetzung für die Lithiumtherapie. Hauptgrund für non-compliance des Patienten ist Gewichtszunahme. Daneben treten verschiedene andere Nebenwirkungen auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Johanniskraut&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Johanniskrautextrakt wirkt in Tagesdosen von mindestens 300mg bis 900 mg nachweislich gegen leichte bis mittelschwere Depressionen. Daher wird es auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, obwohl es wegen seiner guten Verträglichkeit nicht rezept- sondern apothekenpflichtig ist. In niedrigeren Dosierungen konnte keine antidepressive Wirkung nachgewiesen werden. Einer der Inhaltsstoffe, Hyperforin, wirkt als unselektiver Rückaufnahmehemmer. Der Extrakt wirkt offensichtlich an vielen Stellen gleichzeitig auf den Stoffwechsel der Monoamine (Serotonin, Histamin, Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin).&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu den synthetischen Antidepressiva hat es kaum Nebenwirkungen. Seine Wirkung wird aber eher als schwach beurteilt.&lt;br /&gt;Es hat durch Enzyminduktion Wechselwirkungen mit verschiedenen Mitteln.&lt;br /&gt;Selten verursacht es eine Photoallergie.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Abschlussbetrachtung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Antidepressiva passen zur Therapie der Depression vielleicht so gut wie Kfz-Werkzeug zur Reparatur einer Uhr, denn ihre Wirkung ist stark, aber nicht immer passend. Trotzdem stellen sie einen wichtigen Pfeiler in der Therapie der Depression dar. Man darf sie aber nicht als alleiniges Mittel zur Heilung benutzen, da hinter Depressionen im Allgemeinen persönliche Probleme stehen, die nach einer Lösung verlangen. An verbesserten Antidepressiva wird zurzeit geforscht. Beispielsweise sind bei mehreren Firmen Hemmstoffe für CRF, den Corticotropin-Releasing Factor in Erprobung, aber auch an noch selektiveren SSRI wird gearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Hedda Heuer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quellen: Spektrum der Wissenschaft DIGEST, Rätsel Gehirn&lt;br /&gt;Taschenatlas der Pharmakologie, Heinz Lüllmann u. Klaus Mohr&lt;br /&gt;Arzneimittelwirkungen, Ernst Mutschler u.a.&lt;br /&gt;Intensivkurs Allgemeine und Spezielle Pharmakologie, Eduard Burgis&lt;br /&gt;Depressionen - Krankheitsbild und Therapie, Norbert Müller u. Dorothea Strobach&lt;br /&gt;Die Glücksformel, Stefan Klein&lt;br /&gt;Brain Modelling, Internet-Vorlesung, &lt;/span&gt;&lt;a href="http://brain.exp.univie.ac.at/"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;http://brain.exp.univie.ac.at/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-170600411689664187?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/170600411689664187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=170600411689664187' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/170600411689664187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/170600411689664187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/04/dossier.html' title='Medizin und Medikamente'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RjEMiYL4fkI/AAAAAAAAAoQ/TYOzYCzGxUU/s72-c/van_Gogh___Depression.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-3277381973615067110</id><published>2007-03-31T13:03:00.002+02:00</published><updated>2008-03-16T19:34:00.586+01:00</updated><title type='text'>Gesundheitspolitik</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;color:#663366;"&gt;&lt;strong&gt;Sonnabend, 31. März 2007&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Rabattverträge mit den Krankenkassen ab 1.April&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Einschneidende Veränderungen für die Versicherten !&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Millionen von Versicherten müssen sich darauf einstellen, bald nur noch preisgünstige Arzneien ganz bestimmter Hersteller verschrieben zu bekommen. Damit sollen die Kosten für Medikamente für die Krankenkassen weiter gesenkt werden. So sehen es Neuregelungen der Gesundheitsreform vor, die zum 1.April 2007 wirksam werden. Darin wird den Krankenkassen erstmals erlaubt exklusive Rabattverträge mit bestimmten Arzneimittelherstellern abzuschließen.Die Allgemeinen Ortskrankenkassen hatten schon Anfang Februar, als das Gesetzgebungsverfahren noch lief, bekannt gegeben, daß sie für 43 Wirkstoffe Rabattverträge abgeschlossen haben. Davon erhoffen sie sich einen zweistelligen Millionenbetrag an Einsparungen. Deshalb sollen die Ärzte AOK-Versicherten möglichst nur noch die rabattierten Mittel verschreiben. Für chronisch Kranke wird dieses in vielen Fällen eine große Umstellung bedeuten, da sie immer häufiger statt ihres vertrauten ein neues Mittel bekommen werden, welches in den jeweiligen Rabattverträgen erwähnt ist. Betroffen sind Wirkstoffe, deren Patentschutz abgelaufen ist und die daher von mehreren Herstellern auf den Markt gebracht werden; die so genannten Generika.&lt;br /&gt;Die AOK hat bundesweite und regionale Rabattverträge auf Landesebene abgeschlossen, die sich ergänzen.Die AOK Baden-Württemberg, beispielsweise, handelte einen regionalen Rabattvertrag aus, von dem auch die Ärzte profitieren sollen. 30 Prozent der Ersparnisse durch die Verschreibung rabattierter Arzneimittel will die AOK den Ärzten zukommen lassen, den Rest will sie selbst behalten. Patienten sparen die gesetzliche Zuzahlung von fünf bis zehn Euro. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rg5ak8RVpRI/AAAAAAAAAgs/Q39MZ0D9PNQ/s1600-h/logo-aok-large.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5048071823029544210" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rg5ak8RVpRI/AAAAAAAAAgs/Q39MZ0D9PNQ/s200/logo-aok-large.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die AOK spielte eine Vorreiterrolle&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;bei dem Abschluß von Rabattverträgen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die AOK hat in Deutschland relativ unbedeutende Hersteller unter Vertrag genommen, die nur Marktanteile von insgesamt höchstens 4% repräsentieren. Damit sind Lieferschwierigkeiten nahezu vorprogrammiert. AOK-Versicherten bleibt deshalb wohlmöglich bald nichts anderes übrig, als zwei Mal zur Apotheke zu gehen, weil die Medikamente erst für sie bestellt werden müssen. Auch unter Umständen längere Wartezeiten sind dann zu erwarten.&lt;br /&gt;Die Apotheker können den Patienten dann auch kaum weiterhelfen, denn mit der Gesundheitsreform treten auch neue Auflagen in Kraft, die nur noch wenig Handlungsspielraum lassen. Mit der verschärften so genannten Aut-Idem-Regelung (Austauschregelung) werden die Apotheker gezwungen, nur noch die Arzneien abzugeben, für die die Kasse des Patienten einen Rabattvertrag abgeschlossen hat. Dies gilt auch dann, wenn der Arzt ein nicht rabattiertes Arzneimittel, beispielsweise das, was der Patient schon immer bekommen hat, auf dem Rezept verordnet hat. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn der Arzt ausdrücklich „aut idem“ auf dem Rezept ausschließt, indem er dort ein Kreuz macht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rg5gBcRVpSI/AAAAAAAAAg0/y3B2eh34P3M/s1600-h/rezept_autidem_g.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5048077810213954850" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rg5gBcRVpSI/AAAAAAAAAg0/y3B2eh34P3M/s320/rezept_autidem_g.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Mit einem Kreuz bei "aut idem" darf noch das vom Arzt verordnete &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;bewährte &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Medikament abgegeben werden, wenn es nicht im Rabattvertrag steht&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Wenn Apotheken diese Regelungen nicht beachten, also etwa auf Wunsch des Kunden das bisher immer verordnete, aber nicht in die Rabattverträge eingeschlossene Medikament abgeben, so bekommen sie kein Geld von der Krankenkasse, bleiben also auf ihren Kosten sitzen.&lt;br /&gt;Ist das im Rabattvertrag vorgesehene Medikament nicht lieferbar, so darf ein Austausch gegen ein anderes gleichartiges Medikament nur unter bestimmten Bedingungen vorgenommen werden. Der nicht lieferfähige Hersteller muss der Apotheke den Lieferengpass schriftlich bestätigen. Nur wenn diese schriftliche Bestätigung dem eingereichten Rezept jeweils beiliegt, bekommt die Apotheke von der Krankenkasse ihr Geld.Die Neuregelung über die Rabattverträge wird auch Patienten anderer Kassen betreffen: Betriebskrankenkassen, Ersatzkassen und die Bundesknappschaft haben schon für wichtige Wirkstoffe Rabattverträge abgeschlossen, die ebenfalls ab dem 1. April gelten sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Kommentar&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Neuregelungen der schon länger umstrittenen Gesundheitsreform, die nun in Kraft treten, sollen nach Aussage ihrer Befürworter Kosten einsparen, nehmen aber wenig Rücksicht auf eine schnelle und ordnungsgemäße Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln. Durch den exklusiven Vertragsabschluß mit zum Teil sehr kleinen Herstellern sind Lieferschwierigkeiten kaum zu vermeiden, denn wie sollen diese innerhalb kürzester Zeit ihre Kapazitäten derart ausbauen, dass sie notfalls den ganzen Markt versorgen können. Die Erweiterung oder gar der Neubau von Fabrikationsanlagen kostet viel Zeit und Geld. Andere Hersteller, oft diejenigen mit den bisher größten Marktanteilen, werden durch die Rabattverträge vom Markt gedrängt, unabhängig davon welche Preise sie in Zukunft für ihre Medikamente fordern werden. Das bedeutet nicht unbedingt mehr freie Marktwirtschaft mit Wahlfreiheit für den Kunden bzw. Patienten. Viele Patienten werden in Zukunft gezwungen von ihrem bewährten Mittel, mit dem sie gut zurecht kommen, auf ein für sie neues, unbekanntes Medikament umzusteigen, das sie vielleicht schlechter vertragen, da es zwar den gleichen Wirkstoff, aber andere Hilfsstoffe enthält.&lt;br /&gt;Wir bedauern ausdrücklich die zukünftigen, von uns nicht gewollten Unannehmlichkeiten, die auf viele von Ihnen zukommen werden. Auch weiterhin werden wir alles in unserer Macht stehende unternehmen, damit Sie auch in Zukunft mit guten Medikamenten ohne lange Wartezeiten versorgt werden. Aber leider wird dies durch den Gesetzgeber zunehmend erschwert. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir alle sind deshalb aufgerufen, aufzustehen, gegen den Weg in die Billigmedizin, wo das Wohl der Patienten nicht mehr viel zählt. Noch ist es vielleicht nicht zu spät!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;AOK Bundesverband &lt;a href="http://www.aok-gesundheitspartner.de/bundesverband/index.html"&gt;http://www.aok-gesundheitspartner.de/bundesverband/index.html&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Financial Times Deutschland &lt;a href="http://www.ftd.de/"&gt;http://www.ftd.de/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-3277381973615067110?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/3277381973615067110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=3277381973615067110' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/3277381973615067110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/3277381973615067110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/03/nachrichten-und-kommentare.html' title='Gesundheitspolitik'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rg5ak8RVpRI/AAAAAAAAAgs/Q39MZ0D9PNQ/s72-c/logo-aok-large.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-245837727414495416</id><published>2007-03-28T22:08:00.001+02:00</published><updated>2008-03-16T19:35:21.632+01:00</updated><title type='text'>Vermischtes Astronomie</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;color:#663366;"&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch, 28.März 2007&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Seltsame Struktur am Nordpol des Saturn&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Die Entdeckung&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Nordpol des Ringplaneten Saturn befindet sich eine riesige, exakt sechseckige Struktur, die sich um sich selbst dreht (rotiert). Diese Struktur erscheint auf Infrarotaufnahmen, der amerikanischen Saturn-Sonde Cassini, die den Nordpol des Saturns näher untersuchte. Dort herrscht Polarnacht, denn der Nordpol weist zur Zeit von der Sonne weg und liegt daher im Dunklen.Der Saturn ist der sechste und mit 95 Erdmassen der zweitgrößte Planet in unserem Sonnensystem. Er ist mit bloßem Auge sichtbar. Von den anderen Planeten unseres Sonnensystems hebt sich der Saturn durch seinen schon in kleinen Fernrohren sichtbaren Ring ab, der zu großen Teilen aus Wassereis besteht. Saturn läuft auf einer annähernd kreisförmigen Umlaufbahn in einer Entfernung von 9 bis 10 AE um die Sonne (1 AE=1 Astronomische Einheit=150 Millionen Kilometer, entspricht dem mittleren Abstand zwischen Erde und Sonne). Für einen Umlauf um die Sonne (1 Saturnjahr) benötigt Saturn über 29 Erdenjahre. Ein Tag auf dem Saturn dauert weniger als 11 Stunden. Der Saturn dreht sich also, verglichen mit der Erde, wesentlich schneller um die eigene Achse. Die Drehachse des Saturn steht, ähnlich wie bei der Erde, nicht senkrecht auf der Bahnebene, sondern ist etwas gekippt, so daß es auch dort Jahreszeiten gibt.Saturn gehört zu den sogenannten Gasriesen. Seine Atmosphäre besteht vorwiegend aus Wasserstoff, es folgt mit deutlichem Abstand Helium und dann in nochmals deutlich geringerer Menge Ammoniak, Methan, Wasser und verschiedenste organische Verbindungen. Obwohl er nur geringfügig kleiner ist als Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, mit 318 Erdmassen auch ein Gasriese, wiegt er doch weniger als ein Drittel, was an seiner sehr geringen Dichte liegt, die sogar geringer als die von Wasser ist. Gäbe es einen Ozean voll Wasser, der groß genug ist, Saturn würde darauf wie ein Korken schwimmen. Das Wettergeschehen auf dem Saturn wird -wie auf anderen Gasriesen auch- nicht nur durch die Sonneneinstrahlung, sondern in hohem Maße durch die innere Wärmeentwicklung des Planeten bestimmt. Die starke innere Wärmeentwicklung könnte auf einem schwerkraftbedingten Schrumpfungsprozeß des ganzen Planeten beruhen. Die Wolken des Saturn bilden sich durch Kondensation aus Wasser-, Ammoniak- und Methandämpfen.Sie kondensieren allerdings in unterschiedlichen Höhen aus. Tief unten bilden sich Wasserwolken, weiter oben bei wesentlich niedrigeren Temperaturen Ammoniak- und ganz oben, bei extremer Kälte auch Methanwolken. Mit zunehmender Tiefe der Atmosphäre geht diese, aufgrund des hohen Druckes, vom gasförmigen Zustand in den flüssigen Zustand über. Es existiert vielleicht ein Ozean aus hochkomprimierten Wasser, Ammoniak und Methan. In noch größerer Tiefe gibt es ein Meer aus flüssigem Wasserstoff. Letztlich geht der Wasserstoff dann bei ganz extrem hohen Drücken in eine metallische Form über. Unterhalb dieser metallischen Schicht liegt ein Gesteinskern der auf ca. 16 Erdmassen geschätzt wird. Das Innere des Gesteinskerns ist glühend heiß und aufgeschmolzen.Saturn besitzt zahlreiche Monde, deren größter, der Titan sogar über eine eigene Atmosphäre verfügt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrW0sRVpII/AAAAAAAAAfg/5nGo5PDJjaA/s1600-h/0712cassini11.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5047082533147485314" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrW0sRVpII/AAAAAAAAAfg/5nGo5PDJjaA/s320/0712cassini11.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrXucRVpJI/AAAAAAAAAfo/ZvKKUvpm4vQ/s1600-h/wp_full_saturn_cassini_1024.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5047083525284930706" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrXucRVpJI/AAAAAAAAAfo/ZvKKUvpm4vQ/s320/wp_full_saturn_cassini_1024.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die lange Reise der Sonde Cassini zum Ringplaneten Saturn (NASA)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das gigantische Sechseck am Nordpol des Saturn (Durchmesser 25000 km !) war bereits vor über 20 Jahren von den amerikanischen, interplanetaren Sonden Voyager 1 und 2 entdeckt worden, die inzwischen unser Sonnensystem verlassen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrYg8RVpKI/AAAAAAAAAfw/o57NSoSIUhc/s1600-h/Hexagon+1+Saturn.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5047084392868324514" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrYg8RVpKI/AAAAAAAAAfw/o57NSoSIUhc/s320/Hexagon+1+Saturn.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrflMRVpNI/AAAAAAAAAgI/9_vqDy2dNr0/s1600-h/pia09187-200.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5047092162464163026" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrflMRVpNI/AAAAAAAAAgI/9_vqDy2dNr0/s400/pia09187-200.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Rotierende sechseckige Struktur am Nordpol des Saturn &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(Infrarotaufnahme von Cassini, NASA)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rgrf6cRVpOI/AAAAAAAAAgQ/vhYlIFQUWdI/s1600-h/sathex.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5047092527536383202" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rgrf6cRVpOI/AAAAAAAAAgQ/vhYlIFQUWdI/s400/sathex.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die ersten Aufnahmen des Sechsecks durch die &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;interplanetaren Voyager-Sonden (NASA)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Die Infrarotaufnahmen von Cassini zeigen, daß die sechsecke Struktur mehrere hundert Kilometer tief in die Saturnatmosphäre hineinreicht. Innerhalb des des Sechsecks liegt ein Wolkensystem, das ebenfalls rotiert.Die Wissenschaftler der NASA stehen noch vor einem Rätsel, wenn es darum geht, das Phänomen wirklich zu erklären. Am Südpol des Saturn, wo es nach jüngsten Temperaturmessungen besonders warm ist, hatte Cassini bereits vor einiger Zeit einen großen ortsfesten Hurrikan entdeckt, der eine gewisse Ähnlichkeit mit der Struktur am Nordpol zu haben scheint.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rgrj3MRVpPI/AAAAAAAAAgY/36AHWOLhH9o/s1600-h/2313_6314_1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5047096869748319474" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rgrj3MRVpPI/AAAAAAAAAgY/36AHWOLhH9o/s320/2313_6314_1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrsZ8RVpQI/AAAAAAAAAgg/ABmJuMaTysE/s1600-h/Hurrikan+Saturn.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5047106262841795842" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrsZ8RVpQI/AAAAAAAAAgg/ABmJuMaTysE/s320/Hurrikan+Saturn.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;Ein Hurrikan am Südpol des Saturn (Cassini, NASA)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hurrikans (Wirbelstürme) entstehen auf dem Saturn möglicherweise durch große Temperaturgegensätze in der Atmosphäre zwischen unteren Luftschichten, wo es warm ist und oberen Luftschichten, wo es bitterkalt ist. Je wärmer es unten ist, also je mehr Wasser, Ammoniak und Methan verdunstet sind , desto mehr Energie steht dem Hurrikan zur Verfügung. Bei der Wolkenbildung in der Höhe -zunächst kondensiert Wasser, dann weiter oben, da wo es schon wesentlich kälter ist, Ammoniak und in sehr großer Höhe und bei extremer Kälte auch Methan- wird die bei der Verdunstung verbrauchte Energie wieder freigesetzt. Diese Energie verursacht als Wärme einen starken zusätzlichen Auftrieb, und die Luft steigt in die Höhe. Damit entsteht ein sich verstärkendes Tiefdruckgebiet, das immer mehr Luft von allen Seiten -auch die kalte Luft von oben- ansaugt. Das Wolkensystem dreht sich, da wegen der schnellen Eigenrotation des Saturn eine starke Coriolis-Kraft wirksam wird. Der so entstandene Wirbel verstärkt sich über der warmen Atmosphärenschicht immer weiter und dreht sich immer schneller. Im Zentrum bildet sich ein beinahe windstilles Auge. Der Wirbelsturm am Südpol scheint ortsfest zu sein. Andere Wirbelsysteme auf dem Saturn werden dagegen früher oder später mit dem Wind davongetragen.Ein regelmässiges, geradezu künstlich wirkendes Sechseck gibt es am Südpol, im Gegensatz zum Nordpol des Saturn, aber nicht. Eine derartige Erscheinung wurde noch auf keinem Planeten unseres Sonnensystems, die Erde eingeschlossen, jemals entdeckt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Ein Erklärungsversuch...&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wird Luft von unten erwärmt, so wird die Wärme zunächst durch Stöße zwischen den Molekülen der Luft übertragen, während sich die Luft als Ganzes gesehen noch in Ruhe befindet. Übersteigt die Temperaturdifferenz zwischen oben und unten einen bestimmten Wert, beginnt die erwärmte Luft aufzusteigen (Konvektion). Aber warum passiert das?Die Moleküle, der von unten erwärmten Luft bewegen sich schneller als die der kälteren Luft, stoßen deutlich heftiger aneinander und benötigen entsprechend mehr Platz. In einem bestimmten Rauminhalt (Volumen) wärmerer Luft passen dann weniger Moleküle hinein als in einen gleich großen Rauminhalt kälterer Luft Daher die geringere Dichte der wärmeren Luft. Es entsteht eine instabile Schichtung, da die unteren Luftschichten aufgrund ihrer geringeren Dichte aufsteigen und die oberen Schichten wegen ihrer höheren Dichte absinken möchten. Die unteren Luftschichten werden jedoch nicht als Ganzes erwärmt, sondern die Erwärmung verläuft ungleichmäßig, so dass dort wärmere Luftpakete mit geringerer Dichte neben kälteren Luftpaketen mit höherer Dichte nebeneinander vorkommen. Immer wieder werden wärmere Luftpakete unten durch kleinere Störungen nach oben ausgelenkt. Sie erfahren dann, da sie leichter als ihre kältere Umgebung sind, nach dem Archimedischen Prinzip eine Auftriebskraft. Dadurch werden sie entgegen der Schwerkraft nach oben beschleunigt. Andererseits werden kältere Luftpakete weiter oben, durch kleine Störungen in Richtung der Schwerkraft nach unten beschleunigt. Zunächst haben die Störungen jedoch keine sichtbaren Folgen, da stabilisierende Effekte den Bewegungen einzelner Teilchen entgegenwirken: Zum einen müssen die Widerstandskräfte in der Luft überwunden werden, die mit der gegenseitigen schwachen elektrischen Anziehung der Luftmoleküle zusammenhängen . Zum anderen kühlen warme Luftpakete auf ihrem Weg nach oben ab und erreichen die Oberfläche deshalb nur, wenn eine ausreichende Temperaturdifferenz zwischen unten und oben erreicht ist. Dann allerdings ist die Auftriebskraft groß genug, um alle stabilisierenden Kräfte zu überwinden. Kleine Störungen verstärken sich so sehr, dass sich auf- und absteigende Luftströmungen bilden. Dabei setzen sich, nach dem Ausprobieren der verschiedensten Strömungbewegungen die wirkungsvollsten Bewegungsformen, also diejenigen, die den Wärmetransport von unten nach oben am besten gewährleisten, in einem Ausleseprozess durch. Das Ergebnis des Ausleseprozesses hängt von der Temperaturdifferenz zwischen unten und oben ab, also von der Aufstiegsgeschwindigkeit der erwärmten Luft. Es können aber auch mehrere verschiedene Bewegungsformen zusammenwirken, wobei hexagonale Strömngsmuster, die so genannten Bénardzellen entstehen können.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rg7sRcRVpUI/AAAAAAAAAhE/A2m3e0BSQeI/s1600-h/laika19.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5048232016719750466" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rg7sRcRVpUI/AAAAAAAAAhE/A2m3e0BSQeI/s320/laika19.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rg7sjcRVpVI/AAAAAAAAAhM/0aCa1HIr8oI/s1600-h/fig5benl.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5048232325957395794" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rg7sjcRVpVI/AAAAAAAAAhM/0aCa1HIr8oI/s320/fig5benl.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Bénardzellen (plus = aufsteigende Strömumg, minus =absteigende Strömumg)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Bei der gigantischen Struktur am Nordpol am Saturn könnte es sich meines Erachtens tatsächlich um eine solche Bénardzelle handeln, wenn auch das Strömungsmuster mit einem Wirbel innerhalb des Sechsecks, anders aussieht als normalerweise, wo die Strömung von der Aufstiegszone innerhalb des Sechsecks zur Abstiegszone aussen verläuft.Doch das liesse sich erklären: Auf dem Saturn, der sich sehr schnell um die eigene Achse dreht, werden die zunächst gerade verlaufenden Strömungen durch die Corioliskraft sehr stark abgelenkt, so dass ein Wirbel innerhalb des Sechsecks entsteht. Es bleibt die Frage, warum es dann nur eine Bénardzelle am Nordpol des Saturn gibt, obwohl Bénardzellen typischerweise immer mehrfach auftreten? Werden die benachbarten Bénardzellen außerhalb der Polarregion vielleicht irgenwie unterdrückt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Cassini Mission&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://saturn.jpl.nasa.gov/home/index.cfm"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;http://saturn.jpl.nasa.gov/home/index.cfm&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Viel Wirbel um Wirbel&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.philippi-trust.de/hendrik/braunschweig/wirbeldoku/index.html"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;http://www.philippi-trust.de/hendrik/braunschweig/wirbeldoku/index.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-245837727414495416?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/245837727414495416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=245837727414495416' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/245837727414495416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/245837727414495416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/03/forschung-aktuell.html' title='Vermischtes Astronomie'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RgrW0sRVpII/AAAAAAAAAfg/5nGo5PDJjaA/s72-c/0712cassini11.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-1682691158785184681</id><published>2007-03-03T16:45:00.000+01:00</published><updated>2007-03-18T17:16:05.203+01:00</updated><title type='text'>Gastkommentar</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Das Meinungs-Klima&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;von&lt;span style="color:#3333ff;"&gt; &lt;strong&gt;Christian Schütte&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1k1L7pf8I/AAAAAAAAAfQ/36HmLqX53Y4/s1600-h/logo_home.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043298022623641538" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1k1L7pf8I/AAAAAAAAAfQ/36HmLqX53Y4/s320/logo_home.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;erschienen am Mittwoch, den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;21.2.2007&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;in &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;der Financial Times Deutschland&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vergangene Woche hat das Landgericht Mannheim den Holocaust-Leugner Ernst Zündel wegen Volksverhetzung zu fünf Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Claudia Roth, die Vorsitzende der Grünen, begrüßte das Urteil gewohnt vehement.&lt;br /&gt;"Gefährlichen geistigen Brandstiftern muss mit den Mitteln des Rechtsstaats jede Möglichkeit genommen werden, ihre verlogenen (...) Hetztiraden zu verbreiten."&lt;br /&gt;Ebenfalls in der vergangenen Woche stellte die amerikanische Kolumnistin und Pulitzerpreisträgerin Ellen Goodman im "Boston Globe" folgende steile These auf: "Sagen wir einfach, dass die Leugner der globalen Erwärmung inzwischen auf einer Stufe mit den Leugnern des Holocaust stehen. Obwohl die einen die Vergangenheit und die anderen die Gegenwart und die Zukunft leugnen."&lt;br /&gt;Es wäre interessant zu erfahren, ob Claudia Roth das auch so sieht. Wenn ja, dann hätten wir nämlich ziemlich bald ein großes Problem. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Historie und Hypothese&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das gesetzliche Verbot der Holocaust-Leugnung ist ein Drahtseilakt in der offenen Gesellschaft, ein Spezialgesetz gegen die Meinungsfreiheit, das die Opfer eines Großverbrechens schützen soll. Ob es wirklich Hetze verhindert, ist sehr die Frage. Ignoranz bekämpft man normalerweise nicht, indem man sie verbietet, sondern indem man sie ätzend kritisiert.&lt;br /&gt;Immerhin handelt es sich beim Holocaust aber um eine unwiderlegbare historische Tatsache, die durch Zeugenaussagen und Dokumente bewiesen ist.&lt;br /&gt;Zukünftige Erderwärmung dagegen hat nicht nur nichts mit absichtsvoll organisiertem Völkermord zu tun. Sie ist auch - sorry, gute Frau Goodman - keine Tatsache, sondern nur eine wissenschaftliche Hypothese, die zunehmend für plausibel gehalten wird. Bereits das Wort "leugnen" ist deshalb vollkommen fehl am Platze. Wer leugnet, stellt sich gegen eine bewiesene Wahrheit. Wissenschaftliche Hypothesen und Prognosen können allenfalls bestritten und kritisch überprüft werden. Genau das zu tun ist nach ihrem Selbstverständnis allerdings auch die zentrale Aufgabe von Wissenschaft.&lt;br /&gt;Die Pointen einer hysterischen amerikanischen Kolumnistin wären nicht weiter der Rede wert, wenn sie nicht bezeichnend für einen breiten Trend in der öffentlichen Meinung hier wie in den USA wären. Mit dem Kampfruf "Jetzt ist die Zeit zum Handeln gekommen!" wird gerade ein radikaler Schlussstrich unter alle naturwissenschaftlichen und politischen Klimakontroversen propagiert.&lt;br /&gt;Die schöne neue Welt kennt keine Parteien mehr - sie kennt nur noch Klimaschützer. Der Film zur Kampagne wird dem früheren US-Vizepräsidenten Al Gore am kommenden Wochenende vermutlich sogar einen Oscar eintragen. Sinnigerweise wirbt das Plakat für seinen Streifen "Eine unbequeme Wahrheit" gleich mit einer bequemen Unwahrheit, nämlich einem Hurrikan, der aus einem Fabrikschlot quillt. Hurrikanforscher sehen bislang allenfalls einen geringen Einfluss von Treibhausgasen auf die Sturmaktivität. Sie leugnen kollektiv, würden manche Kolumnisten dazu wohl sagen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zweifellos steht jeder Wissenschaftler, Politiker oder Journalist, der sich mit dem Thema Klimawandel beschäftigt, vor einem riesigen Kommunikationsproblem. Die Hypothese von der menschengemachten Erderwärmung wird im Wesentlichen durch immer aufwendigere Computermodelle gestützt, die außer ihren Entwicklern und Betreibern kein Sterblicher wirklich nachvollziehen kann.&lt;br /&gt;Akzeptiert man allerdings diese Hypothese, dann leiten sich daraus womöglich Vorsorgemaßnahmen ab, die gewaltige ökonomische Anstrengungen und politische Strukturveränderungen erfordern können. Der Klimacomputer verlangt die Revolution.&lt;br /&gt;Wo die Kluft zwischen komplizierter Evidenz der Forschung und den drastischen Schlussfolgerungen für das Alltagsleben so groß ist, da ist die einfachste Lösung der große psychologische Sprung: fester Glaube und offensive Missionsarbeit; Ausgrenzung und Diskreditierung aller Zweifler und Andersgläubigen; Volksaufklärung aus allen Rohren und auf allen Kanälen.&lt;br /&gt;Wissenschaft ist weiter gern gesehen - aber nur, wenn sie hergibt, was der Betrunkene von der Laterne erwartet: Stütze statt Erleuchtung.&lt;br /&gt;Da macht dann jeder gern mit, der immer schon am besten wusste, wie die Nachbarn ihr Leben einrichten sollten: Automarke, Urlaubsziele, Ofentechnik oder Kindererziehung - alles viel zu überlebenswichtig, um es einfach dem Markt und den freien Entscheidungen einer unaufgeklärten Masse zu überlassen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Alarmismus-Falle&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Auf die Dauer ist diese Politik allerdings ziemlich gefährlich. Sie riskiert nicht nur ihre Glaubwürdigkeit, weil sie sich im Alltag in unzähligen Widersprüchen verstricken wird. Wie passt es etwa zur Eins-vor-zwölf-Rhetorik, dass zugleich Flughäfen als Jobmotor gefeiert werden? Dass hohen Gas- und Strompreisen, die ja immerhin sparsameren Umgang mit Energie erzwingen, dieser Tage im Namen des Volkes der Kampf angesagt wird?&lt;br /&gt;Mit eifernden Missionaren lässt sich auch keine rationale Klimastrategie entwickeln. Die größte Gefahr gehe heute nicht mehr von den Skeptikern, sondern von den Alarmisten aus, warnte unlängst gar einer der Pioniere der Klimaforschung, der Brite Michael Hulme. Er selbst werde immer öfter von Aktivisten attackiert, denen seine Äußerungen nicht dramatisch und zugespitzt genug klängen. Hulmes Wunsch: "Wir sollten alle mal eine Pause einlegen und tief durchatmen."&lt;br /&gt;Eine vernünftige Klimaschutzpolitik braucht keine Schock-Propaganda und keinen wieder aufgewärmten Antikapitalismus, keine Endzeitprediger und keine Massenbewegung von Öko-Blockwarten. Sie braucht eine nüchterne Diskussion darüber, wie viele Ressourcen für Risikovorsorge eingesetzt werden sollen, wie sich eine Emissionsminderung am effizientesten organisieren lässt und wie sie am besten mit anderen politischen Zielen zu verbinden ist. Etwa der langfristigen Sicherung einer Energieversorgung, die möglichst unabhängig von den Launen einiger Öl- und Gaspotentaten ist.&lt;br /&gt;Für den Anfang sollte auf jede Klimaschutzbroschüre wenigstens der Warnhinweis gedruckt werden, den der libertäre US-Journalist HL Mencken bereits vor Jahrzehnten formulierte: "Der Drang, die Welt zu retten, ist fast immer eine Fassade für den Drang zu herrschen."&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Christian Schütte ist Kommentarchef der FTD&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-1682691158785184681?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/1682691158785184681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=1682691158785184681' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/1682691158785184681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/1682691158785184681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/03/gastkommentar.html' title='Gastkommentar'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1k1L7pf8I/AAAAAAAAAfQ/36HmLqX53Y4/s72-c/logo_home.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-6967538868266429792</id><published>2007-02-19T18:11:00.002+01:00</published><updated>2008-03-16T20:50:04.977+01:00</updated><title type='text'>Wetter und Klima</title><content type='html'>&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;Dipl.-Met. Klaus-Eckart Puls&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Vortrag:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;"Unser Klima wird im Weltraum gemacht - Freispruch für CO2 ?"&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;gehalten bei: Astronomische Vereinigung Elbe-Weser, 6. Februar 2007&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;V o r b e m e r k u n g&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;In den vergangenen 100-150 Jahren ist es wärmer geworden. Das ist so ziemlich das einzige, was in der derzeit ausufernden Klima-Debatte als gesichert gilt. Über alles andere wird diskutiert und auch gestritten. Das muß in einer naturwissenschaftlich aufgeklärten Gesellschaft auch möglich sein. Leicht ist das nicht immer, denn die Politik hat sich der "Naturwissenschaft Klima-Katastrophe" bemächtigt. Kritiker und Skeptiker werden ausgegrenzt, erhalten in den Medien kaum ein Forum, und auch so gut wie keine Forschungs-Gelder.&lt;br /&gt;Demgegenüber wird von offiziellen Instituten und Gremien (z.B. IPCC) ein rigoroser Katastrophismus in die Zukunft projiziert, von Medien und Politikern bis zur Hysterie-Formung der Bürger verstärkt.&lt;br /&gt;Bei alledem wird übersehen, das in der Geschichte der Naturwissenschaften Fortschritt und abgesicherte neue Erkenntnisse nie durch Mehrheitsbeschlüsse erzielt wurden. Von Aristarch über Kopernikus, Galilei bis hin zu Alfred Wegener haben ungezählte Wissenschaftler das erfahren und ertragen müssen.&lt;br /&gt;Dieser Vortrag möchte einen kleinen kritischen Beitrag zur Versachlichung der Debatte leisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1.) Die unruhige Sonne&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Sonne ist ein Heizstrahler, der auf unserer Erde für Wärme, Leben, Wetter, Klima ... sorgt.&lt;br /&gt;Um 1610 entdeckten Galilei und Scheiner zeitgleich die Sonnenflecken. Seither ist bekannt, daß die Oberfläche der Sonne sich ständig verändert, zyklisch (Sonnenflecken-Rhythmen) und aperiodisch (Fackeln, Protuberanzen...).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Qar7pf3I/AAAAAAAAAeo/9rmk-_qNxG8/s1600-h/Physik-1-SOHO-Sonne-SOHO.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043275577124552562" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Qar7pf3I/AAAAAAAAAeo/9rmk-_qNxG8/s200/Physik-1-SOHO-Sonne-SOHO.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Qor7pf4I/AAAAAAAAAew/RPyk1CN95II/s1600-h/051110sonne031027.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043275817642721154" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Qor7pf4I/AAAAAAAAAew/RPyk1CN95II/s200/051110sonne031027.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die unruhige Sonne (SOHO, NASA)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst seit ca. 20 Jahren konnte man mit der Satelliten-Technik oberhalb der Erdatmosphäre beweisen, daß mit den Veränderungen auf der Sonnen-Oberfläche sich auch die an der Atmosphären-Obergrenze ankommende Energie ständig ändert. So ist die sgn. Solarkonstante (z.Zt. 1368 ± 8 W/m2) eigentlich eine "Unkonstante" , Quelle:http://www.iup.uni-heidelberg.de/institut/forschung/groups/atmosphere/stratosphere/publications/ pdf/Diplomarbeit_Aaron.pdf).&lt;br /&gt;Wenn sich die an der (fiktiven) Obergrenze der Atmosphäre ankommende Energie verändert, so wird diese Veränderung auch in die Atmosphäre und letztlich bis an die Erdoberfläche weiter gegeben.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;F a z i t : Die sich verändernde Sonnenstrahlung ist ein hochwirksamer Klimafaktor !&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Gestritten wird derzeit lediglich über den Anteil, den neuzeitliche Veränderungen der Solar(un)konstanten auf die derzeitige Erwärmung haben.&lt;br /&gt;Dazu gibt es in der wissenschaftlichen Literatur sehr gegensätzliche Meinungen :&lt;br /&gt;IPCC (2007) sagt dazu: "Änderungen in der Sonnenaktivität seit 1750 bringen, so wird geschätzt (!??), einen Strahlungsantrieb von 0,12 W/m2. Dies ist deutlich geringer gegenüber dem 2001-Bericht von ursprünglich 0,3 W/m2."&lt;br /&gt;"Seit dem vorherigen Bericht der UN schlagen Solarphysiker in ihren veröffentlichten Berichten vor, daß die Sonne einen viel größeren Einfluss gehabt haben könnte, als oben verkündet. Diese könnte mehr als zwei Drittel der beobachteten Erwärmung verursacht haben. Man erwartet auch, daß sich die Sonnenaktivität in den nächsten 50 Jahren verringern wird."&lt;br /&gt;(Quelle: &lt;a href="http://www.scienceandpolicy.org/"&gt;http://www.scienceandpolicy.org/&lt;/a&gt; , Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07, &lt;a href="http://www.oekologismus.de/"&gt;http://www.oekologismus.de/&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;Bei erhöhter Sonnenaktivität bewirkt die direkt in die Atmosphäre und z.T. bis zum Boden vordringende kurzwellige elektromagnetische Energie-Strahlung der Sonne eine Erwärmung.&lt;br /&gt;Dieser direkte Erwärmungs-Effekt wird begleitet/verstärkt durch einen indirekten Effekt:&lt;br /&gt;Zunehmende Sonnenstrahlung (elektro-magnetisch und Partikeln) verstärkt das abschirmende Magnetfeld der Erde, vermindert folglich das Eindringen der kosmischen Partikeln-Strahlung in die Atmosphäre, vermindert in der Folge auch die Entstehung von Kondensationskernen für Wolken. Das führt letztlich ebenfalls zu einer Erwärmung am Boden und in der Troposphäre (Svensmark, H.; Friis-Christensen, E.: Variation of cosmic ray flux and global cloud coverage, a missing link in solar-terrestrial Physics; J.Atm.Sol.Terr.Phys., 59 (11), 1997, S.1225-1232).&lt;br /&gt;Über das Ausmaß dieses Effektes besteht noch kein wissenschaftliches Einvernehmen (Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.39-40).&lt;br /&gt;Offensichtlich unstrittig ist, daß "...die Solarstrahlung in den vergangenen 60 Jahren ... auf hohem Niveau mehr oder minder konstant geblieben ist..." (Quelle: Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S-40).&lt;br /&gt;Nach neuesten Untersuchungen ist das Sonnenaktivitätsmaximum der letzten Jahrzehnte das&lt;br /&gt;ausgeprägteste seit mindestens 11.400 Jahren (Quelle: Solanki, S. K., Usoskin, I. G., Kromer, B., Schüssler, M. &amp;amp; Beer, J., Unusual activity of the Sun during recent decades compared to the previous 11,000 years, doi:10.1038/nature02995, 2004).&lt;br /&gt;"Zusammenfassend ist festzuhalten, daß die Sonne einen erheblichen Einfluß auf unser Klima hat. Für das 20. Jahrhundert geht das IPCC (2001) von einem Anteil an der globalen Erwärmung von ca. 20% aus; Clausen (2003) nimmt einen Anteil von 25 bis max. 40% an." (Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.41).&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Ist das schon "das letzte Wort", oder kommt CO2 bei weiteren Untersuchungen noch mehr runter von der "Anklage-Bank"?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2.) Die Erdbahn-Elemente und die Sonne&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Seit 80 Jahren ist bekannt und gut berechnet, daß - vor allem anderen - die ständigen Änderungen der Erdbahn-Elemente im Weltraum und deren zyklische Überlagerung zu den Klima-Schwankungen in der Erdgeschichte geführt haben und führen, weil sich auch dadurch (zusätzlich zu 1.) die solare Einstrahlung auf der Erde ständig verändert (Milutin Milankovic, Mathematische Klimalehre und astronomische Theorie der Klimaschwankungen, 1930).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Orb7pf0I/AAAAAAAAAeQ/lvaF0EU_qNU/s1600-h/ice_age_causes.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043273665864105794" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Orb7pf0I/AAAAAAAAAeQ/lvaF0EU_qNU/s400/ice_age_causes.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1O3r7pf1I/AAAAAAAAAeY/6361GalKo8o/s1600-h/200px-280px-MilutinMilankovic.png"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043273876317503314" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1O3r7pf1I/AAAAAAAAAeY/6361GalKo8o/s320/200px-280px-MilutinMilankovic.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nach Milankovic führen geringfügige Änderunger der Erdbahnelemente zu&lt;br /&gt;einer veränderten Sonneneinstrahlung und damit zu entsprechenden&lt;br /&gt;Schwankungen der mittleren Erdtemperatur (Eiszeiten und Warmzeiten)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Erdtemperatur in der Vergangenheit lässt sich natürlich nicht mehr direkt messen, aber sie kann aus Lufteinschlüssen aus Eisbohrkernen, beispielweise aus der Antarktis hergeleitet werden. Dazu misst man das Verhältnis der beiden Sauerstoffisotope O18 und O16 in den Lufteinschlüssen. Je kälter es war, um so weniger O18 findet man, weil die Wassermoleküle mit dem schwereren Sauerstoffisotop leichter kondensieren und ausregnen. Die auf diese Weise gewonnenen Temperaturkurven der letzten Jahrhundertausende bestätigen Milankovic eindrucksvoll, denn Sonneneinstrahlung (obere Kurve) und das O18/O16- Verhältnis, also die Erdtemperatur (untere Kurve) sind deutlich voneinander abhängig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Pk77pf2I/AAAAAAAAAeg/6NOXRaIWLjc/s1600-h/Milankovic+und+Klima+Endversion.bmp"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043274653706583906" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Pk77pf2I/AAAAAAAAAeg/6NOXRaIWLjc/s400/Milankovic+und+Klima+Endversion.bmp" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Modifiziert wird das auf der Erde durch die Kontinentalverschiebungen (Alfred Wegener, Die Entstehung der Kontinente und Ozeane, 1912), damit zusammenhängend sich verändernde Meeresströmungen sowie unregelmäßige Phasen von Vulkanismus - Strahlungshaushalt und Albedo verändern sich.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;F a z i t 1) + 2) : Klima ist seit Milliarden Jahren ein stets dynamischer Prozeß, der aus dem Weltraum gesteuert wird.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Rückkopplungen mit Gasen (Atmosphäre, Treibhausgase...) spielen nur eine sekundäre Rolle.&lt;br /&gt;Betrachtet man die enormen energetischen Größenordnungen der variablen Sonnenaktivität, der Schwankungen der Erdbahnelemente, der Rückkopplungen im Klima-System Atmosphäre-Erdoberfläche - so kommen Zweifel auf, ob man durch irgendwelche anthropogenen 'Klima-Schutz-Maßnahmen' ein "schön stabiles angenehmes Klima" erhalten oder schaffen kann.&lt;br /&gt;Daher ist der Begriff "Klima-Schutz" naturwissenschaftlich unsinnig; ob er politisch Sinn macht, kann hier nicht erörtert werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3.) CO2 - ein Glasdach über unseren Köpfen ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In der öffentlichen Debatte wird es als bewiesen angesehen, daß die immer wieder erwähnten sogenannten "Treibhaus-Gase" in der Atmosphäre wirken wie ein Glasdach/Glashaus.&lt;br /&gt;Das ist physikalisch falsch, in mehrfacher Hinsicht:&lt;br /&gt;a) Die "Luftfalle" ist der wesentliche Wärme-Effekt eines wirklichen Glashauses/ Treibhauses, nicht die diesbzgl. weniger bedeutsame "Strahlenfalle" (IR-Absorption). Die im Glashaus durch die Sonne oder durch Heizungen erwärmte Luft kann nicht entweichen (Konvektions-Hemmung). Ein Glasdach gibt es aber in der Atmosphäre nicht; schon gar nicht durch irgendwelche Gase, die selbst Bestandteile eines nach oben hin völlig offenen Systems sind.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1OD77pfzI/AAAAAAAAAeI/R18MXGJsfNc/s1600-h/trhefg.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043272987259273010" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1OD77pfzI/AAAAAAAAAeI/R18MXGJsfNc/s400/trhefg.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Quelle: EGB´s Welt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;b) Zusätzliches ("anthropogenes") CO2 ist nur eine geringfügige "Strahlenfalle"&lt;br /&gt;Die Treibhaus-Modellierer wissen und akzeptieren das :&lt;br /&gt;(1) : " Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, daß in vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO2 fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 spielt keine große Rolle mehr", (Quelle: P.J.Crutzen (Nobelpreis Chemie); T.E.Graedel: Chemie der Atmosphäre, Spektrum Akad.Vlg,, Berlin, 1993, S.414).&lt;br /&gt;(2) : "In der Mitte des 15-μm-Absorptions-Bereiches hat zusätzliches CO2 nahezu keinen Effekt..." (Quelle: IPCC-Bericht 1994).&lt;br /&gt;(3) : "Eine Verdoppelung der Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre allein (bewirkt) nur eine geringfügige Erhöhung der mittleren bodennahen Temperatur um wenige Zehntelgrade (Quelle: H.Hinzpeter, MPI Hamburg, promet, 15, Heft 2/3, 1985, S.49).&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Also - woher kommt denn nun die Erwärmung, wenn es das CO2 nicht ist ?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;c) Die Treibhaus-Modellierer "entdecken" die Wasserdampf-Verstärkung :&lt;br /&gt;Wasserdampf ist physikalisch der gasförmige Aggregatzustand des Wassers, also ein Gas und z.B. keine Wolke. Wasserdampf ist in der Atmosphäre von Natur aus seit Millionen Jahren der "Hauptabsorber" von Infrarot-Strahlung (nahezu 70% der von allen Gasen absorbierten Strahlung).&lt;br /&gt;Nicht CO2, sondern der Wasserdampf soll nun die Treibhaus-Modelle "retten".&lt;br /&gt;Dazu sagte das MPI Hamburg schon 1985: da "... die Verdoppelung (von CO2) nur die von den Flanken der Kohlendioxidbanden herrührende Gegenstrahlung erhöhen würde, führt diese Temperaturerhöhung jedoch in der Folge zu einer Vermehrung der Wasserdampf-konzentration in der Atmosphäre, die zu einer wesentlich höheren Zunahme der Gegenstrahlung und damit zu der bekannten angenommenen Erhöhung der Mitteltemperatur um zwei bis drei Grad Celsius führen würde." (Quelle: H.Hinzpeter, MPI Hamburg, promet, 15, Heft 2/3, 1985, S.49).&lt;br /&gt;Und IPCC (2001): "Der Wasserdampf-Feedback ist nach wie vor der durchweg wichtigste Rückkopplungseffekt, der die von den allgemeinen Zirkulationsmodellen als Reaktion auf eine CO2-Verdoppelung vorhergesagte globale Erwärmung verursacht".&lt;br /&gt;(Quelle: IPCC, Climate Change 2001, Working Group I: The Scientific Basis, Contr.Wok.Gr.I, 3rd Ass.Rep.IPCC, Ch.7.2.1.1).&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;F a z i t : Nicht CO2 ist "schuld", sondern der Wasserdampf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Jedoch - dazu sagen Kritiker, "...daß sich der atmosphärische Wasserdampf überhaupt nicht am CO2-Gehalt der Atmosphäre orientiert" (H.Hug, Die Angsttrompeter, Signum-V., München, 2006, S.227).&lt;br /&gt;So ist auch in der Meteorologie unstrittig, daß z.B. über den Ozeanen die Verdunstung von der schwankenden Intensität der (West-) Wind-Strömung (z.B. Nordatlantische Oszillation = NAO), von Wolken und Einstrahlung, vom Vertikal-Austausch (Konvektion), von der Wassertemperatur ... abhängt, und nicht vom CO2-Gehalt der Atmosphäre.&lt;br /&gt;d.) Wolken sind "flüssiges" Wasser&lt;br /&gt;Wolken bestehen aus Wassertröpfchen (1 Mikrometer bis 1 mm). Sie reflektieren anteilig Strahlung von Sonne und Erde.&lt;br /&gt;Wolken sind i.S. der Strahlungsgesetze auch Absorber und Strahler. Sie emittieren IR-Strahlung entsprechend ihrer jeweiligen Temperatur.&lt;br /&gt;Jedoch : Wolken sind keine Gase, und schon gar keine "Treibhaus-Gase".&lt;br /&gt;Die Klimawirksamkeit der Wolken ist weitgehend unbekannt: "... die größten Schwierigkeiten (sind) in der Klimaforschung bei der genauen Parametrisierung ... von Wolken zu sehen ..." und es "...hat sich in den letzten Jahren herausgestellt, daß bei den Wolken die Reduktion der Sonneneinstrahlung nicht ganz durch ihre Erhöhung der thermischen Strahlung zum Boden kompensiert wird. Daher haben sie im Gegensatz zu den Treibhausgasen netto einen kühlenden Einfluß auf das Klimasystem" (Quelle: Bakan/ Raschke, Der natürliche Treibhauseffekt, in: promet, H.3/4 2002, S.91 u. S.93).&lt;br /&gt;Neueste Veröffentlichungen eines internationalen Wolkenprojektes (ISCCP) lassen weitere Zweifel an der CO2-Treibhaus-Hypothese aufkommen: Die mittlere weltweite Wolkenbedeckung hat zwischen 1986 und 2000 von 69% auf 65% abgenommen. Infolgedessen wurde eine einstrahlungsbedingte (und von CO2 unabhängige!) Erwärmung von 0,25°C errechnet, was weitgehend die beobachtete Erwärmung (IPCC) für diesen Zeitraum erklärt. Seit 2000 nimmt die weltweite Wolkenbedeckung wieder zu: 1998 bis 2004 um 1,4%, und die Temperaturen sind seit 1998 weltweit wieder etwas zurückgegangen (vgl. IPCC-Kurve, sowie Quelle: "International Satellite Cloud Climatology Project" (ISCCP),http://isccp.giss.nasa.gov/).&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Fazit: Wie denn nun: Die Wasserdampf-Verstärkung "soll" die Erde "erwärmen", aber mehr Wasserdampf schafft zugleich mehr Wolken, und die "kühlen" wieder ! Was bleibt ?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;e.) "Die wärmende Gegenstrahlung"&lt;br /&gt;In den Medien und leider z.T. auch in der (populär-)wissenschaftlichen Literatur wird der THE so dargestellt, als ob die "Gegenstrahlung" der THG die Erde aktiv aufheizt und die Erwärmung der letzten 100 Jahre verursacht hat. Zunächst: Die Gegenstrahlung entsteht dadurch, daß einige Gase in der Atmosphäre Teile derjenigen IR-Strahlung absorbieren (Linien-Spektren), die von der Erdoberfläche ausgeht. Die Gase re-emittieren diese Strahlung (wiederum in einzelnen Emissions-Linien), zum Teil in den Weltraum, zum Teil zur Erdoberfläche hin. Würde sich dadurch nun die Erde ständig aufheizen, so wäre dieses das "perpetuum mobile" der Strahlungs-Physik: Die Erde würde sich durch ihre eigene abgestrahlte Energie ständig erwärmen. Das ist physikalisch unmöglich. Allerdings - die THG verhindern (insbesondere nachts), daß sich die Erdoberfläche schneller abkühlt als ohne THG. Veranschaulichen kann man das vielleicht mit dem Effekt einer Wolldecke: Diese ist keine selbstständige Energie-Quelle, sondern sie verlangsamt die Abkühlung eines Körpers. Jedoch: Auch eine Wolldecke ist kein "Glasdach", sie ist für Luft und somit für Konvektion durchlässig. Legt man sich in einem Schlafsack nachts unter freien Himmel, so fängt man irgendwann an zu frieren!&lt;br /&gt;Es "...existiert für die Strahlungsübertragungsgleichung leider keine einfache Lösung ... und es müssen geeignete Näherungsverfahren für diese Aufgabe genutzt werden" (Quelle: Bakan/ Raschke, Der natürliche Treibhauseffekt, in: promet, H.3/4 2002, S.93).&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;In dem neuesten atmosphärischen Energie-Bilanz-Modell der NASA-Forschungsinstitute kommt die "Gegenstrahlung" nicht mehr vor !&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;(Quelle: &lt;a href="http://eosweb.larc.nasa.gov/EDDOCS/images/Erb/components2.gif"&gt;http://eosweb.larc.nasa.gov/EDDOCS/images/Erb/components2.gif&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4.) CO2 + Temperatur in der Nacheiszeit (HOLOZÄN)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In der Nacheiszeit (10.000 Jahre) lag CO2 bis vor 150 Jahren ziemlich konstant bei 280 ppm, trotzdem hat es Klima-Schwankungen gegeben, z.B. :&lt;br /&gt;o "Optimum des Holozäns" (6000-4000 v.Chr. /"grüne Sahara")&lt;br /&gt;o "Optimum der antiken Hochkulturen" (3000-1000 v.Chr. / Sumer, Babylon, Ägypten...)&lt;br /&gt;o "Kälteperiode der Völkerwanderungen" (350-550 n.Chr.)&lt;br /&gt;o "Mittelalterliches Klima-Optimum (900-1200 n.Chr. / Wikinger in Grönland)&lt;br /&gt;o "Die kleine Eiszeit" (ca. 1400-1800 n.Chr.)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1NDL7pfyI/AAAAAAAAAeA/ED1_mQ2W7AM/s1600-h/dansgar.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043271874862743330" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1NDL7pfyI/AAAAAAAAAeA/ED1_mQ2W7AM/s400/dansgar.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Kein erkennbarer Zusammenhang zwischen CO2 und der Erdtemperatur&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gibt unzählige wissenschaftliche Literatur-Quellen, welche für die überlieferten Ereignisse aus diesen Klimaphasen deutlich größere Temperatur-Schwankungen (in den Warmzeiten bis zu 3°C "über heute") voraussetzen, als sie die "derzeitigen Klima-Katastrophiker" bieten.&lt;br /&gt;So sagt z.B. Prof. Negendank (GFZ Potsdam) : "Die Variabilitäten (der Temperaturwerte) waren jedoch allein seit römischer Zeit bis in die kleine Eiszeit größer" als heute (Quelle: Die Geschichte des Klimas aus geobiowissenschaftlichen Archiven", in: Klima im Wandel, UWV/BTU Cottbus, Eigenverlag, 2001, S.32-38).&lt;br /&gt;Chr. Monckton: "An einigen Stellen war das Mittelalter bis zu 3°C wärmer als heute. Es gibt Beweise in wissenschaftlichen Berichten weltweit, daß die MWP global auftrat". (Quelle: www.scienceandpolicy.org, Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07, http://www.oekologismus.de/).&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Eine CO2-Treibhaus-Steuerung entfällt, es gab keine CO2-Schwankungen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5.) Haben wir heute den höchsten CO2 -Wert "aller Zeiten" ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein! Über die vergangenen 250 Millionen Jahre der Erdgeschichte hinweg bis vor etwa zwei Millionen Jahren lag der CO2-Gehalt der Atmosphäre durchgehend über dem heutigen Wert von 380 ppm, die meiste Zeit sogar beim doppelten oder dreifachen Wert - bis hin zu 1400 ppm!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(ppm=parts per million; 1 ppm=1 Teil auf 1 Million Teile)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Mdr7pfxI/AAAAAAAAAd4/3rHgcESS8LI/s1600-h/paleo4.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043271230617648914" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Mdr7pfxI/AAAAAAAAAd4/3rHgcESS8LI/s400/paleo4.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;1. U.Berner u. H.Streif, Klimafakten, Nägele, Stuttgart, 2001;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;2. C.McElwain et al., Nature, 435, 479, 2005)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6.) CO2 und Temperatur : Wer folgt wem ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In der Öffentlichkeit wird suggeriert: 'Je mehr CO2, je wärmer wird es - einem CO2-Anstieg folgt zwangsläufig ein Temperaturanstieg'.&lt;br /&gt;Diese Auffassung gilt seit einigen Jahren als überholt, denn Forscher aus USA, Rußland und Deutschland/AWI haben bei den Auswertungen der antarktischen Eisbohrkerne das genaue Gegenteil festgestellt (Quelle: Alfred-Wegener-Institut, AWI-Report, 2004/05, Bremerhaven) : "Eine detaillierte Untersuchung der Phasenbeziehung zwischen Temperatur und CO2 zeigt, daß die Glazial/Interglazial-Änderungen der CO2-Konzentration primär von der Temperatur kontrolliert werden und CO2 nur sekundär zu einer Treibhaus-Rückkopplung führt."&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Lx77pfwI/AAAAAAAAAdw/ok8bEbVQEOo/s1600-h/Eisbohrkerne+C02+Temp.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043270478998372098" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Lx77pfwI/AAAAAAAAAdw/ok8bEbVQEOo/s400/Eisbohrkerne+C02+Temp.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Erst steigt die Temperatur und dann in einem Abstand&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#ff0000;"&gt;zwischen 500 und 1500 Jahren&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; (!) erst das CO2 !&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Zu dem gleichen Ergebnis kommen auch andere Wissenschaftler für den Zeitraum der vergangenen 250 Mill. Jahre: "Rekonstruktionen der Klima-Vergangenheit machen deutlich, daß CO2 nicht die treibende Kraft für die Temperatur-Entwicklung in der Vergangenheit war" (Quelle: U.Berner u. H.Streif; Klimafakten, Nägele, Stuttgart 2001).&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Fazit : Diese neuen Forschungsergebnisse stellen die bisherige Treibhaus-Hypothese in Frage ("...auf den Kopf ?").&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;7.) Ist unser Wetter extremer geworden ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dazu sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) eindeutig : "Bei extremen Wetterereignissen sind in Deutschland hingegen bisher keine signifikanten Trends zu beobachten gewesen. Auch solche Ereignisse wie die Hochwassersituation 2002 gehören zum normalen Repertoire unseres Klimas."(Quelle: Mitteilungen der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft, 3/2002, S. 2).&lt;br /&gt;Zum gleichen Ergebnis kam der "Extremwetter-Kongreß 2006" in Hamburg - weltweit ! (Quelle: WETTERmagazin, 04/2006).&lt;br /&gt;Damit stimmt auch IPCC überein: "Das IPCC konnte auf globalem Niveau keinen Trend bei den Extremwetterereignissen erkennen und zuordnen" (Quelle: Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.137).&lt;br /&gt;Und weiter a.a.O.: "Die Analysen der Langzeitdatenreihen der Naturkatastrophen-Schäden zeigen, daß gesellschaftlicher Wandel und wirtschaftliche Entwicklung hauptsächlich für die ansteigenden Schäden bis heute verantwortlich sind."&lt;br /&gt;Diese Aussage trifft auch immer wieder der weltweit größte Schadens-Rückversicherer: "... der Hauptgrund für die markant steigenden Schadensummen durch Naturkatastrophen (ist) in den sozio-ökonomischen Bedingungen (Wertekonzentration und Besiedlung exponierter Regionen, Bevölkerungszunahme, höhere Schadenanfälligkeit) zu suchen." (Quelle: T.Grimm, Münchener Rückversicherung, 'Starke Zunahme der Schäden durch Hurrikane'; in: WETTERmagazin 04/2006, S.31).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;8.) KATRINA ... und andere Stürme&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;KATRINA war der Sturm, der "Den größten Schaden in der amerikanischen Geschichte..." anrichtete "...mit geschätzten 100 Milliarden Dollar..." (Quelle: L.Kins, Das Hurrikan-Rekordjahr 2005, Nat.Rdsch. 3/2006, S.129ff). Soweit die gesicherten Fakten.&lt;br /&gt;Der "stärkste Hurrikan aller Zeiten" war Katrina nicht, da wurde er schon etliche Jahre vorher zumindest von "WILMA" übertroffen (Quelle w.o.). Was in den Jahrzehnten und Jahr-hunderten vor 1944 war, das weiß ohnehin niemand, denn wir verfügen erst seit 1944 über Beobachtungen und Statistiken - ganze 60 Jahre. So ist also auch bei Wirbelstürmen mit (Medien-)Aussagen zu KATRINA wie "Jahrhundertsturm", "schlimmstes Sturm-Monster aller Zeiten", "nie dagewesenes Ereignis..." äußerste Vorsicht geboten!&lt;br /&gt;Daher ist es denn folgerichtig, wenn die o.a. Kins-Studie zu dem Ergebnis kommt:&lt;br /&gt;"Die meisten Klimaforscher sehen die Rekord-Saison 2005 noch im Rahmen der natürlichen Schwankungen".&lt;br /&gt;"Die NOAA - der amerikanische Wetterdienst - hat in einem Statement vom 29.12.2005 erklärt, daß Hurrikan-Forscher und Meteorologen der NOAA (aber nicht alle) davon ausgehen, daß die gegenwärtige Verstärkung (bis 2005) der Hurrikan-Aktivitäten primär das Ergebnis einer natürlichen Fluktuation im tropischen Klimasystem ist" (Quelle: Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.124).&lt;br /&gt;Das sieht übrigens IPCC genau so: "Es gibt keinen Trend in der Zahl der tropischen Zyklonen" (Quelle: www.scienceandpolicy.org, Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07, &lt;a href="http://www.oekologismus.de/"&gt;http://www.oekologismus.de/&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1LAb7pfuI/AAAAAAAAAdg/zTJGiiuC-4U/s1600-h/TRCirene227_G12.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043269628594847458" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1LAb7pfuI/AAAAAAAAAdg/zTJGiiuC-4U/s320/TRCirene227_G12.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1LM77pfvI/AAAAAAAAAdo/HIAVEaxhwgo/s1600-h/hurricane_structure.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043269843343212274" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1LM77pfvI/AAAAAAAAAdo/HIAVEaxhwgo/s320/hurricane_structure.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;Tropische Zyklone (Wirbelstürme, Hurrikans) entstehen über tropischen Meeren mit mindestens 26°C warmem Wasser. Je wärmer das Meerwasser ist und je mehr Wasser verdunstet, desto mehr Energie steht dem Hurrikan zur Verfügung. Bei der Wolkenbildung in der Höhe (Kondensation) wird die bei der Verdunstung des Wassers verbrauchte Energie wieder freigesetzt. Diese Energie verursacht als Wärme einen starken Auftrieb, die Luft von der Meeresoberfläche steigt in die Höhe. Damit entsteht am Fuß des Wirbels ein sich verstärkendes Tiefdruckgebiet, das immer mehr feuchtheiße Luft von allen Seiten (auch von oben) ansaugt. Das Wolkensystem dreht sich auf Grund der Erdrotation, weil so die Coriolis-Kraft wirksam wird. Es verstärkt sich über warmem Wasser immer weiter und dreht sich immer schneller. Im Zentrum bildet sich ein beinahe windstilles Auge. Der neu entstandene Wirbelsturm wird mit den allgemeinen Luftströmungen mit befördert&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Seit KATRINA wird auch in deutschen Medien immer wieder behauptet, Stürme und Sturmfluten hätten an der Nordsee seit Jahren zugenommen. Eine Untersuchung (K.E.Puls, NR 11/2006, S.605) beweist das Gegenteil: Seit einem relativen Maximum um 1990 haben im Nordatlantik und in der Nordsee schwere Stürme, Sturmfluten und der Index der Nordatlantischen Oszillation (NAO) bis 2006 kontinuierlich abgenommen. Seit Winter 2006/07 gibt es allerdings wieder eine Zunahme. Das ist im Zusammenhang mit der NAO-Schwankung normal.&lt;br /&gt;Der Deutsche Wetterdienst sagt: "Orkane der Größenordnung von "Kyrill" (18.01.2007) sind alle 10-20 Jahre zu erwarten. Ein direkter Bezug zum Klimawandel läßt sich aus solchen Einzelereignissen nicht herstellen. Betrachtet man die Stürme und Orkane der letzten 30 Jahre, so hat bislang weder deren Häufigkeit noch deren Intensität zugenommen".&lt;br /&gt;(Pressemiteilung DWD vom 22.01.2007)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;9.) Abgeschmolzene Pole - wie dramatisch ist es ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zum Nordpol werden dramatische Trends vermittelt.&lt;br /&gt;Das sieht das Alfred-Wegener-Institut sehr viel zurückhaltender (AWI, Beispiele aus unserer Forschung, 2002, Bremerhaven, S.25) : "Deutlich ist zu sehen, daß das Eisvolumen ... starken dekadischen Schwankungen unterworfen ist. Insgesamt ergibt sich aber eine sehr geringe Abnahme des Eisvolumens von 4% pro Jahrzehnt.&lt;br /&gt;Die Ursachen für die Schwankungen liegen hauptsächlich in der Luftdruckverteilung und den damit vorherrschenden Winden (NAO). Die Lufttemperatur spielt nur eine sehr geringe Rolle."&lt;br /&gt;"Die hohe Komplexität des arktischen Klimasystems erschwert nach Ansicht des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven (AWI) verläßliche Prognosen, insbesondere da natürliche Klimaschwankungen eine große Rolle bei den Temperaturveränderungen in den letzten Jahrzehnte gespielt haben." (Quelle: Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.39-40).&lt;br /&gt;"Zwally (2005) kommt an den Rändern Grönlands zu einem deutlichen Rückgang der Eismassen, aber insgesamt zu einem leichten Zuwachs der gesamten Eismassen in Grönland." (Quelle: Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.131), und a.a.O.(S.132) weiter "Die Messungen der Veränderungen der grönländischen Eis- und Schneemassen haben bisher noch keinen eindeutigen Trend ergeben".&lt;br /&gt;Die Antarktis zeigt einerseits regional größere Eisabbrüche, andererseits aber insgesamt ein Anwachsen des Eisschildes über dem Inland - infolge zunehmender Schneefälle :&lt;br /&gt;"Die Eismassen in Grönland und der Antarktis haben in den letzten 30 Jahren zugenommen, und überkompensieren bei weitem den Verlust an Gletschereis". (Quelle: http://www.oekologismus.de Klima, Klimaforscher, der IPCC Vorbericht und die Wahrheit , Februar 2007).&lt;br /&gt;"Die Sommertemperaturen sind in Teilbereichen (der Antarktis) angestiegen, in anderen Südpolarregionen ist die Temperatur in den letzten 50 Jahren konstant geblieben bzw. leicht gefallen. Der teilweise Temperaturrückgang in der Antarktis, der von den Modellen her nicht erwartet war, wird auf verschiedene Ursachen zurückgeführt." (Quelle: Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.127).&lt;br /&gt;"In den letzten 30 Jahren hat die Masse der antarktischen Eiskappe zugenommen, einen 6000-jährigen langen Trend umgekehrt. Die Antarktis enthält 90 % des Eises in der Welt und wächst."&lt;br /&gt;(Quelle: &lt;a href="http://www.scienceandpolicy.org/"&gt;http://www.scienceandpolicy.org/&lt;/a&gt; , Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07, &lt;a href="http://www.oekologismus.de/"&gt;http://www.oekologismus.de/&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;10.) Abgeschmolzene Alpen-Gletscher - gab es das so noch nie ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschmelzen der Alpen-Gletscher sagen die Alpenexperten aus Österreich:&lt;br /&gt;(http://www.zamg.ac.at) (Zitat): "Zu Beginn des Millenniums (9.-12. Jh.) waren die Alpengletscher ähnlich klein, evtl. noch kleiner als heute."&lt;br /&gt;Und weiterhin wird von den österreichischen Alpen-Experten gesagt, daß sich die Gletscher seit Beginn des 20. Jahrhunderts "... in Richtung des Minimalstandes zu Beginn des Millenniums, zur Zeit des mittelalterlichen Klimaoptimums, bewegen", - also schon aufgrund natürlicher "üblicher" Klima-Schwankungen ihr Minimum noch nicht erreicht haben. Nachhaltiger menschlicher Eingriffe in die Atmosphäre (CO2-Debatte) oder direkt in die Alpenregion bedarf es folglich gar nicht, um solche Veränderungen herbei zu führen. Die Natur führt es auch alleine vor, früher wie heute!&lt;br /&gt;Die gleiche Meinung vertritt z.B. auch Prof. Jörg Negendank (GFZ Potsdam) : "In der Römerzeit muss zumindest im Alpenraum ein wärmeres Klima als heute geherrscht haben, da der große Aletsch-Gletscher weiter zurückgezogen war" (Quelle: Die Geschichte des Klimas aus geobiowissenschaftlichen Archiven", in: Klima im Wandel, UWV/BTU Cottbus, Eigenverlag, 2001, S.32-38).&lt;br /&gt;Die Gletscher " ...schmelzen in den Alpen, aber ca. 100 andere wachsen in Skandinavien, Alaska, Canada, Südamerika, Neuseeland und weiten Teilen der Antarktis" (Quelle: http://www.oekologismus.de Klima, Klimaforscher, der IPCC Vorbericht und die Wahrheit , Februar 2007).&lt;br /&gt;Eine entsprechende Auflistung mit Zuwachsraten findet sich bei:&lt;br /&gt;(http://www.iceagenow.com/List_of_Expanding_Glaciers.htm).&lt;br /&gt;"Auch in Norwegen und Neuseeland wurden wachsende Gletscher gefunden. Aussagen über globale Veränderungen lassen sich daher nur begrenzt machen."&lt;br /&gt;(Quelle: Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.125).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;11.) Der Meeresspiegel - dramatischer Anstieg ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Seit 30 Jahren verbreiten Forschungs-Institute und Medien Horror-Vorhersagen von meterhoch ansteigenden Meeresfluten sowie überfluteten Küsten und Inseln. Nur "leider" - der Meeresspiegel folgt dem nicht!&lt;br /&gt;In der Erdgeschichte ist der Meeresspiegel immer in Bewegung - aufwärts und abwärts. Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit (20-15.000 v.h.) lag der Meeresspiegel um ca. 120-140 Meter unter dem heutigen Niveau (Quelle: C.D.Schönwiese, Klimaschwankungen, Spriger-V. Berlin, 1979). Seither ist er im Wesentlichen angestiegen (Transgression), allerdings insbesondere in den letzten 4000 Jahren immer wieder unterbrochen von Zurückweichen (Regressionen).&lt;br /&gt;Dieses ist z.B. für die deutsche Nordseeküste wissenschaftlich detailliert gesichert (Quelle: K.-E. BEHRE, Probleme der Küstenforschung, Bd.28, Isensee-Verlag, Oldenburg, 2003). Danach waren Meeresspiegel-Schwankungen von 1-2 Metern in wenigen Jahrhunderten nicht ungewöhnlich. Seit 1600 bis heute ist die Nordsee um 135 cm gestiegen. Das sind im Mittel 33 cm/Jh.&lt;br /&gt;Somit liegt der Anstieg des Cuxhavener Pegels von 1900-2000 mit 25 cm eher im unteren Randbereich der naturgegebenen Schwankungen : (Quelle: http://www.zukunftelbe.de/Projektbuero/in_der_disk/hochwasserschutz/grundlagen/index.php).&lt;br /&gt;Außerdem geht zumindest ein Teil davon auf Küstenabsenkung zurück: "An der Nordsee wird für die Pegel Cuxhaven und Alte Weser zwar ein Anstieg um ca. 25 cm seit 1900 gemessen. Er wird aber nicht aus einer Zunahme des Wasservolumens der Weltmeere, sondern aus einem noch nicht beendeten Absinken des Festlandes erklärt..." (Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gunnar_heinson_meeresspiegelhoehe_und_weltbevoelkerung/&lt;br /&gt;Nach einer 2007 an der Universität Bremen vorgetragenen Quelle gibt es für 60 Pegel der USA an der Atlantik- und Pazifik-Küste einschließlich Alaska und pazifischer Inseln zwischen 1950 bis 1999 keinen mittleren Meeresspiegelanstieg. Außerdem: "Bei den Altpegeln von New York und San Francisco gibt es sogar seit 1850 keine Änderung". (Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gunnar_heinson_meeresspiegelhoehe_und_weltbevoelkerung)&lt;br /&gt;Nach dem jüngsten IPCC-Bericht (2007) lag der Anstieg im 20. Jahrhundert weltweit im Mittel bei 17 cm (IPCC 2007).&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Von "Flut-Katastrophen" also derzeit keine Spur!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dabei hat sich der Anstieg sogar verlangsamt, von 10 cm in der ersten Hälfte auf 7 cm in der 2. Hälfte des 20.Jh. !&lt;br /&gt;(Quelle: http://www.agu.org/pubs/crossref/2007/2006GL028492.shtml, S. J. Holgate vom Proudman Oceanographic Laboratory, Liverpool, UK, 2007).&lt;br /&gt;Möglicherweise hat diese "Verlangsamung" mit dazu beigetragen, daß IPCC seine Prognosen für 2100 zurückgenommen hat (wie auch bei den Temperaturen, à 15.): Von 9-88 cm (IPCC 2001) auf 18-59 cm (IPCC 2007)!&lt;br /&gt;Welche Schlußfolgerungen können/"sollen" Deich-Bauern und Küsten-Schützer aus 10...90 cm Nordsee-Anstieg ziehen (Faktor 10!) ? Wie hoch denn nun sollen sie die Deiche bauen? Wer bezahlt den "Sicherheits-Faktor" 10 oder gar 100 ?&lt;br /&gt;Zu den IPCC-Meeresspiegel-Szenarien gibt es im web viele kritische Stimmen, z.B.:&lt;br /&gt;"Es gibt keinen Grund, eine wesentliche Beschleunigung der Meeresspiegelanstiegsrate zu erwarten. Die Projektionen beruhen auf dem Modellieren, nicht auf Beweisen".&lt;br /&gt;(Quelle: &lt;a href="http://www.scienceandpolicy.org/"&gt;http://www.scienceandpolicy.org/&lt;/a&gt; , Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07, &lt;a href="http://www.oekologismus.de/"&gt;http://www.oekologismus.de/&lt;/a&gt; ).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;12.) Die Wüste lebt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder gehen Meldungen durch die Medien, daß die Wüsten sich rasch ausbreiten. Zumindest für die Sahara scheint das nicht zu stimmen:&lt;br /&gt;"Das Resultat ... ist eine Ausweitung der Grünfläche zu Lasten der Wüste Sahara. Diese schrumpfte in den letzten 20 Jahren um ca. 300.000 km2. D.h. ... ein Gebiet fast so groß wie Deutschland (357.000 km2)". (Quelle: http://www.oekologismus.de/, Argus, Februar 2007).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;13.) Umweltkatastrophen = Wetter-/Klima-Katastrophen ?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bei vielen Aussagen in den Medien wird suggeriert, daß (auch) Tsunamis, Vulkanausbrüche, Erdbeben, ... etc. etwas mit dem CO2-Anstieg und der sgn. "Klima-Katastrophe" zu tun hätten.&lt;br /&gt;Dieses ist naturwissenschaftlich Unfug.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;14.) Ist der "Anthropogene Treibhauseffekt" bewiesen ?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Dazu einige (wenige) Zitate:&lt;br /&gt;Jörg Negendank (GFZ Potsdam): "Es ist fraglich, inwieweit der Mensch das Klima beeinflusst hat und beeinflusst" (Quelle: Prof. Dr. Jörg Negendank, GFZ Potsdam, Die Geschichte des Klimas aus geobiowissenschaftlichen Archiven", in: Klima im Wandel, UWV/BTU Cottbus, Eigenverlag, 2001, S.32-38). Michael Crichton, Wissenschafts-Autor (USA), schrieb (nachzitiert nach SPIEGEL 45/06, S.82,3.Sp.,4.Abs.): "Niemand weiß, inwieweit der derzeitige Erwärmungstrend vom Menschen verursacht wird". Klaus Hasselmann (sz. Direktor des MPI für Meteorologie in Hamburg) in Science (1997) "Die Frage, ob der Anstieg der Temperaturen im letzten Jahrhundert tatsächlich vom Menschen verursacht wurde oder ob es sich einfach um eine natürliche Variabilität des Klimas handelt, bleibt kontrovers". Benjamin Santer vom Lawrence Livermore National Laboratory (USA) zur gleichen Frage "Die Zweifel sind da" (Science). Die Deutsche Meteorologische Gesellschaft in der "Stellungnahme der DMG zu den Grundlagen des Treibhauseffektes" ( Berlin, DMG-Selbstverlag, 1999): "Es ist unstrittig, daß der anthropogene Treibhauseffekt noch nicht unzweifelhaft nachgewiesen werden konnte". In der Überarbeitung (2001) ist die DMG dann allerdings etwas "mutiger": "Auch wenn die Ursachen der beobachteten Klimaänderungen kompliziert sind und die Rolle der natürlichen Klimaänderungen noch keinesfalls ausreichend geklärt ist, geht die globale Erwärmung der letzten 100-150 Jahre mit hoher Wahrscheinlichkeit auf menschliche Aktivitäten zurück...". Dieser Satz enthält zwei Konjunktive und eine Wahrscheinlichkeits-Annahme - ist das eine Vertrauens-Basis für ein "5,5-Billionen-Euro-Bingo", wie es jüngst in London Nicholas Stern und Tony Blair ankündigten ?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;15.) Die Prognosen der Treibhaus-Modellierer - was sind sie wert ?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Zunächst: Die sogenannte "Hockey-Stick-Kurve" von M.E.Mann (2003) wurde inzwischen international als falsch erkannt und wird kaum noch zitiert; sie taucht auch im neuesten IPCC-Bericht (2007) nicht mehr auf !&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1J8b7pftI/AAAAAAAAAdY/JysStvhqnt0/s1600-h/Hockeystick.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043268460363742930" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1J8b7pftI/AAAAAAAAAdY/JysStvhqnt0/s400/Hockeystick.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Hockey-Stick-Kurve (Hockeyschlägerkurve)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;Betrachtet man die z.T. sehr hohen Schätzwerte der Temperatur für die nächsten 100 Jahre, so ist dabei längst in Vergessenheit geraten, daß wir zwischen etwa 1940-1970 eine rund 30-jährige globale Abkühlungsphase mit vielen kühlen Sommern und etlichen sehr kalten Wintern auch in Europa hatten (1. Chr. Schönwiese, Klimaschwankungen, Springer-V., Berlin, 1979+1995; 2. Rahmstorf /Schellnhuber, Klimawandel, Beck 2006). Das bewirkte bis um 1970 in den Überlegungen etlicher Wissenschaftler und in den Schlagzeilen vieler Medien, daß eine neue Eiszeit bevorstünde (Quellen: Berichte und Medien der Jahre um 1970, Archive).&lt;br /&gt;Das manchmal verwendete Argument der Treibhaus-Modellierer, ab den 40-er Jahren hätten zunehmend anthropogene Sulfat-Einträge in die Atmosphäre zu dieser Abkühlung geführt, wird durch Messungen in grönländischen Schnee-Ablagerungen widerlegt: Die Sulfatgehalte zeigen zwischen 1940-1960 überhaupt keinen Trend. Sie steigen erst ab Ende der 60-er Jahre, wobei auch die Temperaturen ab ca. 1970 wieder steigen - ein Widerspruch in sich (Quelle: L.Bengtsson, Natürliche und anthropogene Antriebe des Klimasystems, promet, H.4, 2004, S.195, Abb.29-9).&lt;br /&gt;Andererseits - seit Anfang der 70er Jahre werden von Klima-Instituten, Wissenschaftlichen Verbänden und Gesellschaften sowie internationalen Gremien Klima-Szenarien veröffentlicht, die in der Öffentlichkeit als Prognosen dargestellt werden (was von den Treibhaus-Modellierern meist unwidersprochen bleibt). Am bekanntesten ist das IPCC. Im Mittelpunkt steht dabei überwiegend die Lufttemperatur. Meist wird als Randbedingung eine Verdoppelung des heutigen CO2-Wertes angenommen.&lt;br /&gt;Die ersten Szenarien ab ca. 1970 gingen für die nächsten 100 Jahre von einer Erwärmung von 1-2°C aus. 1977 wurden dann schon 2-3°C geboten (Augustson/Ramanathan, A radiativ-convective model study of the CO2 climate problem, J.Atm.Sc. 34, 448). Doch bald wurde tüchtig drauf gesattelt. So wurde im Bericht einer Enquete-Kommission für die Bundesregierung (Bonn, 1988, S.434) schon ein Szenario plus 0,9-4,5°C bis 2100 präsentiert und medienwirksam veröffentlicht. Bis 2001 waren die IPCC-Szenarien bei 1,4-5,8°C angelangt (IPCC, Cambridge, 2001). Die USA als 'Land der unbegrenzten Möglichkeiten' bieten gar bis zu +8°C für die nächsten 100 Jahre (Berkeley-Univ. Calif., nachzitiert nach aufbau 9/06, S.20).&lt;br /&gt;Seit 1998 wird es wieder kühler. (&lt;a href="http://www.metoffice.gov.uk/research/hadleycentre/CR_data/Annual/HadCRUG.gif"&gt;http://www.metoffice.gov.uk/research/hadleycentre/CR_data/Annual/HadCRUG.gif&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;Vielleicht hat das dazu beigetragen, daß im neuesten IPCC Bericht 2007 die Temperaturen (wie auch der Meeresspiegel, à 11.) zurückgenommen werden: "Die Gleichgewichts-temperatur - wenn das CO2 sich bei 550 ppm stabilisiert hat - wird sehr wahrscheinlich zwischen 1.5°C und 4.5°C liegen, und wahrscheinlich mindestens 2°C über den 1750er-Werten liegen. Die beste Schätzung ist 3°C." (Quelle: IPCC-Berichtr 2007).&lt;br /&gt;Was sollen 'handelnde' Menschen mit solchen Lotto-Zahlen anfangen? Temperaturen von 1...8 Grad - was entnimmt der Bürger dem? Weniger als 2°, oder dürfen es doch eher 6,4 Grad sein ??&lt;br /&gt;Immerhin - es mehren sich besonnene und auch sehr kritische Stimmen, z.B. :&lt;br /&gt;(1) Das Alfred-Wegener-Institut, für Meeres- und Eis-Forschung international renommiert: "In der Diskussion um einen Klimawandel auf der Erde wird häufig von dramatischen Änderungen des Meeresspiegels gesprochen. In den Medien findet man Berichte über abschmelzende Polkappen oder zukünftige Eiszeiten. Unsere Forschung belegt, daß diese Zukunfts-Szenarien häufig übertrieben dargestellt werden." (AWI, Beispiele aus unserer Forschung, Bremerhaven, 2002, S.29)&lt;br /&gt;(2) Prof. Dr. J. Negendank (GFZ Potsdam) stellt die Klima-Modelle grundsätzlich in Frage: " Das Klima ist zur Zeit unberechenbar und unkalkulierbar", und weiter zu den Klima-Modellen : "dass man sich bewusst bleiben muss, dass es sich um Szenarien handelt, die auf vereinfachten Annahmen beruhen. Das Klimasystem ist aber bei weitem komplexer und wird auch in Zukunft Überraschungen bereithalten"&lt;br /&gt;(Quelle: Die Geschichte des Klimas aus geobiowissenschaftlichen Archiven, in: Klima im Wandel, UWV/BTU Cottbus, Eigenverlag, 2001, S.32-38)&lt;br /&gt;(3) Die VGB-Studie kommt zu dem Ergebnis "Neben den systeminhärenten Unsicherheiten, dem Klimarauschen, das sich aus den Nichtlinearitäten und Instabilitäten der Dynamik des Klimas ergibt, gibt es weitere Unsicherheiten aufgrund der mangelnden Kenntnis des Systems. ... Es können immer nur Teilaspekte des Klimasystems und ihre Änderungen aufgrund bestimmter Störungen beschrieben werden." (Quelle: Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.103).&lt;br /&gt;(4) Bill Bryson kommt nach umfangreichen Literatur-Studien zu dem Ergebnis: "Für das Klima sind so viele Faktoren verantwortlich, .... daß die Aufklärung vergangener Vorgänge ebenso schwierig ist wie Voraussagen..." und weiter "Erstaunlicherweise haben wir keine Ahnung, was für die Zukunft wahrscheinlicher ist: Ein Zeitalter der tödlichen Kälte oder ... der glühenden Hitze" (Quelle: Bill Bryson, Eine kurze Geschichte von fast allem, Goldmann, München, 2005, S. 544 bzw. 546). &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1UO77pf6I/AAAAAAAAAfA/HUj_m3RNh5Q/s1600-h/1930-60-90.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043279773307600802" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1UO77pf6I/AAAAAAAAAfA/HUj_m3RNh5Q/s400/1930-60-90.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Die Erde wird nicht nur wärmer (rot), sondern in vielen&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Gegenden auch kälter (blau); verglichen werden die mittleren &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Temperaturen in den Zeiträumen 1931-1960 und 1961-1960)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;F a z i t 1-15 :&lt;br /&gt;Wir müssen uns von der Erwartungshaltung verabschieden, daß wir uns durch irgendwelche anthropogenen Maßnahmen wie z.B. Minderung/Einstellung der CO2-Emission ein "schön angenehmes stabiles Klima" erhalten oder schaffen können.&lt;br /&gt;Unser Klima wird nicht auf der Erde, sondern im Weltraum gemacht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Die auf die Erde auftreffende Strahlungsintensität der Sonne verändert sich ständig: Direkt durch Prozesse auf/in der Sonne selbst, indirekt durch die sich überlagernden Zyklen und Rhythmen der Erdbahnelemente und die daraus folgenden veränderlichen Positionen der Erde zur Sonne.&lt;br /&gt;Alles, was dann auf der Erde im Klimasystem "Atmosphäre-Meere-Eis-Biosphäre-Erdboden" folgt, das sind komplizierte Rückkopplungen, die sich auch nicht halbwegs zuverlässig durch ein "Modell" vorhersagen lassen - es sei denn, man ist mit Lotto-Zahlen zufrieden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Schließlich auch das noch:&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Wir sind auf dem besten Wege, die Bürger mit ständigen Katastrophen-Warnungen abzustumpfen, so daß diese auch real verbleibende Gefahren irgendwann nicht mehr ernst nehmen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;"Zu guter letzt" :&lt;br /&gt;Der Mensch atmet Sauerstoff ein und CO2 aus - pro Tag etwa 1 kg CO2, pro Jahr rund 400 kg/Person.&lt;br /&gt;Hochgerechnet auf 82 Mill. Bürger in Deutschland ergibt dies eine Emission von rund 30 Mill. t CO2 pro Jahr. Das sind 3,5% der CO2-Emission in Deutschland (2004: 870 Mill.t).&lt;br /&gt;Auf der Erde leben rund 6,5 Mrd. Menschen, entsprechend einer Ausatmung von etwa 2,6 Mrd. t CO2 im Jahr , entsprechend rund 10 % der weltweiten industrieellen Emission (incl. Kfz 2004: 28 Mrd. t ). Das ist rund das Dreifache der in Deutschland pro Jahr durch alle Emittenten zusammen freigesetzten Menge !&lt;br /&gt;(Quelle: &lt;a href="http://www.buerger-fuer-technik.de/body_co2-abgabe_an_die_atmosphare.html"&gt;http://www.buerger-fuer-technik.de/body_co2-abgabe_an_die_atmosphare.html&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;Wird es da nicht höchste Zeit, daß man in die Atemwege der Menschen einen CO2-Katalysator einbaut? Technisch sollte das doch kein Problem sein, denn wie sagte die Frau Bundeskanzlerin im Rahmen der Debatte um die Auto-Abgase ganz richtig: "Die gesamte Kreativität unserer Forscher und Ingenieure ist gefragt!". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Die öffentliche "Verteufelung" von CO2 als "Gift" ist absurd: Ohne CO2 gibt es keine Photosynthese, keine Assimilation, kein Pflanzenwachstum, keine Ernährung von Tieren und Menschen !&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1S4r7pf5I/AAAAAAAAAe4/57oNC1Hi39U/s1600-h/CAGTCPOB.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043278291543883666" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1S4r7pf5I/AAAAAAAAAe4/57oNC1Hi39U/s200/CAGTCPOB.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Klaus-Eckart Puls &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Jahrgang 1939,&lt;br /&gt;Schule und Abitur in Mecklenburg ;&lt;br /&gt;Ab 1960 Studium der Naturwissenschaften in Rostock und Westberlin.&lt;br /&gt;1968 Diplom in Meteorologie an der FU Berlin, dort 1969/70 Wissenschaftlicher Angestellter mit dem Forschungs-Schwerpunkt Atmosphärisches Ozon.&lt;br /&gt;Ab 1970 Deutschen Wetterdienst:&lt;br /&gt;1971-1978 Seewetteramt Hamburg (Arbeitsschwerpunkte: Seewetterdienst, Schiffsrouten-Beratungsdienst, ab 1975 Leiter der Gruppe Laderaum-/Schiffsraum-Meteorologie.&lt;br /&gt;10 Seereisen als Bordmeteorologe auf Fischereischutzbooten, Forschungsschiffen und Handelsschiffen.&lt;br /&gt;1976-1978 Mitarbeit im Normen-Ausschuß "Technoklimate" (DIN 50 019).&lt;br /&gt;1978-1984 Leiter der Agrarmeteorlogischen Beratungs- und Forschungsstelle Bonn.&lt;br /&gt;Aufbau eines zeitkritischen Beratungssystems mit den Landwirtschaftskammern: Regionale Telefonansagen, Bildschirmtext, Wochenberichte;&lt;br /&gt;Lehrauftrag im Fach "Agrarmeteorologie" an der Universität Bonn.&lt;br /&gt;1983 Mitbegründer der Stiftung Deutscher Pollen-Informationsdienst, 10 Jahre Vorstands-Mitglied.&lt;br /&gt;1984-2000: Leiter des Wetteramtes Essen.&lt;br /&gt;Nach der deutschen Wiedervereinigung zusätzlich (1990/91) Aufbau und Leitung des Wetteramtes Leipzig.&lt;br /&gt;Seit 1966 über 150 wissenschaftliche und populär-wissenschaftliche Veröffentlichungen zu: Wetter, Klima, Ozon, Schiffsraummeteorologie, Agrarmeteorologie, Pollenflug/Allergologie, Wissenschaftsgeschichte, Kalendergeschichte...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;G l o s s a r :&lt;br /&gt;AWI : Alfred-Wegener-Institut&lt;br /&gt;IPCC : Intergovernmental Panel on Climate Change&lt;br /&gt;MPI : Max-Planck-Institut&lt;br /&gt;MWP : Mittelalterliche Warm-Periode&lt;/div&gt;&lt;div&gt;NAO : Nordatlantische Oszillation&lt;br /&gt;NOAA : National Oceanic and Atmospheric Administration&lt;br /&gt;THG : Treibhausgase &lt;/div&gt;&lt;div&gt;WMO: World Meteorological Organisation&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;Der Wasserplanet &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.biokurs.de/treibhaus/"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;http://www.biokurs.de/treibhaus/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Ökologismus.de &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.oekologismus.de/"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;http://www.oekologismus.de/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;IPCC &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.ipcc.ch/"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;http://www.ipcc.ch/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Klimainformationen &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.atmosphere.mpg.de/enid/ce2750459d33883cbd7ac7e044424b3c,0/Service/Home_ic.html"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;http://www.atmosphere.mpg.de/enid/ce2750459d33883cbd7ac7e044424b3c,0/Service/Home_ic.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.awi.de/de/"&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;http://www.awi.de/de/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-6967538868266429792?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/6967538868266429792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=6967538868266429792' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/6967538868266429792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/6967538868266429792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/02/dossier.html' title='Wetter und Klima'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rf1Qar7pf3I/AAAAAAAAAeo/9rmk-_qNxG8/s72-c/Physik-1-SOHO-Sonne-SOHO.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-8384380778345894598</id><published>2007-01-25T23:50:00.001+01:00</published><updated>2008-03-16T19:39:26.670+01:00</updated><title type='text'>Gesundheitspolitik</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;color:#663366;"&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch, 24. Januar 2007&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;DocMorris Apotheke in Saarbrücken wieder offen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die niederländische Versandapotheke DocMorris darf ihre Apotheke unter eigener Regie in Saarbrücken wieder öffnen. So entschied gestern das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes und gab damit einer Beschwerde von DocMorris gegen die Schliessung ihrer Apotheke statt. &lt;/span&gt;Am 12. September letzten Jahres hatte das saarländische Verwaltungsgericht die Schliessung verfügt, da die Apotheke im Besitz einer Kapitalgesellschaft sei und damit nicht den Vorgabem des deutschen Apothekengesetzes entspreche. Dieses erlaubt nur inhabergeführte Apotheken, bei voller persönlicher Haftung und schliesst Fremdbesitz damit aus.&lt;br /&gt;Das Oberverwaltungsgericht bezog sich bei seiner gestrigen Entscheidung nun aber auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), der vor einiger Zeit ein nationales Fremdbesitzverbot für Optiker in Griechenland, zugunsten der in der Europäischen Union (EU) zugesicherten Niederlassungsfreiheit, aufgehoben hatte. Nach Ansicht des saarländischen Oberverwaltungsgerichtes hebt, auch im Falle von DocMorris, das in diesem Fall liberalere europäische Recht das nationale deutsche Apothekenrecht auf. Deshalb gewährte das Gericht DocMorris vorläufigen Rechtsschutz. Die Entscheidung in der Hauptsache steht aber noch aus und könnte noch Jahre auf sich warten lassen. Der DocMorris Gründer und Geschäftsführer begrüßte den für sein Unternehmen günstigen Entscheid: "Die Hauptsache ist für uns erstmal, dass die Kunden nicht mehr vor verschlossenen Türen stehen. Wir freuen uns über die Wiedereröffnung und den gesunden Wettbewerb".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rbj3yIlfygI/AAAAAAAAAMI/MgtF31e6hnI/s1600-h/ralf-daeinghaus_big.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5024037825002064386" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rbj3yIlfygI/AAAAAAAAAMI/MgtF31e6hnI/s320/ralf-daeinghaus_big.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RbkUQYlfyiI/AAAAAAAAAMg/h0HuECILvGo/s1600-h/DocMorris+SaarbrÃ¼cken.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5024069131018684962" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RbkUQYlfyiI/AAAAAAAAAMg/h0HuECILvGo/s400/DocMorris+Saarbr%C3%BCcken.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;DocMorris Chef Ralf Däinghaus und die DocMorris Apotheke in Saarbrücken&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;Demgegenüber kritisierte Heinz-Günter Wolff, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: "Dies ist ein Schritt in die falsche Richtung. Ein deutsches Gericht ebnet den Weg für ein rein dem Kapital verpflichtetes Apothekenwesen. Die vom EG-Vertrag garantierte Niederlassungsfreiheit hat die im Widerspruch zum deutschen Apothekenrecht stehende Betriebserlaubnis erforderlich gemacht. Damit spricht das Gericht, Deutschland und den Mitgliedsstaaten der EU die Möglichkeit ab, Betriebsformen präventiv zu verbieten, die überwiegend an Investoreninteressen orientiert sind. Nachteilige Folgen für die Arzneimittelberatung und -versorgung werden nicht ausbleiben. Dies lässt Schlimmes ahnen. Sollte es richtig sein, dass sich die Verwaltung unter Berufung auf ihre individuelle Interpretation europäischen Rechts jederzeit über deutsches Recht hinwegsetzen darf, dürfte auch die Rechtssicherheit in Deutschland nachhaltig Schaden nehmen." &lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RblSuIlfyjI/AAAAAAAAAMs/4fEvH9tBU70/s1600-h/318_300_Wolf_ABDA_Praesident4_x72.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5024137811840715314" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RblSuIlfyjI/AAAAAAAAAMs/4fEvH9tBU70/s320/318_300_Wolf_ABDA_Praesident4_x72.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#cc0000;"&gt;Kommentar&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts im Saarland&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;wird die deutsche Apothekenlandschaft nachhaltig verändern. Der Weg zum Fremdbesitz und damit zu echten Apothekenketten scheint frei. Drohen nun damit wirklich nachteilige Folgen für die Arzneimittelberatung und -versorgung durch ein rein dem Kapital verpflichtetes Apothekenwesen, wie ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf befürchtet? Ich meine nein! Ob sich eine Apotheke in Fremdbesitz befindet oder inhabergeführt ist, immer muß sie sich im Markt bewähren und natürlich auch einen Gewinn erwirtschaften, denn sonst kann sie nicht weiterexistieren. &lt;/span&gt;Das gelingt ihr aber nur mit kompetenter Beratung, einem guten Dienstleistungsangebot und fairen Preisen. Dafür sorgt schon die unsichtbare Hand des Marktes, von der bereits Adam Smith, der Begründer der modernen Wirtschaftswissenschaften, im 18. Jahrhundert sprach. Ihr eigenes Gewinninteresse, im Zusammenspiel mit einem freien Wettbewerb, bringt die Unternehmer dazu, herauszufinden was ihre Kunden wollen und dafür ihr Bestes zu geben. Das gilt alles natürlich grundsätzlich auch bei Apotheken.&lt;br /&gt;Doch die Zulassung von Apothekenketten ist nicht ohne Risiko. Es könnte zu einem gnadenlosen Verdrängungswettbewerb kommen, bei dem inhabergeführte Apotheken gegen die zumeist von Großkonzernen geführten Apothekenketten kaum eine Chance hätten. Das Ergebnis wären wenige oder gar nur eine marktbeherrschende Apothekenkette und nur noch vereinzelte inhabergeführte Apotheken. Der für die unsichtbare Hand des Marktes so entscheidende freie Wettbewerb würde dann nicht mehr richtig funktionieren. Auf diesem Umweg könnten die Befürchtungen über eine schlechtere Arzneimittelversorgung vielleicht doch noch wahr werden. In mehreren Ländern, in denen Apothekenketten eingeführt wurden, stiegen die Preise deutlich an, nachdem sich die Apothekenketten im Markt weitgehend durchgesetzt hatten. In Norwegen, zum Beispiel, wurden im Jahre 2001 Apothekenketten zugelassen. Eine echte Niederlassungsfreiheit gibt es in Norwegen nicht, so daß die einzige Möglichkeit für Apothekenketten der Aufkauf bestehender Einzelapotheken war. Inzwischen existieren praktisch keine inhabergeführte Apotheken mehr. Der Apothekenmarkt ist zwischen zwei grossen (deutschen) Konzernen aufgeteilt, die Preise für frei verkäufliche Arzneimittel sind deutlich höher als zuvor und die Apotheken konzentrieren sich zunehmend in den lukrativeren Städten, so daß sich die norwegische Regierung gezwungen sah auf eine ausreichende Apothekendichte auf dem Lande hinzuwirken. Der Weiterbetrieb aufgekaufter Apotheken in ländlichen Gegenden wird staatlich gefördert. In den USA existieren Apothekenketten und relativ viele inhabergeführte Apotheken dagegen schon lange Zeit friedlich nebeneinander, der freie Wettbewerb funktioniert recht gut und die Preise frei verkäuflicher Arzneimittel sind eher niedrig. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in der Sache DocMorris wirft aber eine noch viel grundsätzlichere Frage auf. Wie steht es eigentlich um den Rechtsstaat in Deutschland? DocMorris wurde im Saarland als Kapitalgesellschaft die Betriebserlaubnis erteilt, obwohl das deutsche Apothekengesetz ausdrücklich nur inhabergeführte Apotheken zulässt. Man muss dieses Gesetz nicht für sinnvoll halten, um festzustellen, daß hier ein eindeutiger Rechtsbruch durch den zuständigen saarländischen Sozial- , Gesundheits- und Justizminister Josef Hecken vorliegt, zu dem er sich auch noch lauthals bekannte. Der korrekte Weg wäre doch gewesen, sich um eine Mehrheit für eine Änderung des deutschen Apothekengesetzes zu bemühen. Dafür wäre dann allerdings der Bundestag zuständig gewesen. Im Erfolgsfalle hätte man DocMorris dann immer noch die gewünschte Betriebserlaubnis, diesmal in völliger Übereinstimmung mit dem (neuen) Gesetz, geben können. Die Einhaltung rechtlicher Spielregeln ist doch die Vorraussetzung für eine freie Gesellschaft, denn nur durch das Recht wird der "Schwache" vor der Gewalt des "Starken" geschützt. Der Verweis auf den Vorrang des europäischen Rechts reicht nicht aus, obwohl der EG-Vertrag (Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft) von 1957 eindeutig die Niederlassungsfreiheit und einen freien Binnenmarkt einfordert. Die Auslegung ist aber nach wie vor umstritten. Die EU-Kommission mahnte unlängst drei Mitgliedsstaaten -Italien, Spanien und Österreich, nicht aber Deutschland(!) - ihr Apothekenrecht zu liberalisieren, da es den EG-Vertrag verletze. Die betreffenden Länder lehnen das bisher ab. Eine Klärung der Angelegenheit wird wohl erst der Europäische Gerichtshof (EuGH) herbeiführen. Ein Widerspruch zwischen europäischem Recht und dem nationalen deutschen Apothekenrecht ist also noch nirgendwo festgestellt worden, es ist daher unbeschränkt gültig und darf daher auch nicht einfach übergangen werden. Der Eindruck einer Rechtsbeugung durch den Minister und leider auch durch das zuständige saarländische Oberverwaltungsgericht bleibt also bestehen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen: &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;LAV-News 01/07 vom 23.1.2007, DocMorris Blog, FTD Online, ABDA Homepage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;strong&gt;Interessante Links:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Homepage der Rechtsanwälte von DocMorris unter&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;a href="http://www.diekmann-rechtsanwaelte.de/home/index.php"&gt;http://www.diekmann-rechtsanwaelte.de/home/index.php&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Portal der Europäischen Union unter&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://europa.eu/index_de.htm"&gt;http://europa.eu/index_de.htm&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#663366;"&gt;&lt;strong&gt;Freitag, 12. Januar 2007&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Nachbesserungen bei der Gesundheitsreform&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In der Nacht zum Freitag haben sich gesundheitspolitische Experten der Koalitionsparteien CDU und SPD zusammen mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) auf Änderungen bei der Gesundheitsreform verständigt. Die Einigung war notwendig geworden, da insbesondere in einigen Bundesländern, die Kritik an Teilen der Gesundheitsreform gewachsen war. Die folgenden Änderungen wurden beschlossen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Versicherungspflicht für Alle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Vom Jahre 2009 an gilt eine gesetzliche Versicherungspflicht, d.h. jeder muß Mitglied einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung sein. Eine bestehende Versicherung kann man dann nur noch verlassen, wenn man bereits eine neue Police nachweisen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Privatversicherungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der geplante Basistarif (vgl. Nachrichten und Kommentare Oktober 2006) soll nun erst 2009 zusammen mit dem Gesundheitsfond eingeführt werden und nur befristet auf 6 Monate für die bereits Privatversicherten zugänglich sein. Dies gilt auch für freiwillig gesetzlich Versicherte. Wer über 55 Jahre alt oder bedürftig ist, kann auch später noch zum Basistarif wechseln, allerdings nur innerhalb seines bisherigen Versicherungsnternehmens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Apotheken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die ursprünglich geplante Einführung von Höchstzuschlägen anstatt Festzuschlägen (siehe Nachrichten und Kommentare Oktober 2006) bei der Arzneimittelpreisverordnung wird fallengelassen. Die Apotheken hätten ansonsten die Möglichkeit gehabt, auf die gesetzlichen Arzneimittelzuzahlungen ganz oder teilweise "freiwillig" zu verzichten, da diese ja Bestandteil des Preises der verschreibungspflichtigen Azneimittel sind. Dies wäre für sehr viele Apotheken existenzbedrohend gewesen, da die gesetzlichen Zuzahlungen in der gleichen Größenordnung wie die Handelsspannen bei den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln liegen. Die flächendeckende Arzneimittelversorgung und auch viele Arbeitsplätze werden somit (vorerst) nicht akut gefährdet.&lt;br /&gt;Der geforderte Einsparbetrag von 500 Millionen Euro soll nicht mehr allein durch die Apotheker durch Rabattverhandlungen mit der Pharmaindustrie aufgebracht werden. Falls die Einsparungen aber nicht innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten der Gesundheitsreform zustande kommen, sollen die Apotheker allerdings 150 Millionen Euro beitragen. Dazu wird der Zwangsrabatt der Apotheken an die gesetzlichen Krankenkassen im Jahre 2009 einmalig von 2,- € auf 2,30 € pro Medikament erhöht. Zur Erläuterung: Der Verdienst der Apotheke an einem Medikament setzt sich aus einem 3%igen Aufschlag auf den Einkaufspreis und einer preisunabhängigen 8,- € Pauschale minus Krankenkassenrabatt ( dann2,30 € anstatt 2,- €) zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Jens Christian Heuer (eigener Bericht)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Quellen: n-tv Nachrichten vom 12.1.2007, Apothekerzeitung (AZ) vom 15.1.2007&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#663366;"&gt;&lt;strong&gt;Montag, 8. Januar 2007&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;DocMorris will 500 Filialen in Deutschland eröffnen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die niederländische&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Versandapotheke&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;DocMorris hat einen Weg gefunden auf legale Weise mit "eigenen" Apotheken auf dem deutschen Markt in Erscheinung zu treten. Um dem deutschen Apothekengesetz zu entsprechen, das nur inhabergeführte Apotheken erlaubt,sollen die neuen DocMorris Apotheken im Besitz der bisherigen Inhaber bleiben. Diese zahlen an DocMorris eine Lizenzgebühr, um ihre Medikamente unter dem DocMorris Logo zuverkaufen, bekommen dafür ein einheitliches Erscheinungsbild und erhalten zudem günstige Einkaufskonditionen bei ihrer "Mutter" DocMorris. Im Juli des letzten Jahres war der Versuch von DocMorris, eine im eigenen Besitz befindliche Apotheke in Saarbrücken zu eröffnen, vorläufig am saarländischen Verwaltungsgericht nach mehreren Klagen, die sich auf das deutsche Apothekengesetz beriefen, gescheitert. DocMorris ist eine Kapitalgesellschaft und eine wirklich eigene Apotheke wäre somit nicht inhabergeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RbaRWIlfybI/AAAAAAAAALQ/9WBcadZ4SNc/s1600-h/Luisen-Apotheke.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5023362243826272690" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RbaRWIlfybI/AAAAAAAAALQ/9WBcadZ4SNc/s320/Luisen-Apotheke.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RbaZs4lfydI/AAAAAAAAALg/0WjJ-dCt1to/s1600-h/DocMorris+Filiale+1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5023371430761318866" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RbaZs4lfydI/AAAAAAAAALg/0WjJ-dCt1to/s400/DocMorris+Filiale+1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die Luisen-Apotheke wurde zur DocMorris Apotheke&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Quellen: apotheken.de und DocMorris homepage&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Startschuß für das neue DocMorris Apothekenmodell fiel heute, wiederum im Saarland, diesmal in St.Wendel und in wenigen Tagen soll eine weitere Apotheke in Flensburg folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer (eigener Bericht)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen: DER SPIEGEL Onlineausgabe 6.1.2007, DocMorris Blog 8.1.2007&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-8384380778345894598?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/8384380778345894598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=8384380778345894598' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/8384380778345894598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/8384380778345894598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/01/nachrichten-und-kommentare.html' title='Gesundheitspolitik'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/Rbj3yIlfygI/AAAAAAAAAMI/MgtF31e6hnI/s72-c/ralf-daeinghaus_big.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-116561496924946390</id><published>2007-01-11T23:30:00.000+01:00</published><updated>2008-03-16T19:41:40.339+01:00</updated><title type='text'>Forschung Aktuell</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Pflanzenextrakt hilft gegen Grippeviren&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Drei große Grippeepidemien forderten im letzten Jahrhundert unzählige Tote: Die Spanische Grippe 1918, am Ende des ersten Weltkrieges, mindestens 25 Millionen, die Asiatische Grippe 1957/58 und die Hongkong-Grippe 1968/69 mit jeweils 1 Millionen Toten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RYsDcstUfkI/AAAAAAAAAB8/GMLOYqrOo1I/s1600-h/05grippe18.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5011102801952276034" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RYsDcstUfkI/AAAAAAAAAB8/GMLOYqrOo1I/s400/05grippe18.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;Grippehospital in Kansas, USA (1918) Quelle: Wikipedia&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Im Jahre 1997 trat erstmals die Vogelgrippe auf, eine Virusinfektion, die für den Menschen sehr oft tödlich verläuft, vor der eine Grippeimpfung leider nicht schützt, die aber glücklicherweise (bisher) nur schwer auf den Menschen übertragbar ist. Man befürchtet aber jederzeit das Auftreten einer &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Vogelgrippevirusvariante&lt;/span&gt;, die wie andere Grippeviren auch, über &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Tröpfcheninfektion&lt;/span&gt; leicht auf den Menschen übertragbar ist. Dies könnte passieren, wenn ein Mensch sich gleichzeitig mit einem "normalen" Grippevirus und dem Vogelgrippevirus (H5N1)infiziert. Dabei könnte, durch eine Neukombination des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Erbgutes&lt;/span&gt; beider Viren, ein neuer Supergrippevirus entstehen, der ebenso tödlich wie der alte Vogelgrippevirus und ebenso leicht übertragbar wie ein der "normale" Grippevirus ist. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RYsE_MtUflI/AAAAAAAAACE/kP8pY6-XkWw/s1600-h/grippevirus_entstehung_500_500.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5011104494169390674" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RYsE_MtUflI/AAAAAAAAACE/kP8pY6-XkWw/s400/grippevirus_entstehung_500_500.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Vier Wege wie ein Supergrippevirus entstehen könnte ...&lt;br /&gt;(Hämagglutinin hilft beim Andocken der Grippeviren an die Wirtszellen;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;das &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Enzym Neuramidase verhindert nach der Vermehrung der Grippeviren&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;ihr &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Verkleben untereinander und mit der Wirtszelle; RNA=Ribonukleinsäure&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;ist die Erbsubstanz &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;der Grippeviren) &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;Quelle: Stern online&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Kein Wunder also, das ein großes Interesse an neuen Medikamenten gegen Grippevirenarten besteht. Bei der systematischen Suche nach neuen Wirkstoffen gelang eine überraschende Entdeckung...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das Siegfried-&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Loeffler&lt;/span&gt;-Institut, Bundesinstitut für Tiergesundheit, befasst sich seit längerem auch mit der Vogelgrippe. In deren &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Tübinger&lt;/span&gt; Institut für &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Immunologie&lt;/span&gt; werden Substanzen auf ihre Wirksamkeit gegen Vogelgrippeviren getestet. So auch ein Extrakt der Graubehaarten &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zistrose&lt;/span&gt; (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Cistus&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;incanus&lt;/span&gt;), eine im Mittelmeerraum beheimatete Strauchpflanze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RYrvc8tUfjI/AAAAAAAAABw/noucbP274KI/s1600-h/Grauzistrose.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5011080816014687794" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RYrvc8tUfjI/AAAAAAAAABw/noucbP274KI/s400/Grauzistrose.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Graubehaarte &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zistrose&lt;/span&gt; (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Cistus&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;incanus&lt;/span&gt;) Quelle: &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Wikipedia&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zunächst wurden Tests mit &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zellkulturen&lt;/span&gt; (Hundenierenzellen) durchgeführt. Ein Teil der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zellkulturen&lt;/span&gt; wurde zunächst mit dem &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zistusextrakt&lt;/span&gt; besprüht, ein anderer Teil nicht. Dann, 20 Minuten später, wurden beide Gruppen mit Vogelgrippeviren besprüht. Die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_16" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zellkulturen&lt;/span&gt;, die den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_17" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zistusextrakt&lt;/span&gt; bekommen hatten überlebten, die übrigen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_18" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zellkulturen&lt;/span&gt; starben ab. Die gleichen Ergebnisse hatte es auch schon zuvor mit anderen, herkömmlichen Grippeviren gegeben. Die Forscher wiederholten die Versuche inzwischen mit Mäusen, die den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_19" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zistusextrakt&lt;/span&gt; als &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_20" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Aerosol&lt;/span&gt; erhielten oder auch nicht und dann über die Nase mit jeweils verschiedenen Grippeviren unter &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_21"&gt;Einschluss&lt;/span&gt; des Vogelgrippevirus infiziert wurden. Die ungeschützten Tiere erkrankten wenige Tage später schwer und über die Hälfte starben. Die durch den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_22" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zistusextrakt&lt;/span&gt; geschützten Tiere blieben gesund und auch bei wiederholten Versuchen wurde keine Resistenzentwicklung der Grippeviren beobachtet.&lt;br /&gt;Fachliche Unterstützung kommt von Forschern an der Berliner Charité. In einer kontrollierten Studie mit 80 Testpersonen, die an Infekten im Hals-, Nasen- und Rachenraum erkrankt waren, erzielte man "gute Erfolge" bei der Behandlung mit dem Zistus-Extrakt. Bei 75 Prozent der Teilnehmer trat eine Besserung oder sogar Heilung ein.&lt;br /&gt;Der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_23" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zistusextrakt&lt;/span&gt; ist reich an &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_24" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Polyphenolen&lt;/span&gt;, wovon einige wahrscheinlich das für eine Infektion der Zielzellen notwendige Andocken der Grippeviren verhindern. Die Grippeviren können so nicht mehr in ihre Zielzellen (Wirtszellen) eindringen, diese umprogrammieren und damit in den Dienst ihrer Vermehrung stellen. Dieses ist ein vollkommen neues &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_25" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Wirkprinzip&lt;/span&gt; gegen Grippeviren, denn andere Grippemedikamente wie das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_26" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Oseltamivir&lt;/span&gt; (&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_27" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Tamiflu&lt;/span&gt; (R) ) greifen erst viel später in den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_28" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Vermehrungsvorgang&lt;/span&gt; der Grippeviren ein. Sie verhindern als Neuramidasehemmer die Loslösung der bereits vermehrten Grippeviren von ihren Wirtszellen. Es scheint so, &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_29"&gt;das&lt;/span&gt; nur bestimmte &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_30" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Polyphenole&lt;/span&gt;, die für die graubehaarte &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_31" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Zistrose&lt;/span&gt; typisch sind, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_32" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;antiviral&lt;/span&gt; wirksam sind. Andere Extrakte, die ebenfalls reich an &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_33" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Polyphenolen&lt;/span&gt; sind, so etwa Extrakte von anderen Z&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_34" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;istus&lt;/span&gt;-Arten, Salbei oder Grünem Tee wirkten nur schwach oder garnicht .&lt;br /&gt;Nach diesen außerordentlich erfolgreichen Tierversuchen sind nun klinische Studien in Vorbereitung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Deutsche Apotheker Zeitung Nr.51/52 vom 21.12.2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Der Spiegel online (h&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,396403,00.html"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;ttp://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,396403,00.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Bayerischer Rundfunk report München, Sendung vom 24.10.2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Stern online (&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.stern.de/wissenschaft/natur/506201.html"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;http://www.stern.de/wissenschaft/natur/506201.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#663366;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#663366;"&gt;Freitag, 8.Dezember 2006&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Flüssiges Wasser auf dem Mars nachgewiesen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Fotos der unbemannten amerikanischen Marssonde "Mars Global &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_35" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Surveyor&lt;/span&gt;", die seit 10 Jahren unseren Nachbarplaneten Mars umkreist zeigen frische &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_36" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Wasserabflußrinnen&lt;/span&gt; an einigen Kraterwänden, die erst in jüngster Zeit entstanden sein können, da 5 Jahre zuvor aufgenommene Aufnahmen diese noch nicht zeigten.&lt;/span&gt; Bisher hatte man Wasser auf dem Mars lediglich als Eis oder als Dampf in der Atmosphäre gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/150745/Solar_sys.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/320/467423/Solar_sys.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Unser Sonnensystem mit den inneren Planeten Merkur,&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Venus, &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Erde und Mars (rechts), den äußeren Planeten&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jupiter, &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Saturn, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_37" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Uranus&lt;/span&gt;, Neptun und Pluto (links oben)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;und dem Asteroidengürtel dazwischen Quelle: &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_38" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Wikipedia&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/303441/mars_global_surveyor.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/320/935668/mars_global_surveyor.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;Mars Global &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_39" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Surveyor&lt;/span&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;umkreist seit 10 Jahren den Mars (NASA)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Im Jahre 2001 hatten NASA - Forscher um Michael &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_40" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Malin&lt;/span&gt; erstmals &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_41" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Abflußrinnen&lt;/span&gt; an zahlreichen Abhängen auf dem Mars entdeckt und vermutet, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_42" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;daß&lt;/span&gt; sie von Wasser stammen, das die Abhänge heruntergelaufen war. Doch man &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_43" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;wußte&lt;/span&gt; nicht wie alt die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_44" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Abflußrinnen&lt;/span&gt; waren. Außerdem wurde als eine alternative Erklärung auch Staublawinen in Erwägung gezogen. Doch die Form auch der jetzt neu entdeckten &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_45" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Abflußrinnen&lt;/span&gt; spricht eindeutig für Wasser, denn die Rinnen sind an ihrem Ende &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_46" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;fingerartig&lt;/span&gt; verzweigt und "fließen" um Hindernisse herum.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/94829/S1100332_S1000142_M0404175_fig_medium.gif"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/400/57991/S1100332_S1000142_M0404175_fig_medium.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;Kraterrand ohne (linke Aufnahme August 1999) und Kraterrand mit &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;"frischer" &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_47" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Abflußrinne&lt;/span&gt; (rechte Aufnahme September 2005 ) Quelle: NASA&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die helle Farbe der neu entdeckten &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_48" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Abflußrinnen&lt;/span&gt; kann man damit erklären, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_49" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;daß&lt;/span&gt; das Wasser, kaum das es an der Oberfläche war, schon gefroren ist. Vielleicht ist das Wasser aber auch wegen des geringen Luftdrucks auf dem Mars schnell verdampft und hat eine Salzkruste hinterlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/674062/oblique_gully_facing_wall_medium.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/320/399141/oblique_gully_facing_wall_medium.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_50" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Überfrorenes&lt;/span&gt; Wasser oder Salzkruste von&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;bereits&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;verdampftem Wasser ? Quelle: NASA&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das jetzt gefundene Wasser ist wahrscheinlich Grundwasser, das ab und zu aus Abhängen hervorbricht. Es &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_51" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;muß&lt;/span&gt; Wärmequellen im Marsboden geben, die das Wasser flüssig halten, denn an der Oberfläche des Mars ist es meistens bitterkalt.&lt;br /&gt;Flüssiges Wasser ist eine entscheidende Vorraussetzung für mögliches Leben auf dem Mars.&lt;br /&gt;Schon im Jahre 2004 hatten die europäische Marssonde "Mars &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_52" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Express&lt;/span&gt;" und die amerikanische Marssonde "Mars &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_53" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Odyssey&lt;/span&gt;" die Hoffnung auf Marsleben beflügelt, als sie in der Marsatmosphäre &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_54" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Methangas&lt;/span&gt; entdeckten. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_55" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Methan&lt;/span&gt;, ein Treibhausgas stammt auf der Erde überwiegend von &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_56" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;methanproduzierenden&lt;/span&gt; Bakterien. Unter Marsbedingungen zersetzt es sich innerhalb von Jahrzehnten, weil der Mars keine Ozonschicht besitzt und deshalb ungeschützt der ultravioletten Sonnenstrahlung ausgesetzt ist Es &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_57" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;muß&lt;/span&gt; also auf dem Mars irgendwo ständig neues &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_58" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Methan&lt;/span&gt; erzeugt werden. Das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_59" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Methan&lt;/span&gt; ist in der Marsatmosphäre nicht gleichmäßig verteilt. Man findet vielmehr in Regionen mit viel Wassereis im Boden besonders viel davon.&lt;br /&gt;Dort gibt es aber auch viel Wasserdampf. Die Vermutung liegt nahe, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_60" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;daß&lt;/span&gt; das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_61" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;Methan&lt;/span&gt; und der Wasserdampf aus denselben Quellen stammen. Vielleicht gibt es ja im Untergrund des Mars gut geschützte Bereiche, wo &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_62" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;methanerzeugende&lt;/span&gt; Bakterienkolonien, die denen auf der Erde ähneln, dank Wärme und flüssigem Wasser tatsächlich überleben können ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer (eigener Bericht)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;NASA ( &lt;a href="http://www.nasa.gov/mission_pages/mars/news/mgs-20061206.html"&gt;http://www.nasa.gov/mission_pages/mars/news/mgs-20061206.html&lt;/a&gt;),&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_63" onclick="BLOG_clickHandler(this)"&gt;ESA&lt;/span&gt; (&lt;a href="http://www.esa.int/esaCP/SEM9E51XDYD_Germany_2.html"&gt;http://www.esa.int/esaCP/SEM9E51XDYD_Germany_2.html&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-116561496924946390?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/116561496924946390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=116561496924946390' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116561496924946390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116561496924946390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/12/forschung-aktuell.html' title='Forschung Aktuell'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RYsDcstUfkI/AAAAAAAAAB8/GMLOYqrOo1I/s72-c/05grippe18.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-5041831471768251158</id><published>2007-01-05T00:48:00.000+01:00</published><updated>2007-01-05T01:13:04.053+01:00</updated><title type='text'>Neujahrsgruß</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Ich wünsche allen Lesern und Kunden&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;der Löwen-Apotheke ein gesundes und&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;glückliches Jahr 2007 !&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RZ2Wq-LwtQI/AAAAAAAAAK8/3pSxJx_bZWo/s1600-h/mz000311-Loewe.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5016331224951600386" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RZ2Wq-LwtQI/AAAAAAAAAK8/3pSxJx_bZWo/s400/mz000311-Loewe.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000000;"&gt;Quelle: Naturlexikon-online&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-5041831471768251158?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/5041831471768251158/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=5041831471768251158' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/5041831471768251158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/5041831471768251158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/01/neujahrsgru.html' title='Neujahrsgruß'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bxjJMggXetE/RZ2Wq-LwtQI/AAAAAAAAAK8/3pSxJx_bZWo/s72-c/mz000311-Loewe.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-116526342738547530</id><published>2006-12-04T18:39:00.001+01:00</published><updated>2008-03-16T19:43:53.215+01:00</updated><title type='text'>Gesundheitspolitik</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;color:#663366;"&gt;&lt;strong&gt;Montag, 4.Dezember 2006&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Bundesweite Proteste gegen die Gesundheitsreform&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Zum ersten Mal in der bundesdeutschen Geschichte haben sich alle Gesundheitsberufe im Widerstand gegen die geplante Gesundheitsreform vereinigt. Ärzte, Apotheker, Klinikmitarbeiter und über 40 Verbände und Organisationen des Gesundheitswesens beteiligten sich an einem Aktionstag unter dem Motto ...&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Patient in Not - diese Reform schadet allen.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/650698/Ei_mit_slogan_und_aktionstag_72dpi.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/320/911852/Ei_mit_slogan_und_aktionstag_72dpi.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;Ei-Motiv zum Aktionstag organisiert von&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;der Bundesärztekammer,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;der Kassenärztlichen Bundesvereinigung,&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;der Deutschen Krankenhausgesellschaft&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;und dem Klinikärzteverband Marburger Bund&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bundesweit nahmen über 100000 im Gesundheitswesen Beschäftigte teil:&lt;br /&gt;ein Drittel aller Arztpraxen waren geschlossen (40000 niedergelassene Ärzte), ebenfalls ein Drittel aller Krankenhäuser versorgten Ihre Patienten nur in Notfällen und in immerhin über der Hälfte aller Krankenhäuser gab es Informationsveranstaltungen. Zahlreiche Apotheken waren geschlossen oder machten nur einen Notdienst. In Fußgängerzonen und auf Weihnachtsmärkten suchten Ärzte und Klinikmitarbeiter das Gespräch mit den Bürgern. Es gab Infostände und auch Demonstrationen.&lt;br /&gt;Der Präsident der Bundesärztekammer Jörg-Dietrich Hoppe warnte vor dem Weg in eine Staatsmedizin. Durch die Reform würde es zu Schließungen vieler Arztpraxen und Krankenhäuser kommen, lange Wartezeiten der Patienten wären die Folge. Die Gesundheitsversorgung drohe weiter zurückgedreht zu werden. Auch Kapitaleinkünfte müssten zur Finanzierung des Gesundheitswesens herangezogen werden, denn die einseitige lohnabhängige Finanzierung sei nicht mehr ausreichend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/272931/Hoppe-7364.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/200/877716/Hoppe-7364.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/314520/schmidt_ulla1_q40.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/200/360156/schmidt_ulla1_q40.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;Kontrahenten: Jörg-Dietrich Hoppe&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; &lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;und Ulla Schmidt (SPD)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoppe äußerte sich bereits im Oktober diesen Jahres ausführlich zu den möglichen Folgen der geplanten Gesundheitsreform :&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#3333ff;"&gt;Interview der "Welt" (20.10.2006) mit dem &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#3333ff;"&gt;Bundesärztekammerpräsident &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#3333ff;"&gt;Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe ... &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#3333ff;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Die Welt:&lt;/strong&gt; Herr Professor Hoppe, die Ärzte machen Front gegen die Gesundheitsreform. Geht es dabei nicht nur um Besitzstandswahrung?&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hoppe:&lt;/strong&gt; Nein, wir wollen die Bevölkerung darüber informieren, dass diese Reform zu einem Systemwechsel im Gesundheitswesen führt: weg von der Versorgung nach der medizinischen Notwendigkeit hin zur Zuteilungsmedizin&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;*&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;. Bisher ist das System relativ freiheitlich geprägt. Es gelten Niederlassungsfreiheit, freie Arztwahl und Therapiefreiheit. Mit der Reform gehen wir einen großen Schritt in Richtung staatliches Gesundheitswesen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Welt:&lt;/strong&gt; Welche Neuregelungen meinen Sie konkret?&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hoppe:&lt;/strong&gt; Bislang liegt die Entscheidung über den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung bei der Selbstverwaltung von Krankenkassen und Ärzten. Im Gemeinsamen Bundesausschuss legen sie fest, welche Therapien und Medikamente auf Kassenkosten verordnet werden dürfen. Künftig liegt die Zuständigkeit de facto beim Bundesgesundheitsministerium. Das bewährte bürgernahe Gesundheitswesen wird zentralisiert und in eine bürokratische Staatsmedizin überführt. Der Staat hat vor allem die Kostenbegrenzung im Auge und nicht den Versorgungsbedarf. Bislang gilt, es wird gewährt, was notwendig, wirksam und wirtschaftlich ist. In der staatlich durchregierten Medizinzuteilung wird das Notwendige dem Finanzierbaren angepasst. Unter solchen Bedingungen ist der Patient dann nur noch Besitzer einer Diagnose und wird nach Schema F versorgt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Welt:&lt;/strong&gt; Die Leistungen der Kassenärzte werden ab 2009 in Euro und nicht mehr mit von Quartal zu Quartal schwankenden Punkten bewertet. Außerdem werden die Budgets abgeschafft. Damit erfüllt die Regierung wichtige Forderungen der Ärzteschaft.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hoppe:&lt;/strong&gt; Zwar steht im Gesetzentwurf, dass die Budgets aufgehoben werden. Faktisch aber bleiben sie bestehen. Es bleibt bei der chronischen Unterfinanzierung. Denn die Einführung der neuen Gebührenordnung soll kostenneutral erfolgen. Jeder Arzt kann nur eine bestimmte Leistungsmenge zu Euro-Preisen abrechnen. Danach erfolgt eine Abstaffelung. Unterm Strich ändert sich für den Arzt also nichts. Somit bleibt es bei dem beklagten Missstand, dass Kassenpatienten am Quartalsende für bestimmte Leistungen keinen Arzt mehr finden und bis zum nächsten Quartal warten müssen. Heute spricht man von Budgetferien, wenn die Ärzte ihre Praxen vorübergehend schließen; künftig werden sie Mengenferien machen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Welt:&lt;/strong&gt; Also werden Privatpatienten auch in Zukunft besser behandelt?&lt;br /&gt;Hoppe: Qualitativ gesehen sind Privatpatienten nie besser behandelt worden als Kassenpatienten. Aber wer privat versichert ist, muss keine Wartezeiten in Kauf nehmen, weil dieses System ohne Budgets auskommt. Allerdings werden für Privatpatienten, die in dem geplanten Basistarif versichert sind, die gleichen Beschränkungen gelten wie für Kassenpatienten.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Welt:&lt;/strong&gt; Der Kliniksektor soll 500 Millionen einsparen. Welche Auswirkungen wird das haben?&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hoppe:&lt;/strong&gt; Die Krankenhäuser sind ohnehin in einer prekären Finanzlage. Grund sind die Tariferhöhungen, gesetzlich bedingte Kostensteigerungen wie die erhöhte Mehrwertsteuer ab 2007 und die gestiegenen Energiekosten. Mit dem Sparbeitrag will die Politik eine Marktbereinigung erreichen, Krankenhäuser sollen schließen oder fusionieren. Die Ausdünnung des Kliniksektors wird für die flächendeckende Versorgung der Patienten erhebliche Folgen haben. Wir schlittern langsam, aber sicher in die Wartelistenmedizin. Durch die neuen Sparzwänge wird der Kostendruck weiter erhöht. Früher wurden Patienten erst entlassen, wenn sie auskuriert waren. Gerade für ältere Alleinstehende ist dies wichtig. Doch diese Errungenschaft wird weiter ausgehöhlt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Welt:&lt;/strong&gt; Rechnen Sie noch mit Korrekturen an der Reform?&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hoppe:&lt;/strong&gt; Die Gefahr ist groß, dass der Zug abgefahren ist. Dennoch hoffen wir, dass die Abgeordneten unsicher werden, wenn sie erst einmal verstanden haben, was ihnen das Gesundheitsministerium serviert hat. Allerdings dürfte sich die große Koalition aus politischen Gründen schwertun, die Bremse zu ziehen. Zumal die Union nicht zugeben will, dass sie schlecht verhandelt hat. Offensichtlich will man das Vorhaben jetzt nur noch schnell und ohne große Debatten durchziehen. Eine solche Situation hätte in einem so hochsensiblen Bereich wie dem Gesundheitswesen nie eintreten dürfen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Welt:&lt;/strong&gt; Wie wollen die Ärzte Druck auf die Politik ausüben?&lt;br /&gt;Hoppe: Zunächst wird es kommende Woche einen außerordentlichen Ärztetag geben, wo wir vor den Folgen der Reform warnen werden. Darüber hinaus planen wir Informationsaktivitäten, auch in den Wartezimmern. Wir werden den Patienten sagen müssen, wer verantwortlich ist für die Qualitätsverluste in der Medizin. Die Verbände werden dafür sorgen, dass umfassend informiert wird.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#3333ff;"&gt;Das Gespräch mit Jörg-Dietrich Hoppe führte Dorothea Siems&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;*&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Durch die Gesundheitsreform soll die Nutzenbewertung von Arzneimitteln zu einer Kosten-Nutzen-Bewertung ausgebaut werden. Dieser Punkt ist besonders schlimm und wurde bisher in der Öffentlchkeit zuwenig wahrgenommen. Stand bisher zumindestens in der Theorie und nach dem hippokratischen Eid des Arztes der Patient im Mittelpunkt, so soll jetzt das Leben des Patienten gegen Geld gewogen werden. Welch menschenverachtende Konsequenzen das haben kann, konnte man kürzlich einer Meldung aus Großbritannien entnehmen: Dort lehnte das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) die Kostenerstattung für die beiden innoativen und wirksamen Krebsmittel Avastin (von Roche) und Erbitux (von Merck KG) aufgrund ihrer hohen Preise ab. Maßstab waren dabei die Kosten, die nötig sind um ein zusätzliches Lebensjahr in guter Lebensqualität (der Nutzen) zu gewinnen. Wenn diese Kosten umgerechnet 44.000 Euro pro Lebensjahr überschreiten, so werde eine Kostenerstattung nicht empfohlen (Quelle: markt intern vom 30.8.2006). In Deutschland bewertet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Nutzen und in Zukunft auch die Kosten von Arzneimitteln.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Apotheker rechnen ebenfalls mit schwerwiegenden Auswirkunge der Gesundheitsreform auf die Versorgung der Patienten und beziehen sich dabei insbesondere auf die geplanten Änderungen bei den Festpreisen für verschreibungspflichtige Medikamente.Die bisherigen Festpreise sollen durch Höchstpreise ersetzt werden, die unterschritten werden können. Das gibt den Krankenkassen die Möglichkeit mit Arzneimittelherstellern noch günstigere Preise als bisher zu vereinbaren. Um den Wettbewerb zu stärken, bekommen die Apotheken die Möglichkeit "freiwillig" auf die gesetzlichen Arzneimittelzuzahlungen ganz oder teilweise zu verzichten, da diese ja Bestandteil des Preises der verschreibungspflichtigen Azneimittel sind. Das hätte existenzbedrohende Folgen für sehr viele Apotheken, da die gesetzlichen Zuzahlungen in der gleichen Größenordnung wie die Handelsspannen bei den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln liegen. Die verschreibungspflichtigen Medikamente machen bei der durchschnittlichen Apotheke immer noch zwei Drittel des Umsatzes und in etwa auch des Gewinnes aus. Schlagartig wären zahlreiche Apotheken nicht mehr überlebensfähig. Die flächendeckende Arzneimittelversorgung und natürlich auch viele Arbeitsplätze wären dann gefährdet. Längerfristig könnten auch die Preise der nicht verschreibungspflichtigen Medikamente, die seit ihrer Freigabe im Jahre 2004 für die Kunden erfreulicherweise deutlich gesunken sind, wieder anziehen. Die Anzahl der Anbieter würde sich gegenüber den Nachfragern (den Apothekenkunden) durch das Ausscheiden vieler Apotheken deutlich verringern, was tendenziell durch den dann geringeren Wettbewerb preissteigernd wirkt.&lt;br /&gt;Außerdem sollen im Jahre 2007 noch einmal 500 Millionen Euro eingespart werden. Krankenkassen und Apotheken werden zu Preisverhandlungen verpflichtet, um dieses Ziel zu erreichen. Die Apotheken sollen dazu mit den Arzneimittelherstellern Extrarabatte aushandeln, die sie an die gesetzlichen Krankenkassen weitergeben sollen. Finden die Apotheken bei der Pharmaindustrie kein offenes Ohr, so müssen sie einen Zwangsrabatt in entsprechender Höhe an die Krankenkassen abführen.&lt;br /&gt;Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) kritisierte, die Proteste seien überflüssig und jede Gruppe der Gesundheitsberufe protestiere nur für ihre eigenen Interessen. Die Patienten würden durch die Proteste "in Geiselhaft" genommen. Ihr Sprecher sagte, das Ministerium wache "mit Argusaugen" darüber, daß die Reform vollständig umgesetzt werde. Die Regierung werde keinen dauerhaften Widerstand hinnehmen.&lt;br /&gt;Die Verbände des Gesundheitswesens kündigten hingegen an, die Proteste auch nach dem möglichen Inkrafttreten des Reformgesetzes fortsetzen zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;(eigener Bericht)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Quellen: Reuters Deutschland, Financial Times Deutschland Internetausgabe, Pressemitteiung der Bundesärztekammer und Bundesministerium für Gesundheit)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-116526342738547530?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/116526342738547530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=116526342738547530' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116526342738547530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116526342738547530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/12/nachrichten-und-kommentare.html' title='Gesundheitspolitik'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-116396565582072572</id><published>2006-11-23T01:00:00.001+01:00</published><updated>2008-03-16T19:43:06.465+01:00</updated><title type='text'>Medizin und Medikamente</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Bluthochdruck&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland leiden 15-20 Millionen Menschen an Bluthochdruck (Hypertonie). Nur bei 10% der Fälle läßt sich der Bluthochdruck auf eine konkrete Ursache zurückführen. Man spricht dann von einer sekundären Hypertonie. Ursachen können z.B. Nierenerkrankungen oder eine Verengung der Hauptschlagader (Aorta) sein. In 90% aller Fälle läßt sich (bisher) keine auslösende Grundkrankheit finden (primäre Hypertonie). Es gibt lediglich Risikofaktoren, die das Auftreten einer primären Hypertonie wahrscheinlicher machen. Dazu zählen Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, häufiger und starker Alkoholgenuß, Zuckerkrankheit (Diabetes), aber auch überlange Arbeitszeiten (&lt;em&gt;siehe auch Forschung aktuell&lt;/em&gt; &lt;em&gt;vom 21. Oktober 2006: "Lange Arbeitszeiten schaden der Gesundheit")&lt;/em&gt; und Streß. In einigen Fällen kann eine veränderte Lebensführung allein schon den Blutdruck normalisieren; ansonsten ist eine medikamentöse Therapie unbedingt erforderlich, da unbehandelter, chronisch erhöhter Blutdruck schwerwiegende Folgen hat. Dazu zählen Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Schlaganfall, Hirnblutungen und Blutgefäßschäden, welche wiederum zu Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Nierenschädigungen führen kann.&lt;br /&gt;Der Blutdruck wird von der Pumparbeit des Herzens im Blutgefäßsystem aus Arterien (Hochdrucksystem) und Venen (Niederdrucksystem) erzeugt. Er ist abhängig von der mit jedem Herzschlag in die Hauptschlagader (Aorta) gedrückten Blutmenge (Herzschlagvolumen) und von dem Strömungswiderstand des Blutgefäßsystems, d.h. der Elastizität und Weite der Blutgefäße vor allem des Hochdrucksystems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/Aorta_scheme.1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/Aorta_scheme.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;Hauptschlagader (Aorta)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;(aus Wikipedia)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Je starrer und enger die Gefäße sind, umso mehr Druck kann sich bei gleich bleibenden Hezschlagvolumen aufbauen. Der Blutdruck schwankt und ist beim Zusammenziehen des Herzmuskels, also dem eigentlichen Pumpvorgang (Systole) höher als bei der Entspannung des Herzmuskels (Diastole). Dadurch entsteht ein fühlbarer Puls und die beiden Blutdruckwerte. Die erste Zahl gibt den systolischen, die zweite Zahl den diastolischen Blutdruck an. Optimal sind Werte um 120/80 mmHg, normal sind noch Werte von 130/80-90 , als hochnormal gelten Werte von 135-140/85-90 und alles darüber ist schon mehr oder weniger krankhaft.&lt;br /&gt;Der normale Blutdruck ist das Ergebnis andauernd ablaufender Regelvorgänge. Durch druckempfindliche Nervenendigungen (Drucksensoren) in der Wand der Hauptschlagader und der Halsschlagadern wird das Kreislaufzentrum im Gehirn (Hirnstamm) sofort informiert, wenn der Blutdruck steigt oder fällt und steuert dagegen. Dabei gibt es eine kurzfristig, mittelfristig und langfristig wirksame Steuerung.&lt;br /&gt;Kurzfristig reagiert das vegetative Nervensystem. Bei einem Blutdruckabfall nimmt die Aktivität des Sympathikus mit seinem Neurotransmitter Noradrenalin zu und die Aktivität des Parasympathikus mit seinem Neurotransmitter Acetylcholin ab. Dadurch nimmt die Herztätigkeit zu und die (peripheren, also randständigen) Blutgefäße verengen sich, so daß der Blutdruck wieder ansteigt. Bei einem Blutdruckanstieg verhält es sich genau umgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#006600;"&gt;Stichwort: vegetatives Nervensystem&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Das vegetative Nervensystem kontrolliert zusammen mit dem endokrinen (endokrin = nach innen direkt ins Blut) System ( Hormone) die Innenwelt des (menschlichen) Organismus. Es stimmt die Funktionen der inneren Organe kurzfristig auf die jeweiligen Bedürfnisse des Organismus ab, da die nervale Steuerung eine sehr rasche Anpassung ermöglicht, während das endokrine System den Funktionszustand der inneren Organe langfristig regelt. Das vegetative Nervensystem, deren zentrale Anteile im Hirnstamm, Hypothalamus und Rückenmark liegen, gliedert sich in einen sympathischen Anteil (Sympathikus) und in einen parasympathischen Anteil (Parasympathikus), die Gegenspieler sind. Eine Aktivierung des Sympathikus ( Neurotransmitter Noradrenalin) versetzt den Organismus in einen Zustand erhöhter Leistungsbereitschaft: Herzkraft, Herzfrequenz und Blutdruck steigen, die Muskeldurchblutung nimmt zu, die Bronchien erweitern sich (bessere Atmung), zwecks besserer Energieversorgung wird in der Leber Glukose aus den Glykogenspeichern freigesetzt und Fettdepots werden vermehrt abgebaut, alle Verdauungsvorgänge eingeschränkt und die Pupillen weitgestellt.Der Parasympathikus wird hingegen in Ruhephasen (Regenerationsphasen) des Organismus aktiviert: Verringerung von Herzkraft und Herzfrequenz, Blutdruckabfall und Engstellung der Bronchien, Speichelfluß und verstärkte Tätigkeit des Verdauungstraktes, Pupillenverengung.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;Mittelfristig führt ein Blutdruckabfall -ausgelöst durch die Minderdurchblutung- zu einer vermehrten Reninbildung und Ausschüttung in der Niere. Renin ist ein Enzym und wandelt das im Blut vorkommende Angiotensinogen - ein kleines in der Leber gebildetes Eiweiß - durch Spaltung in Angiotensin I um. Ein weiteres in den Wänden der Blutgefäße vorkommendes Enzym, das ACE (Angiotensin Converting Enzyme) wandelt das Angiotensin I in Angiotensin II um. Angiotensin II wirkt außerordentlich stark auf die glatte Muskulatur der Blutgefäße, die sich dadurch verengen, so daß der Blutdruck wieder ansteigt. Außerdem zerstört Angiotensin die im Blut ebenfalls vorkommenden Kinine, kleine Eiweißkörper die als Signalstoffe normalerweise die Blutgefäße erweitern (Bradykinin, Substanz P). Auch das läßt den Blutdruck wieder ansteigen. Bei einem Blutdruckanstieg läuft alles genau andersherum.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Stichwort: Enzyme &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;Enzyme sind kompliziert gebaute Eiweißmoleküle (Proteine), kommen in allen Zellen, aber auch extrazellulär (außerhalb der Zelle) vor und wirken als Biokatalysatoren. Sie beschleunigen wie alle Katalysatoren chemische Reaktionen, ohne sich dabei selbst zu verändern und wirken dabei sehr spezifisch, d.h. sie akzeptieren nur ganz bestimmte chemische Verbindungen, ihre Substrate, und sie vermitteln auch nur ganz bestimmte chemische Reaktionen. Sie ermöglichen somit überhaupt erst einen regulären Stoffwechsel, indem sie ganz bestimmte Reaktionen aus den prinzipiell möglichen auswählen. Enzyme steuern den Stoffwechsel, da sie ihre Aktivität unter dem Einfluß von Signalstoffen verändern und so den Stoffwechsel der jeweiligen Situation anpassen können.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Langfristig wirkt Angiotensin II auch auf die Nebennierenrinde ein, die daraufhin vermehrt das Hormon Aldosteron ausschüttet. Aldosteron sorgt dafür, daß die Niere weniger Natriumionen ausscheidet, die aber nur zusammen mit ihrem Lösungswasser zurückgehalten werden können. Die Flüssigkeitsmenge in den Blutgefäßen nimmt zu. Die zurückgehaltenen Natriumionen reichern sich in den Blutgefäßwänden an, was diese empfindlicher gegenüber dem Neurotransmitter Noradrenalin des Sympathikus macht&lt;em&gt;.&lt;/em&gt; Beide Vorgänge lassen den Blutdruck ansteigen. Die allseits bekannte Tatsache, daß zuviel Kochsalz (Natriumchlorid) hohen Blutdruck begünstigen kann wird dadurch ebenfalls gut erklärt. Ein Blutdruckanstieg löst wiederum genau entgegengesetzte Vorgänge aus.&lt;br /&gt;Die eben besprochenen Regelvorgänge des Blutdrucks bieten die Ansatzpunkte für eine medikamentöse Therapie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Sympathikushemmer &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;wirken direkt auf das Kreislaufzentrum im Gehirn, wo sie die Aktivität des Sympathikusanteils des vegetativen Nervensystems verringern und so den Blutdruck senken. Sie werden bevorzugt bei schwerem Bluthochdruck eingesetzt. Häufige Nebenwirkungen sind verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), Beruhigung(Sedierung), Mundtrockenheit und Potenzstörungen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Beispiele sind: &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Clonidin (Catapresan (R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;, &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Metyldopa (Presinol (R) )&lt;span style="color:#000000;"&gt;,das&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; zusätzlich noch die Noradrenalinsynthese&lt;em&gt; stört (s.u.)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; und &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Dihydralazin (Nepresol (R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Entspeicherer/falsche Vorstufe &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;führen zu einem Mangel an Noradrenalin in den Nervenendigungen (Synapsen) des Sympathikus und hemmen so dessen Einfluß auf die &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Blutgefäße, wodurch diese weiter werden und der Blutdruck sinkt. &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Guanethidin &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;(Esimil (R) ) &lt;span style="color:#000000;"&gt;und&lt;/span&gt; Reserpin (Briserin (R) ) &lt;span style="color:#000000;"&gt;heben die&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Speicherfähigkeit der Bläschen (Vesikel) auf in denen Noradrenalin vor seiner Ausschüttung gespeichert wird, währenddessen &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Methyldopa (Presinol (R) &lt;/span&gt;, &lt;em&gt;s.o.)&lt;/em&gt; als falsche Vorstufe die Noradrenalinsynthese in den Nervenendigungen stört, indem ein falscher Neurotransmitter gebildet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;Stichwort: Nervenzellen &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Nervenzellen (Neuronen) sind auf elektrische Erregungsleitung spezialisierte Zellen, die die Grundbausteine des Nervensystems sind. Sie bestehen aus einem Zellkörper (Soma), baumähnlich verzweigten Fortsätzen des Zellkörpers, den Dendriten, die von anderen Nervenzellen Erregungen empfangen und einem weiteren, einzelnen, langen Fortsatz, dem Axon, das die Erregung über Kontaktstellen (Synapsen) an andere Nervenzellen weitergibt. Eine Nervenzelle kann bis zu 10000 Synapsen haben. Während sich die Erregung innerhalb einer Nervenzelle rein elektrisch fortpflanzt, geschieht die Erregungsübertragung von einer auf die andere Nervenzelle durch Signalstoffe, die von den Synapsen der einen Nervenzelle in Bläschen gespeichert und bei einer eintreffenden elektrischen Erregung freigesetzt werden. Diese sogenannten Neurotransmitter lösen an den Dendriten der empfangenden Nervenzelle - nach Bindung an spezifische Rezeptoren - wiederum eine elektrische Erregung aus. Danach werden die Neurotransmitter enzymatisch abgebaut und die Rezeptoren sind wieder frei. Nervenzellen können nicht nur andere Nervenzellen, sondern auch andere Zielzellen durch Ausschüttung von Neurotransmittern erregen wie z.B. Muskelzellen oder Drüsen.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Die elektrische Erregung der Nervenzellen (oder auch anderer Zellen) geschieht folgendermaßen: Die Nervenzelle ist wie alle anderen Zellen von einer halbflüssigen Lipiddoppelschichtmembran umgeben. Lipide sind fettartige Substanzen mit einem langen fettlöslichen und einem kurzen wasserlöslichen Anteil. Die fettlöslichen Anteile sind bei der Doppelschichtmembran einander zugewandt,die wasserlöslichen Anteile weisen einmal nach außen und einmal nach innen. In die Membran sind mosaikartig Eiweiße eingelagert. Bei den Eiweißen handelt es sich um Enzyme (s.o.), Rezeptoren (s.u.) oder, wenn sie von außen nach innen reichen und eine Art Röhre bilden handelt es sich um Ionenkanäle. In dem die Zellmembran umgebenden Wasser sind positiv geladene Natium-, Kalium- und Calciumionen und negativ geladenen Chloridionen und Eiweißionen gelöst.Die Zellmembran verfügt über enzymatische Ionenpumpen, die unter Energieaufwand Natriumionen nach außen und Kaliumionen nach innen transportieren. Die Membran ist abgesehen von den Ionenkanälen für Ionen praktisch undurchlässig. Im Ruhezustand der Nervenzelle sind nur die Kaliumkanäle offen. Da durch die Ionenpumpe innen ein Kaliumionenüberschuß besteht wandern diese entlang dem Konzentrationsgefälle durch die offenen Kaliumkanäle nach außen. Da die negativ geladenen Ionen nicht hinterherkommen können entsteht außen ein positiver und innen ein negativer Ladungsüberschuß zwischen denen eine elektrisches Feld entsteht. Dieses wird immer größer, bis es schließlich eine weitere Wanderung der positiv geladenen Kaliumionen nach außen verhindert. Es stellt sich das sogenannte Ruhepotential ein, denn ohne die Wanderung Kaliumionen kann das elektrische Feld nicht mehr stärker werden. Binden nun die Neurotransmitter an ihre Rezeptoren auf der Nervenzelle, oder sinkt das Ruhepotential durch ein anderes elektrisches Feld, wie bei der Erregungsleitung innerhalb der Nervenzelle, so öffnen sich schlagartig die Natriumkanäle (und langsamer auch die Calciumkanäle), die positiv geladenen Natriumionen (und Calciumionen) strömen entlang ihrem Konzentrationsgefälle von außen nach innen und die Kaliumkanäle schließen sich. Das Ruhepotential bricht zusammen, und es entsteht ein Aktionspotential mit umgekehrten Ladungsverhältnissen.Nach kurzer Zeit öffnen sich die Kaliumkanäle wieder, und die Ionenpumpen stellen bei inzwischen wieder geschlossenen Natriumkanälen das Ruhepotential wieder her.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Alphablocker &lt;span style="color:#000000;"&gt;bewirken eine Erweiterung der peripheren (randständigen) Blutgefäße, indem sie dort befindliche Alpha-Rezeptoren für Noradrenalin, den Neurotransmitter des Sympathikus blockieren. Der Sympathikus verliert dadurch seinen Einfluß auf die (glatte) Muskulatur der peripheren Blutgefäße. Die Muskulatur erschlafft, die Blutgefäße werden weiter und der Blutdruck sinkt. Allerdings wirken der Sympathikus, das Kreislaufzentrum im Stammhirn und der Renin-Angiotensin-Mechanismus (s.o.) der Blutdrucksenkung entgegen und heben die zunächst erfolgte Blutdrucksenkung zumindestens teilweise wieder auf. Abhilfe ist durch zusätzliche Gabe von Betablockern (Beruhigung des Herzens, Hemmung der Reninfreisetzung) und Diuretika möglich (s.u.). Bekannte Alphablocker sind &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Doxazosin (Cardular(R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Prazosin&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;(Minipress(R) )&lt;/span&gt; und &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Urapidil (Ebrantil(R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt; welches zusätzlich auch noch ein direkter Sympathikushemmer ist (s.o.).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#006600;"&gt;Stichwort: Rezeptoren&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;Rezeptoren sind Empfangsmechanismen, die jeweils auf bestimmte körpereigene Signalstoffe (Hormone, Neurotransmitter) oder körperfremde Wirkstoffe (Medikamente) gezielt ansprechen. Die Rezeptoren sind Eiweiße und sind häufig in den Zellmembranen zu finden, oft aber auch im Zellplasma oder im Zellkern. Jedes Rezeptoreiweißmolekül hat eine Bindungsstelle, eine Art Tasche, die so geformt ist, daß ein anderes, meist viel kleineres Molekül , der Signal- oder Wirkstoff, hier hineinpaßt wie ein Schlüssel in ein Schloss. Dieser passende Schlüssel ist dann ein Agonist und verursacht eine Verformung des &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;Rezeptormoleküls, wodurch dann ein Signal oder eine Wirkung ausgelöst wird. Substanzen, die dem Agonisten ähneln, aber nicht genau passen können die Tasche des Rezeptormoleküls blockieren, ohne eine Verformung auszulösen. Diese sogenannten Antagonisten (Gegenspieler) konkurrieren mit den Agonisten um dieselbe Rezeptorbindungsstelle und unterbinden dadurch die Auslösung eines Signals oder einer Wirkung.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Betablocker &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;blockieren die Beta-Rezeptoren für Noradrenalin, den Neurotransmitter des Sympathikus, dessen Einfluß damit abnimmt. Man unterscheidet Beta-1-Rezeptoren, die vorwiegend am Herzen (Zunahme der Herzkraft und Herzfrequenz) und in der Niere (erhöhte Reninbildung) vorkommen und Beta-2-Rezeptoren, die in der Lunge (Erweiterung der Bronchien), in der Leber (vermehrter Abbau von Glykogen zu Glukose, einem Energieträger), in den Fettzellen (Mobilisierung der Fettreserven als Energieträger) und in den kleinen arteriellen Blutgefäßen (Erweiterung, bessere Durchblutung z.B. der Muskulatur) zu finden sind. Eine Blockade der Beta-1-Rezeptoren bremst das Herz, vermindert die Menge des in der Niere gebildeten Renins (Abschwächung des Renin-Angitensin-Mechanismus) und senkt so den Blutdruck. Die Beta-2-Blockade erschwert allerdings die Atmung, da die Bronchien dadurch enger werden (Vorsicht bei Patienten mit spastischer Bronchitis oder Asthma !). Angestebt wird deshalb eine möglichst selektive Beta-1-Blockade. Dies wurde ganz gut erreicht bei &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Atenolol &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;(Tenormin(R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Bisoprolol (Concor(R) )&lt;/span&gt; und &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Metoprolol (Beloc(R) )&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;. Nichtselektive Betablocker sind &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Propranolol (Dociton(R) )&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt; Sotalol (Sotalex(R) ) &lt;span style="color:#000000;"&gt;und&lt;/span&gt; Carvedilol (Dilatrend(R) ), &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;welches &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;nicht nur Beta-Rezeptoren blockiert, sondern auch die Alpha-Rezeptoren an den peripheren Blutgefäßen, so daß diese erweitert werden. &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Celiprolol (Selectol(R) ) &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;blockiert Beta-1 und aktiviert gleichzeitig die blutgefäßerweiternden Beta-2-Rezeptoren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Häufige Nebenwirkungen der Betablocker sind Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit als Ausdruck einer überschiessenden Blutdrucksenkung. Weiterhin können Magen-Darm-Probeme und Potenzstörungen auftauchen.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;ACE - Hemmer &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;blockieren das Enzym ACE und damit die Bildung des stark gefäßverengenden Angiotensin II (s.o.). Die verringerte Bildung von Angiotensin II führt auch zu einer geringeren Aldosteronausschüttung durch die Nebennierenrinden, wodurch weniger Flüssigkeit durch die Niere zurückgehalten wird. Die Flüssigkeitsmenge in den Blutgefäßen sinkt. Die vermehrte Ausscheidung von gelöstem Kochsalz läßt die Natriumionenkonzentration in den Blutgefäßwänden absinken, wodurch deren Reaktionsbereitschaft gegenüber dem gefäßverengend wirkenden Sympathikus abnimmt (s.o.). All dies läßt denBlutdruck sinken. Da das Enzym ACE normalerweise blutgefäßerweiternde Kinine (s.o.) abbaut, kommt es durch die ACE-Blockade zu einem vermehrten Auftreten dieser kleinen Eiweißkörper (Bradykinin, Substanz P) im Blut. Dies unterstützt einerseits die angestrebte blutdrucksenkende Wirkung, andererseits reizen diese Substanzen die Bronchien, was zu starkem Husten führen kann. &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Von dieser häufigsten Nebenwirkung der ACE-Hemmer sind bis zu 30% der Patienten betroffen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/1360.1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/400/1360.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;ACE-Hemmer dürfen nicht mit kaliumsparenden Diuretika (s.u.) kombiniert werden, da es sonst zu einer übermäßigen Anreicherung von Kaliumionen im Blut kommt. Es besteht dann die Gefahr von lebensbedrohlichen Herzrythmusstörungen mit Herzstillstand! &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Im Gegensatz zu den Betablockern sind die ACE-Hemmer stoffwechselneutral, d.h. sie haben keinen Einfluß auf den Fett- und Glukosestoffwechsel und schützen die Nieren. Beides ist insbesondere bei Diabetikern von großer Bedeutung. &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die bekanntesten ACE-Hemmer sind &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Captopril (Lopirin(R) )&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt; Enalapril (Xanef(R) )&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt; Lisinopril&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;(Acerbon(R) ) &lt;span style="color:#000000;"&gt;und&lt;/span&gt; Ramipril (Delix(R) )&lt;/span&gt; .&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;AT-II-Blocker (Angiotensinantagonisten) &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;verdrängen&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Angiotensin II von seiner Rezeptorbindungsstelle und heben so alle Wirkungen des Angiotensin II (s.o.) mehr oder weniger auf. Der Blutdruck sinkt. Da es keine ACE-Hemmung gibt, tauchen auch nicht die Kinine vermehrt im Blut auf, so daß der für ACE-Hemmer typische Husten ausbleibt (s.o.). Auch die AT-II-Blocker dürfen auf gar keinen Fall mit kaliumsparenden Diuretika (s.u.) zusammen eingenommen werden. Bekannte AT-II-Blocker sind &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Candesartan (Blopress(R) )&lt;span style="color:#000000;"&gt;, &lt;/span&gt;Losartan (Lorzaar(R) ) &lt;span style="color:#000000;"&gt;und &lt;/span&gt;Valsartan (Diovan(R)&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt; Provas(R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Calciumantagonisten &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;erweitern direkt die Blutgefäße, indem sie die glatte Gefäßmuskulatur erschlaffen lassen, so daß der Blutdruck sinkt. Das erreichen sie, indem sie den langsamen Calciumioneneinstrom in die Muskelzellen blockieren. Die glatten Muskeln können sich dann bei Erregung nicht mehr zusammenziehen. Gleichzeitig erschweren Calciumantagonisten die elektrische Erregung der Muskulatur, die den Calciumeinstrom und damit das Zusammenziehen der Muskeln ermöglicht. Man unterscheidet selektive Calciumantagonisten wie &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Nifedipin &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;( Adalat(R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Nitrendipin ( Bayotensin(R) )&lt;/span&gt; und &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Amlodipin ( Norvasc(R) )&lt;/span&gt; von nichtselektiven Calciumantagonisten, die nicht nur auf die Gefäßmuskeln sondern auch auf die Herzmuskeln wirken wie z.B. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Verapamil ( Isoptin(R) )&lt;/span&gt; und &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Diltiazem&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;( Dilzem(R) )&lt;span style="color:#000000;"&gt;.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;Nichtselektive Calciumantagonisten dürfen nicht bei Herzschwäche (Herzinsuffizienz) angewendet werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Calciumantagonisten verursachen häufig eine plötzliche, aber vorrübergehende Hautrötung (Flush) und auch Kopfschmerzen durch die Weitstellung der (arteriellen) Blutgefäße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#006600;"&gt;Stichwort: Muskulatur &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;em&gt;Die Muskeln bestehen aus lang gestreckten Fasern, die sich bei Eintreffen eines elektrischen Reizes zsammenziehen (Muskelkontraktion). Die Muskelfasern bestehen aus parallel umeinanderliegenden Eiweißfäden, die bei der Kontraktion (Verkürzung oder Anspannung) teleskopartig ineinandergleiten. Dieser Vorgang wird durch Calciumionen ausgelöst, die bei elektrischer Erregung in die Muskelzellen einströmen und sich dann an die Eiweißfäden anlagern. Nach der Kontraktion verlassen die Calciumionen die Eiweißfäden wieder, die daraufhin bis zur nächsten Kontraktion erschlaffen. Die Muskelkontraktion erfordert selbstverständlich Energie, die in Form der energiereichen Substanz ATP (Adenosintriphosphat) bereitgestellt wird. Bei der Spaltung von ATP wird die Energie dann frei. Das ATP wiederum entsteht bei der "kalten Verbrennung" von Nährstoffen wie z.B. Glukose oder Fetten.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;Man unterscheidet Skelettmuskeln, die der willentlichen Kontrolle unterliegen und schnell kontrahieren von glatten Muskeln, die durch das vegetative Nervensystem gesteuert werden und nur langsam kontrahieren. Dann gibt es noch die Herzmuskeln, die den Skelettmuskeln ähneln, aber (normalerweise) nicht dem Willen unterliegen, sondern ebenfalls vegetativ gesteuert werden.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Nitrate &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;bewirken eine enzymatisch vermittelte Freisetzung des Signalstoffes NO (Stickstoffmonoxid) in der Blutgefäßwand. Das NO gelangt in die Gefäßmuskulatur und aktiviert dort eine enzymatische Reaktionskette, die zu einer Abnahme der Calciumionenkonzentration führt, woraufhin die Muskeln erschlaffen. Die arteriellen Gefäße werden weiter und der Blutdruck nimmt ab. Auch die Venen werden weiter und können mehr Blut aufnehmen. Das Herz wird dadurch entlastet, ebenso natürlich durch den geringeren Blutdruck. Bekannte Nitrate sind das &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Nitroglycerin ( Nitrolingual(R) ) &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;das allerdings schnell in der Leber abgebaut wird und deshalb als Spray oder Zerbeißkapsel dargereicht werden muß, das &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Isosorbiddinitrat &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;( Isoket(R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;,das &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Isosorbidmononitrat ( Conpin(R) ) &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;und &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Molsidomin (Corvaton (R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;. Nitrate werden vorwiegend bei Vorliegen einer Angina pectoris (Brustenge) eingesetzt, bei der ein Mißverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf des Herzmuskels und dem Sauerstoffangebot besteht. Dabei kommt es dann ganz besonders auf eine Entlastung des Herzens an, um dieses Mißverhältnis zu beseitigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Weitere direkt gefäßwirksame Blutdrucksenker &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;sind &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Minoxidil (Lonolox(R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; es öffnet die Kaliumkanäle, woraufhin die Kaliumionen die Muskelzellen verläßt und die Gefäße erschlaffen; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Dihydralazin ( Nepresol(R) )&lt;span style="color:#000000;"&gt;, es hemmt vermittelt durch den Signalstoff IP3 (Inositoltriphosphat), die Freisetzung der langsamen Calciumionen (s.o.) aus ihren Speicherort, das ER (Endoplasmatisches Retikulum), ein membranumhülltes Röhrennetz innerhalb der Muskelzellen, so daß die Gefäßwände ihre Spannung verlieren und &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Cicletanin (Justar(R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;, es steigert die in den Blutgefäßwänden ablaufende Bildung von Prostacyclin, einem kleinen Eiweißkörper, der gefäßerweiternd wirkt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Diuretika &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;wirken auf die Nieren und sorgen dafür, daß vermehrt Natriumionen und Chloridionen (Kochsalz) zusammen mit ihrem Lösungswasser ausgeschieden werden. Die vom Herzen zu pumpende Flüssigkeitsmenge wird verringert, so daß der Druck im Blutkreislauf sinkt. Wichtiger aber ist die durch die vermehrte Kochsalzausscheidung bewirkte Abnahme der Natriumionenkonzentration in der glatten Muskulatur der Blutgefäße (s.o.). Diese werden dadurch weniger empfindlich gegen den Neurotransmitter Noradrenalin, der Einfluß des Sympathikus geht zurück, und der Blutdruck sinkt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Stichwort: Nieren&lt;/span&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Die beiden bohnenförmigen Nieren bestehen aus jeweils etwas über 1 Millionen Grundbausteinen, den Nephronen. Jedes Nephron besteht aus einem Nierenkörperchen und dem zugehörigen Harnkanälchen. Das Nierenkörperchen ist ein Blutgefäßknäuel, in das arterielles Blut hinein und venöses Blut herausströmt. Es ist von einer eng anliegenden, doppelwandigen Kapsel umgeben, deren Zwischenraum in das gewundene und schleifenförmig verlaufende Harnkanälchen übergeht. Dieses Harnkanälchen nimmt die in den Nierenkörperchen aus dem Blut abfiltrierte Flüssigkeit, den Primärharn auf. Dieses Filtrat enthält neben dem Wasser auch alle anderen Blutbestandteile, bis auf diejenigen, die wegen ihrer Größe nicht filtriert werden können, also die Blutzellen (weiße und rote Blutkörperchen, Blutplättchen) und die Bluteiweiße. Bei einem Erwachsenen fließen in 24 Stunden rund 1700 Liter Blut durch die Nieren, die dann etwa 170 Liter Primärharn abfiltriern. In den Harnkanälchen der Nephrone wird der Primärharn konzentriert, so daß in 24 Stunden nur noch 1,5 Liter Harnflüssigkeit ausgeschieden werden. Durch aktiven Transport (unter Energieaufwand) mit Hilfe von Ionenpumpen gelangen insbesondere Natriumionen durch die Wandung der Harnkanälchen von innen nach außen. Dabei wird ein Konzentrationsgefälle aufgebaut, so daß Lösungswasser den Natriumionen nachfolgt und zusammen mit diesen und anderen Ionen in an die Harnkanälchen eng anliegende Blutgefäße strömt. Dabei fließen die Flüssigkeit in den Harnkanälchen und die Flüssigkeit in den betreffenden Blutgefäßen in entgegengesetzte Richtungen, so daß das Gegenstromprinzip wirksam wird. Das bedeutet hier folgendes: Blutflüssigkeit die schon viele Natriumionen aufgenommen hat, fließt -durch die Wand des Harnkanälchens getrennt- neben Flüssigkeit in den Harnkanälchen, die noch kaum Natriumionen verloren hat (und in die Gegenrichtung fließt). Blutflüssigkeit mit wenig Natriumionen "begegnet" der Flüssigkeit in den Harnkanälchen, die schon relativ viel Natriumionen "losgeworden" ist.Diese Vorgänge stehen unter dem Einfluß von mindestens drei Signalstoffen (Hormonen). Aldosteron fördert den aktiven Natriumionentransport ins Blut, indem es die Produktion von Ionenpumpen fördert, die Natrium- und Kaliumionen in entgegengesetzte Richtungen transportieren. Damit erhöht sich natürlich auch etwas der Rückstrom des Lösungswassers aus den Harnkanälchen ins Blut, weil vergleichsweise mehr Natriumionen als Kaliumionen transportiert werden. Die Kaliumausscheidung nimmt aber trotzdem spürbar zu. Adiuretin, ein kleiner Eiweißkörper aus der Hirnanhangdrüse im Stammhirn erleichtert direkt den Rückstrom von Wasser aus den Harnkanälchen ins Blut.Das ANP (Atriales Natriuretisches Peptid), ein Eiweiß das von der Muskulatur der Herzvorhöfe abgegeben wird, erhöht hingegen die Natriumionen- und damit auch die Flüssigkeitsausscheidung in die Harnkanälchen.Die Harnmenge nimmt also zu. Entgültig ausgeschieden werden mit dem Harn zahlreiche Stoffwechselschlacken wie Harnstoff, Harnsäure, Gallefarbstoffe, Medikamente aber auch allzu reichlich aufgenommene Salze. Die Nieren haben also eine wichtige Entgiftungsfunktion und regulieren gleichzeitig auch den Mineral- und Wasserhaushalt. Weitere Aufgaben der Nieren sind die Produktion von Renin (s.o.) und von Erythropoetin, ein für die Blutbildung im Knochenmark unerläßliches Hormon.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die&lt;strong&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;Diuretika können nach ihren Wirkorten an den verschiedenen Abschnitten der Harnkanälchen eingeteilt werden: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Thiazide &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;wirken am oberen Teil des aufsteigenden Schenkels und hemmen dort den aktiven Natriumionen- und Chloridionentransport. Kaliumionen werden ebenfalls vermehrt ausgeschieden. Bekannte Thiazide sind &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Hydrochlorothiazid ( Esidrix(R) ) &lt;span style="color:#000000;"&gt;und&lt;/span&gt; Xipamid ( Aquaphor(R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schleifendiuretika wirken am unteren Teil des aufsteigenden Schenkel, kurz nach der Henle Schleife und blockieren dort den aktiven Natriumionen- , Kaliumionen- und Chloridionentransport; auch Calciumionen werden vermehrt ausgeschieden. Die Wirkung der Schleifendiuretika ist kurz aber intensiv. Es sind relativ hohe Kaliumverluste zu befürchten. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Furosemid ( Lasix(R) ) &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;und &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Torasemid ( Unat(R) ) &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;sind Vertreter dieser Medikamentengruppe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Kaliumsparende Diuretika &lt;span style="color:#000000;"&gt;wirken&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;in dem letzten Abschnitt der Harnkanälchen und&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;sind oft Gegenspieler (Antagonisten) des Aldosterons. Sie verdrängen das Aldosteron von seinem Rezeptor im Zellinneren, so daß das Aldosteron nicht mehr -gekoppelt an seinen Rezeptor- in den Zellkern eindringen und dort die Produktion von Signaleiweißen, den AIP's (Aldosteron Induzierte Proteine) auslösen kann. Die AIP's sind nichts anderes als die schon oben erwähnten Natrium-Kalium-Ionenpumpen, die beide Ionen in entgegengesetzte Richtungen transportieren. Kaliumsparende Diuretika erhöhen also die Natriumionenausscheidung; die Kaliumionen werden dagegen zurückgehalten. Die harntreibende Wirkung ist verglichen mit den anderen Diuretika sehr schwach. Als Beispiel sei &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Spironolacton ( Aldactone(R) )&lt;/span&gt; genannt. &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Häufig werden Kaliumsparende Diuretika mit anderen Diuretika kombiniert. Man hat dann eine ausreichende Wirkung und trotzdem keine Kaliumverluste, so bei &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Spironolacton mit &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Hydrochlorothiazid &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;( Spironothiazid(R) )&lt;span style="color:#000000;"&gt; oder&lt;/span&gt; Spironolacton mit Furosemid (Spiro comp(R) )&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;. Es gibt auch Kaliumsparende Diuretika, die keine Aldosteronantagonisten sind. Sie wirken ebenfalls in dem letzten Abschnitt der Harnkanälchen. Allerdings blockieren sie dort Natriumkanäle und hemmen so den Natriumionen-Wasserstoffionen-Austausch. Dadurch wird wiederum die Kaliumionenausscheidung vermindert. Auch diese Kaliumsparenden Diuretika werden meistens mit anderen Diuretika kombiniert, z.B. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Amilorid mit Hydrochlorothiazid ( Diursan(R) )&lt;/span&gt; und &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Triamteren mit Hydrochlorothiazid ( Dytide H(R) )&lt;/span&gt; .&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000000;"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/605413/Kidney_nephron.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/400/417882/Kidney_nephron.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Nephrone als Grundbausteine der Niere (Wikipedia)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Vorgehen bei der medikamentösen Bluthochdrucktherapie soll nun zum Schluß noch kurz dargestellt werden:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Mon&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;otherapie&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;Bei der Monotherapie mit nur einem Medikament muß unter Umständen mehrmals gewechselt werden, bis eines gefunden ist, auf welches der Patient gut anspricht und bei dem keine größeren Nebenwirkungen auftreten. Für die Monotherapie eigenen sich &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Betablocker&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Diuretika&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Calciumantagonisten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;ACE-Hemmer &lt;span style="color:#000000;"&gt;und&lt;/span&gt; AT-II-Blocker&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Tritt innerhalb von 1-3 Monaten kein Therapieerfolg ein sollte zu einer Zweifachkombination übergegangen werden.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Zweifachkombination&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Die Zweifachkombination ist einer Monotherapie überlegen, da sich die Wirkungen der verschiedenen Mittel oft potenzieren und verringert die Nebenwirkungen, weil die Einzelmedikamente geringer dosiert werden können. Daher geht man in der modernen Therapie des Bluthochdrucks dazu über, eher früher als später Medikamentenkombinationen von zwei oder sogar drei Medikamenten zu verordnen.&lt;br /&gt;Typische Zweifachkombinationen sind:&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Diuretikum&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Betablocker&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;oder&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Calciumantagonist&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;oder&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;ACE-Hemmer &lt;span style="color:#000000;"&gt;oder&lt;/span&gt; AT-II-Blocker&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Calciumantagonist&lt;/span&gt; und&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Betablocker&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;oder&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;ACE-Hemmer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Reicht auch dies nicht, wird auf die Dreierkombination umgestiegen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Dreifachkombination&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hier sind typisch:&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Diuretikum&lt;/span&gt; und&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Betablocker&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;und&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;ein direkt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt; gefäßerweiternder Wirkstoff&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Diuretikum&lt;/span&gt; und&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;ACE-Hemmer&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;oder&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;AT-II-Blocker&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;und&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Calciumantagonist&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Diuretikum&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;und&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Sympatholytikum&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;und&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;ein direkt gefäßerweiternder&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt; Wirkstoff&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;strong&gt;Ultima ratio&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Schlägt alles nicht an, kombiniert man ein stark wirksames Diuretikum mit dem &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;direkt&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;gefäßerweiternden Minoxidil&lt;/span&gt; und einem &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Alphablocker&lt;/span&gt;. Diese Kombination ist praktisch immer wirksam, wird aber oft schlecht vertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#ff6600;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#ff6600;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-116396565582072572?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/116396565582072572/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=116396565582072572' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116396565582072572'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116396565582072572'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/11/thema-des-monats-bluthochdruck.html' title='Medizin und Medikamente'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-116406859927780488</id><published>2006-11-20T22:00:00.000+01:00</published><updated>2006-11-21T01:26:34.246+01:00</updated><title type='text'>Danksagung</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Wir bedanken uns bei allen, die sich in Trauer mit uns verbunden fühlen und dieses in vielfältiger Anteilnahme zum Ausdruck gebracht werden. Besonders danken möchten wir Herrn Dr. Schmeck-Lindenau, den anderen Ärzten, den Schwestern und Pflegern des Krankenhauses "Bürgerpark" für die intensive und liebevolle Betreung des verstorbenen Kurt Heuer. Herrn Pastor Bellmer danken wir für das gute Gespräch und die tröstenden Worte.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Anna-Maria Heuer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jens Christian und Hedda Heuer&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-116406859927780488?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/116406859927780488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=116406859927780488' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116406859927780488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116406859927780488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/11/danksagung.html' title='Danksagung'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-116284661850640265</id><published>2006-11-06T21:42:00.000+01:00</published><updated>2006-11-06T22:27:23.030+01:00</updated><title type='text'>Trauerfall</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer im Herzen seiner Lieben lebt,&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ist nicht tot, er ist nur fern&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/cd_003_segelschiff_ver.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/320/cd_003_segelschiff_ver.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein erfülltes Leben ist zu Ende.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, meinem Vater, Schwiegervater und Opa&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Apotheker &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Kurt Heuer&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;* 15.03.1927 in Kassel &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;+ 05.11.2006 in Bremerhaven&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In Liebe und Dankbarkeit: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Anna-Maria Heuer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jens Christian und Hedda Heuer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;mit Ariane&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;27624 Bad Bederkesa, Gröpelinger Str. 8 und 10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 10. November 2006, um 13:30 Uhr in der Friedhofskapelle zu Bad Bederkesa statt. Anschließend bitten wir zur gemeinsamen Kaffeetafel in das Waldschlößchen Bösehof.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Statt freundlich zugedachter Blumen und Kränze bitten wir um eine Spende zugunsten der Deutschen Rettungsflugwacht e.V. auf das Konto 110002997 bei der Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;BLZ 29250150 .&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Von Beileidsbekundungen am Grab bitten wir Abstand zu nehmen.&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-116284661850640265?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/116284661850640265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=116284661850640265' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116284661850640265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116284661850640265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/11/trauerfall.html' title='Trauerfall'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-116076037116239069</id><published>2006-10-13T19:05:00.002+02:00</published><updated>2008-03-16T19:47:34.430+01:00</updated><title type='text'>Vermischtes</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Rettung aus der Luft&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Löwen-Apotheke Bederkesa stellt Ihnen heute die modernste Luftrettungsgesellschaft Europas vor, die &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Deutsche Rettungsflugwacht e.V. German Air Rescue&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; (DRF).&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ende September diesen Jahres führte die &lt;strong&gt;DRF &lt;/strong&gt;einen eiligen Lufttransport von Stockholm nach Bremerhaven durch, der nicht aufzuschieben war. Das verwendete Flugzeug, eine King Air 200 stand in Stockholm innerhalb von 21 Stunden vollgetankt und mit dem notwendigen Personal abflugbereit zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/a982a0c7e1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/320/a982a0c7e1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;King Air B200 Ambulanzflugzeug&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Besatzung: 2 Piloten, Notarzt und Rettungsassistent&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nachdem der Patient in der Universitätsklinik in Stockholm eine Erstversorgung erhalten hatte, wurde er innerhalb von 2 Stunden von Stockholm nach Bremerhaven Luneort geflogen, von wo es weiter in ein Bremerhavener Krankenhaus ging.&lt;br /&gt;Ich kann jedem Bürger, der gerne verreist nur dringend raten, einer solchen Luftrettungsgesellschaft beizutreten, so daß im Notfall ein schneller Rücktransport nach Deutschland gewährleistet ist. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns oder im Internet unter der Adresse &lt;a href="http://www.drf.de/"&gt;http://www.drf.de/&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Kurt Heuer&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-116076037116239069?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/116076037116239069/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=116076037116239069' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116076037116239069'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116076037116239069'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/10/rettung-aus-der-luft.html' title='Vermischtes'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-116032203291266119</id><published>2006-10-08T13:33:00.001+02:00</published><updated>2008-03-16T19:48:18.397+01:00</updated><title type='text'>Gesundheitspolitik</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff6600;"&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#663333;"&gt;Sonntag 8.Oktober 2006&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff6600;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Kompromiß bei Gesundheitsreform gefunden&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/koalition_gesundheitap_copy1.1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/320/koalition_gesundheitap_copy1.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Foto: Associatet Press (AP)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Eine Spitzenrunde der großen Koalition aus CDU und SPD bestehend aus Bundeskanzlerin Angela Merkel, SPD - Parteichef Kurt Beck und dem bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) hat in der Nacht zum Donnerstag den 5.Oktober einen Kompromiß über die Gesundheitsreform ausgehandelt. Der Kompromiß war sehr schwierig, da CDU/CSU und SPD mit sehr unteschiedlichen Vorstellungen in die Verhandlungen gingen. Die Union wollte eine einheitliche Kopfpauschale für alle Versicherten unabhängig vom persönlichen Einkommen mit einem sozialen Ausgleich über Zuschüsse aus Steuermitteln für einkommensschwache Versicherte. Die SPD plädierte für eine solidarische Bürgerversicherung mit einkommensabhängigen Beiträgen für alle, also auch der Privatversicherten.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Herausgekommen ist nun ein äußerst kompliziertes Reformwerk. Die wichtigsten Punkte werden nun kurz dargestellt:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#339999;"&gt;Krankenkassenbeiträge&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Anfang 2007 sollen die Kassenbeiträge um etwa 0,5% steigen, um ein drohendes Millardenloch bei den gesetzlichen Krankenkassen zu schließen. Der durchschnittliche Beitragssatz der gesetzlich Versicherten würde damit auf 14,7% steigen. Die Kassen sollen diese Mehreinnahmen auch nutzen, um von Schulden unbelastet 2009 mit dem Gesundheitsfond (s.u.) zu starten.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Der Faktor Arbeit wird also zusätzlich verteuert und damit das ursprüngliche Ziel einer Senkung der Lohnnebenkosten verfehlt.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#339999;"&gt;Kinderversicherung&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Kinder sollen weiter beitragsfrei mitversichert werden. Langfristig soll die Finanzierung komplett aus Steuermitteln erfolgen. Dafür wären 16 Milliarden Euro notwendig, doch bisher weiß niemand woher das Geld kommen soll. Der Kompromiß sieht lediglich vor mit dem Jahr 2008 den Steuerbeitrag schrittweise zu erhöhen; zunächst sind 1,5 Milliarden Euro vorgesehen, im Jahre 2009 dann schon 3 Milliarden.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#339999;"&gt;Gesundheitsfond&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Der Gesundheitsfond ist das Kernelement der Reform. In den Fond werden ab 2009 Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern eingezahlt; hinzu kommen noch Zuschüsse aus Steuergeldern. Die gesetzlichen Krankenkassen erhalten aus diesem Fond einen Einheitsbeitrag. Krankenkassen, die damit nicht auskommen, können einen Zusatzbeitrag erheben, der wie von der SPD durchgesetzt, aber nicht mehr als 1% des Versicherteneinkommens betragen darf. Durch diese 1%-Grenze sollen sozial Schwächere geschützt werden. Allerdings dürfen die Kassen einen Zusatzbeitrag von monatlich 8 Euro unabhängig von dieser 1%-Grenze erheben. In der Union wird dies als Einstieg in die ursprünglich geplante Kopfpauschale begrüßt. Die SPD-Linke lehnt aus demselben Grund insbesondere diese Regelung ab. Wird ein Zusatzbeitrag erhoben, so muß die betreffende Krankenkasse ihre Mitglieder aktiv auf die Möglichkeit eines Kassenwechsels hinweisen. Dadurch soll der Wettbewerb zwischen den gesetzlichen Krankenkassen verstärkt werden.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Der Gesundheitsfond übernimmt auch den Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen, d.h. Krankenkassen mit einem relativ höheren Anteil an Versicherten mit "teuren" Krankheiten werden finanziell entschädigt. Der Risikostrukturausgleich soll sich an 50-80 Kranheiten wie z.B. Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebserkrankungen, AIDS usw. orientieren.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#339999;"&gt;Private Krankenversicherung&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die privaten Krankenkassen müssen in Zukunft einen Basistarif ohne Gesundheitsprüfung anbieten, der sich an dem Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung orientieren soll, der zurzeit bei 500 Euro im Monat liegt. Führt dieser Beitrag zur Hilfebedürftigkeit, so wird er halbiert und falls dann immer noch Zahlungsschwierigkeiten bestehen, soll es Zuschüsse vom Staat geben. Dieser Basistarif soll allen freiwillig Versicherten und auch bisher Nichtversicherten offenstehen.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Die Abschiebung von Versicherten mit höherem Krankheitsrisiko zu den gesetzlichen Krankenkassen durch die privaten wird so eingeschränkt.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bei einem Wechsel des Versicherten zu einer anderen privaten Krankenversicherung können die angesammelten Altersrückstellungen in Höhe des Basistarifs "mitgenommen" werden. Das soll den Wettbewerb auch zwischen den Privatkassen stärken. Allerdings bleibt der Kassenwechsel für diejenigen ein Verlustgeschäft, die über dem Basistarif versichert sind.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Die Stellung der Versicherten wird hierdurch etwas verbessert, was sich vielleicht auch in besseren Kassenleistungen niederschlagen könnte, um Mitglieder zu halten oder neu zu gewinnen. Also, etwas mehr Markt zum Wohle der Menschen.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bei einem Wechsel zu einer gesetzlichen Krankenkasse können keinerlei Altersrückstellungen mit hinüber genommen werden.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#339999;"&gt;Ärztehonorare&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Ab 2009 wird für die Ärzte eine neue Gebührenordnung eingeführt. Anstelle des bisherigen Punktesystems werden Pauschalpreise eingeführt. Die Budgetierung wird abgeschafft und durch eine sog. Mengensteuerung ersetzt. Das bedeutet, daß die Pauschalen gekürzt werden, wenn der Arzt zuviele Patienten mit dem entsprechenden Krankheitsbild behandelt.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weiterhin sollen finanzielle Anreize für Ärzte geschaffen werden, sich in unterversorgten Gebieten niederzulassen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#339999;"&gt;Arzneimittel&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Bei den Medikamenten wollen Union und SPD schon im Jahre 2007 noch einmal 500 Millionen Euro einsparen. Kassen und Apotheken werden zu Preisverhandlungen verpflichtet, um dieses Ziel zu erreichen. Die Apotheken sollen dazu mit den Arzneimittelherstellern Extrarabatte aushandeln, die sie an die gesetzlichen Krankenversicherungen komplett weitergeben sollen. Finden die Apotheken bei der Pharmaindustrie kein offenes Ohr, so müssen sie zwangsweise Sonderrabatte in entsprechender Höhe an die Krankenkassen abführen.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die bisherigen Festpreise für verschreibungspflichtige Medikamente werden durch Höchstpreise ersetzt. Das gibt den Krankenkassen die Möglichkeit mit Arzneimittelherstellern günstigere Preise als bisher zu vereinbaren. Die Apotheken haben dann die Möglichkeit auf die gesetzlichen Arzneimittelzuzahlungen ganz oder teilweise "freiwillig" zu verzichten, da diese ja Bestandteil des Preises der verschreibungspflichtigen Azneimittel sind.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Dies &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;hätte das existenzbedrohende Folgen für viele Apotheken, da die gesetzlichen Zuzahlungen in der gleichen Größenordnung wie die Handelsspannen bei den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln liegen.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Viele Apotheken würden das sicherlich nicht überleben. &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Die flächendeckende Arzneimittelversorgung und auch viele Arbeitsplätze wären dann gefährdet.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bei der Verordnung von innovativen und teuren Arzneimitteln muß der behandelnde Arzt in Zukunft eine ärztliche Zweitmeinung einholen. Weiterhin soll die Nutzenbewertung von Arzneimitteln zu einer Kosten-Nutzen-Bewertung ausgebaut werden. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Dieser Punkt ist besonders schlimm und wurde meines Erachtens bisher in der Öffentlchkeit zuwenig wahrgenommen. Stand bisher zumindestens in der Theorie und nach dem hippokratischen Eid des Arztes der Patient im Mittelpunkt, so soll jetzt das Leben des Patienten gegen Geld gewogen werden. &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Welch menschenverachtende Folgen das haben kann, konnte man einer Meldung aus Großbritannien entnehmen: Dort lehnte das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) die Kostenerstattung der beiden &lt;span style="color:#000000;"&gt;innoativen&lt;/span&gt; und wirksamen Krebsmittel Avastin (von Roche) und Erbitux (von Merck KG) aufgrund der hohen Preise ab. Maßstab sind die Kosten, die nötig sind um ein zusätzliches Lebensjahr in guter Lebensqualität (Nutzen) zu gewinnen. Wenn diese Kosten umgerechnet 44.000 Euro pro Lebensjahr überschreiten, so wird eine Kostenerstattung nicht empfohlen (Quelle: markt intern 30.8.2006). In Deutschland bewertet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Nutzen und in Zukunft auch die Kosten von Arzneimitteln.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#339999;"&gt;Kassen und Verbände&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenkassen bleibt erhalten. In Zukunft soll es nur noch einen bundeseinheitlichen Dachverband statt bisher sieben geben. Der Zusammenschluß soll bis Ende 2007 abgeschlossen sein. Fusionen zwischen gesetzlichen Krankenkassen sollen möglich werden.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#339999;"&gt;Sonstiges&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen werden in eine Pflichtleistung umgewandelt, die von den Krankenkassen bezahlt werden muß. Auch für Mutter-Kind-Kuren müssen die Kassen künftig aufkommen. Für ältere und pflegebedürftige Menschen gibt es einen Rechtsanspruch auf Rehabilitation. Diese kann wohnortnah oder durch mobile Reha-Teams durchgeführt werden. Schwerstkranke erhalten eine spezielle Betreuung in ihrem vertrauten häuslichen Umfeld.Geistig und körperlich schwerstbehinderte Heimbewohner sind von den Krankenkassen mit Hilfsmitteln zu versorgen, damit ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gewährleistet bleibt. Mitglieder von Wohngemeinschaften und anderen neuen Wohnformen erhalten einen Rechtsanspruch auf häusliche Krankenpflege wie Patienten in normalen Privathaushalten.&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Versicherte, die nicht medizinisch notwendige Eingriffe (z.B. Schönheitsoperationen) vornehmen lassen, haben keinen Anspruch auf Kostenerstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen, auch dann nicht wenn Komplikationen auftreten. &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Krankenversicherungen müssen spezielle Hausarzttarife für Versicherte anbieten, die zunächst ihren Hausarzt aufsuchen, anstatt sofort einen teuren Facharzt zu konsultieren. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Früherkennungsmaßnahmen können von den Krankenkassen belohnt werden.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In den Krankenhäusern soll die ambulante Versorgung verbessert werden. Dafür sollen Kassen und Kliniken mehr Geld ausgeben.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Jens Christian Heuer (eigener Bericht,&lt;span style="color:#990000;"&gt;Kommentare rot markiert&lt;/span&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quellen: Bundesministerium für Gesundheit, Financial Times Deutschland Internetausgabe&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#339999;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-116032203291266119?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/116032203291266119/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=116032203291266119' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116032203291266119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/116032203291266119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/10/nachrichten-und-kommentare.html' title='Gesundheitspolitik'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-115723068019278646</id><published>2006-09-02T21:53:00.000+02:00</published><updated>2006-12-04T00:15:14.190+01:00</updated><title type='text'>Das kleine Lexikon . . .</title><content type='html'>&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Blutstillung, Blutgerinnung&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Bei Verletzungen des Blutgefäßsystems -wenn man sich etwa in den Finger schneidet- tritt Blut aus dem betroffenden Gefäß nach außen. Damit es nicht zu größeren, lebensbedrohlichen Blutverlusten kommt existieren mehrere, parallel ablaufende, körpereigene Mechanismen, die das beschädigte Blutgefäß wieder abdichten (Blutstillung). Die Vorgänge im Einzelnen: Das beschädigte Blutgefäß zieht sich augenblicklich zusammen (Kontraktion der glatten Gefäßmuskulatur -&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Muskeln, Muskulatur&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;) wodurch der Blutfluß verringert wird. Aus den verletzten Zellen der Blutgefäßwand werden Substanzen freigesetzt, die die überall vorhandenen -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Blutplättchen (Thrombozyten) &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;aktivieren (z.B. der Plättchen Aktivierende Faktor (PAF), ein Phospholipid (phosphorhaltige, fettähnliche Substanz), das in den -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Zellmembranen&lt;/span&gt; vorkommt). Die aktivierten -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Blutplättchen&lt;/span&gt; lagern sich an der beschädigten Gefäßwandstelle an und bilden kleine "Füße"(Pseudopodien) aus mit denen sie sich fest verankern. Gleichzeitig geben die aktivierten -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Blutplättchen&lt;/span&gt; einen -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Signalstoff&lt;/span&gt;, das Adenosindiphosphat (ADP) ab. Dieser Signalstoff &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;bindet wiederum an -&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Rezeptoren &lt;span style="color:#000000;"&gt;an der Oberfläche anderer, noch nicht aktivierter Blutplättchen. Dadurch wird über mehrere Zwischenschritte das in den &lt;span style="color:#000000;"&gt;-&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Blutplättchen&lt;/span&gt; vorhandene -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Enzym&lt;/span&gt; Cyclooxygenase 1 (COX 1) eingeschaltet. Dieses -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Enzym stellt &lt;/span&gt;aus Arachidonsäure, einer Fettsäure, die aus der -&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Zellmembran &lt;span style="color:#000000;"&gt;freigesetzt wird das -&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Prostaglandin &lt;span style="color:#000000;"&gt;Thromboxan A (TXA) her. Thromboxan A führt zu einer Verformung der -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Blutplättchen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;, wodurch deren Fibrinogenrezeptor funktionsfähig wird. Fibrinogen, ein langkettiges Eiweißmolekül (-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Protein&lt;/span&gt;) verklebt die &lt;span style="color:#000000;"&gt;-&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Blutplättchen&lt;/span&gt; zu einem relaiv lockeren Pfropf (Thrombozytenaggregation), in den auch rote Blutkörperchen miteinbezogen werden. Die beschädigte Stelle ist so vorläufig abgedichtet. Dieser Pfropf zieht sich dann immer mehr zusammen (s.u.) und nähert so die auseinanderliegenden Wundränder einander an. Die Wundheilung kann beginnen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/613912/390306015-005.gif"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/400/458882/390306015-005.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;Abdichtung eines verletzten Blutgefäßes&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Gleichzeitig mit der Bildung des Blutpfopfes kommt es zur eigentlichen Blutgerinnung. Dabei handelt es sich um eine enzymatische Kettenreaktion, die sich lawinenartig verstärkt, und bei der ein -&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Enzym &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;das jeweils Nächste aktiviert. Am Ende dieser Reaktionskette wird schließlich Thrombin gebildet, den Blutplättchenklebstoff Fibrinogen in ein mechanisch stabiles Fibrinnetz überführt. Der Blutpfropf zieht sich zusammen (s.o.). Die sich nacheinander aktivierenden -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Enzyme&lt;/span&gt; werden Gerinnungsfaktoren genannt. Einige davon funktionieren nur im Zusammenspiel mit Calciumionen. Die enzymatische Kettenreaktion, die sog. Blutgerinnungskaskade wird durch eine Gewebsverletzung (Beschädigung der Blutgefäßwand und von anderem, darumherum &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;liegenden Gewebe) ausgelöst, so daß das nur im Gewebe vorhandene Eiweiß Thromboplastin mit einem nur im Blut befindlichem Gerinnungsfaktor in Berühung kommt und diesen aktiviert (extrinsische Aktivierung).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Blutgerinnungskaskade kann aber auch durch den Kontakt des Blutes mit rauhen Oberflächen (z.B. bei tieferen Verletzungen mit dem Bindegewebseiweiß Kollagen ) gestartet werden, wobei wiederum, allerdings ein anderer Blutgerinnungsfaktor aktiviert wird (intrinsische Aktivierung).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/390575/Gerinnungskaskade.png"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/400/981765/Gerinnungskaskade.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Blutgerinnungskaskade ( Quelle: Wikipedia)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit die Blutgerinnung sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann, enthält das Blut auch körpereigene Hemmstoffe der Blutgerinnung, die an schon aktivierte Blutgerinnungsfaktoren binden und sie ausschalten. In unmittelbarer Nähe der Verletzung überwiegt die Zahl der aktiven Gerinnungsfaktoren aber diejenige der Hemmstoffe so eindeutig, daß die Blutgerinnung pungestört ablaufen kann. In nicht verletzten Bereichen verhält es sich genau umgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Entzündung&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Eine Entzündung ist eine Reaktion des -&gt; Immunsystems auf eindringende Krankheitserreger und auf mechanische oder auch chemische Schädigung körpereigener Zellen.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Hauptsymptome einer Entzündung sind Schmerzen, Rötung, Erwärmung und Schwellung des betroffenen Gewebes. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine Entzündung beginnt mit z.B. mit einer kleinen Verletzung eines Blutgefäßes. Das -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Blutgerinnungssystem &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;tritt in Aktion und es bildet sich ein kleiner Blutpfropf aus Blutplättchen und Fibrin, welches den Blutpropf zusammenhält. Dadurch wird das verletzte Blutgefäß erst einmal verschlossen. Die Blutplättchen setzen dabei bestimmte&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; -&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Signalstoffe &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;frei, die weiße Blutkörperchen, wie z.B. Makrophagen zum Ort des Geschehens locken (-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Immunsystem&lt;/span&gt;).&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; Wenn diese dort etwa auf Bakterien (oder Zelltrümmer) treffen, fressen sie diese auf (Phagocytose), präsentieren die deren &lt;strong&gt;Antigene &lt;/strong&gt;auf ihrer Oberfläche und lösen damit die spezifische Immunantwort aus (&lt;/span&gt;-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Immunsystem&lt;/span&gt;).&lt;span style="color:#000000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/NeutrophilerAktion.png"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/400/NeutrophilerAktion.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000000;"&gt;Ein weißes Blutkörperchen wandert aus dem Blutgefäß in das entzündete Gewebe ein, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000000;"&gt;scheidet eiweißspaltende Enzyme aus, um interzelluläre Verbindungen zu lösen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000000;"&gt;-zur Verbesserung seiner Beweglichkeit- und frißt (phagocytiert ) Bakterien (Wikipedia)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Gleichzeitig setzen die Makrophagen weitere -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Signalstoffe&lt;/span&gt; frei&lt;span style="color:#000000;"&gt;, vor allem den Tumornekrosefaktor ALPHA (TNF ALPHA). Dieser verbessert zusammen mit Histamin, das von Gewebemastzellen, einer weiteren Sorte weißer Blutkörperchen (-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Allergie&lt;/span&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; ausgeschüttet wird, die Durchblutung des Gewebes (Rötung und Erwärmung) rund um die geschädigte Region und erhöht die Durchlässigkeit der Blutgefäßwände. Dadurch tritt vermehrt Flüssigkeit in das umliegende Gewebe über (Schwellung). Dadurch werden giftige Substanzen verdünnt und Antikörper sowie -&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Proteine&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; des Komplementsystems (-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Immunsystem&lt;/span&gt;)&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; können besser z.B. die Bakterien angreifen. Die Flüssigkeit schwemmt die Bakterien und die "vollgefressenen" Makrophagen über die Lymphkanäle zu den nahe gelegenen Lymphknoten aus, wo sie abgebaut werden. Der Tumornekrosefaktor ALPHA regt die Zellen der nahe gelegenen Blutgefäßwände zur Bildung von Haftmolekülen (Adhäsionsmoleküle) an, die den im Blut zirkulierenden weißen Blutkörperchen das "Andocken" erleichtern und ihnen somit den Weg zur Entzündung weisen. Zusätzlich beginnen die Gewebemastzellen (s.o.) mit der Produktion von -&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Prostaglandinen&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;, die die Schmerzempfindlichkeit (-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Schmerz&lt;/span&gt;)&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; erhöhen, weitere weiße Blutkörperchen aktivieren und zusammen mit dem von den Makrophagen ausgeschütteten -&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; Signalstoff&lt;/span&gt; Interleukin 6, Fieber auszulösen vermögen. Fieber unterstützt das -&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Immunsystem&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;, da die gesamten Abwehrreaktionen bei erhöhter Temperatur schneller ablaufen und manche Bakterien die "Hitze" überhaupt nicht vertragen. Das Interleukin 6 sorgt weiterhin dafür, daß in der Leber das C-reaktive Protein (CRP) gebildet wird, welches an der Oberfläche von Bakterien "festmacht" und diese so für Makrophagen und Komplementsystem markiert.&lt;/span&gt; Der CRP-Wert (Konzentration im Blut) ist deshalb ein Zeiger für die Stärke der Entzündung. So nützlich die soeben beschriebene Entzündungsreaktion auch ist, so gefährlich wird es, wenn sie nicht mehr lokal begrenzt bleibt, sondern sich über das Blut ausdehnt (Blutvergiftung). Die allgemein erhöhte Durchlässigkeit der Blutgefäßwände läßt große Mengen an Blutflüssigkeit (Blutplasma -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Blut&lt;/span&gt;)&lt;span style="color:#000000;"&gt; ins Gewebe übertreten. Die Füllung der Blutgefäße und damit der Blutdruck nimmt schlagartig ab, und die dadurch verminderte Durchblutung führt zum Versagen lebenswichtiger Organe wie Leber, Niere, Herz und Lunge (-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Schock&lt;/span&gt;).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Enzyme&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Enzyme sind kompliziert gebaute Eiweißmoleküle (-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Proteine&lt;/span&gt;), kommen in allen -&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Zellen, &lt;span style="color:#000000;"&gt;aber auch extrazellulär (außerhalb der Zelle)&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;vor und wirken als Biokatalysatoren. Sie beschleunigen wie alle Katalysatoren chemische Reaktionen, ohne sich dabei selbst zu verändern und wirken dabei sehr spezifisch, d.h. sie akzeptieren nur ganz bestimmte chemische Verbindungen, ihre Substrate und vermitteln auch nur ganz bestimmte chemische Reaktionen. Sie ermöglichen somit überhaupt erst einen regulären&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Stoffwechsel&lt;/span&gt;, indem sie ganz bestimmte Reaktionen aus den prinzipiell möglichen auswählen. Enzyme steuern den&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Stoffwechsel&lt;/span&gt;, da sie ihre Aktivität unter dem Einfluß von &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Signalstoffen&lt;/span&gt; verändern und so den -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Stoffwechsel&lt;/span&gt; der jeweiligen Situation anpassen können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/Zwei_Substrate.0.png"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/400/Zwei_Substrate.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Ein Enzym katalysiert die chemische Reaktion zweier Substrate zu einem Produkt&lt;/span&gt; &lt;/strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;(Wikipedia)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Enzyme sind wegen ihrer entscheidenden Rolle bei den Lebensvorgängen wichtige Zielmoleküle (Targets) für Arzneistoffe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Immunsystem&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Das körpereigene Abwehrsytem (Immunsystem) schützt uns vor Krankheitserregern, Giftstoffen und schädlichen eigenen Körperzellen (z.B. Krebszellen).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Haut und Schleimhäute sind zunächst ein rein mechanischer Schutz, wozu ein leicht saurer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;pH-Wert, der vielen Bakterien nicht gefällt beiträgt. Eine Besiedlung der Haut (und Schleimhäute) mit harmlosen Bakterien und Pilzen läßt potentiell krankheitserregenden Bakterien kaum Wachtstumsmöglichkeiten. Weiterhin werden Bakterien auch durch das vielfach vorhandene eiweißspaltende -&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Enzym&lt;/span&gt; Lysozym zerstört, das z.B. in der Tränenflüssigkeit und in Sekreten des Verdauungstraktes vorkommt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Können Krankheitserreger etwa bei Verletzungen trotzdem eindringen, so begegnet ihnen das Immunsystem zunächst mit einer &lt;em&gt;unspezifischen&lt;/em&gt; (ungezielten ) Abwehr, die vor allem von weißen Blutkörperchen wie den Makrophagen (Freßzellen) getragen wird. Sie können sich frei im Blut bewegen und von dort in das Gewebe eindringen, um Krankheitserreger dort direkt anzugreifen und abzubauen. Dabei werden sie von dem Komplementsystem unterstützt Das Komplementsystem besteht aus zahlreichen -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Proteinen&lt;/span&gt; (Eiweißen), die kaskadenartig aktiviert werden, d.h. ein Protein aktiviert jeweils das nächste.&lt;span style="color:#000000;"&gt; Die Komplementproteine können die Zellmembran von Bakterien durchlöchern und außerdem weitere weiße Blutkörperchen anlocken. Es kommt zu einer -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Entzündun&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;g&lt;/span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Durch die&lt;em&gt; unspezifische&lt;/em&gt; Abwehr wird bereits ein Teil der Krankheitserreger neutralisiert, wirksamer ist jedoch der gezielte Angriff auf jeweils vorher als körperfremd erkannte Krankheitserreger. Dafür sorgt die von anderen weißen Blutkörperchen, den Lymphozyten getragene &lt;em&gt;spezifische&lt;/em&gt; Abwehr. Sie teilt sich in eine &lt;strong&gt;humorale&lt;/strong&gt;, im Blutplasma (-&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Blut&lt;/span&gt;)&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; gelöste und in eine&lt;strong&gt; zelluläre&lt;/strong&gt; Komponente auf:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;- Die &lt;strong&gt;humorale&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;spezifische&lt;/em&gt; Abwehr wird von den B-Lymphozyten geleistet, die in der Lage sind, mit an ihrer Oberfläche befindlichen Rezeptoren (-&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; Rezeptor&lt;/span&gt;) &lt;span style="color:#000000;"&gt;körperfremde chemische &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Strukturen, die &lt;strong&gt;Antigene &lt;/strong&gt;zu erkennen. Wird ein &lt;strong&gt;Antigen&lt;/strong&gt; an diese Rezeptoren &lt;/span&gt;gebunden, so geben die betreffenden, aktivierten B-Lymphozyten (Plasmazellen) in großen Mengen lösliche Formen dieses Rezeptors, die &lt;strong&gt;Antikörper&lt;/strong&gt; ab. Diese &lt;strong&gt;Antikörper&lt;/strong&gt; können ebenfalls das betreffende&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Antigen &lt;/strong&gt;binden. Die so entstandenen &lt;strong&gt;Antigen-Antikörper-Komplexe &lt;/strong&gt;können leichter durch die Makrophagen der &lt;em&gt;unspezifischen&lt;/em&gt; Abwehr gefressen werden. Auch das Komplementsystem wird durch die Bindung des &lt;strong&gt;Antigens &lt;/strong&gt;aktiviert. Die B-Lymphozyten werden durch bestimmte T-Lymphozyten (s.u.) , die T-Helferzellen unterstützt, die ebenfalls über antigenspezifische Rezeptoren verfügen. Diese Helferzellen regen durch die Ausschüttung von Interleukinen (-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Signalstoffe&lt;/span&gt;) die den "richtigen" Rezeptor tragenden B-Lymphozyten zur Vermehrung an und locken weitere B-Lymphozyten und Makrophagen an den Ort des Geschehens. Einige der aktivierten B-Lymphozyten wandeln sich in Gedächniszellen um, die bei einem weiteren Kontakt mit dem betreffenden Krankheitserreger sofort gegen diesen gerichtete Antikörper produzieren und sich außerdem vermehren. Die Immunantwort verläuft entsprechend schneller und effektiver (-&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt; Impfung&lt;/span&gt;)&lt;span style="color:#000000;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;-Die &lt;strong&gt;zelluläre&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;spezifische&lt;/em&gt; Abwehr wird durch die T-Lymphozyten gewährleistet. Die T-Lymphozyten können &lt;strong&gt;Antigene&lt;/strong&gt; nicht direkt erkennen, sondern nur, wenn sie in veränderter Form auf der Oberfläche von Makrophagen präsentiert werden. Das geschieht nachdem die Makrophagen den betreffenden Krankheitserreger gefressen und verdaut haben. &lt;em&gt;Spezifische&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;unspezifische &lt;/em&gt;Abwehr arbeiten hier also eng zusammen. Bei den T-Lymphozyten unterscheidet man die T-Helferzellen, die die B-Lymphozyten unterstützen, die T-Killerzellen, die die Krankheitserreger oder infizierte Körperzellen abtöten und Gedächniszellen, die sich die &lt;strong&gt;Antigene&lt;/strong&gt; auf Krankheitserregen merken (s.o.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/immuns24.1.gif"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/400/immuns24.1.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;humorale und zelluläre Abwehr&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Die weißen Blutkörperchen des spezifischen und des unspezifischen Abwehrsystems gehen alle aus besonderen Stammzellen im roten Knochenmark hervor. Sie zirkulieren in einem ausgedehnten System von Lymphgefäßen und Lymphknoten, das parallel zu dem Blutgefäßsystem angeordnet ist (ausgenommen das Gehirn). Ein Übertritt vom Lymphgefäßsystem zum Blutgefäßsystem und zurück ist überall möglich. Im Lymphgefäßsystem werden außerdem Krankheitserreger, Gifte und abgestorbene oder geschädigte Körperzellen transportiert. Die Lymphknoten dienen dabei als Filterstationen(angeschwollene Lymphknoten durch Immunreaktion bei Infektionen). Die B- und T-Lymphozyten gelangen in noch unreifem Zustand in die Organe, wo sie ihre eigene&lt;br /&gt;"immunologische Kompetenz" erhalten, d.h. sie lernen körpereigen und körperfremd zu unterscheiden. Bei den B-Lymphozyten geschieht das in den Lymphknoten des Darmes, den sogenannten Peyer Plaques und im Knochenmark selbst( bzw. in der Leber bei ungeborenen Kindern), während die T-Lymphozyten in der Thymusdrüse geprägt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/Immun-Organe.png"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/400/Immun-Organe.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;Die Organe des Immunsystems (Wikipedia)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Doch wie genau funktioniert die Unterscheidung zwischen körpereigen und körperfremd? Woher kommt diese ungeheure, unbedingt notwendige Vielfalt von &lt;strong&gt;Antikörpern&lt;/strong&gt; gegen alle nur denkbaren&lt;strong&gt; Antigene&lt;/strong&gt;?&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Zunächst&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;zur letzten Frage&lt;strong&gt;: Antikörper &lt;/strong&gt;sind Eiweiße (-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Proteine&lt;/span&gt;) und diese werden in ihrem Aufbau durch -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Gene&lt;span style="color:#000000;"&gt; festgelegt (kodiert). &lt;strong&gt;Antikörper&lt;/strong&gt; sind ypsilonförmig und mit den beiden "Armen" des Ypsilon erkennen sie die Antigene.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/cancer_antibody.1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/400/cancer_antibody.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;ypsilonförmiger Antikörper (Merck)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die -&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Gene &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;die Erkennungsregion des Antikörpers liegen zunächst als Mini-Gen-Abschnitte getrennt voneinander vor und werden erst unmittelbar vor der Antikörperherstellung jeweils unterschiedlich (enzymatisch -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Enzyme&lt;/span&gt;) zusammengefügt&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;. Aus der sehr großen Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten ergibt sich eine sehr große Vielfalt an &lt;strong&gt;Antikörpern &lt;/strong&gt;gegen (fast) jedes nur denkbare &lt;strong&gt;Antigen&lt;/strong&gt;. Und die Unterscheidung zwischen köpereigen und körperfremd?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die noch jungen B- und T-Lymphocyten kommen bei ihrer Reifung zunächst hauptsächlich mit körpereigenen &lt;strong&gt;Antigenen&lt;/strong&gt; in Berührung.&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Reagieren ihre Antikörper, weil sie passen, mit körpereigenen &lt;strong&gt;Antigenen&lt;/strong&gt; allzu heftig so löst das einen Selbstmord der betreffenden Lymphocyten aus. Die mit körpereigenen &lt;strong&gt;Antigenen&lt;/strong&gt; reagierenden Lymphocyten überleben also nicht; sie werden aussortiert. Übrig bleiben also lediglich die Lymphocyten, die nicht gegen körpereigene Zellen bzw. ihre &lt;strong&gt;Antigene&lt;/strong&gt; reagieren, sehr wohl aber &lt;strong&gt;Antikörper&lt;/strong&gt; gegen potentielle körperfremde &lt;strong&gt;Antigene&lt;/strong&gt; tragen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Ionen&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Ionen&lt;/span&gt; sind Atome&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; oder Moleküle mit positiver oder negativer elektrischer Ladung. Wenn zum Beispiel Kochsalz, ein Natriumchlorid-Kristall, in Wasser gelöst wird, so zerfällt er in positiv geladene Natriumionen und negativ geladene Chloridionen, die von den Wassermolekülen eingeschlossen werden. Das ist nur möglich, weil die Wassermoleküle ihrerseits elektrische Dipole mit einem positiv geladenen Wasserstoffende und einem negativ geladenen Sauerstoffende sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/660px-Watermolecule.0.png"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/660px-Watermolecule.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;Wassermolekül als elektrischer Dipol (Wikipedia)&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Nervenzelle (Neuron)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nervenzellen (Neuronen) sind auf elektrische Erregungsleitung spezialisierte Zellen, die die Grundbausteine des Nervensystems sind. Sie bestehen aus einem Zellkörper (Soma), baumähnlich verzweigten Fortsätzen des Zellkörpers, den Dendriten, die von anderen Nervenzellen Erregungen empfangen und einem weiteren, einzelnen, langen Fortsatz, dem Axon, das die Erregung über Kontaktstellen (Synapsen) an andere Nervenzellen weitergibt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/1600/240726/Neuron_(deutsch)-1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/4811/3210/400/260046/Neuron_%2528deutsch%2529-1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;strong&gt;(Quelle: Wikipedia)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Eine Nervenzelle kann bis zu 10000 Synapsen haben. Während sich die Erregung innerhalb einer Nervenzelle rein elektrisch fortpflanzt, geschieht die Erregungsübertragung von einer auf die andere Nervenzelle durch -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Signalstoffe&lt;/span&gt;, die von den Synapsen der einen Nervenzelle in Bläschen gespeichert und bei einer eintreffenden elektrischen Erregung freigesetzt werden. Diese sogenannten Neurotransmitter lösen an den Dendriten der empfangenden Nervenzelle - nach Bindung an spezifische Rezeptoren - wiederum eine elektrische Erregung aus. Danach werden die Neurotransmitter enzymatisch abgebaut und die Rezeptoren sind wieder frei. Nervenzellen können nicht nur andere Nervenzellen, sondern auch andere Zielzellen durch Ausschüttung von Neurotransmittern erregen wie z.B. Muskelzellen oder Drüsen. Die elektrische Erregung der Nervenzellen (oder auch anderer Zellen) geschieht folgendermaßen: Die Nervenzelle ist wie alle anderen Zellen von einer halbflüssigen Lipiddoppelschichtmembran umgeben. Lipide sind fettartige Substanzen mit einem langen fettlöslichen und einem kurzen wasserlöslichen Anteil. Die fettlöslichen Anteile sind bei der Doppelschichtmembran einander zugewandt,die wasserlöslichen Anteile weisen einmal nach außen und einmal nach innen. In die Membran sind mosaikartig Eiweiße eingelagert. Bei den Eiweißen handelt es sich um -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Enzyme, &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;-&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Rezeptoren&lt;/span&gt; oder, wenn sie von außen nach innen reichen und eine Art Röhre bilden handelt es sich um Ionenkanäle. In dem die &lt;span style="color:#000000;"&gt;-&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Zellmembran&lt;/span&gt; umgebenden Wasser sind positiv geladene Natium-, Kalium- und Calciumionen und negativ geladenen Chloridionen und Eiweißionen gelöst.Die &lt;span style="color:#000000;"&gt;-&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Zellmembran&lt;/span&gt; verfügt über enzymatische Ionenpumpen, die unter Energieaufwand Natriumionen nach außen und Kaliumionen nach innen transportieren. Die Membran ist abgesehen von den Ionenkanälen für Ionen praktisch undurchlässig. Im Ruhezustand der Nervenzelle sind nur die Kaliumkanäle offen. Da durch die Ionenpumpe innen ein Kaliumionenüberschuß besteht wandern diese entlang dem Konzentrationsgefälle durch die offenen Kaliumkanäle nach außen. Da die negativ geladenen Ionen nicht hinterherkommen können entsteht außen ein positiver und innen ein negativer Ladungsüberschuß zwischen denen eine elektrisches Feld entsteht. Dieses wird immer größer, bis es schließlich eine weitere Wanderung der positiv geladenen Kaliumionen nach außen verhindert. Es stellt sich das sogenannte Ruhepotential ein, denn ohne die Wanderung Kaliumionen kann das elektrische Feld nicht mehr stärker werden. Binden nun die Neurotransmitter an ihre Rezeptoren auf der Nervenzelle, oder sinkt das Ruhepotential durch ein anderes elektrisches Feld, wie bei der Erregungsleitung innerhalb der Nervenzelle, so öffnen sich schlagartig die Natriumkanäle (und langsamer auch die Calciumkanäle), die positiv geladenen Natriumionen (und Calciumionen) strömen entlang ihrem Konzentrationsgefälle von außen nach innen und die Kaliumkanäle schließen sich. Das Ruhepotential bricht zusammen, und es entsteht ein Aktionspotential mit umgekehrten Ladungsverhältnissen. Nach kurzer Zeit öffnen sich die Kaliumkanäle wieder, und die Ionenpumpen stellen bei inzwischen wieder geschlossenen Natriumkanälen das Ruhepotential wieder her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Rezeptor&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Rezeptoren sind Empfangsmechanismen, die jeweils auf bestimmte körpereigene -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Signalstoffe&lt;/span&gt; (Hormone, Neurotransmitter) oder körperfremde Wirkstoffe (Medikamente) gezielt ansprechen. Die Rezeptoren sind Eiweiße und sind häufig in den -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Zellmembranen&lt;/span&gt; zu finden, oft aber auch im Zellplasma oder im Zellkern. Jedes Rezeptoreiweißmolekül hat eine Bindungsstelle, eine Art Tasche, die so geformt ist, daß ein anderes, meist viel kleineres Molekül , der Signal- oder Wirkstoff, hier hineinpaßt wie ein Schlüssel in ein Schloss. Dieser passende Schlüssel ist dann ein Agonist und verursacht eine Verformung des Rezeptormoleküls, wodurch dann ein Signal oder eine Wirkung ausgelöst wird. Substanzen, die dem Agonisten ähneln, aber nicht genau passen können die Tasche des Rezeptormoleküls blockieren, ohne eine Verformung auszulösen. Diese sogenannten Antagonisten (Gegenspieler) konkurrieren mit den Agonisten um dieselbe Rezeptorbindungsstelle und unterbinden dadurch die Auslösung eines Signals oder einer Wirkung.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Vegetatives Nervensystem&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Das vegetative Nervensystem kontrolliert zusammen mit dem endokrinen (endokrin = nach innen direkt ins Blut) System&lt;/span&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;(-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Hormone&lt;/span&gt;)&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; die Innenwelt des (menschlichen) Organismus. Es stimmt die Funktionen der inneren Organe kurzfristig auf die jeweiligen Bedürfnisse des Organismus ab, da die nervale Steuerung eine sehr rasche Anpassung ermöglicht, während das endokrine System den Funktionszustand der inneren Organe langfristig regelt. Das vegetative Nervensystem, deren zentrale Anteile im Hirnstamm, Hypothalamus (vgl. -&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Gehirn&lt;/span&gt;) &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;und Rückenmark liegen, gliedert sich in einen sympathischen Anteil (Sympathikus) und in einen parasympathischen Anteil (Parasympathikus), die Gegenspieler sind. Eine Aktivierung des Sympathikus &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Neurotransmitter&lt;/span&gt; Adrenalin) versetzt den Organismus in einen Zustand erhöhter Leistungsbereitschaft: Herzkraft, Herzfrequenz und Blutdruck steigen, die Muskeldurchblutung nimmt zu, die Bronchien erweitern sich (bessere Atmung), zwecks besserer Energieversorgung wird in der Leber Glukose aus den Glykogenspeichern freigesetzt und Fettdepots werden vermehrt abgebaut, alle Verdauungsvorgänge eingeschränkt und die Pupillen weitgestellt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Parasympathikus wird hingegen in Ruhephasen (Regenerationsphasen) des Organismus aktiviert: Verringerung von Herzkraft und Herzfrequenz, Blutdruckabfall und Engstellung der Bronchien, Speichelfluß und verstärkte Tätigkeit des Verdauungstraktes, Pupillenverengung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/400px-Gray839-d.1.png"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/400/400px-Gray839-d.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Übersicht Vegetatives Nervensystem&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;(Wikipedia)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Magen-Darm-Trakt verfügt daneben noch über ein eigenes vegetatives Nervensystem&lt;br /&gt;(-&gt; &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Neurotransmitter&lt;/span&gt; Serotonin und Dopamin), welches seinerseits die Verdauungsvorgänge beeinflusst. Es regelt die Darmmotilität (Darmbeweglichkeit), steuert Sekretionsvorgänge (Verdaunngsenzyme, Mineralien und Flüssigkeit) und Absorptionsvorgänge (Aufnahme von Nährstoffen und Mineralien und Wasser) im Darm, und den gastrointestinalen Blutfluß( Durchblutung des Magen-Darm-Traktes).&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#ff6600;"&gt;wird laufend ergänzt...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-115723068019278646?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/115723068019278646/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=115723068019278646' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115723068019278646'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115723068019278646'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/09/das-kleine-lexikon.html' title='Das kleine Lexikon . . .'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-115610560831298028</id><published>2006-08-20T22:19:00.001+02:00</published><updated>2008-03-16T19:50:03.962+01:00</updated><title type='text'>Wir über uns</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Die Löwen-Apotheke Bederkesa heute...&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/RSCN0302000208.0.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/RSCN0302000208.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Außenansicht, Sanitätshaus im Vordergrund&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0300000204.0.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0300000204.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Das "Löwen-Fenster"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0347000234.0.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0347000234.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Blick vom Eingang in die Offizin links&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0349000236.0.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0349000236.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Blick vom Eingang in die Offizin rechs&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0284000200.1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0284000200.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Blick von der Offizin zum Eingang&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0348000235.0.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0348000235.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die Sitzecke in der Offizin...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0340000232.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;...und wir laden Sie ein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;zu einer Tasse Kaffee oder Tee&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0352000238.0.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0352000238.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0351000237.0.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0351000237.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die "Alte" und die "Neue" Rezeptur&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;wird fortgesetzt...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-115610560831298028?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/115610560831298028/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=115610560831298028' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115610560831298028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115610560831298028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/08/die-lwen-apotheke-bederkesa-heute.html' title='Wir über uns'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-115607588613671351</id><published>2006-08-20T14:03:00.001+02:00</published><updated>2008-03-16T19:50:56.899+01:00</updated><title type='text'>Wir über uns</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Löwen-Apotheke Bederkesa intern&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;15. August. 2006&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Löwen-Apotheke Bederkesa bekommt erstmals einen eigenen Internetauftritt in der Form eines Internet-Journals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ständigen Redaktion gehören an:&lt;br /&gt;-Hedda Heuer, Apothekerin&lt;br /&gt;-Jens Christian Heuer, Apotheker&lt;br /&gt;-Anna-Maria Heuer, Bürokauffrau&lt;br /&gt;-Kurt Heuer, Apotheker&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;23.August 2006&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Apothekerkammer Niedersachsen ordnet eine Änderung der Notdienstbereitschaft für&lt;br /&gt;Bad Bederkesa an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Öffnungszeiten des Notdienstes (Kernzeiten) werden vom 1. Oktober 2006 an geändert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;bisher&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Sonnabend 17:00-19:00 Uhr&lt;br /&gt;Sonntag 11:00-13:00 Uhr und 17:00-19:00 Uhr&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;em&gt;neu&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Sonnabend 16:00-18:00 Uhr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Sonntag 10:00-12:00 Uhr und 16:00-18:00 Uhr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Damit werden sie an die Notdienstsprechstunden der Ärzte zeitlich angepaßt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine sehr sinnvolle Maßnahme (!) , die auf eine Anregung der Kollegin Christa Baumann (Apotheke im Alten Feld) hin zustande kam und von der Beerster Apotheke und uns, der&lt;br /&gt;Löwen-Apotheke Bederkesa unterstützt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;25.August 2006&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Abends fand bei uns eine Feier anläßlich der Verabschiedung unserer langjährigen (1994-2006) Fahrerin Annegret Döscher und anläßlich des 30-jährigen Dienstjubiläums (1976-2006) unserer Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten ( PKA) Inge Slowik (geb. Wittschieben) statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0354000240.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0354000240.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0393000276.jpg" border="0" /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Ehrengäste: Annegret Döscher (links) und Inge Slowik (rechts)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Annegret Döscher geht in den Ruhestand, schade (!) , doch Inge Slowik wird hoffentlich noch lange bleiben und vielleicht noch das halbe Jahrhundert mit uns feiern.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-115607588613671351?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/115607588613671351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=115607588613671351' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115607588613671351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115607588613671351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/08/lwen-apotheke-bederkesa-intern.html' title='Wir über uns'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-115603435904615907</id><published>2006-08-20T02:07:00.001+02:00</published><updated>2008-03-16T19:51:59.465+01:00</updated><title type='text'>Wir über uns</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Öffnungszeiten und Service&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/apotheke.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/apotheke.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Unsere Öffnungszeiten:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Montags bis Freitags&lt;/em&gt; durchgehend von...&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;08:00 - 19:00 Uhr&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Sonnabends&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;08:00 - 13:00 Uhr&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Neben einem reichhaltigen Arzneimittel- und Zusatzsortiment und den üblichen Apothekendienstleistungen bietet die Löwen-Apotheke Bederkesa außerdem :&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#33ff33;"&gt;Alternative Arzneimittel:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Homöopathie und Bachblüten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#33ccff;"&gt;Analytik: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#000000;"&gt;Wasseranalysen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Blutuntersuchungen:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Cholesterin gesamt, Glucose&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ffcc00;"&gt;Eigenherstellung:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Homöopathie, Teemischungen, Salben, Lösungen, Zäpfchen und Kapseln&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Ernährungsberatung:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Cholesterin, Diabetes, Senioren&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#996633;"&gt;Hilfsmittel: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Diabetikerversorgung, Inkontinenz, Kompressionsstrümpfe, Pflegebetten, Rollatoren, Rollstühle, Stoma, Stützstrümpfe, Toilettenstühle usw.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc33cc;"&gt;Pflegende Kosmetik:&lt;/span&gt; Vichy, &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Allgäuer Latschenkiefer, Claire Fisher, Eubos, Eucerin, Frei, Kneipp, Ladival, Rausch, Sebamed&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc9933;"&gt;Spez. Beratungsgebiete:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Arzneimittelwirkungen und -wechselwirkungen, Heilkräuter, Kosmetik, Reise-Impfberatung&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Sprachen:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Englisch, Niederländisch, Spanisch, Plattdeutsch&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff6666;"&gt;Überprüfung von:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Erste-Hilfe-Schrank, Hausapotheke, Kfz-Verbandkasten, Reiseapotheke &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Verleih von: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Babywaagen, Blutdruckmeßgeräten, Blutzuckermeßgeräten, elektrische Milchpumpen, Gehhilfen, elektrischen Inhaliergeräten (Pariboy), Pflegebetten, Rollatoren, Rollstühlen, Toilettenstühlen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#99ff99;"&gt;&lt;span style="color:#ff9900;"&gt;Weitere Untersuchungen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff9900;"&gt;:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Blutdruckmessung, Knochendichte messen (aktionsweise), Venenmessug (aktionsweise)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Bargeldlose Zahlung möglich mit: &lt;span style="font-size:85%;color:#000000;"&gt;EC, Geldkarte, Kreditkarten&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-115603435904615907?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/115603435904615907/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=115603435904615907' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115603435904615907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115603435904615907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/08/der-service-der-lwen-apotheke.html' title='Wir über uns'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-115603189244682049</id><published>2006-08-20T01:31:00.002+02:00</published><updated>2008-03-17T00:31:17.725+01:00</updated><title type='text'>Wir über uns</title><content type='html'>&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Die Menschen in der Löwen-Apotheke...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Heute&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0457000322.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0457000322.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0560.0.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Hedda Hiske Heuer, Apothekerin und&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jens Christian Heuer,Apotheker&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/DSCN0192000159.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0192000159.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Ariane Spirit Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000099;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;wird fortgesetzt...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-115603189244682049?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/115603189244682049/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=115603189244682049' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115603189244682049'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115603189244682049'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/08/die-menschen-in-der-lwen-apotheke_20.html' title='Wir über uns'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-115583952604746317</id><published>2006-08-17T18:43:00.001+02:00</published><updated>2008-03-16T19:53:41.097+01:00</updated><title type='text'>Wir über uns</title><content type='html'>&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;Die Geschichte der Löwen-Apotheke Bederkesa&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Vorbemerkung : Dieser Artikel beruht ganz überwiegend auf einer hervorragenden Veröffentlichung von Ernst Beplate aus dem Jahre 1981 :&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;" Die Bederkesaer Apotheke "&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ursprünge unserer Apotheke reichen weit zurück bis ins 18.Jahrhundert. Im Jahre 1759 reichte ein gewisser Johann Friedrich Hepe ein Gesuch bei der Regierung in Stade ein, in dem er um das Privileg zur Eröffnung einer Apotheke in Bederkesa bat, denn die Niederlassungsfreiheit gab es damals noch nicht. Die Regierung in Stade (kurfürstlich braunschweigisch-lüneburgische Provinzialregierung) meinte am besten zu wissen, was gut für die Menschen in Bederkesa sei und lehnte das Gesuch ein Jahr später mit der Begründung ab, daß man es wegen "der nahe gelegenen Apotheke (in Lehe ??!) bedenklich finde, dort noch eine (Apotheke) anzulegen".&lt;br /&gt;Erst 8 Jahre später hatte Johann Ludewig Sarnow aus Oberndorf mehr Erfolg.Am 1.Juni 1767 gab ihm die Regierung in Stade das gewünschte Privileg. Doch kurz darauf (1770) überlegte Sarnow es sich anders, verließ Frau und Sohn und schiffte sich in Hamburg mit unbekanntem Ziel ein. Daraufhin bat die verlassene Ehefrau die Regierung in Stade, das Privileg -das sie nun automatisch innehatte- auf ihren Schwiegervater Sarnow senior zu übertragen, der die Apotheke durch einen angestellten Leiter (Provisor) leiten lassen wollte. Als Gegenleistung nahm der Schwiegervater ihren Sohn in seine Familie auf incl. untentgeldlicher Erziehung,Verpflegung und Unterkunft. Dem Gesuch wurde schließlich stattgegeben, denn das Amt Bederkesa gab eine sehr positive Stellungnahme ab, da der Schwiegervater alle Schulden seines "entlaufenen" Sohnes übernahm und neben der Apotheke auch noch einen Gewürzhandel betreiben wollte, wodurch die Lebensfähigkeit des Unternehmens besser gesichert sein würde.&lt;br /&gt;Nach Erledigung aller Formalitäten öffnete die Apotheke Ende April 1771 wieder. Da der alte Sarnow aber nicht, wie versprochen, die Apotheke durch einen Provisor, sondern nur durch einen Gesellen verwalten ließ, gingen zahlreiche Beschwerden in Stade ein. Sarnow gab entnervt auf und stellte in Stade den Antrag, sein Privileg auf den in Bederkesa wohnenden ehemaligen Schiffsarzt Johann Christopher Tolle zu übertragen. Als Entschädigung sollte Tolle 250 Reichstaler für Einrichtung und Warenbestand bezahlen. Die Regierung in Stade war einverstanden, so daß Tolle schon im Juni 1771 das Privileg bekam. Er wollte die Apotheke mit angeschlossenem Gewürzhandel aber nicht selbst führen, sondern stellte lieber wieder einen Provisor (Johann Bernhard Alsguth) ein, der aber schon nach gut einem Jahr im Oktober 1772)ausgewechselt wurde.Neuer Provisor wurde Paul Erhorn, dessen Vater in Otterndorf eine Brauerei besaß.&lt;br /&gt;Das Apothekengeschäft stand unter keinem guten Stern, denn es gab wieder Probleme, diesmal zwischen Tolle und seiner 1771 frisch angetrauten Frau. Diese hatte als Pastorenwitwe (Christian Galle, verstorbener Pastor der reformierten Kirchengemeinde Ringstedt) viel Geld in die neue Ehe eingebracht und war auch wahrscheinlich die treibende Kraft bei der Apothekenübernahme im Juni 1771 gewesen. Frau Tolle hatte großen Einfluß auf den Geschäftsverlauf der Apotheke. Alle Warenbestellungen liefen über ihren Schreibtisch, und sie war es auch, die die Rechnungen bezahlte. Als Johann Christopher Tolle sich 1775 entschloß, die Apotheke an seinen Provisor Erhorn zu verkaufen , widersetzte sich seine Frau und es kam zu ernsthaften Ehestreitigkeiten. Frau Tolle stellte Anfang 1776 plötzlich alle Zahlungen an die Lieferanten der Apotheke ein, und nachdem mehrere Mahnungen erfolglos geblieben waren, sperrten die Gläubiger alle weiteren Warenlieferungen. Der Provisor mußte dem Amt Bederkesa im April 1776 schließlich mitteilen, daß der Apothekenbetrieb durch den Mangel an wichtigen Medikamenten nicht mehr ordnungsgemäß möglich war. Die Apotheke wurde sofort von Amts wegen geschlossen.Tolle verkaufte an Erhorn, der auch die Schulden der Apotheke übernahm (Hypotheken von Frau Tolle und dem Apotheker Sarnow) und dann im Juni 1776 das Apothekenprivileg von der Regierung in Stade erhielt.&lt;br /&gt;Als der sog. Hofmedicus aus Stade 1780 eine Visitation (Revision, Überprüfung) der Apotheke in Bederkesa durchführte, befand sie sich in einem ordnungsgemäßen und guten Zustand. Doch in den folgenden Jahren ging es mit der Apotheke finanziell bergab. Da Erhorn seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkam, hatte er bald auch die unbedingt notwendigen Medikamente ausverkauft, die Kunden mußten nach Otterndorf oder Lehe ausweichen, und bei der Regierung in Stade gingen zahlreiche Beschwerden ein. Im Januar 1789 bat der Apothekergeselle Georg Christian Galle aus Bederkesa die Regierung, Erhorn das Privileg zu nehmen und es ihm zu übertragen. Galle war ein Sohn der inzwischen verstorbenen Frau Tolle. In ihrem Nachlaß fand sich auch die auf der Apotheke lastende Hypothek. Erhorn hatte sie schon seit längerer Zeit weder abbezahlt, noch die Zinsen aufgebracht, da er vor der Pleite stand.&lt;br /&gt;Das Amt Bederkesa hatte zudem festgestellt, daß sich die Apotheke in einem sehr schlechten Zustand befand; der Warenbestand war minimal. Nur mit einer Geldsumme von mindestens 100 Reichstalern konnte die Apotheke wieder in einen betriebsfähigen Zustand gebracht werden. Dieses Geld konnte Erhorn nicht mehr aufbringen, Galle aber sehr wohl. Er verfügte neben Grundbesitz über ein Barvermögen von 1635 Reichstalern! Im April 1789 erhielt Georg Christian Galle das Apothekenprivileg. Wo genau sich die Apotheke zu diesem Zeitpunkt befand ist ungewiß, aber seit 1791 ist sie sich mit Sicherheit auf dem Grundstück Gröpelinger Str. 8 ,da Galle dieses Grundstück mit Wohnhaus zur Unterbringung seiner Apotheke kaufte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/Aussen%201939.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/320/Aussen%201939.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Die alte Apotheke von 1791-1945&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Schon 1798 verkaufte Galle die Apotheke an den Arztsohn Friedrich Wilhelm Tielemann, der zuletzt dort als Provisor angestellt gewesen war. Als Tielemann mit 53 Jahren starb, erbten seine beiden Halbschwestern Elisabeth Sophie und Gesine Margarete Bruns, sowie der Bederkesaer Arzt Dr. med. Rudolphi, der Tielemann jahrelang beraten hatte, die Apotheke zu gleichen Teilen. Rudolphi wurde mit 1000 Reichstalern abgefunden, so daß die Bruns-Schwestern im Juli 1818 das Apothekenprivileg allein erhielten. Die Apotheke wurde wieder von einem Provisor geführt, bis 1828 der Schwiegersohn von Elisabeth Sophie Bruns, der Leher Apotheker Johann Heinrich Meyer die Apotheke auf 3 Jahre pachtete.Nach Ablauf dieser Zeit kaufte Meyer die Apotheke und erhielt Ende 1831 sein Privileg. Zunächst lief die Apotheke sehr gut, doch dann begann Meyer zu trinken, was dem Amt Bederkesa 1840 bekannt wurde. Die Regierung in Stade ordnete daraufhin die Verwaltung durch einen Provisor an, Meyer entließ ihn heimlich wieder, um Geld zu sparen, wurde aber bald von der Regierung, die davon Kenntnis bekommen hatte, zur Neueinstellung eines anderen Provisors gezwungen. Als Meyer schließlich 1843 vom Amt Bederkesa seine Alkoholabstinenz bescheinigt wurde, hob die Regierung die Auflagen für Meyer wieder auf. Nach seinem Tode im Jahre 1848 wollte seine Witwe die Apotheke durch einen Provisor weiterführen lassen, bis einer ihrer noch unmündigen Söhne sie übernehmen konnte.&lt;br /&gt;Der neue Provisor Carl Georg Dietrich Meyer kam bei den Bederkesaer Bürgern schlecht an:&lt;br /&gt;Er war immer sehr kurz angebunden und gab die Medikamente auch in dringenden Fällen nur gegen Barzahlung heraus; das sonst übliche Anschreiben kam für ihn nicht in Frage. Im nächtlichen Notdienst behandelte er seine Kunden sehr unfreundlich.&lt;br /&gt;Als Meyer eines Tages ein falsches Etikett auf ein Arzneifläschchen klebte, reichten die betroffenen Kunden in Stade eine Beschwerde ein. Die Eigentümerin der Apotheke entschloß sich daraufhin, die Apotheke zu verpachten, um aus der Verantwortung herauszukommen.&lt;br /&gt;Ausgerechnet ihr angeschuldigter Provisor bewarb sich um den Pachtvertrag. Er wurde mit der Witwe handelseinig und die Regierung genehmigte den Vertrag dann auch, wegen der Etikettenverwechslung aber unter Vorbehalt, nachdem einige Honoratioren in Bederkesa Meyer unterstützt hatten. Bis zu seinem Tode im Jahre 1860 wurde der Vertrag immer wieder verlängert. Der nächste Pächter war Hermann Theodor Sarrazin aus Gifhorn (bis 1865), dann folgte der ebenfalls aus Gifhorn stammende Ernst August Eggers. Ende 1868 kaufte dieser dann die Apotheke, die er bis zu seinem Tode im Jahre 1882 führte. Über die Zeit von 1882 bis 1896 ist über die Apotheker in Bederkesa nichts genaues bekannt. Zum Jahreswechsel 1896-1897 übernahm der aus Elze/Hannover stammende Ernst Stein die Apotheke. Ende März 1914 setzte er sich zur Ruhe und übergab die Apotheke an seinen Provisor Wigand. Stein zog als Frührentner in eine neu erbaute Villa Bahnhofsstr. 4 (bis 1920) und spielte, wie schon vorher im gesellschaftlichen Leben Bederkesas eine große Rolle. Er war im Vereinsleben sehr aktiv und ein führendes Mitglied in der Ortsgruppe Bederkesa der Deutsch-Nationalen Volkspartei (DNVP).&lt;br /&gt;Wigand führte die Apotheke im althergebrachten Stil weiter. Wie schon seit über 100 Jahren gelangte der Kunde nach dem Durchschreiten der Eingangstür in einen Vorraum, der mit seinen Holzstühlen als Warteraum diente. Durch ein riesiges Sprossenfenster konnten die Kunden den eigentlichen Apothekenbetriebsraum mit seinen Regalen voller Apothekenstandgefäße sehen, den sie aber nicht betreten durften. Betrat ein Kunde die Apotheke, so öffnete sich ein kleines Fensterchen in dem Sprossenfenster und der Apotheker nahm Rezepte und/oder sonstige Kaufwünsche entgegen. Im Vorraum konnten die Kunden dann auf ihre Arzneien warten, die sehr oft erst hergestellt oder zumindestens abgefüllt werden mußten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/Innen%201%20fr??her.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/320/Innen%201%20fr%3F%3Fher.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Warteraum der alten Apotheke mit Blick durch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;das Sprossenfenster&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während kleine Mengen an Arzneimitteln (Salben, Tinkturen, Säfte, Zäpfchen und Pulver) zur Sofortabgabe in dem Apothekenbetriebsraum hergestellt und abgewogen wurden (Rezeptur), fand die "Großproduktion" im Laboratorium statt. Es befand sich in einem extra Gebäude, einer Scheune direkt neben der eigentlichen Apotheke. Hier wurden z.B. "Pillen gedreht"(Apotheker = Pillendreher) , denn Fertigarzneimittel waren noch selten. Für die auswärtige Kundschaft aus&lt;br /&gt;den Nachbardörfern gab es bei Stein und seinem Nachfolger Wigand sogar schon einen echten Lieferservice : Hatte einer der Bederkesaer Ärzte für einen "Auswärtigen" ein Rezept ausgestellt, so brachte er es abends in die Apotheke. Am nächsten Tag wurden die Arzneien von den Milchwagenfahrern, die die Milch von den Bauern in den Dörfern zur Molkerei in Bederkesa fuhren auf der Rückfahrt mitgenommen. Lag ein Auftrag vor, so informierte der Apotheker die Fahrer durch ein Namensschild des betreffenden Dorfes in einem Fenster zur Straße. So brauchten die Fahrer nicht extra anzuhalten, um in der Apotheke nachzufragen.&lt;br /&gt;Im Jahre 1938 kaufte mein Großvater Erich Ruge die Apotheke. Er kam aus Neuhaus an der Oste, wo er vorher die dortige Apotheke geleitet hatte und entstammte einem alten Apothekergeschlecht. Er war verheiratet mit Else Ruge, geb. Glawatz und hatte 2 Kinder: Traute (meine spätere Mutter) und Hans-Erich. Ruge ließ die Geschäftsräume grundlegend umbauen: Die trennende charakteristische Sprossenfensterwand fiel weg, und so entstand ein durchgehender Raum. Ruge gab der Apotheke auch endlich einen richtigen Namen:&lt;br /&gt;" Löwen-Apotheke ". Der Löwe war das Tier auf dem Siegel des Amtes Bederkesa gewesen. &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/1600/RSCN0289000206.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/RSCN0289000206.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dann brach der 2.Weltkrieg aus, und kurz vor seinem Ende Anfang Mai 1945 wurde die Löwen-Apotheke von britischen Bomben getroffen. Wahrscheinlich war ein gegenüber der Apotheke aufgestelltes deutsches Geschütz das eigentliche Ziel gewesen. Die Apotheke brannte bis auf die Grundmauern nieder- an einen Einsatz der Feuerwehr war wegen des andauernden Artilleriebeschusses nicht zu denken- und Else Ruge und eine Nachbarin, die später daran starb wurden schwer verletzt. Frau Ruge erholte sich glücklicherweise aber wieder. Nach dem Krieg bemühte sich Ruge darum, die Apotheke in provisorischen Räumen des Nachbarhauses wieder zu eröffnen. Da das Warenlager der alten Apotheke vollständig vernichtet worden war, fuhr Ruge mit dem Arzt Dr.Göhring, der ein Auto hatte, zu einem ehemaligen Wehrmachtsdepot in der Nähe und sie holten sich dort kistenweise Medikamente und Verbandszeug. Schon im Sommer 1945 wurde der Apothekenbetrieb wieder aufgenommen. Die Apotheke blieb in den provisorischen Räumen bis im Juni 1950 der Umzug in das inzwischen an alter Stelle wiederaufgebaute Gebäude erfolgte. Erich Ruge leitete die Löwen-Apotheke bis Ende 1967. Dann verkaufte er die Apotheke meinen Eltern: seiner Tochter Traute , die inzwischen Apothekerin geworden war und ihrem Ehemann, dem Apotheker Kurt Heuer. Erich Ruge verstarb überraschend im November 1969, meine Großmutter Else Ruge überlebte ihn noch knapp 5 Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Jens Christian Heuer&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Fortsetzung folgt&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-115583952604746317?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/115583952604746317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=115583952604746317' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115583952604746317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/115583952604746317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2006/08/geschichte-der-lwen-apotheke-bederkesa.html' title='Wir über uns'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-6333936094643593103</id><published>2006-07-17T00:05:00.000+02:00</published><updated>2008-03-17T00:42:58.999+01:00</updated><title type='text'>Bestellungen und Versand</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Geschäftsbedingungen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#000000;"&gt;Es besteht die Möglichkeit bei uns per Telefon,Fax oder e-mail zu bestellen!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Anschrift:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Löwen-Apotheke Bederkesa&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gröpelinger Str. 8&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;27624 Bad Bederkesa&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Christian Heuer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Telefon: 04745/3 25&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fax: 04745/53 34&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;E-Mail: &lt;/strong&gt;&lt;a href="mailto:Loewen-Apotheke.Bederkesa@t-online.de"&gt;&lt;strong&gt;Loewen-Apotheke.Bederkesa@t-online.de&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Ware kann dann entweder bei uns abgeholt werden oder es wird ohne zusätzliche Kosten direkt nach Hause geliefert im Bereich &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Bederkesa, Drangstedt, Fickmühlen, Neuenwalde, Flögeln, Steinau, Odisheim, Ankelohe, Stinstedt, Lintig, Meckelstedt, Großenhain, Köhlen, Hainmühlen, Ringstedt, Kührstedt und Alfstedt&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.Ansonsten erfolgt die Zustellung per Post. &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Ab einem Bestellwert von 40,00 Euro ist die Zustellung für Sie mit keinerlei Versandkosten verbunden. Ist bei Ihrer Bestellung ein Kassen- oder Privatrezept mit zumindestens einem verschreibungspflichtigen Medikament dabei, so ist die Zustellung grundsätzlich versandkostenfrei ! &lt;/span&gt;Sie müssen uns Ihr Rezept entweder zuvor im Original per Post zukommen lassen oder wir holen auf Wunsch Ihr Rezept auch vom verschreibenden Arzt, sofern Sie in einer der oben aufgeführten Ortschaften wohnen.. Portokosten erstatten wir Ihnen in Form von Briefmarken. Der Lieferung per Post liegt immer eine Rechnung bei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sie können dann den Rechnungsbetrag auf unser&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Konto 110209702 bei der KSK Wesermünde-Hadeln,BLZ 29250150&lt;/strong&gt; überweisen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32777436-6333936094643593103?l=loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/feeds/6333936094643593103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32777436&amp;postID=6333936094643593103' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/6333936094643593103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32777436/posts/default/6333936094643593103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://loewen-apotheke-bederkesa.blogspot.com/2007/07/bestellungen-und-versand.html' title='Bestellungen und Versand'/><author><name>Jens Christian Heuer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11952425593332589426</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/4811/3210/200/DSCN0560.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32777436.post-115568159222038350</id><published>2006-06-10T19:35:00.000+02:00</published><updated>2008-03-17T00:42:30.629+01:00</updated><title type='text'>Impressum/Haftungshinweise</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;START/Impressum/Haftungshinweise&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dieses neue Internetjournal der Löwen-Apotheke Bederkesa wird unsere Kunden, aber auch andere Interessierte über unsere Apotheke, ihre Dienstleistungen und aktuelle
